Er war König von Dänemark und der Vater von Canute.
Er führte Expeditionen nach England an und hielt sich im von Dänen beherrschten Danelag auf.
Während seiner Zeit dort nutzte er York als Basis, die er weiter ausbaute.
Früher hatte er seinem eigenen Vater die Krone entrissen,
doch nun selbst vom Reiz der Macht fasziniert, strebte er nach deren Erhalt und Erweiterung.
In Bezug auf die Thronfolge fürchtete er, dass Kämpfe zwischen den Gefolgsleuten seiner beiden Söhne das Land schwächen würden.
Er plante deshalb, den schwächeren jüngeren Sohn, Canute, in England im Kampf sterben zu lassen,
anstatt seinen älteren Sohn Harald zu bevorzugen.
Da Canute jedoch alle Schwierigkeiten überwand, versuchte er, ihn zu besänftigen, indem er ihm Cornwall gab.
Doch Canutes treuer Gefolgsmann Askeladd durchkreuzte geschickt seine Pläne.
Nachdem er bemerkte, wie sehr Askeladd an Wales hing, stellte er ihn bei einem Fest in York vor die Wahl,
zwischen Wales und Canute zu entscheiden.
Askeladd aber wählte einen dritten Weg: Er opferte sein eigenes Leben, um beide zu retten,
und enthauptete Sweyn eigenhändig.
Selbst nach seinem Tod erschien er Canute als abgeschlagener Kopf und spottete darüber,
dass Canute nun denselben Weg einschlägt wie er einst selbst.
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