Shin Yasuda ist eine fiktive Figur aus der Manga- und Anime-Reihe Hori-san to Miyamura-kun (später als Horimiya adaptiert) und arbeitet dort als gut aussehender, aber notorisch grenzüberschreitender Englischlehrer an der Katagiri-Oberschule.
Shin Yasuda ist Englischlehrer an der Katagiri-Oberschule und bekannt für sein flirtendes und oft unangemessenes Verhalten gegenüber Schülerinnen.
Trotz seines schlechten Rufs als „Sexismus-Lehrer“ gilt er als sehr kompetenter Pädagoge mit gut strukturiertem Unterricht.
Er ist explizit an Oberschülerinnen und insbesondere an eher flachbrüstigen Mädchen interessiert.
Sein Aussehen und seine lockere Art machen ihn bei vielen Mädchen populär, während die Jungen ihn sowohl necken als auch misstrauisch beobachten.
Yasuda ist ein widersprüchlicher Charakter: pädagogisch fähig, aber moralisch fragwürdig.
Er überschreitet regelmäßig Grenzen, macht anzügliche Bemerkungen und versucht, sich Schülerinnen zu nähern.
Gegenüber Kakeru Sengoku verhält er sich besonders aufdringlich, weil Sengoku mit Remi Ayasaki zusammen ist.
Er drängt Sengoku immer wieder, sich von Remi zu trennen, da er selbst ein Faible für sie hat.
Yasuda macht deutlich, dass er sowohl auf Remi Ayasaki als auch auf Kyouko Hori und Yuki Yoshikawa ein Auge geworfen hat.
Er hat sogar geäußert, dass eine Kombination aus Remis Gesicht und Horis Oberweite für ihn „die stärkste“ wäre, was Sengoku und Reiko Terajima ihn besonders verachten lässt.
Obwohl er ein klarer Fall von Grenzüberschreitung im Lehrer-Schüler-Verhältnis ist, bleibt er im Schulalltag, weil seine Lehrmethoden effektiv sind.
Er schafft es, den Unterricht interessant zu gestalten, und viele Schülerinnen mögen ihn wegen seines Looks und seiner lockeren Art.
Yasuda tritt hauptsächlich im Schulalltag der Katagiri-Oberschule auf.
Er wird häufig in Szenen gezeigt, in denen er Sengoku provoziert oder versucht, Remi Ayasaki, Kyouko Hori oder Yuki Yoshikawa anzubaggern.
Auch mit den männlichen Schülern interagiert er viel, allerdings auf eine eher kumpelhafte oder neckende Art.
Dadurch ist er unter den Jungs zwar nicht unbedingt beliebt, aber definitiv eine auffällige Figur, mit der man sich oft auseinandersetzen muss.
In zusätzlichen Bonusgeschichten erscheint Yasuda als Oberschüler in seiner eigenen Schulzeit.
Dort hilft er den damals noch jungen Izumi Miyamura und Remi Ayasaki in einer brenzligen Situation.
Aus Miyamuras Sicht wirkte dieser ältere Schüler damals sehr cool und beeindruckend.
Miyamura wusste zunächst nicht, dass es sich bei diesem Oberschüler um den späteren Lehrer Shin Yasuda handelte, und kommentiert die Szene rückblickend mit den Worten, er habe „vielleicht nur deshalb so unglaublich cool gewirkt, weil er ein Oberschüler war“.
In diesen Rückblenden ist Yasuda noch ernsthaft, fleißig und vor allem gut in Englisch.
Seine damalige, eher ernsthafte Art steht im deutlichen Kontrast zu seinem späteren, sexuell aufdringlichen Lehrerverhalten.
Yasuda wird als gut aussehend beschrieben und gilt als „Ikemen“, also ein besonders attraktiver junger Mann.
Sein gutes Aussehen ist ein wesentlicher Grund dafür, dass viele Mädchen ihn mögen, trotz seiner fragwürdigen Sprüche.
Besonders auffällig ist seine Haarfarbe: Er trägt dichtes Haar in einem dunklen Rotton.
Dieses Merkmal hebt ihn optisch von vielen anderen Figuren der Reihe ab.
Zu Kakeru Sengoku
Mit Kakeru Sengoku hat Yasuda ein angespanntes Verhältnis.
Da Sengoku mit Remi Ayasaki zusammen ist, sieht Yasuda ihn als direkten Rivalen.
Er fordert Sengoku immer wieder halb im Scherz, halb im Ernst auf, sich von Remi zu trennen.
Das führt dazu, dass Sengoku Yasuda stark misstraut und ihn als Gefahr für seine Beziehung ansieht.
Zu Remi Ayasaki
Remi Ayasaki ist eines von Yasudas Hauptzielen seiner Flirtversuche.
Er ist von ihr sowohl optisch als auch als Schülerin fasziniert.
In der Vergangenheit hat Yasuda bereits Remi und den jungen Miyamura als Oberschüler beschützt.
Diese frühere Begegnung verleiht ihrer späteren Beziehung als Lehrer und Schülerin eine zusätzliche Tiefe, auch wenn Remi ihn später eher als nervigen, aber bekannten Erwachsenen wahrnimmt.
Zu Kyouko Hori und Yuki Yoshikawa
Yasuda macht kein Geheimnis daraus, dass er Kyouko Hori und Yuki Yoshikawa sehr attraktiv findet.
Er versucht mehrfach, ihnen näherzukommen, was allerdings meist im Sande verläuft oder von ihrem Umfeld unterbunden wird.
Sein Spruch, dass Remis Gesicht und Horis Oberweite zusammen „am stärksten“ wären, beleidigt beide Mädchen indirekt.
Das sorgt vor allem bei Kakeru Sengoku und Reiko Terajima für starke Ablehnung gegenüber Yasuda.
Zu Izumi Miyamura
Izumi Miyamura begegnet Yasuda zuerst als Kind, ohne zu wissen, wer er ist.
Der ältere Oberschüler, der ihm damals geholfen hat, erschien ihm extrem cool und beeindruckend.
Erst später stellt sich heraus, dass dieser Oberschüler in Wahrheit Shin Yasuda ist.
Miyamura kommentiert diese Erkenntnis mit einem gewissen Staunen und einem Hauch von Ernüchterung, da Yasudas heutiges Verhalten als Lehrer so gar nicht zu dem ernsthaften Jugendlichen von damals passt.
Zu Reiko Terajima
Reiko Terajima, eine andere Lehrkraft, steht Yasuda sehr kritisch gegenüber.
Seine Kommentare über Schülerinnen und seine fixen Vorstellungen von „dem stärksten Mädchen“ stoßen bei ihr auf deutliche Ablehnung.
Sie sieht ihn als unprofessionell und gefährlich nah an der Grenze zu tatsächlichem Fehlverhalten.
Dadurch kommt es häufiger zu Spannungen und verbalen Kollisionen zwischen den beiden.
Shin Yasuda taucht nicht nur in Hori-san to Miyamura-kun und seinen Adaptionen auf.
Er hat außerdem einen Auftritt in dem verwandten Werk „Asao-san und Kurata-kun“, in dem er ebenfalls als Figur im erweiterten Serienuniversum erscheint.
In der Original-OVA-Adaption von Hori-san to Miyamura-kun wird Shin Yasuda von Tomokazu Sugita synchronisiert.
In der späteren TV-Anime-Adaption Horimiya übernimmt Kenjirou Tsuda seine Rolle als Sprecher.
Seine markante Stimme verstärkt den Eindruck eines lässigen, etwas gefährlichen, aber charismatischen Lehrers.
Dadurch bleibt Yasuda auch im Anime vielen Zuschauerinnen und Zuschauern gut im Gedächtnis.
In einer Popularitätsumfrage innerhalb des Franchises erreichte Shin Yasuda den 15. Platz.
Das zeigt, dass er trotz – oder vielleicht gerade wegen – seiner problematischen Eigenschaften einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
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