Dorohedoro

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Dorohedoro
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Episoden: 12
Vertriebskanal: TV-Anime
Veröffentlichungsdatum: 13. Januar 2020
Werkkategorien: Anime
Studios: MAPPA
Format: TV-Anime
Englischer Name: Dorohedoro
Japanischer Name: ドロヘドロ
Chinesischer Name: 异兽魔都
Koreanischer Name: 도로헤도로
Romanisierter Name: Dorohedoro
Ressourcen: Offizielle Webseite

Charaktere (27)

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Nikaido
Nikaido
Geschlecht: WeiblichGröße: 169cm
Synchronsprecher: Reina Kondou
Noi
Noi
Geschlecht: WeiblichGröße: 209cm
Synchronsprecher: Yuu Kobayashi
Asu
Asu
Alter: 32
Synchronsprecher: Hozumi Gouda
Shin
Shin
Geschlecht: MännlichAlter: 28
Synchronsprecher: Yoshimasa Hosoya
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Anime-Serie

Dorohedoro Season 2
Dorohedoro Season 2
Veröffentlichungsdatum: 1. April 2026
Veröffentlichungsdatum: [[[anime.release_date]]]

Produktionsmitarbeiter (222)

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Q Hayashida
Q Hayashida
Originalschöpfer
Hiroshi Seko
Hiroshi Seko
Serienkomposition
Drehbuch (eps 1-12)
Yuuichirou Hayashi
Yuuichirou Hayashi
Regisseur
Episodenregisseur (OP, ED1-5, eps 1, 12)
Storyboard (OP, ED1-5, eps 1-12)
Kazuhiro Nii
Kazuhiro Nii
Online-Bearbeitung
Alle Mitarbeiter Anzeigen

Community-Erstellung

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Dorohedoro ist eine japanische Manga- und Anime-Reihe von Q Hayashida, die düstere Fantasy, brutalen Splatter-Horror, Mystery und derben schwarzen Humor zu einer eigenwilligen, chaotischen Welt verbindet.

Dorohedoro erschien von 2000 bis 2018 in mehreren Zeitschriften des Verlags Shogakukan.

Die Serie umfasst 23 Manga-Bände mit insgesamt 167 Kapiteln plus einem Spezialkapitel.

Die Geschichte spielt zwischen zwei Welten: der heruntergekommenen Menschenstadt „Hole“ und der von Magiern beherrschten „Welt der Magier“.

2020 erhielt der Manga eine erste TV-Anime-Adaption, animiert vom Studio MAPPA, mit 12 Episoden.

Die Welt von Dorohedoro ist geprägt von Verfall, Schmutz, Gewalt und Körperhorror, aber auch von absurdem Humor, Essen, Baseball und exzentrischer Mode.

Stilistisch mischt die Serie Einflüsse aus Death Metal, Hardcore-Punk und Horrorästhetik mit einem überraschend warmen Blick auf ihre kaputten Figuren.

Im Zentrum steht Caiman, ein Mann, dessen Kopf durch Magie in den eines Reptils verwandelt wurde.

Er hat sein Gedächtnis verloren und weiß nichts über seine wahre Identität, Herkunft oder sein ursprüngliches Gesicht.

In seinem Rachen lebt ein mysteriöser Mann, der jedem Magier, den Caiman halb verschlingt, ins Gesicht sieht und sagt, ob er „der Richtige“ ist.

Caiman jagt deshalb Magier, die durch die „Tür“ von der Welt der Magier nach Hole kommen, um herauszufinden, wer ihn verwandelt hat.

An seiner Seite kämpft Nikaido, eine blonde Kämpferin und Besitzerin des Gyoza-Ladens „Hungry Bug“.

Zusammen schlachten sie Magier, geraten dabei ins Fadenkreuz der mächtigen En-Familie und ziehen die Aufmerksamkeit von Dämonen und anderen Parteien auf sich.

Parallel dazu breitet sich die Geschichte in der Welt der Magier aus.

Dort herrscht der Magier En, dessen Pilzmagie und Mafia-Organisation den Großteil der Gesellschaft kontrollieren.

Im Hintergrund wirken weitere große Kräfte: die geheimnisvolle Kreuzaugen-Organisation, der finstere Boss Kai und eine ganze Hierarchie von Dämonen wie Chidaruma.

Nach und nach wird deutlich, dass Caimans Vergangenheit, die Experimente des Forschers Kasukabe, der Junge Ai Coleman und die Wut der Stadt Hole selbst eng miteinander verbunden sind.

Die Handlung wechselt zwischen blutigen Kämpfen, grotesken Gags, Koch- und Essensszenen, Rückblenden in Schulen der Magierwelt, Dämonenprüfungen und absurd herzlichen Alltagsmomenten.

Das Mysterium um Caimans wahre Identität und die Rolle der „Zeitmagie“ von Nikaido bildet den roten Faden bis zur Konfrontation mit dem letzten Gegenspieler, dem personifizierten Hass der Stadt: „Hole-kun“.

Hole

Hole ist eine verrottete, ständig im Dämmerlicht liegende Stadt der Menschen.

Überall bröckeln Häuser, es gibt Slums, illegale Märkte und improvisierte Krankenstationen.

Magier nutzen Hole als Experimentierfeld, da Menschen dort als „Material“ oder Übungsobjekte gelten.

Die Luft ist von „Krußeln“ – Rückständen der Magie – verschmutzt, die auch den Regen zu einer gefährlichen schwarzen Brühe machen.

Der Regen von Hole ist für Magier giftig, weil er mit Resten von Magie und schwarzem Rauch durchtränkt ist.

Er kann zu schweren Krankheiten, Mutationen oder sogar zum Tod führen.

Viele Einwohner von Hole wurden von Magie verstümmelt oder grotesk verwandelt.

Folgen wie Tierköpfe, verzerrte Körper oder bizarr veränderte Organe sind „normaler Alltag“.

Es gab früher organisierte „Magierjagden“ durch Anwohner und Nachbarschaftsvereine.

Heute findet vor allem eine jährliche große „Zombiejagd“ statt, der sogenannte „Living Dead Day“.

Welt der Magier

Die Welt der Magier ist kein glitzerndes Fantasy-Reich, sondern ebenso dreckig und brutal wie Hole.

Sie besteht aus verwinkelten Städten, seltsamen Vierteln, fliegenden Häusern, gefährlichen Wäldern und von Dämonen überwachten Bereichen.

Es gibt keinen echten Staat und kaum Gesetze.

Stattdessen dominieren Syndikate wie die En-Familie, und darüber stehen Dämonen, deren Laune und Langeweile fast alles bestimmt.

In dieser Welt ist es Status, eine starke Magie zu besitzen oder guten Kontakt zu Dämonen zu haben.

Magier ohne nützliche Fähigkeiten landen schnell am Rand der Gesellschaft oder schließen sich Gruppen wie den Kreuzaugen an.

Anstelle klassischer Fahrzeuge nutzen Magier motorisierte „Besen“ – eigentlich Motorräder, die Magierrauch als Treibstoff nutzen.

Geld wird in der Währung „Nick“ gezahlt, häufig abgekürzt als „N“.

Hölle und Dämonenreich

Über der Welt der Magier steht die Hölle, das Reich der Dämonen.

Hier herrscht eine bizarre Mischung aus Spielplatz, Bürokratie und Folteranstalt.

Dämonen sind quasi allmächtig, unsterblich und stark individualistisch.

Ihr wichtigster Maßstab: Ist etwas lustig und unterhaltsam oder nicht?

Sie verwalten die Seelen der Verstorbenen und führen eigenwillige Regeln, die „Dämonengesetze“, durch.

Zuwiderhandlungen werden mit grausamen, aber oft grotesk inszenierten Strafen geahndet – bis hin zur „Zurückstufung“ vom Dämon zum Magier.

Magier

Magier sehen Menschen äußerlich ähnlich, besitzen aber im Gehirn einen kleinen inneren Dämon als Lebenssymbol.

Zusätzlich verfügen sie über Organe und Röhren, die „Rauch“ erzeugen und durchs Blut transportieren.

Dieser schwarze Rauch ist die Grundlage ihrer Magie.

Er wird meist aus Fingern oder dem Mund ausgestoßen.

Jeder Magier verfügt grundsätzlich nur über eine Art von Magie.

Vom banalen Effekt bis zur weltverändernden Macht ist alles möglich, die Stärke ist angeboren.

Die Menge und Qualität des Rauchs ist entscheidend für den Status.

Viele Magier bringen kaum Rauch hervor, sind schwach oder ihre Magie ist scheinbar nutzlos.

Magier verachten im Allgemeinen Menschen und Magielose.

Menschen werden als Ressourcen, Laborratten oder Unterhaltung betrachtet.

Es gibt Operationen, die Rauchkanäle freilegen und verstärken, damit Magie überhaupt nutzbar wird.

Außerdem existiert eine Droge, das „schwarze Pulver“, das die Rauchproduktion künstlich steigert, aber abhängig macht.

Dämonen

Dämonen sind die absolute Oberklasse des Systems.

Sie sind riesige, tierähnliche Wesen mit Hörnern und übernatürlicher Kraft.

Sie reagieren kaum auf physische oder magische Angriffe und gelten als praktisch unverwundbar.

Ihre Magie ist extrem vielfältig und nicht auf eine Art beschränkt.

Es gibt zwei Arten von Dämonen:

Zum einen geborene Dämonen wie Chidaruma, zum anderen ehemalige Magier, die die „Dämonenprüfung“ bestanden haben.

Wer Dämon werden will, muss jahrelange, absurde Trainings absolvieren, etwa das Leben in 150-Kilo-Rüstungen oder die völlige Abstinenz von Magie über ein Jahr.

Wer erfolgreich ist, erhält einen neuen Dämonenkörper, in dem der ursprüngliche Magier nackt wie in einem Kostüm steckt.

Verstoßen Dämonen gegen Chidarumas Regeln, kann der Henker Store sie wieder zu Magiern „zurückschneiden“.

Dabei wird der Dämonenkörper brutal zerlegt, und der ehemalige Magier bleibt mit schwer verletzter, dünn gehäuteter Hülle zurück.

Dämonen sind meist verspielt, launisch und extrem neugierig.

Sie mischen sich in die Angelegenheiten der Magier ein, wenn ihnen danach ist – oft nur, um sich zu amüsieren.

Magie und Rauch

Magie entsteht durch den schwarzen Rauch, den Magier in ihrem Körper produzieren.

Je mehr Rauch, desto größere und länger anhaltende Effekte.

Magie reicht von simplen Verwandlungen über Sprengungen, Körperreparaturen, Zeitmanipulation bis hin zu Nekromantie.

Viele Magien haben die Form „Alles, was ich treffe, wird zu X“ – etwa Pilze, Fleischpasteten oder Tiere.

Magie wird normalerweise mit der eigenen Hand oder dem Mund ausgelöst.

Der Rauch kann in Flaschen, Sprühdosen oder Patronen abgefüllt und verkauft werden.

Wenn Magie jemanden trifft, ändert sie dessen Körper oder Umgebung oft so drastisch, dass normale Medizin kaum helfen kann.

Magische Effekte verschwinden nur, wenn der wirkende Magier sie zurücknimmt, stirbt oder spezielle Gegenmagie eingesetzt wird.

Besonders begehrt sind Magien, die Zeit, Leben oder Reparatur betreffen.

Solche Magier werden gejagt, verehrt oder versklavt.

Es existiert ein seltener Effekt: Wird jemand gleichzeitig von mehreren Magien getroffen, kann er immun gegen weitere Magie werden.

Caiman ist ein prominentes Beispiel für eine Figur, auf die Magie nicht normal wirkt.

Schwarzes Pulver

Das schwarze Pulver ist eine illegale Droge, die von der Kreuzaugen-Organisation hergestellt wird.

Sie erhöht kurzzeitig die Rauchproduktion eines Magiers massiv.

Nutzer beschreiben das Gefühl, als ob im Körper ein Vulkan ausbricht.

Die gesteigerte Rauchmenge ermöglicht extrem starke Angriffe – aber nur für kurze Zeit.

Die Droge macht abhängig, kann den Charakter brutal verändern und dauerhaft den Körper schädigen.

Wer schon als Kind regelmäßig schwarzes Pulver nimmt, riskiert, dass sich seine Magie unkontrollierbar verändert.

Unter der En-Familie ist die Nutzung des Pulvers streng verboten und gilt als unehrenhaft.

Trotzdem greifen schwache Magier in Extremsituationen darauf zurück.

Partner-System und „Blue Night“

In der Welt der Magier ist es üblich, einen Partner zu haben.

Partner arbeiten, kämpfen und leben oft dauerhaft als Zweierteam.

Alle vier Jahre findet das Ereignis „Blue Night“ statt.

In diesen drei Tagen werden neue Partnerschaften geschlossen – freiwillig oder mit Gewalt.

Magier dürfen während Blue Night nahezu alles tun, um einen gewünschten Partner zu „sichern“.

Entführungen, Anschläge und tödliche Auseinandersetzungen gehören zum Programm.

Für hochrangige Magier gibt es eine besondere Zeremonie im „schwarzen Haus“ über den Wolken.

Dort schließen die Partner unter Aufsicht von Dämonen einen magischen Vertrag.

Der Vertrag wird symbolisch im Körper beider Magier abgelegt und kann sogar zur geistigen Kontrolle des Partners genutzt werden.

Manche Verträge sind liebevoll, andere rein opportunistisch oder komplett erzwungen.

Besen und Alltagstechnik

Magier fahren mit motorisierten Besen, die wie schwebende Motorräder wirken.

Sie nutzen den eigenen Rauch als Treibstoff.

Es gibt Brands und Tuning-Varianten, ähnlich wie in einer Motorrad-Szene.

Besen sind Statussymbol und Alltagsvehikel zugleich.

Magische Haushaltsgeräte, Spezialläden für Rauchflaschen, Dämonen-Devotionalien und groteske Mode sind überall zu finden.

Viele Magier tragen Masken, oft mit Horror- oder Metal-Anmutung.

Zombietag in Hole

In Hole gibt es jedes Jahr den „Living Dead Day“ (Tag der lebenden Toten).

An diesem Tag steigen durch die Konzentration von Magierrauch Leichen aus den Gräbern auf.

Diese Zombies greifen lebende Menschen an, und jeder Gebissene wird selbst zum Zombie.

Die Nacht wird deshalb zur großen Jagdveranstaltung.

Bewaffnete „Zombijäger“ arbeiten mit Priestern zusammen:

Jäger erledigen die Zombies, Priester streuen Salz, um sie zu „befrieden“.

Der Tag hat Volksfest-Charakter: Essensstände, Gewinne für die höchste Abschusszahl und eine makabre Feieratmosphäre.

Zugleich erinnert er die Bewohner daran, wie tief Magie in ihren Alltag eingreift.

Caiman

Caiman ist der reptilköpfige Protagonist der Serie.

Er ist groß, extrem kräftig und erstaunlich fröhlich, wenn er gerade niemandem den Kopf abbeißt.

Vor seiner Zeit in Hole hat Caiman jede Erinnerung an sein Leben verloren.

Sein Name stammt von Nikaido, die ihn im Krankenhaus besuchte und spontan so nannte.

In seinem Maul sitzt Risu bzw. der Fluch Curs, der die Magier „prüft“, die Caiman verschlingt.

Caiman zieht den Kopf seiner Opfer in sein Maul, Risu blickt sie an und verkündet, ob es „der Richtige“ ist.

Caiman ist immun oder zumindest hochresistent gegen Magie.

Selbst als ihm der Kopf abgeschlagen wird, wächst ein neuer – eine fast unsterbliche Regenerationsfähigkeit.

Trotz seines brutalen Jobs ist Caiman gutmütig, direkt und etwas naiv.

Er liebt Essen, besonders Gyoza mit Shiso-Blättern, und hat panische Angst vor Geistern.

Je tiefer er in die Welt der Magier eintaucht, desto mehr kehrt sein Gedächtnis zurück.

Die Erkenntnis, selbst einmal Magier gewesen zu sein und möglicherweise jemand Wichtiges verletzt zu haben, setzt ihm schwer zu.

Nikaido

Nikaido ist Caimans engste Freundin, Mitstreiterin und de facto die heimliche Hauptfigur.

Sie ist eine athletische, gut gelaunte, blonde Frau mit großem Kampfgeist.

Sie betreibt das Restaurant „Hungry Bug“, spezialisiert auf Gyoza.

Caiman isst sich dort regelmäßig durch, ohne immer zu bezahlen, weshalb der Laden kaum Gewinn macht.

Körperlich ist Nikaido ein Monster:

Sie zerreißt Fesseln, zerschlägt in Sekundenhiebe bewaffnete Gegner und weicht Pistolensalven mit schierer Geschwindigkeit aus.

Ihr Geheimnis: Nikaido ist in Wahrheit eine Magierin mit der extrem seltenen Zeitmagie.

Ihr eigentlicher Name lautet Nikaido in Kanji, sie verließ ihre Heimat, um ihre Magie zu verbergen.

Als Kind hat sie bei der ersten unkontrollierten Zeitmagie ihre beste Freundin getötet.

Dieser Schock ließ sie beschließen, nie wieder zu zaubern.

En erfährt jedoch von ihrer Fähigkeit und will sie um jeden Preis als Partnerin.

Als sie entführt wird, erkennt sie in Aikawa Andeutungen von Caiman, und das Zeitmotiv verknüpft ihre Vergangenheit mit seiner.

Gemeinsam mit dem ehemaligen Dämon Asu entscheidet sie, ihre Magie zu meistern, um die Vergangenheit zu korrigieren.

Die intensive Nutzung von Dämonenfleisch, Trainings und Prüfungen stößt ihre eigene Dämonisierung an – Hörner, Schwanz, ständige gute Laune und ein freches Mundwerk inklusive.

Kasukabe

Kasukabe ist der führende Forscher über Magier.

Durch Experimente wurde sein Körper in den eines Kindes zurückversetzt, er ist aber in Wahrheit ein alter Mann.

Er wirkt wie ein freundlicher, etwas schräger Wissenschaftler, ist aber gnadenlos neugierig.

Sein Labor ist voller Magierproben, Leichenteile und grotesker Experimente.

Kasukabe operierte einst den jungen Magier Shin, damit dieser Rauch produzieren kann.

Die Folge: Shins Magie machte so viele Opfer, dass ein eigener „Magieschaden-Flügel“ im Krankenhaus gegründet werden musste.

Er ist mit der Dämonin Hal verheiratet, die früher eine Magierin und seine Patientin war.

Kasukabe ist außerdem derjenige, der den Jungen Ai Coleman behandelte und damit indirekt das Ursprungstrauma der Serie auslöste.

Trotz seines zynischen Forschungsdrangs sorgt er sich um Caiman und andere Verbündete.

Er wechselt später de facto ins Lager von Shin und Noi, bleibt aber eigenwillig und unabhängig.

Johnson

Johnson ist eine riesige Kakerlake, die durch den Regen von Hole mutiert ist.

Er lebt zunächst bei einem Mann, der Magier werden will, später bei Kasukabe.

Johnson ist unerwartet intelligent und kann begrenzt sprechen – meist ein einzelnes Wort.

Er ist seinem Besitzer gegenüber loyal und voller Enthusiasmus.

Sein Körper ist unglaublich hart, Messer brechen an seinem Panzer.

Dennoch hat er Schwächen: Insektenspray und Zigarettenrauch setzen ihm schwer zu.

Später freundet er sich auch mit Vaux, dem Arzt des Krankenhauses, an.

Johnson ist eine der bizarrsten, aber liebenswertesten Kreaturen der Serie.

Vaux

Vaux ist Arzt im Zentralkrankenhaus von Hole.

Er findet den bewusstlosen Caiman in einer Gasse und bringt ihn ins Krankenhaus.

Er ist kahl, trägt ein kariertes Gesichtstattoo und wirkt ständig gestresst.

Caiman arbeitet später als Aushilfe für ihn.

Vaux hat einen Bruder namens Zoos, mit dem er ein Baseball-Team gegründet hat.

Obwohl er ein Zyniker ist, hilft er den Menschen von Hole und wird in den Konflikt hineingezogen.

13

13 ist ein junger, punkiger Stammgast bei Hungry Bug.

Er arbeitet als Croupier in einem Casino und hängt oft rauchend herum.

Er ist um Nikaido herum auffällig nervös und offensichtlich in sie verknallt.

Nachdem er erfährt, dass sie Magierin ist, gibt er seine Hoffnungen halb resigniert auf.

Durch die Ereignisse mit Nikaido und En wird 13 immer stärker in gefährliche Jobs hineingezogen.

Er dient oft als Bote oder Handlanger und wächst langsam über sich hinaus.

En

En ist der Boss der En-Familie und einer der mächtigsten Magier überhaupt.

Er trägt hochgestylte, rotviolette Haare und eine markante Maske mit einem grinsenden, zahnfleischigen Maul.

Ens Magie verwandelt alles in Pilze: Lebewesen, Gegenstände, ganze Straßenzüge.

Er kann den Pilzbefall später wieder aufspüren und fernsteuern.

Mit seiner Pilzmagie kann er auch „Pilzmann“-Konstrukte erschaffen, die wie ferngesteuerte Pilzroboter funktionieren.

Diese dienen als Kämpfer, Spione oder mobile Waffenplattformen, während das Opfer als „Nährboden“ geschwächt wird.

En generiert unfassbare Rauchmengen, genug, um eine ganze Stadt unter Pilzen zu begraben.

Wenn er die Beherrschung verliert, sprüht er so lange Rauch, bis alles um ihn herum – Freund wie Feind – verpilzt ist.

Er liebt Pilze auch kulinarisch und isst fast ausschließlich pilzhaltige Gerichte.

Gleichzeitig zeigt er sich seiner „Familie“ gegenüber fürsorglich, bietet ihnen Schutz, Essen und ein luxuriöses Anwesen.

Vor Jahren tötete der Kreuzaugen-Boss Kai zahlreiche Mitglieder der En-Familie.

En fand Kai und setzte gigantische Rauchmengen frei, hatte aber nie die Sicherheit, ihn tatsächlich getötet zu haben.

Um die Wahrheit zu erfahren, sucht En eine Zeitmagierin – und fixiert sich auf Nikaido.

Seine Obsession ist sowohl pragmatisch als auch von echter Bewunderung für ihre Magie geprägt.

Später wird En im eigenen Hauptquartier von Kai überraschend konfrontiert.

Noch bevor er reagieren kann, wird er durch Kais Fähigkeit zerstört und enthauptet.

Durch die Bemühungen von Fujita, Chota, Turkey und anderen wird En später wiederbelebt.

Die Einsicht, wie weit seine Untergebenen für ihn gingen, befeuert seinen Willen, die Familie wieder aufzubauen und Kai zu besiegen.

Shin

Shin ist Ens „Cleaner“, ein Auftragskiller und Vollstrecker.

Er ist groß, blond, blauäugig und trägt eine Herzmasken-ähnliche Maske und einen Anzug mit Turnschuhen.

Seine Magie zerschneidet alles, was sie berührt, in saubere Teile, ohne das Ziel sofort zu töten.

So kann er Menschen bei vollem Bewusstsein in anatomische Einzelteile zerlegen.

Mit einem schweren Hammer, gespickt mit Nägelziehern, verprügelt er Gegner oder zerstört Objekte.

Seine Reflexe sind so schnell, dass er Schüsse mit dem Hammer abwehrt oder im Flug zerschmettert.

Shin ist Halbblut – ein Menschvater und eine Magiermutter.

Als Kind lebte er friedlich in Hole, bis seine Magiernatur aufflog und Nachbarschaftsmilizen seinen Vater lynchten.

Shin tötete die Mörder seines Vaters und zerlegte schließlich über 40 Menschen, bevor er durch Kasukabe nach oben in die Magierwelt gelangte.

En nahm ihn als Cleaner auf, und Shin wuchs zum furchterregenden, aber loyalen Killer heran.

Trotz seines Berufes ist Shin erstaunlich ruhig, prinzipientreu und manchmal schüchtern.

Seine Beziehung zu Noi, seiner Partnerin, ist ein Kernstück der Serie.

Noi

Noi ist Ens Cousine und Shins Partnerin.

Mit über zwei Metern Körpergröße, Bodybuilder-Statur und silbernen Haaren wirkt sie wie ein männlicher Riese – bis die Maske fällt.

Noi ist eine bildschöne, extrem muskulöse Frau mit roten Augen.

Sie ist ausgelassen, liebt Prügeleien und nennt Shin respektvoll „Senpai“.

Ihre Magie ist selten: Sie repariert und heilt Körper.

Sie kann abgerissene Gliedmaßen, zerstörte Organe und selbst tödliche Wunden problemlos rückgängig machen.

Noi regeneriert auch ihren eigenen Körper schnell.

Halb abgerissen, erschossen oder durchlöchert zu werden bringt sie kaum aus der Ruhe.

Weil sie durch ihre Heilmagie kaum Nachteile spürt, hat sie sich daran gewöhnt, Angriffe einfach einzustecken.

Wenn ihre Magie blockiert wird, gerät sie dadurch in echte Gefahr.

Als Kind nahm sie an der Dämonenprüfung teil und lebte eine Weile unter Dämonenrichtlinien.

Beim letzten Test – ein Jahr ohne Magie – brach sie das Verbot, um den schwer verletzten Shin zu retten, und scheiterte offiziell.

Sie kehrte daraufhin zu En zurück und wurde Shins Partnerin.

Heute pflegt sie einen rauen Charme, neckt En offen und ist eine der wenigen, die es sich leisten können, ihm ins Wort zu fallen.

Fujita

Fujita ist ein junger, eher schwächlicher Magier im Dienst der En-Familie.

Er trägt einen kurz geschorenen, zebraartigen Haarschnitt und eine schlichte Maske.

Seine Magie verschießt Rauch in Form kleiner Projektile, ist aber schwach und wenig effektiv.

Er kompensiert das durch Schusswaffen, Listen und schiere Hartnäckigkeit.

Sein Partner Matsumura wurde von Caiman getötet.

Seitdem schwört Fujita Rache und jagt Caiman, auch wenn er hoffnungslos unterlegen ist.

Fujita kümmert sich häufig um Ebisu, die in sein Leben stolpert und dort wie ein seltsames, gefährliches Kind wirkt.

Er wirkt oft feige oder opportunistisch, versucht aber, seine Freunde so gut er kann zu schützen.

Im Verlauf der Geschichte wächst Fujita emotional und moralisch.

Andere Figuren erkennen irgendwann an, dass er – trotz Schwäche – die En-Familie vielleicht am meisten liebt.

Ebisu

Ebisu ist eine junge Magierin aus reichem Haus mit lila Haaren und Totenkopfmaske.

Sie ist klein, 13 Jahre alt, und macht sich viele Gedanken über ihre (nicht vorhandene) Oberweite.

Als sie in Hole von Caiman angegriffen wird, zerreißt er ihr Gesicht fast und beschädigt ihr Gehirn.

Fujita rettet sie, aber Ebisu verliert zunächst nahezu alle Erinnerungen.

Noi repariert ihren Körper, kennt sich aber mit Zombie-Heilung nicht aus, was Ebisus geistigen Zustand verschlimmert.

Eine Weile ist sie ein wandelnder, alberner Chaosfaktor, der kaum versteht, was passiert.

Ihre Magie verwandelt andere in große Eidechsen.

Normalerweise hat sie zu wenig Rauch, um diese Verwandlung vollständig auszulösen.

Unter Einfluss von schwarzem Pulver oder speziellen Rauch-Beschleunigern kann sie sich selbst in ein riesiges, gefährliches Echsenmonster verwandeln.

Nur Ebisu selbst ist dann in der Lage, ihre Magie zu kontrollieren – wenn jemand anders ihren Rauch nutzt, eskaliert alles.

Ebisu fühlt sich trotz ihrer wilden Art zu Fujita hingezogen.

Sie ist zugleich Opfer und Auslöser diverser Katastrophen, aber ihre Präsenz macht die Serie deutlich chaotischer und witziger.

Matsumura

Matsumura war Fujitas Partner, ein junger, etwas pummeliger Magier, der Hot Dogs liebte.

Auf einem gemeinsamen Trainingsausflug nach Hole traf er auf Caiman.

Caiman tötete Matsumura und ließ Fujita durch eine Tür entkommen.

Später wird Matsumuras Leiche von Kasukabe zu einem Frankensteinschen Kunstwesen umgebaut.

Als Fujita ihn im Labor findet, versucht er, ihn mit Ebisus Magie zu retten.

Stattdessen wird Matsumura von der Echsenform Ebisus endgültig in Stücke gerissen; Fujita trägt seine Stücke in Harz als Erinnerung.

Kikurage

Kikurage ist ein kleines, katzen-hund-ziegenähnliches Wesen und offizielles Mitglied der En-Familie.

Es trägt ein Halsband mit eingebauter Verteidigung: Droht Gefahr, schießen Klingen in die Umgebung.

Kikurage besitzt eine der seltensten Magien: Es kann Tote wiederbeleben.

Sein Rauch ist nicht schwarz, sondern weiß.

En vergöttert Kikurage und verwöhnt es mit Luxus, Anzügen und Zuwendung.

Kikurage versteht menschliche Sprache nur bruchstückhaft, „denkt“ aber in höflichen, klaren Sätzen.

Es versteht sich gut mit Ebisu.

Fujita hingegen mag es weniger, was auf Gegenseitigkeit beruht.

Chota

Chota ist ein Magier, der Magie auflösen kann.

Er trägt oft eine flauschige Vogelmaske und läuft gerne mit nacktem Oberkörper herum.

Chota verehrt En romantisch und sieht sich als dessen idealen Partner.

Als En Nikaido zur Partnerin machen will, ist Chota rasend eifersüchtig.

Er sabotiert Nikaido im Geheimen mit kleinen, niederträchtigen Aktionen:

Unfälle, Gerüchte, seltsame „Glücksbringer“ – alles, um sie in Ens Augen schlecht aussehen zu lassen.

Trotz seiner Eifersucht vertraut En ihm genug, um ihm wichtiges Wissen und Aufgaben zu geben.

Und Chota beweist sich mehrfach als cleverer Detektiv, wenn es um magische Rätsel geht.

Turkey

Turkey ist ein Magier, der aus Fleischteig – meist Geflügel – lebende Puppen formt.

Seine Maske ähnelt einem Brathähnchen.

Mit Hilfe von Fotos oder Erinnerungen erschafft er essbare Doppelgänger.

Diese Puppen laufen zum Original, zu dessen Leiche oder zu dessen Todesort, je nachdem, was existiert.

Turkey spielt eine wichtige Rolle bei dem Versuch, En wiederzubeleben.

Er arbeitet mit Fujita und Chota zusammen, um Ens Kopf und Körper in einer grotesken Zeremonie zu rekonstruieren.

Kreuzaugen

Die Kreuzaugen-Organisation besteht größtenteils aus Magiern, die kaum oder gar keine Magie einsetzen können.

Sie tragen eine charakteristische Tätowierung: ein Kreuz über beiden Augenlidern.

Die Gruppe stellt das einzige Kartell her, das das schwarze Pulver produziert.

Magiereliten verachten sie, doch ihre Droge macht sie unverzichtbar.

Anstatt auf Rauchstärke setzen Kreuzaugen-Mitglieder auf Messer, Taktik und Kenntnisse der Magier-Anatomie.

Viele wissen sehr genau, welche Körperstelle sie zerstören müssen, um Magie zu blockieren.

Nach dem Verschwinden des Bosses Kai bricht die Organisation schrittweise zusammen.

Versuche, schwarzes Pulver ohne ihn herzustellen, scheitern.

Kai

Kai (im Original „Kai“, oft mit dem Schriftzeichen für „zerstören“) ist der Boss der Kreuzaugen und einer der wichtigsten Schlüsselfiguren.

Er sieht Caiman ohne Reptilienkopf zum Verwechseln ähnlich – ebenso wie Aikawa.

Kai ist ein Meister im Umgang mit Messern, kämpft mit zwei Klingen und bewegt sich so schnell, dass Dutzende Magier ihm nichts anhaben können.

Er kann Magier durch seine bloße Präsenz massiv beeinträchtigen: Ihr Körper schmerzt, ihr Rauchfluss bricht zusammen, die Umgebung „verzieht“ sich wie unter Giftgas.

Diese Fähigkeit wirkt besonders stark in Magier-reicher Umgebung und erinnert an den tödlichen „Regen von Hole“.

Ob dies Magie oder etwas anderes ist, bleibt lange unklar.

Kai hat in der Vergangenheit zahlreiche En-Mitglieder getötet, weshalb En ihn als Hauptfeind jagt.

Als er plötzlich im En-Anwesen erscheint, tötet er En in Sekunden und verschwindet mit dessen Kopf.

Mit Ens Pilzmagie kämpft er später gegen Shin und Noi und schlägt sie vernichtend.

Seine wahre Identität: eine Manifestation von Ai Colemans Körper, besessen vom Hass der Stadt Hole.

Risu

Risu ist ein Magier mit der seltenen „Fluch“-Magie und ehemals Kai nahestehendes Mitglied der Kreuzaugen.

Er hat weiß gesprenkelte Haare und wirkt imposant, ist aber innerlich zerrissen.

Zu Lebzeiten war Risu Schüler an der Magierakademie „Zagan“ und lernte dort Aikawa kennen.

Die beiden rebellierten gemeinsam gegen einen sadistischen Lehrer und wurden enge Freunde.

Nachdem Risu von jemandem ermordet wird, wird sein entstellter Kopf später im Magierquartier gefunden.

Kasukabe nutzt seinen Körper, um ihn mittels Magie wiederzubeleben.

Risu verschmilzt mit seinem eigenen Fluch Curs und kann ihn bewusst steuern.

Er sucht verzweifelt nach seinem Mörder und stößt dabei auf Kai, Ai Coleman, Caiman und die Geheimnisse der Kreuzaugen.

Weitere Kreuzaugen-Mitglieder

Poison-Motte (Giftmotte) ist ein attraktiver, aber gefährlicher Mann, der mit giftigem Speichel arbeitet.

Ein Spritzer kann jemanden blenden, eine kleine Menge im Körper tötet.

Tetsujo kämpft mit einem Katana und ist Meister darin, Gegner unbemerkt von hinten zu überraschen.

Er ist Taktiker und Nahkampfspezialist.

Ton ist ein kräftiger Mann mit Schweinemaske, der Messer wirft und einen unstillbaren Appetit hat.

Er ist trotz seines Lächelns ein kompromissloser Kämpfer.

Saji ist ein älter aussehender, aber vergleichsweise junger Mann, der die Finanzen der Gruppe regelt.

Nebenbei ist er ein begabter Sticker.

Ushishimada ist klein, dicklich und extrem stark.

Er biegt Gitterstäbe und schlägt Löcher in Betonwände.

Natsuki ist eine neue Rekrutin, jung und idealistisch.

Sie glaubt fest daran, dass die Kreuzaugen Schwachen helfen sollen, und bewundert Caimans Stärke.

Asu

Asu war einst der Magier Kawajiri, ein begabter Seher mit Teleportationsfähigkeiten.

Er bestand die Dämonenprüfung und lebte als Dämon Asu, bis Chidaruma ihn wegen Geheimnistuerei bestrafte.

Asu und Nikaido sind seit ihren Jugendjahren verbunden.

Asu half ihr während der Dämonenprüfung und entwickelte eine tiefe Loyalität zu ihr.

Als Asu seiner Pflicht gegenüber den Dämonen und seiner Freundschaft zu Nikaido nicht gerecht wird, zieht Chidaruma Konsequenzen.

Asu wird seiner Dämonenkräfte beraubt und wieder zum jungen Magier Kawajiri zurückgestuft.

Optisch ist er wieder 16, obwohl er real älter ist.

Er begleitet Nikaido, hilft ihr, En zu entkommen und ihre Zeitmagie sorgfältiger zu nutzen.

Chidaruma

Chidaruma ist ein geborener Dämon und der mächtigste unter ihnen.

Er ist riesig, zweihörnig und hat die Magier überhaupt erst geschaffen – aus Langeweile.

Chidaruma liebt Unfug, Überraschungen und groteske Spiele.

Er besucht etwa Nikaidos Laden, um den „Gyoza Man“ einzusacken und damit neue Späße zu planen.

Gleichzeitig ist er Hüter der Dämonengesetze.

Er straft Dämonen, die Regeln brechen, ohne Zögern, aber immer mit theatralischer Inszenierung.

Hal

Hal ist eine Dämonin mit zwei astähnlichen Hörnern und dicker Schal.

Sie war früher eine Magierin, die mit Kasukabe verheiratet war.

Als Magierin wäre sie im Regen von Hole fast gestorben und wurde von Kasukabe gerettet.

Später bestand sie die Dämonenprüfung und lebt nun ihr Traumleben als Dämonin.

Hal liebt Musik und komponiert eigene Alben.

Sie verwandelt ihre Gefühle spontan in Lieder und versucht regelmäßig, Kasukabe mit ihrer exzentrischen Kunst zu beeindrucken.

Weitere Dämonen

Mroku ist ein feinschmeckender Dämon, der Stammgast im Restaurant Schneedrachenhaus war.

Nach dessen Zerstörung bietet er dem Koch Shueron Arbeit in seinem Anwesen an.

Duston ist ein Dämon, der seine Sätze gerne mit „nyaa“ abschließt.

Er beaufsichtigte Nois Dämonenprüfung und ist befreundet mit Hal und Noi.

Alice ist eine Dämonin, die hübsche Magierköpfe sammelt, um sie als Schmuck zu tragen.

Sie will Shins Kopf unbedingt besitzen, wird aber schließlich von Hal und Store erledigt.

Glagla ist ein Dämon, der gern in den Körper eines großen schwarzen Hundes schlüpft und dort „Hunde-Tripps“ erlebt.

Er lässt sich von Shin als Haustier halten und genießt es, sich wie ein dummer Hund zu benehmen.

Store (Store/„Stoa“) ist der dämonische Fleischer und Henker der Dämonenwelt.

Er verkauft Dämonenfleisch an Prüflinge, aber seine wahre Funktion ist es, Dämonenkörper mit seinen Klingenflügeln zu zerlegen.

Seine „Store-Messer“ sind die einzigen Waffen, die Dämonen zuverlässig töten können.

Er spricht nur in Lauten wie „Na-na-na“, steht aber für eine neutrale, gottgleiche Instanz.

Curs

Curs ist eine mysteriöse Fluchgestalt, die ursprünglich in Caimans Mund residiert.

Nach Caimans Tod kehrt Curs zu Risu zurück und verschmilzt mit ihm.

Curs reflektiert Angriffe: Wer ihn verletzt, erhält genau den gleichen Schaden zurück.

Verletzungen durch Curs heilen nicht normal und erfordern höchste Heilmagie.

Curs scheint auf feindliche Absichten zu reagieren und ist kaum berechenbar.

Er ist weder Mensch noch Magier noch Dämon, sondern eine eigene, unheimliche Kategorie.

Gyoza Man

Der Gyoza Man ist ein kleiner Teiggeist, der im Restaurant Hungry Bug lebt.

Er sieht aus wie eine kleine Gyoza mit Armen und Beinen.

Wer Gyoza nicht respektvoll isst oder maßlos in sich hineinstopft, wird von Gyoza Man mitzahnstochernähnlichen Wurfwaffen bestraft.

Sein Lachen klingt wie „Gyo-za-za-za“.

Dämonen wie Chidaruma und Mroku interessieren sich für ihn als Kuriosum.

Er ist ein typisches Beispiel für die surreale Lebendigkeit des Dorohedoro-Universums.

Restaurant Tanba

Tanba ist ein Magier und Betreiber des Fleischpasteten-Restaurants „Restaurant Tanba“.

Er ist muskulös, trägt eine Panda-artige Maske und ein dazu passendes Fellkostüm.

Seine Pasteten sind legendär und begeistern sogar Gourmets wie Noi und En.

Tanba ist streng, aber herzlich und ein Mann der alten Schule.

Fukuyama

Fukuyama arbeitet als Koch bei Tanba und sieht wie ein sanfter, schwarzhaariger Schönling aus.

Seine Magie verwandelt alles, was er trifft, in Fleischpastete.

Kai bezeichnet seine Magie als so gefährlich, dass sie En gefährlich werden könnte.

Fukuyama selbst möchte lieber ein ruhiges Leben führen, als Karriere mit seiner Magie zu machen.

Kirion

Kirion ist Kellnerin bei Tanba und wirkt still, unscheinbar und kühl.

Sie trägt eine ähnliche Panda-Maske wie Tanba.

Als ihre Maske heruntergerissen wird, zeigt sich ein kurzhaariger, brilletragender, androgyn-burschikoser Mensch.

Kirion ist in Wahrheit ein Mensch aus Hole, der von Menschenhändlern in die Magierwelt verschleppt wurde.

Daher ist sie immun gegen den Regen von Hole und auch gegen Kais „Regen-ähnliche“ Fähigkeit.

Magier in ihrer Umgebung halten sie allerdings fälschlich für eine magielose Magierin.

Asuka

Asuka ist eine ehemalige Mitarbeiterin bei Tanba.

Sie beschwört einen „Engel“, der Männer verzaubert und in ihren Bann zwingt.

Sie verliebt sich in Tanba und missbraucht ihre Magie, um ihn zu kontrollieren.

Als Tanba immun wird, verliert sie ihren Job, kann aber ihre Gefühle nicht loslassen.

Später tritt sie bei einem Paiverkaufswettbewerb gegen Tanba an.

Sie gewinnt Männerherzen mit Magie, verliert aber am Ende, als der Zauber nachlässt.

Shueron und Hungry Bug

Shueron war der ursprüngliche Besitzer des Ladens „Schneedrachenhaus“, einem Dim-Sum-Restaurant.

Als sein Laden durch Magierprobleme zerstört wurde, übergab er ihn Nikaido.

Nikaido machte daraus den Hungry Bug, der zu einem zentralen Treffpunkt der Serie wurde.

Hier kreuzen sich die Wege von Menschen, Magiern, Dämonen – und Gyoza Man.

Ai Coleman

Ai Coleman ist ein Junge aus Hole und einer der wichtigsten Auslöser der Geschichte.

Er taucht vor 15 Jahren in Kasukabes Klinik auf und ist am Leben verzweifelt.

Er will unbedingt Magier werden, um „einen Grund zu haben zu existieren“.

Kasukabe operiert ihn und verpflanzt ihm Organe von verstorbenen Magiern.

Die Operation gelingt, Ai überlebt und beginnt eine lange Reha.

Eines Tages erklärt er stolz, er sei nun ein Magier – am nächsten Tag findet man seine Leiche.

Als Kasukabe später das Grab öffnet, ist es leer.

Ai taucht nicht in den Zombielisten der Stadt auf, weshalb Kasukabe vermutet, dass Ai als Magier in der Magierwelt weiterlebt.

Eine Wachspuppe von Kai in der Kreuzaugen-Basis ähnelt Ai Coleman stark.

Ai, Kai, Caiman und die Wut von Hole bilden zusammen einen komplexen Knoten, der erst spät entwirrt wird.

Aikawa

Aikawa ist ein Magier mit Gasmaske, Schulfreund von Risu und enger Partner an der Akademie.

Er ist groß, kräftig und ein unersättlicher Esser.

Aikawa ist aufbrausend, aber im Kern freundlich und beliebt bei seinen Mitschülern.

Er hasst Ungerechtigkeit und stellt sich schnell gegen sadistische Lehrer und Tyrannen.

Er ist nicht Mitglied der Kreuzaugen, aber ein meisterlicher Messer-Kämpfer.

Seine Kopfschmerzen und Aussetzer deuten schon früh auf eine Verbindung zu Caiman und Kai hin.

Später erscheint er vor Asu/Kawajiri und verhält sich seltsam distanziert.

Er erinnert sich scheinbar weder an Nikaido noch an Holedetails, was das Rätsel nur vertieft.

Als Kawajiri Nikaido zur Rettung ins En-Anwesen teleportiert, wird Aikawa mitgezogen.

Dort unterstützt er Kawajiri dennoch, wenn auch widerwillig – ein weiteres Puzzleteil zu seiner gespaltenen Identität.

Hole-kun

Hole-kun ist die personifizierte Wut und der Hass der Stadt Hole selbst.

Er stellt den endgültigen Gegenspieler im Hintergrund dar.

Alle Magiersünden, Opfer, Experimente und Katastrophen haben sich wie Gift in den Grund der Stadt gefressen.

Hole-kun ist dieser Zorn, verdichtet in Form eines bewussten, feindlichen Wesens.

Er ist die unsichtbare Kraft, die letztlich Ai, Kai, Flüche und Verformungen antreibt.

Caimans und Nikaidos Kampf um Identität und Zukunft ist damit auch ein Kampf um die Seele von Hole selbst.

Produktion

Der Anime zu Dorohedoro wurde von MAPPA produziert.

Die Regie übernahm Yuuichirou Hayashi, die Serienstruktur stammte von Hiroshi Seko.

Die erste Staffel lief von Januar bis März 2020 auf Sendern wie Tokyo MX, BS11 und MBS.

International wurde sie vor allem über Streaming-Plattformen wie Netflix verbreitet.

Charakterdesign und visuelles Konzept orientieren sich stark am dreckigen, detailreichen Stil des Manga.

3D-CG und 2D-Animation wurden kombiniert, um die chaotische, organische Welt glaubhaft umzusetzen.

Die Musik stammt von der Gruppe (K)NoW NAME, die auch sämtliche Intro- und Endsongs beisteuerte.

Die Tracks mischen Rock, Elektro und düstere Grooves, passend zum rostigen, brutalen Setting.

Eine zweite Staffel in Form einer Streaming-Serie (Season 2) wurde für April 2026 angekündigt.

Sie soll die Handlung mit Fokus auf die Kreuzaugen und spätere Arcs fortsetzen.

Musik

Das Opening der ersten Staffel heißt „Welcome to the Chaos“.

Mehrere unterschiedliche Endings verstärken je nach Episode Stimmung und Thematik.

Zu den Ending-Songs zählen Titel wie „Who am I?“, „Night Surfing“, „D.D.D.D“, „Strange Meat Pie“, „SECONDs FLY“ und „404“.

Ein besonderes Highlight ist der Insert-Song „Dream Mushroom“, gesungen von En selbst innerhalb der Story.

Für die zweite Staffel sind neue Songs angekündigt, etwa „Zettai MUST-Danmengen“ als Opening.

Das Ending trägt den Titel „Return to the Head“ und spielt auf Caimans Identitätssuche an.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 2. April 2026 17:09)

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