Okuhito Iemon ist eine fiktive Figur aus dem Fußballmanga und -anime Blue Lock und gehört als Stürmer der ursprünglichen Mannschaft Z an, in der er sich vor allem durch seine Allround-Fähigkeiten, seine Reife und seine Rolle als „gute Seele“ des Teams auszeichnet.
Name: Okuhito Iemon
Geschlecht: männlich
Serie: Blue Lock
Position (eigentlich): Stürmer
Position im Blue-Lock-Programm: überwiegend Torwart für Team Z
Geburtstag: 19. November
Alter: 18 Jahre
Schulstufe: 3. Jahr der Oberschule
Sternzeichen: Skorpion
Körpergröße: 187 cm
Schuhgröße: 28,0 cm
Blutgruppe: A
Heimatregion: Präfektur Kōchi
Familie: Vater, Mutter, er selbst, eine jüngere Schwester
Ehemaliger Verein vor Blue Lock: Fußballmannschaft der Motoki-Oberschule
Starker Fuß: rechter Fuß
Lieblingsspieler: Edin Džeko
Beginn mit Fußball: mit 6 Jahren
Charakterfarbe: Matchagrün
Synchronsprecher (Anime): Ryūnosuke Watanuki
Lieblingsessen: Kaffee (morgens und abends, zwei Tassen am Tag sind Pflicht für ihn).
Unbeliebtes Essen: Windbeutel, da er Sahnecreme nicht mag.
Bestes „Reis-mit-Beilage“-Essen: Kroketten – er isst sie ernsthaft gern zusammen mit Reis.
Getränke- und Genussvorlieben:
Er liebt Kaffee so sehr, dass er sogar am letzten Tag der Erde zuerst Kaffee aufbrühen würde.
Lieblingsjahreszeit: Frühling, weil er Kirschblüten schön findet.
Lieblingsmusik: „Silhouette“ von Kana-Boon.
Lieblingsfilm: „Nokan – Die Kunst des Ausklangs“ (Originaltitel „Okuribito“), weil der Film ihn emotional berührt.
Lieblingsmanga: „Ein guter Mensch“ (entspricht dem Werk „Ii Hito“).
Lieblingstiere: Orang-Utans, da er das Gefühl hat, man könne sich mit ihnen verständigen.
Lieblingsfrauentyp: Frauen, die dem Typus von Ryoko Hirosue in „Nokan – Die Kunst des Ausklangs“ ähneln.
Mag an sich selbst:
Pflichtbewusst, ernsthaft, verlässlich und eine schöne Handschrift.
Mag an sich selbst nicht:
Dass er Bitten kaum ablehnen kann.
Mag an anderen/was ihn freut:
Er freut sich, wenn man sich auf ihn verlässt und ihn um Hilfe bittet.
Was ihn verletzt:
Wenn man ihn als langweiligen, nur ernsten Menschen abstempelt – er besteht darauf, dass er durchaus auch alberne Momente haben kann.
Fetisch: Nacken, besonders bei Frauen, denen Kimonos gut stehen.
Typische Käufe im Alltag:
Er kauft im Konbini oft feuchte Reinigungstücher gegen Schweiß, weil er sich um seinen Körpergeruch sorgt.
Süßigkeiten-Fraktion: eher „Take-no-ko“ (in Japan bekannte Schokosnacks in Bambussprossenform).
Hobbys:
Besuche von Cafés und Kaffeeläden, er liebt es, verschiedene Kaffeevarianten auszuprobieren.
Lieblingsfächer in der Schule:
Japanisch (insbesondere moderne Literatur) und Kalligraphie, da er gerne schreibt und seine Schrift pflegt.
Schwaches Schulfach:
Kunst – er ist überzeugt, dort absolut kein Talent zu haben.
Zeitschriften, die er liest:
Vor allem Jugend-Magazine wie „Jump“; dort mochte er besonders die Reihe über die Figur Isobe Isohei in der Edo-Zeit („Isobe Isohei Monogatari – Das Leben ist hart“).
Freizeitgestaltung:
An freien Tagen geht er gern in die Sauna und nutzt die Zeit dort zum Meditieren.
Schlafgewohnheiten:
Er schläft etwa acht Stunden pro Nacht und ist überzeugt, dass Schlaf die wichtigste Zeit im Leben ist.
Badegewohnheiten:
Unter der Dusche wäscht er zuerst seine Achseln, weil er glaubt, dass sich dort die „Trübungen des Tages“ am ehesten sammeln.
Letztes Mal geweint:
Als er den Film „E.T.“ gesehen hat, insbesondere bei der Szene, in der E.T. wiederbelebt wird. Die Musik in dieser Szene rührt ihn jedes Mal zu Tränen.
Was er mit einer Million Euro tun würde:
Er würde das Geld schlicht sparen.
Okuhito Iemon beschreibt seine größte Stärke als seine Allround-Fähigkeit auf dem Platz, aber im Blue-Lock-Projekt wird er vor allem als charakterlich „erwachsen“ und ausgeglichen dargestellt.
Er wirkt äußerlich und innerlich reif, ist geduldig, freundlich und hat eine ausgeprägte soziale Ader.
Er ist ein Mensch, der Bitten nur schwer abschlagen kann, was sich durch das Lebensmotto seiner Eltern erklärt:
Leitspruch: „Werde ein Mensch, der gibt.“
Diesen Satz verinnerlicht er so stark, dass er anderen fast automatisch hilft, auch wenn es für ihn selbst nachteilig ist.
Seine Teamkameraden sehen in ihm – ähnlich wie bei Rensuke Kunigami – das „Gewissen von Blue Lock“.
Er übernimmt Verantwortung, vermittelt bei Streitigkeiten und sorgt dafür, dass die Stimmung im Team nicht völlig eskaliert.
Als Wataru Kuons Verrat an Team Z bekannt wird, wächst Okuhito Iemon in die Rolle des neuen inoffiziellen Anführers hinein.
Er nimmt das Team an die Hand, organisiert und motiviert es und wird zum zuverlässigen Ruhepol in einer extrem egozentrischen Umgebung.
Allgemeine Einordnung
Okuhito Iemon ist Mitglied von Team Z, jenem Team, dem auch Protagonist Yoichi Isagi angehört.
Obwohl er ursprünglich Stürmer ist, opfert er sich früh für das Team auf und übernimmt aus reiner Hilfsbereitschaft die Rolle des Torwarts.
Er ist kein spektakulärer „Genie-Stürmer“, sondern eher der solide, fleißige Allrounder, der das Team zusammenhält und die unangenehmen Aufgaben übernimmt.
Seine Entwicklung zeigt auch die Schattenseite dieses Charakters: Wer zu viel für andere tut, kann im gnadenlosen Leistungssystem von Blue Lock ins Hintertreffen geraten.
Rangentwicklung im Blue-Lock-System
Zu Beginn liegt sein Rang bei Platz 298.
Im Verlauf der ersten Auswahlphase verbessert er sich auf Platz 273 und am Ende der ersten Selektion sogar auf Platz 101.
In der zweiten Auswahl scheitert er jedoch und scheidet schließlich aus dem Programm aus.
Erste Auswahl (Erste Selektion)
Aufgrund seiner hilfsbereiten und kompromissbereiten Art lässt sich Okuhito dazu überreden, in allen Spielen der ersten Auswahl der Torwart von Team Z zu sein.
Für ihn als gelernten Stürmer ist dies alles andere als optimal, und er kassiert viele Gegentore, weil er die Position nicht gewohnt ist.
Trotz dieser schwierigen Umstände wächst er in die Rolle hinein und zeigt zunehmenden Kampfgeist.
Im entscheidenden Spiel gegen Team V, das zu den stärksten Gegnern gehört, gelingt ihm am Ende ein beeindruckender Moment:
Er pariert einen Strafstoß in der Schlussphase der Partie und hält so das Team im Spiel.
Begleitet wird sein Einsatz von seinem markanten Ausspruch:
**„Stirb, wenn es sein muss, aber schieß ein Tor!
Das Tor werde ich im Zweifel mit meinem Leben verteidigen!“**
Nach dem Verrat von Wataru Kuon übernimmt er zudem stärker organisatorische Aufgaben.
Er wird zum Ankerpunkt, der das stark egozentrierte Team Z zusammenhält, damit die Spieler ihre individuellen Egos trotzdem in einen funktionierenden Matchplan einfügen.
Zweite Auswahl (Zweite Selektion)
Nachdem er die erste Auswahl als Rang 101 bestanden hat, findet sich Okuhito Iemon in der zweiten Selektion unter der sogenannten „Nachzüglergruppe“ wieder.
Er tut sich dort mit Wataru Kuon und Yūdai Imamura zusammen – zwei Spielern, die ebenfalls nicht die Favoritenrolle innehaben.
In dieser Phase zeigt sich, dass die Zeit als Torwart ihn auch innerlich belastet hat.
Als Yūdai Imamura scherzhaft behauptet, seine feste Position sei nun der Torwartposten, reagiert Okuhito extrem emotional.
Der Witz trifft einen wunden Punkt:
Okuhito ist so geschockt, dass er kurzerhand in Ohnmacht fällt – und damit sinnbildlich noch weiter „zurückfällt“ im ohnehin hart umkämpften Auswahlprozess.
Im weiteren Verlauf der zweiten Selektion können er, Kuon und Imamura die Hürde nicht nehmen.
Das Team scheitert, und Okuhito Iemon scheidet aus Blue Lock aus, noch bevor seine eigentlichen Qualitäten als Stürmer oder Feldspieler wirklich gezeigt werden können.
Ironischerweise wird er damit zu einer der Figuren, deren Potenzial als Feldspieler im Manga kaum beleuchtet wird, obwohl er sich selbst als Allrounder und Stürmer versteht.
Allround-Fähigkeit
Sein „offizielles“ persönliches Merkmal ist seine Vielseitigkeit.
Er kann unterschiedliche Rollen auf dem Feld zumindest solide ausfüllen, was innerhalb von Team Z auch der Grund ist, warum man ihn zum Torwart macht.
Diese Allround-Fähigkeit hat zwei Seiten:
Sie macht ihn flexibel und nützlich, aber verhindert zugleich, dass er ein markantes, extremes Spitzenmerkmal entwickelt, das im elitär ausgelegten Blue-Lock-System hoch bewertet wird.
Torwartleistung
Als Torwart startet er unerfahren und kassiert viele Gegentore.
Im Verlauf der Spiele sammelt er jedoch wichtige Erfahrungen im Stellungsspiel, in der Reaktion auf Schüsse und im Umgang mit Drucksituationen.
Sein Höhepunkt als Keeper ist der gehaltene Strafstoß gegen Team V.
Dieser Moment zeigt, dass er unter maximalem Druck über sich hinauswachsen kann, wenn es darum geht, seine Mitspieler zu unterstützen.
Mentale Stärke und Führungsqualitäten
Charakterlich ist Okuhito Iemon einer der stabilsten und verantwortungsvollsten Spieler in Team Z.
Er wirkt oft wie ein großer Bruder, der die emotionalen Ausbrüche anderer erträgt und moderiert.
Er kann zuhören, vermitteln und Entscheidungen im Sinne des gesamten Teams treffen.
Gerade nach Kuons Verrat rückt er in die Mitte des Geschehens, nicht durch spektakuläre Tore, sondern durch Ruhe, Organisation und verlässliche Präsenz.
Seine Schwäche liegt weniger im mentalen Durchhaltevermögen als in seiner Tendenz, sich selbst zugunsten anderer zu sehr zurückzunehmen.
Im radikal egoistischen System von Blue Lock ist das ein gefährlicher Nachteil.
Er gilt vielen Fans als eine der „Gewissens-Figuren“ von Blue Lock, gemeinsam mit Rensuke Kunigami.
Sein gepflegtes Schriftbild wird mehrfach hervorgehoben; Kalligraphie ist tatsächlich eines seiner Lieblingsfächer.
Er ist sehr auf Hygiene und Körperpflege bedacht, was sich in seiner Konbini-Gewohnheit widerspiegelt, stets Schweißreinigungstücher zu kaufen.
Dass er Windbeutel aufgrund der Creme nicht mag, steht in komischem Kontrast zu seiner Vorliebe für hochwertigen Kaffee.
Er selbst sagt, dass er definitiv keine künstlerische Begabung besitzt, obwohl er beim Schreiben extrem akkurat und fein arbeitet.
Sein Schlaf ist ihm heilig – acht Stunden sind für ihn kein Luxus, sondern Grundvoraussetzung für ein gutes Leben.
Ein prägnanter Satz, der seinen Charakter auf dem Platz zusammenfasst, lautet:
**„Stirb, wenn es sein muss, aber schieß ein Tor!
Das Tor werde ich im Zweifel mit meinem Leben verteidigen!“**
Dieser Ausspruch verbindet seine Bereitschaft, sich für andere aufzuopfern, mit der kompromisslosen Zielorientierung des Blue-Lock-Projekts.
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