Kukuru Kasubata ist ein männlicher Schüler der Yaden-Akademie, Klassenvertreter der Klasse Eins-B, stammt aus einer alten Exorzistenfamilie und kämpft mit der elektrischen Fähigkeit „Hammer der Gerechtigkeit“, die sich als gewaltiger Hammer aus seinem Smartphone manifestiert.
Name: Kukuru Kasubata
Ehemaliger Name: Kukuru Manase
Geschlecht: Männlich
Geburtstag: 1. November
Körpergröße: 180 cm
Blutgruppe: B
Lieblingsessen und -aktivitäten: Grillfleisch, japanischer Grüntee, Krafttraining
Abneigungen: Seine eigene Persönlichkeit, Menschen, die durch Skandale auffallen
Elektrische Fähigkeit: Hammer der Gerechtigkeit (Polikorrektheits-Hammer)
Zugehörigkeit: Yaden-Akademie, Klasse Eins-B, Klassenvertreter
Synchronsprecher: Kouki Uchiyama
Kukuru Kasubata ist ein Schüler der Yaden-Akademie in der Unterstufe und fungiert in der Klasse Eins-B als Klassenvertreter.
Er wirkt meist abgemagert und leicht heruntergekommen, tritt aber zugleich autoritär und kontrollierend auf.
Er ist der erste Exorzist, dem Soji Enishiro begegnet.
Seit Sojis Versetzung in die Klasse Eins-B stehen die beiden in einer Art Konkurrenzverhältnis, wobei Kukuru ihm widerwillig Ratschläge gibt.
Seine Familie entstammt einem traditionellen Exorzisten-Clan, doch Kukuru hat mit diesem Erbe gebrochen.
Angetrieben von Schuldgefühlen, Wut auf sich selbst und Abscheu vor Skandalverhalten hat er sich zu einer Art selbst ernannter „Netzjustiz“ entwickelt.
Kukuru wurde als Kukuru Manase im Haupthaus der alteingesessenen Exorzistenfamilie Manase geboren, die dem traditionsreichen Orden Emagen-zong angehört.
Schon als Kind wurde er von den Erwachsenen zu extrem harten, fast schon missbräuchlichen Ritual- und Trainingsformen gezwungen.
Die Umgebung war streng, geschlossen und erstickend, und Kukuru entwickelte eine tiefe Abneigung gegen die starren Regeln seines Elternhauses.
Sein Freund Renri Hasumi, der in einer ähnlichen Situation lebte, zog sich nach dem Tod seines Bruders Lota immer mehr in sich zurück, was Kukuru zusätzlich belastete.
Schließlich beschloss Kukuru, gemeinsam mit Renri Hasumi von zu Hause zu fliehen.
Sie gingen in die Großstadt, hingen mit einer Clique von Kleinkriminellen ab und genossen ihre neu gewonnene Freiheit, ohne jedoch so weit zu gehen, dass die Polizei ernsthaft eingreifen musste.
Aus dieser Zeit stammt auch die Tätowierung mit einem Dämonenmotiv auf Kukurus linkem Arm.
Die Tätowierung ist ein sichtbares Symbol seiner Rebellion gegen seine Herkunft und sein einstiges Leben.
Zwei Jahre nach seiner Flucht starb seine Mutter an einer Krankheit, was ihn zur Rückkehr in seine Heimat zwang, um an der Beerdigung teilzunehmen.
Dort konfrontierte sein Vater ihn sofort mit einem Video, das Kukuru zeigte, wie er ohne Rücksicht auf andere in eine Schlägerei verwickelt war.
Der Vater warf ihm vor, dieses Verhalten habe den Gesundheitszustand der Mutter verschlechtert und ihren Tod beschleunigt.
Kukuru wurde von Schuldgefühlen überwältigt und begann, abgrundtiefen Hass auf Menschen zu entwickeln, die mit Skandalen und „Skandal-Content“ Aufmerksamkeit suchen – darunter auch auf sein eigenes früheres Ich.
Daraufhin beschloss er, sein Leben zu ändern und sich zu bessern.
Er nahm das wiederholte Werben von Yoimaru Azaki an, der ihn auch während seines Ausreißerlebens immer wieder aufsuchte, und schrieb sich auf dessen Empfehlung an der Yaden-Akademie ein.
Bei der Beerdigung verstieß sein Vater ihn offiziell aus der Familie.
Kukuru legte daraufhin den Familiennamen Manase ab und nahm den Mädchennamen seiner Mutter, Kasubata, als offiziellen Nachnamen an.
In seiner Exorzisten-Vergangenheit war er gemeinsam mit Minoru Wagari aus Klasse Eins-A der Yaden-Akademie und Wabisuke Ishida von der Emagen-Akademie in derselben Schule und demselben Exorzistenumfeld.
Wegen seiner Flucht und der damit verbundenen Spannungen besteht zwischen ihnen bis heute ein unausgesprochener Konflikt.
Äußerlich verbreitet Kukuru eine düstere, leicht bedrückende Atmosphäre.
In Gesprächen hingegen ist er grob, direkt und schreckt nicht davor zurück, andere mit Ausrufen wie „Verdammter Mist!“ zu beschimpfen.
Trotz seiner derben Ausdrucksweise versucht er sich nach außen als pflichtbewusster, fleißiger Musterschüler zu geben.
Wenn ihm ein Schimpfwort herausrutscht, hängt er oft formelhaft ein „Entschuldigung“ an, als hätte er einen automatischen Korrekturmodus.
Sein Alltag dreht sich stark um das Internet, wo er sich zur Aufgabe gemacht hat, „das Böse im Netz zu korrigieren“.
Dazu gehört für ihn, Personen, die Skandale verursachen, kompromisslos zu kritisieren und „fertigzumachen“, was für ihn zur täglichen Routine geworden ist.
Er ist stark von politischer Korrektheit geprägt und reagiert empfindlich auf diskriminierende oder bewusst provokante Inhalte.
Menschen, die sich über Skandale profilieren oder andere gezielt provozieren, verachtet er und bezeichnet sie selbst als „Idioten“.
In Wahrheit hat Kukuru durchaus eine verantwortungsbewusste und hilfsbereite Seite.
Er kümmert sich um seine Mitschüler, gibt Ratschläge und übernimmt Aufgaben, selbst wenn er dabei ständig flucht und grummelt.
Trotz seiner Rolle als Klassenvertreter und Exorzist ist er in schulischen Fächern erstaunlich schwach.
Schon bei einfachen englischen Vokabeln gerät er ins Straucheln, was gelegentlich für unfreiwillige Komik sorgt.
Er hasst es, mit seinem Vornamen „Kukuru“ angesprochen zu werden, insbesondere von Leuten, zu denen er keine enge Beziehung hat.
Diese Abneigung hängt mit seiner Vergangenheit und dem Bruch mit seiner alten Identität zusammen.
Im Kern ist er ein ehemaliger Problemjugendlicher, der sich selbst misstraut und gleichzeitig versucht, alles „Falsche“ um sich herum niederzuschlagen.
Seine Wut richtet sich genauso gegen sein früheres Selbst wie gegen die „Skandalmacher“, die er im Netz bekämpft.
Hammer der Gerechtigkeit (Polikorrektheits-Hammer)
Kukurus elektrische Fähigkeit trägt den Namen „Hammer der Gerechtigkeit“, auch als „Polikorrektheits-Hammer“ bezeichnet.
Dabei handelt es sich um einen massiven Hammer mit langem Stiel, den er aus seinem spirituellen Gerät, das in seinem Smartphone verankert ist, materialisiert.
Die Waffe verkörpert Kukurus Mentalität als „Schläger“, der Skandale und moralische Verfehlungen „niederschlägt“.
Symbolisch ist der Hammer sowohl Werkzeug der Bestrafung als auch Ausdruck seiner übersteigerten Gerechtigkeitsvorstellung.
Da Kukuru sich selbst als ehemalige Skandalfigur betrachtet, kann er die Kraft des Hammers zusätzlich verstärken.
Er kanalisiert seine spirituelle Energie, um den Hammer in Flammen zu hüllen, wodurch seine Angriffe an Zerstörungskraft gewinnen.
Politische Lynchjustiz (Gerechte Prügelstrafe)
Eine seiner Spezialtechniken heißt „Politische Lynchjustiz“.
Dabei wirft Kukuru den Hammer in die Luft, wo er sich in mehrere Kopien aufspaltet.
Diese vervielfältigten Hämmer rasen anschließend auf das Ziel zu und schlagen es in einer Serie von aufeinanderfolgenden Treffern nieder.
Die Technik funktioniert wie ein hagelartiger Combo-Angriff aus allen Richtungen.
Nach der Ausführung löst sich der Hammer vollständig auf und verschwindet.
Kukuru muss ihn danach erneut aus seinem spirituellen Gerät hervorbringen, was zusätzliche Energie kostet und ihn nicht unbegrenzt spammen lässt.
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