Yui Sagakure ist eine scheinbar junge, künstliche Lebewesen, entworfen als Schwester von Yui Sagakure, und gehört zur siebten Geisterfraktion. Ursprünglich für die Rolle als Spionin im Battle Royale der Herrscher verschiedener Geisterreiche eingeführt, werden ihre wahre Herkunft und komplexe Beziehungen zu ihrer Schöpferin, ihrer Schwester, bald zum zentralen Thema. Yui wird als unverzichtbare Unterstützung in einem von Intrigen geprägten Parallelreich präsentiert. Die besondere Fähigkeit zur Informationsbeschaffung, ihr roboterartiger Ursprung und ihre Entwicklung zu einem Wesen mit eigenem Willen machen sie zu einer ungewöhnlichen und faszinierenden Figur.
Yui Sagakure erscheint meist als junges Mädchen mit zu einem Pony gebundenen Haaren.
Sie trägt eine an eine Kunoichi (Ninja) erinnernde, spezialisierte Geist-Kleidung mit dem Namen „Verborgene Geistmontur, Nummer 34 (Izuna)“.
Yui Sagakure ist von Natur aus sehr pflichtbewusst und ernsthaft.
Trotz unvollständiger Erinnerung nach ihrer Ankunft im Parallelreich stellt sie stets das Wohl ihrer „Herrin“ an oberste Stelle.
Sie empfindet keinen Schrecken vor dem Tod, lediglich Angst davor, ihre Aufgaben nicht erfüllen zu können.
Gleichzeitig leidet sie unter ihrer Unfähigkeit, ihre gestörte Schwester Yui Sagakure aufzuhalten, trägt also auch Schmerz und unterdrückte Gefühle in sich.
Yui Sagakure ist kein „reiner“ Halbbewusstseinsgeist, sondern ein von ihrer Schwester, Yui Sagakure, geschaffenes mechanisches Wesen nach dem Ebenbild der verstorbenen Schwester.
Als eine Art Android erfüllt sie eine herausragende Rolle im siebten Herrschaftsgebiet.
Ursprünglich als Informationssammlerin in das Battle Royale der Geisterherrscher entsendet, dient sie faktisch als Spionin ihrer eigentlichen Herrin Hana, der Herrscherin einer anderen Geisterfraktion.
In Wirklichkeit gibt es mehrere „Einzelstücke“ von Yui Sagakure, die jeweils als vertraute Assistentinnen entweder Hana oder Yui Sagakure persönlich dienen.
Yui Sagakure verfügt als „Einzelstück“ über besondere Kräfte:
Sie kann Barrieren errichten, die einen Gegner kurzzeitig in einem Feld einschließen und dabei sämtliche fünf Sinne (Sehen, Hören, Riechen, Fühlen, Schmecken) blockieren — ein wahrhaft grausames Erlebnis für das Opfer.
Ihre mechanische Natur bedeutet, dass sie keine Schmerzen empfindet.
Durch das Zerstören ihres Geisteskostüms kann dieses sich in einen papierkranichförmigen Boten verwandeln, der zur Nachrichtenübermittlung dient.
Zusätzlich gibt es zahlreiche „Massenproduktions“-Versionen von Yui, die in erster Linie als Arbeiter, Wachen und persönliche Soldaten im siebten Herrschaftsgebiet fungieren.
Sie besitzen kaum eigenen Willen und werden nach dem Verlust ihrer Schöpferin sofort deaktiviert.
Yui Sagakures Schöpferin (und „Schwester“) ist Yui Sagakure, Herrscherin des siebten Herrschaftsgebiets.
Sie dient in verschiedenen Ausführungen als loyale Assistentin entweder ihrer Schwester oder Hana, wobei die „Einzelstück“-Yui völliges Vertrauen genießt.
Ihre Begegnungen mit Kurumi Tokisaki und Hibiki Higoromo führen dazu, dass sie ihre Loyalität überdenkt und schließlich beginnt, eigene Entscheidungen zu treffen.
Teilnahme am Battle Royale
Yui Sagakure nimmt als Teilnehmerin am Battle Royale der Geisterherrscher teil, das vom ominösen „Doll Master“ organisiert wird.
Ihr wahrer Auftrag ist jedoch, Informationen über den rätselhaften „Doll Master“ zu beschaffen, der sich nie persönlich bei den Herrschertreffen zeigt, und stattdessen einen von ihr gestalteten Engel als Repräsentanten schickt.
Konfrontation mit Tsuan
Nach Beginn des Spiels wird Yui gezwungen, gegen Tsuan, die schlimmste aller Teilnehmerinnen, anzutreten.
Mit großem Geschick gelingt es ihr, die bisher gesammelten Informationen weiterzugeben.
Ihr Versuch, das Spiel abzubrechen und zu fliehen, scheitert jedoch – sie wird von Tsuan und deren „Himmlischen Wolf“ bezwungen und scheinbar ausgelöscht (Lost).
Unerwartete Rückkehr
Entgegen aller Erwartungen taucht Yui am Ende des zweiten Bandes wieder auf, als wäre nichts geschehen.
Dies stellt sich später als Täuschung heraus: Die Yui im ersten Band war eines von drei „Einzelstücken“, die ihre Schwester erschaffen kann – der Vorrat an Yuis ist begrenzt, aber nicht ganz ausgeschöpft.
Enthüllung der wahren Identität
Es wird enthüllt, dass Yui Sagakure eine von ihrer Schwester erschaffene Karakuri-Puppe ist.
Ihr Dasein als künstlicher Nachbau der verstorbenen Schwester unterstreicht die emotionale Tragik beider Figuren.
Emanzipation und Neubeginn
Durch die Interaktionen mit Kurumi Tokisaki und Hibiki Higoromo erkennt Yui Sagakure erstmals das Ausmaß der Sorgen und Verfehlungen ihrer Schöpferin.
Sie entschließt sich, sich von ihrer Schwester zu lösen und übernimmt aus eigenem Antrieb die Aufgabe, diese aufzuhalten.
Die „Einzelstück“-Modelle von Yui Sagakure verfügen über Künstliche Intelligenz und ein eigenes Bewusstsein.
Sie können Erinnerungen miteinander teilen und sind außerordentlich wertvoll als Spione und Informationssammlerinnen.
Solange Yui Sagakure als Schöpferin existiert, können beliebig viele „Massenproduktions“-Yuis aus Geistkristallen produziert werden, was ihr eine unschlagbare Übermacht verleiht.
Die originale Yui Sagakure wollte sich offenbar von ihrer Schwester abwenden, wurde jedoch aus bislang ungenannten Gründen an sie gebunden.
Letztlich wurde sie vermutlich Opfer ihrer Schwester – ein stiller, tragischer Hintergrund für die gesamte Geschichte.
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