Lemon Angel (1988/II)

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Lemon Angel (1988/II)
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Episoden: 8
Vertriebskanal: TV-Kurzfilm
Genres: Ecchi
Veröffentlichungsdatum: 7. Juli 1988
Werkkategorien: Anime
Englischer Name: Lemon Angel (1988/II)
Japanischer Name: レモンエンジェル (1988/II)
Chinesischer Name: 柠檬天使 (1988/II)
Koreanischer Name: 레몬 엔젤 (1988/II)
Romanisierter Name: Lemon Angel (1988/II)

Charaktere (3)

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Miki Emoto
Miki Emoto
Geschlecht: WeiblichAlter: 17
Geburtstag: 24. Juli 1969
Synchronsprecher: Miki Emoto
Tomo Sakurai
Tomo Sakurai
Geschlecht: WeiblichAlter: 17
Synchronsprecher: Tomo Sakurai
Erika Shima
Erika Shima
Geschlecht: Weiblich
Synchronsprecher: Erika Shima
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Anime-Serie

Lemon Angel
Lemon Angel
Veröffentlichungsdatum: 1. Oktober 1987
Lemon Angel (1988)
Lemon Angel (1988)
Veröffentlichungsdatum: 3. Februar 1988
Lemon Angel YJ Ban
Lemon Angel YJ Ban
Veröffentlichungsdatum: 6. Juli 1990
Veröffentlichungsdatum: [[[anime.release_date]]]

Community-Erstellung

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Lemon Angel ist eine japanische Fernsehanime-Reihe, die 1987 und 1988 auf Fuji TV und weiteren Sendern lief und als Ableger der Adult-Anime-Serie Cream Lemon entstand.

Die Reihe wurde als kurze Mitternachtsanime-Serie mit Episoden von nur wenigen Minuten produziert.

Zwischen 1987 und 1988 erschienen drei Staffeln sowie das Spin-off Lemon Hakusho.

Inhaltlich verband die Produktion Musikclip, Schulkomödie und leicht erotische Elemente.

Dabei blieb die Darstellung so gestaltet, dass sie die damaligen Fernsehnormen noch passieren konnte.

Eine besondere Eigenheit war die enge Verknüpfung mit der Idolgruppe Lemon Angel.

Die Mitglieder sprachen die Heldinnen selbst, und ihre Songs wurden als Begleitmusik verwendet.

Damit gilt das Projekt als früher Vorläufer jener Medienstrategie, bei der Anime und Idolgruppe parallel vermarktet werden.

Gleichzeitig diente die Serie auch als Werbeträger für das Ursprungswerk Cream Lemon.

Die Ausstrahlung fiel in eine Zeit allgemeiner Zurückhaltung wegen der gesundheitlichen Krise von Kaiser Shōwa.

Dadurch kam es zeitweise auch zu Sendeunterbrechungen.

Spätere Videoveröffentlichungen enthielten zusätzlich Segmente mit realen Auftritten der Idolmitglieder.

So bekam das Projekt rückblickend noch stärker den Charakter eines Crossover aus Anime, Musikvideo und Idolshow.

Cream Lemon Lemon Angel

Die erste Staffel lief von Oktober bis Dezember 1987 auf Fuji TV.

Sie war vor allem als Reihe von Musikclips für die einzelnen Mitglieder aufgebaut.

Damals wurde die Serie an drei Wochentagen ausgestrahlt.

Dienstags stand Erika im Mittelpunkt, mittwochs Miki und donnerstags Tomo.

Lemon Angel Lemon Hakusho

Dieses Spin-off lief von Januar bis Juni 1988.

Es war als bilderdramatische Leseserie angelegt, in der die Mitglieder freizügige Erlebnisgeschichten vortrugen.

Auf einen kurzen Realfilm-Einstieg folgte jeweils ein erzählter Abschnitt mit Illustrationen.

Das Format wirkte dadurch wie eine Mischung aus Hörspiel, Bilderbuch und Late-Night-Unterhaltung.

Midnight Anime Cream Lemon Lemon Angel

Die zweite Staffel lief von Februar bis März 1988.

Hier wurde aus dem Musikclip-Konzept eine kleine Schulgeschichte, in der die drei Hauptfiguren dieselbe Oberschule besuchen.

Ab dieser Phase wurde nur noch dienstags ausgestrahlt.

Mittwochs lief Lemon Hakusho, donnerstags eine Zusammenstellung bekannter Szenen aus Cream Lemon.

Midnight Anime Lemon Angel

Die dritte Staffel lief von Juli bis September 1988.

Im Mittelpunkt standen wieder gemeinsame Musikclips mit allen drei Mitgliedern.

Sprecherinnen und Sprecher

Die Hauptrollen wurden von den Mitgliedern der Idolgruppe Lemon Angel übernommen.

Sie traten teils auch persönlich vor der Kamera auf.

Erika Shima

Miki Emoto

Tomo Sakurai

Ein großer Teil der männlichen Figuren wurde von Masami Kikuchi gesprochen.

Das verlieh den kurzen Episoden trotz ihrer wechselnden Szenarien eine gewisse Einheitlichkeit.

Die Animation wurde von AIC produziert.

Die Serie entstand damit in einem Studio, das für zahlreiche markante Animeproduktionen bekannt wurde.

Das Charakterdesign stammt von Miyazaki Kento.

An Drehbuch, Regie und Animation wirkten zahlreiche Kreative mit, darunter Yasuki Ide, Osamu Yamasaki und Kenichirō Nakamura.

Auch bei der Animationsregie waren viele Namen beteiligt.

Dazu gehörten unter anderem Kōji Ōsaka, Yūji Moriyama und weitere Künstler, die später ebenfalls in der Animebranche auffielen.

Was Lemon Angel besonders macht, ist die bunte Mischung aus Idolästhetik, jugendlicher Romantik und provokanter Mitternachtsstimmung.

Mal wirken die Folgen wie Musikvideos, mal wie Mini-Dramen, mal wie verspielte Fantasiegeschichten.

Die erste Staffel präsentierte oft einzelne Figuren und Songs.

Die zweite Staffel erzählte stärker zusammenhängende Schulgeschichten.

Die dritte Staffel setzte wieder mehr auf Gruppendynamik und musikalische Präsenz.

Das Spin-off wiederum schlug einen ganz anderen, deutlich erzählerischeren Weg ein.

Insert-Songs

Die Musik war ein zentrales Element der Reihe.

Viele Episoden waren direkt um einzelne Lieder der Idolgruppe herum aufgebaut.

Bekannte Stücke sind:

Tasogare Lonely – gesungen von Tomo Sakurai

Ichigo no Boy – gesungen von Tomo Sakurai

Kataomoi no Sunset – gesungen von Erika Shima

Indian Summer – gesungen von Erika Shima

Tokai no Angel – gesungen von Miki Emoto

Hoshi no Orgel – gesungen von Miki Emoto

Tenshi wa Escape – gesungen von Tomo Sakurai, Erika Shima und Miki Emoto

Gerade diese enge Verbindung von Song und Bild machte den besonderen Reiz der Serie aus.

Sie wirkte oft weniger wie klassisches Fernsehen und mehr wie eine freche nächtliche Pop-Collage.

Die Serie wurde unter anderem in der Kantō-Region auf Fuji TV gesendet.

Weitere Ausstrahlungen gab es etwa über Sendai Broadcasting, Tokai Television und Kansai TV.

Auf Fuji TV lief die Reihe innerhalb des späten Nachtprogramms JOCX-TV2.

Dort passte sie mit ihrer kurzen Form und ihrem experimentellen Ton perfekt ins Umfeld ungewöhnlicher Nachtunterhaltung.

Mehrere Videoveröffentlichungen erschienen bei Pony Canyon, der Vertrieb erfolgte über Sōei Shinsha.

Später folgten günstigere VHS-Fassungen sowie eine LD-Box.

Am 24. August 2005 erschien außerdem eine DVD-Box bei Toshiba Entertainment, vertrieben von Geneon Entertainment.

Diese Veröffentlichung war jedoch nicht vollständig und ließ einzelne Episoden aus.

Zu den bekannten Veröffentlichungen zählen:

Abunai Video TV Lemon Angel

Gründungsnummer

Nummer 2

Nummer 3

Lemon Angel LD Daizenshū

Lemon Angel DVD-BOX

Manga und OVA

Unter dem Titel YJ-ban Lemon Angel erschien eine Mangaadaption in Weekly Young Jump.

Die dazugehörige OVA verwendet jedoch andere Figuren als die Fernsehserie.

Romane

Beim Verlag Fujimi Shobō erschienen in der Reihe Fujimi Bishōjo Bunko drei Romanfassungen.

Verfasst wurden sie von der unter Pseudonym arbeitenden Autorin Kurata Yūko.

Später wurde bekannt, dass sich hinter diesem Namen die Schriftstellerin Mayumi Inaba verbarg.

Sie erwähnte dies in einem autobiografischen Essay viele Jahre nach der Veröffentlichung.

Spiele

1990 erschien mit Mahjong Lemon Angel ein Arcade-Spiel von Home Data.

Es handelt sich um ein sogenanntes Strip-Mahjong-Spiel.

Am 25. Februar 1994 folgte eine Version für die PC Engine, veröffentlicht von Naxat.

Da sich die Idolgruppe zu diesem Zeitpunkt bereits aufgelöst hatte, wurden die Rollen neu besetzt.

Am 21. Juli 1995 erschien zudem das Erotikspiel Lemon Angel für die PC-9800-Serie.

Entwickelt wurde es von Sonia, dem Studio hinter der bekannten VIPER-Reihe.

Am 23. Februar 1996 folgte Lemon Angel Paradise für Windows 95 und Macintosh.

Es erschien auf einer hybriden CD-ROM.

Realfilm

2006 kam mit Lemon Angel Jisshaban eine Realverfilmung als Originalvideo heraus.

Die Rollen von Erika, Miki und Tomo wurden dort von neuen Darstellerinnen gespielt, darunter Shihono Ryō.

Weitere Bezüge

Zum erweiterten Umfeld gehören außerdem das Ursprungswerk Cream Lemon und die spätere Fernsehserie LEMON ANGEL PROJECT aus dem Jahr 2006.

Letztere griff den Namen neu auf und führte das Franchise in veränderter Form fort.

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(Letzte Bearbeitung: 25. April 2026 00:53)

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