Mutsu ist eine herausragende weibliche Figur aus Gintama, bekannt für ihre kühle und besonnene Persönlichkeit. Sie ist Vize-Kommandantin der Kaientai und gehört zu den drei großen Söldnerclans, den Yato. Einst als „Diamantprinzessin“ und Vizekapitän der Weltraumpiraten Chidori berühmt, wurde sie von ihrem Vater in diese Position gedrängt. Trotz ihrer distanzierten Art ist sie das Herz und Hirn der Kaientai, genießt das absolute Vertrauen von Tatsuma Sakamoto und beeindruckt durch Mut, Schlagfertigkeit und ungewöhnlich starke Kampfkräfte. Dank ihrer Vergangenheit und Verantwortung kann sie gleichermaßen eiskalt wie leidenschaftlich handeln.
Mutsu hat langes Haar, trägt eine blaue Landarbeiterkleidung mit einem lila Reisemantel darüber und einen geflochtenen Hut. Charakteristisch ist ihr scharlachroter Schal. Sie zeigt meist ein Pokerface und wirkt sehr ruhig. Ihre Kleidung ist im Stil eines traditionellen japanischen Wegelagerers gehalten, ohne den typischen Yato-Regenschirm als Sonnenschutz.
Mutsu ist streng, pragmatisch und schlägt im Umgang mit anderen oft einen trockenen, manchmal sarkastischen Ton an. Sie spricht wie Tatsuma Sakamoto im Tosa-Dialekt und wird als „Hachikin“ – also als Frauen mit männlicher Stärke – beschrieben. Trotz ihrer Ernsthaftigkeit ist sie leidenschaftlich, diskret und äußerst loyal gegenüber ihren Leuten. Innerhalb der Kaientai wird sie hoch geachtet und als „Kamisori-Fukukan“ (Rasierer-Vizekommandantin) bezeichnet. Sie scheut sich dabei auch nicht, Sakamoto lautstark zu kritisieren oder handfeste Lektionen zu erteilen, was sie in der Mannschaft sehr beliebt macht.
Bereits im jungen Alter von 14 war Mutsu Vizekommandantin der zweiten Division der Weltraumpiraten Chidori und erhielt den Beinamen „Diamantprinzessin“. Ihr Vater, damals der Gouverneur von Chidori, zwang sie zu dieser Rolle, obwohl sie eigentlich ein normales Mädchenleben führen wollte. Durch die Bekanntschaft mit Sakamoto änderte sich ihr Blick auf das Leben. Nach dem Tod ihres Vaters geriet sie ins Visier des neuen Anführers, der ihren Platz als Gouverneurin anstrebte. Sie wurde durch Sakamoto gerettet, woraufhin sie sich ihm anschloss.
Als Mitglied der Yato ist Mutsu mit außergewöhnlichen physischen Kräften gesegnet, obwohl sie im Alltag keinen Yato-Regenschirm gegen das Sonnenlicht verwendet. Trotz ihrer Zugehörigkeit zu einem der kampfstärksten Völker des Universums, bevorzugt sie es, in der Kaientai die organisatorischen und strategischen Geschicke zu führen. Jedoch hat sie wichtige Kämpfe bestritten, unter anderem bei der Rettung der Kiheitai wie auch an der Seite von Sakamoto gegen mächtige Gegner.
Mutsu steht Sakamoto Tatsuma sehr nahe und ist für ihn mehr als nur eine rechte Hand – sie ist sein moralischer Kompass und Organisatorin der Kaientai. Trotz seines exzentrischen Verhaltens bewundert sie seinen Gerechtigkeitssinn zutiefst. Zu Umibouzu hat sie eine freundschaftliche Beziehung, da er ein alter Bekannter ihres Vaters war und dieser ihn als Lehrer in Betracht gezogen hatte.
Unter den Fans wird Mutsu liebevoll „Mucchan“ genannt, sie erscheint in nahezu jedem Opening und Ending gemeinsam mit Sakamoto. In beliebten Umfragen zu „Bestes Ehefrau-Material“ oder „Wen würde man ins Ausland als Guide mitnehmen?“ belegt sie stets Top-Ränge. Ihre Beliebtheit ist trotz relativ weniger Auftritte außergewöhnlich hoch. Sie ist bekannt dafür, scheinbar unbeeindruckt von Sakamotos Frauengeschichten oder Eskapaden zu bleiben – ihn in der Not trotzdem wortlos zu retten oder ihm den Kopf zu waschen.
「───────Unser Schiff dient dem Handel, also kann ich nicht zulassen, dass unser Chef so handelt wie du es tust.」
Kindheit und Zeit bei den Weltraumpiraten
Mit 14 Jahren arbeitete Mutsu fast wie im Schichtdienst als Vizekommandantin der Chidori-Piratenflotte. Ihr Vater hatte sie in diese Rolle gedrängt, dabei wünschte sie sich ein normales Mädchenleben. Erst durch die Begegnung mit Sakamoto wurde ihre Sicht verändert: Sie lernte bei einer Sklavenrevolte die Kraft der Freundschaft und Loyalität kennen.
Rettung durch Sakamoto und Übertritt zur Kaientai
Nach dem Tod ihres Vaters drohte ihr als designierter Nachfolgerin Gefahr durch den ambitionierten Anführer der Piraten, bis Sakamoto sie befreite und in die Kaientai holte. Seitdem übernahm sie als Vizekommandantin praktisch die gesamte Organisation der Gruppe.
Einsatz in der Rakuyou-Schlacht
In der „Rakuyou-Kampf-Arc“ erfährt man, dass sie über Umibouzu Informationen besitzt und so wesentlich zur Rettungsaktion der Kiheitai beiträgt. Durch Mutsus Führung gelingt es einer Truppe, die fast vollständig aus Erdbewohnern besteht, den Ring aus Feindtruppen zu durchbrechen – eine beeindruckende Leistung, die ihr als Yato zugeschrieben wird.
Silberseelen-Arc und Zukunft der Kaientai
Im Silberseelen-Arc wird sie schwer verletzt, als sie versucht, Sakamoto zu schützen, überlebt dies aber. Nach dem Krieg und Sakamotos geschäftlichem Fehlschlag beginnt sie ein neues Geschäftsunternehmen und erhält einen Auftrag von Katakuriko Matsudaira, wodurch sie zur Erde reist.
Mutsus Namensgebung hat historische Bezüge zum Politiker Mutsu Munemitsu oder zum letzten Katana von Sakamoto, „Mutsu no Kami Yoshiyuki“. Sie übernimmt nahezu sämtliche Geschäftsleitung der Kaientai, ganz wie Kenkichi Nagaoka einst für Sakamoto Ryoma verantwortlich war. Ihre Einzigartigkeit bringt sie regelmäßig in die verschiedenen Rankings unter die vordersten Plätze, und ihre Vielseitigkeit macht sie sowohl zur Ikone für Organisation wie für Stärke. Als Yato entstammt sie entweder väterlicher- oder mütterlicherseits dieser Blutlinie, genaue Details sind nie final geklärt.
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