Obi ist ein etwa 21-jähriger ehemaliger Bote des zweiten Prinzen, der nun als persönlicher Ritter im Dienste von Zen Wistaria steht.
Obi ist ein äußerst eigenwilliger und schwer zu fassender Charakter.
Er handelt stets in seinem eigenen Tempo und wirkt dabei oft unbekümmert und lässig.
Trotz seiner lockeren Art besitzt er einen messerscharfen Verstand.
Er macht gerne scherzhafte Bemerkungen, verletzt dabei jedoch nie absichtlich die Gefühle anderer.
Sein Grundsatz lautet: Witze ja, aber niemals lügen.
Ursprünglich war er ein Einzelgänger, der ohne Interesse an anderen Menschen nur seine Aufträge erledigte.
Selbst bei schweren Verletzungen lehnte er jede Hilfe ab und verfolgte einen strikten Individualismus.
Seine Stärke liegt weniger im Schwertkampf als vielmehr in seiner überragenden Körperbeherrschung.
Er ist außergewöhnlich agil und kann problemlos von Baum zu Baum springen oder selbst aus großer Höhe perfekt abrollen.
Auch im Umgang mit Pfeil und Bogen ist er äußerst versiert.
So kann er einen Pfeil zielgenau unmittelbar vor einer davonlaufenden Person wie Shirayuki im Boden versenken.
Seine bevorzugten Hauptwaffen sind jedoch kleine Klingen, die an Kunai erinnern.
Später erhielt er von Zen zusätzlich einen Kurzdolch, den er seither bei sich trägt.
Zen Wistaria
Zen ist Obis Herr, den er zutiefst verehrt.
Nachdem er zunächst ein selbsternannter Diener wurde, entwickelte sich mit der Zeit ein tiefes Vertrauensverhältnis.
Gerade weil ihm sein Herr so viel bedeutet, legte er Zen gegenüber offen dar, dass er romantische Gefühle für Shirayuki hegt – denn er ist nicht fähig, seinen Herrn zu belügen.
Shirayuki
Seine Hauptaufgabe ist der persönliche Schutz von Shirayuki.
Zu Beginn ihrer Bekanntschaft stand er noch auf der gegenüberliegenden Seite, als er im Auftrag eines früheren Arbeitgebers einen Pfeil auf sie schoss, um sie einzuschüchtern.
Diese Vergangenheit ist heute jedoch einem festen Vertrauen gewichen.
Andere Weggefährten
Aufgrund seiner Angewohnheit, oft in Bäumen zu sitzen oder wie aus dem Nichts aufzutauchen, wird er von Shirayuki und Ryu als „unberechenbar wie ein Geist“ beschrieben.
Bevor er in Zens Dienste trat, arbeitete Obi als eine Art Mädchen für alles.
Dieser Job war moralisch sehr flexibel, was dazu führte, dass er gelegentlich auch Beihilfe zu kriminellen Handlungen leistete.
Obi besitzt eine immense Alkoholtoleranz und kann selbst große Mengen ohne Probleme vertreiben.
Zudem ist er ein hervorragender Koch – unter den Hauptfiguren hat er zweifellos die größte Alltagskompetenz und das meiste Überlebenstalent.
Er liebt scharfes Essen und sucht auf Reisen stets nach Gelegenheiten, scharfe Gerichte zu genießen – oder kocht sie einfach selbst.
Sein stechender, oft grimmig wirkender Blick brachte ihm von einem Widersacher den spöttischen Spitznamen „Katze“ ein.
Da Obi über dessen kriminelle Vergangenheit genau informiert ist, verbindet die beiden eine tiefe gegenseitige Abneigung.
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