Bizeff ist der Regierungsleiter der Republik Ost-Gorteau in Hunter × Hunter und fungiert faktisch als Nummer zwei hinter dem Staatsoberhaupt Ming Jol-ik, während er im Hintergrund als eigentlicher politischer Drahtzieher des Landes agiert.
Bizeff ist offiziell der Leiter der Republik Ost-Gorteau und damit formell ein Untergebener von Staatsoberhaupt Ming Jol-ik.
Inoffiziell führt er jedoch die Geschäfte des Regimes und gilt als der wahre Machthaber hinter den Kulissen.
Er verwaltet das gesamte Vermögen des Staatsoberhaupts eigenständig.
Dadurch hält er den Schlüssel zu den finanziellen Strukturen des Regimes in der Hand und ist für dessen Stabilität unverzichtbar.
Als die Chimera-Ameisen – angeführt vom König Meruem und dessen königlicher Garde – den Palast übernehmen, wird Bizeff aus rein pragmatischen Gründen am Leben gelassen.
Würde man ihn töten, würde der Tod von Ming Jol-ik nach außen sichtbar und das Regime ins Wanken geraten.
Bizeff wirkt äußerlich wie ein eher unscheinbarer, durchschnittlicher älterer Mann.
Hinter dieser Fassade verbirgt sich jedoch ein äußerst fähiger und effizienter Verwaltungsbeamter.
Er erledigt für die neue Herrschaft im Palast sämtliche anfallenden Büroarbeiten und organisatorischen Aufgaben.
Die Arbeitslast ist so extrem, dass er körperlich und mental an der Grenze zum Zusammenbruch steht und nahezu am Überarbeiten stirbt.
Gleichzeitig ist Bizeff ein extrem lüsterner, moralisch verkommener Mann.
Er missbraucht seine Macht, um sich heimlich ein Harem aus jungen Frauen aufzubauen.
Unter dem Palast lässt Bizeff eine geheime Anlage errichten, in der er ein Harem aus schönen Frauen versteckt hält.
Diese Frauen sollen offiziell als „Fleisch für den König“ selektiert worden sein, in Wahrheit dienen einige von ihnen als persönliche Geschenke und Vergnügungsobjekte für ihn selbst.
So versucht er, sich inmitten der Diktatur seine eigene „Paradiesecke“ zu schaffen.
Dadurch öffnet er jedoch ungewollt eine Schwachstelle im Sicherheitssystem des Palastes.
Über diesen geheimen Bereich kann Palm Siberia in den Palast eindringen.
Ihre erfolgreiche Infiltration ist letztlich nur möglich, weil Bizeff seinen privaten Lustkeller aufgebaut hat.
Ob Bizeff tatsächlich intim mit Palm geworden ist, bleibt im Werk bewusst vage.
Die Mitglieder des Einsatztrupps wollen sich diese Möglichkeit nicht einmal vorstellen, und Palm überwältigt Bizeff kurz nachdem er eingeschlafen ist und fesselt ihn.
Als die Jäger-Einsatztruppe in den Palast eindringt, gerät Bizeff in die Zerstörung des Palastes.
Er wird von den einstürzenden Teilen des Gebäudes bedroht und befindet sich in akuter Lebensgefahr.
In dieser Situation wird er von Hina gerettet, die auf eine zukünftige Belohnung hofft.
Durch diese Rettung entgeht er zunächst dem Chaos und einer möglichen Festnahme durch die Streitkräfte der Weltgemeinschaft.
Nach der Rettung beginnt Bizeff, seine Flucht zu planen.
Er weiß, dass die Alliierten ihn als wichtigen Funktionär eines verbrecherischen Regimes betrachten und mit seiner Verhaftung rechnen.
Nach dem Krieg wird Bizeff selbst zum gesuchten Verbrecher, da seine Rolle im Regime von Ost-Gorteau nicht länger verschleiert werden kann.
Seine frühere Stellung als einflussreicher Funktionär kehrt sich in eine massive Belastung um.
Dieses geteilte Schicksal bringt ihn näher an Welffin heran, der ebenfalls als Verbrecher gilt und nach einer neuen Zukunft sucht.
Bizeff beschließt, sich Welffin anzuschließen, da beide nicht mehr in ihre alte Welt zurückkehren können.
Gemeinsam mit Welffin und Hina macht er sich auf den Weg zur Stadt des schwarzen Mülls, der sogenannten Meteor-Stadt.
Dort hoffen sie, in einer Gesellschaft von Ausgestoßenen und Gesetzlosen einen neuen Lebensanfang zu finden.
In der Anime-Adaption wird Bizeff in der Originalfassung von Tetsuo Gotō gesprochen.
Seine Stimme unterstreicht sowohl den schleimigen, lüsternen Charakter als auch die nervöse, überarbeitete Seite der Figur.
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