Tsuchimikado Yakou gilt als legendärer Onmyouji, der vor über fünfzig Jahren die moderne Onmyoujutsu revolutionierte. Er führte die Tsuchimikado-Familie zu neuem Glanz, schuf die Grundlagen des heutigen Systems und wurde von Verehrern als „König des Nordsterns“ gefeiert. Doch seine Rituale führten zu einer massiven Katastrophe, die Tokio bis heute prägt und den Familiennamen mit Ruhm und Schande belegte. Viele glaubten, seine Seele sei wiedergeboren worden, hinter den Kulissen entwickelte sich ein komplexes Spiel aus Täuschung und Prophezeiung, wobei Yakous Einfluss das Schicksal neuer Generationen bestimmt.
Tsuchimikado Yakou war ein außergewöhnliches Genie und prägte als legendärer Onmyouji und Militärangehöriger während des Weltkriegs die Geschichte der modernen Magie in Japan.
Er leitete das Onmyouryou nach dessen Wiedergründung als Onmyou-Kopf.
Yakou kombinierte traditionelle Onmyou-Methoden mit Elementen aus Shugendo, Shinto und Esoterik und schuf damit das „Imperiale Onmyoujutsu“, das als Mutter der heutigen „Universalen Onmyoujutsu“ gilt.
Sein Versuch, durch ein massives Ritual das Unmögliche zu erreichen, führte zu einer verheerenden spirituellen Katastrophe in Tokio.
Sein Name ist heute sowohl ein Zeichen von Verehrung als auch von Tabu.
Yakou war von herausragender Intelligenz, hatte jedoch auch eine Vorliebe für strategische Spiele, in denen er nicht stets brillierte und nach Niederlagen schmollte.
Trotz seines monumentalen Talents war er zugänglich und wurde besonders von anderen begabten Onmyouji geschätzt.
Sein Einfluss erstreckte sich auf zahlreiche Nachfolger und Schüler, darunter Fanatiker, die als Nightlight Believer bekannt sind und ihn als König des Nordsterns verehrten.
Legenden und Prophezeiungen besagten, dass er als Sohn von Tsuchimikado Yasuzumi wiedergeboren werden würde.
Lange galt Natsume Tsuchimikado als seine Reinkarnation, doch tatsächlich war Harutora Tsuchimikado der wahre Nachfolger im Geheimen.
Yakou verfügte über ungeheure Magie, war damals wie ein Gott für die Onmyoujutsu-Gemeinschaft.
Er erschuf maßgebliche Shikigami:
- Hishamaru
- Kakugyouki
- Hokuto: Ein Drachen-Shikigami
- Karasuhaori/Karasuba: Ein Mantel, der sich in einen dreibeinigen goldenen Vogel verwandeln kann.
- Gachirin: Ein Mondhase, der als Gegenstück zu Karasuhaori geschaffen wurde.
Der Schöpfer der modernen Onmyoujutsu
In einer Zeit, in der Okkultismus in Vergessenheit geriet, reformierte Yakou die Magie und führte eine neue Ära ein.
Er legte die Basis für das Onmyoujutsu, das im Militär während des Weltkriegs überlebenswichtig wurde.
Die große Katastrophe in Tokio
Sein finales Ritual unmittelbar vor dem Kriegsende führte zu seinem Tod und einem mysteriösen spirituellen Unglück, das Tokio dauerhaft veränderte.
Dadurch wurde der Tsuchimikado-Clan zum Inbegriff von ruhmreicher Geschichte und tragischer Schuld.
Reinkarnation und Intrige
Die Prophezeiung sah vor, dass Yakou als Sohn von Tsuchimikado Yasuzumi wiedergeboren werden würde.
Zunächst galt Natsume Tsuchimikado als die Reinkarnation – ein Betrug, der die wahre Identität, Harutora Tsuchimikado, verbarg.
Diese Enthüllungen sorgten für dramatische Verwicklungen und legten die Grundlage für den zentralen Konflikt in Tokyo Ravens.
„Wisst ihr, worin das Wesen der Magie besteht?“
„Die Antwort lautet: ‚Lüge‘.“
Yakou liebte das Shogi-Spiel, war allerdings kein besonders guter Spieler und reagierte beleidigt auf Niederlagen.
Douman Ashiya erinnert sich, ihn als vielversprechenden jungen Mann kennengelernt zu haben und ihn einmal besucht zu haben.
Gerade durch die Verknüpfung von Genie und menschlichen Schwächen ist Tsuchimikado Yakous Lebenswerk bis heute in aller Munde.
Sein Schicksal bewegt nicht nur Magier, sondern auch Fans, die jede Wendung seines Epos gespannt verfolgen.
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