Chilchuck Tims ist ein 29-jähriger männlicher Halffuß aus dem fernen Osten, der in der Welt von Dungeon Meshi als erfahrener Schlossknacker und Fallenexperte bekannt ist. Aufgrund seines kindlichen und kleinen äußeren Erscheinungsbildes wird er oft fälschlicherweise für ein Kind gehalten, ist aber tatsächlich ein erwachsener Familienvater mit Frau und drei erwachsenen Töchtern, die er jedoch seit Jahren nicht gesehen hat. Er gilt als der am meisten abgeklärte, pragmatische und verantwortungsbewusste Kopf seiner Gruppe und wird für seinen scharfen Verstand, seine Geschicklichkeit und seine Lebensweisheit sowohl respektiert als auch geschätzt. In der Gruppe übernimmt er meist unterstützende Rollen abseits des unmittelbaren Kampfgeschehens. Obwohl er mit Gefahren bestens vertraut ist, hat er tiefe Abneigung gegen bestimmte Monster und nimmt nur ungern an riskanten Aktionen teil. Gleichzeitig ist er bei allem Rationalismus ein aufrichtiger, solidarischer Gefährte, der seine widersprüchlichen Gefühle zwischen Verantwortung und Flucht immer wieder überwindet.
Chilchuck Tims ist charakteristisch klein, drahtig gebaut und hat ein unverwechselbar kindliches Gesicht – typische Merkmale seiner Halffuß-Rasse. Dies führt häufig dazu, dass Außenstehende ihn für ein Kind halten, obwohl er als Halffuß das Erwachsenenalter längst erreicht hat. Seine Tochter „Mei“ ähnelt ihm äußerlich am stärksten.
Chilchuck ist ruhig, überlegt und zeichnet sich durch seine abgeklärte, erfahrene und alltagsnahe Art aus.
Er gilt als das „erwachsenste“ Mitglied der Gruppe und hat einen starken Realitätssinn sowie ein ausgeprägtes Pflichtbewusstsein gegenüber seinen Gefährten.
Dies äußert sich mitunter in einem strengen Rollenverständnis: Bei der Entschärfung von Fallen verlangt er kategorisch, dass sich alle an seine Anweisungen halten.
Kommt es zu Missachtung durch Senshi, reagiert er scharf und bestimmt, wodurch die Atmosphäre schon mal angespannt werden kann.
Marcille Donato erkennt Chilchuck als den Erwachsenen der Gruppe und schätzt sein Urteilsvermögen auch dann, wenn er oft aus kindlichem Impuls heraus unterschätzt wird.
Im Gespräch über Beziehungen oder persönliche Themen hält er sich jedoch meist bedeckt, da er Liebesdramen und daraus resultierende Konflikte sowie deren Auswirkungen auf die Gruppe nicht ausstehen kann.
Chilchuck ist als Erwachsener längst verheiratet und Vater von drei Töchtern: Mei, Flarthom und Packpatty.
Dennoch lebt er seit Jahren getrennt von seiner Familie, was auf Streitigkeiten mit seiner Frau zurückzuführen ist.
Seine Herkunft liegt auf dem östlichen Kontinent, und in seiner Anfangszeit als Abenteurer geriet er selbst einmal als Köder für einen Sukkubus in Gefahr.
Diese Erfahrung trug dazu bei, dass Chilchuck sich für die Rechte seiner Art einsetzt und eine „Gewerkschaft“ gründete, um andere Halffüße vor Ausbeutung zu schützen.
Rund um das Labyrinth ist er daher als Vertreter und Ansprechpartner der Halffüße bekannt.
Chilchucks größte Stärken liegen in seiner Beweglichkeit, Geschicklichkeit und seinen scharfen Sinnen.
Er ist der Experte der Gruppe für das Knacken von Schlössern, das Öffnen von Türen und Truhen sowie das Erkennen und Entschärfen von Fallen.
Außerdem weiß er, wie man Vorrichtungen kontrolliert, gefährliche Wege meidet und Abkürzungen nutzt, die das Überleben der Gruppe sichern.
Im Kampf hält er sich normalerweise zurück, kann aber mit Wurfwaffen und aus der Distanz Unterstützung leisten.
Gelegentlich trägt er mit gezielten Angriffen entscheidend zum Ausgang bei, etwa wenn er mit einem Orichalk-Messer das Auge eines Roten Drachen trifft oder den Eisgolem mit einem Pfeil verwundet.
Chilchuck ist verheiratet und Vater von drei Töchtern:
- Mei (Meijack), seine älteste Tochter, sieht ihm am ähnlichsten und ist ebenfalls eine talentierte Schlossknackerin, die ihn vertreten kann, falls ihm etwas passiert.
- Flarthom („Flar“), seine zweitälteste Tochter, ist sehr an einer Heirat interessiert, bevorzugt aber reiche Zwerge über die meist kargen Halffüße.
- Packpatty („Patti“), die jüngste Tochter, war zum letzten Treffen im Geschäft mit Drachenkot tätig.
Chilchuck schätzt sie als etwas leichtlebig, aber clever genug ein, um im Leben zu bestehen.
Innerhalb der Abenteurergruppe wird er von Mitstreitern wie Senshi, Marcille Donato oder Izutsumi wegen seiner Erfahrung und seines Verantwortungsbewusstseins respektiert und auch dann für „den Erwachsenen“ gehalten, wenn er kindlich wirkt.
Chilchuck ist bekennender Feind von Mimics und Tentakelwesen, da er mehrfach durch diese Lebensgefahr oder Verletzungen erlitt. Das spiegelt sich auch in seiner Abscheu wider, beide zu essen – auch wenn er am Ende dennoch probierte.
Er lässt sich seine Dienste grundsätzlich nur im Voraus bezahlen, um so die Unwägbarkeit „nicht aussteigen zu können“ auszugleichen.
Als Genussmensch ist er passionierter Trinker mit ausgeprägtem Geschmack für Bier und andere Alkoholika – er erkennt sogar Fachunterschiede bei Zaubertränken und Labyrinth-Ales.
Verantwortung und Verpflichtung
Chilchuck war zu Beginn seiner neuesten Abenteuerserie eigentlich dabei, sich aus dem Labyrinthgeschäft zurückzuziehen. Doch als einziger Halffuß, der für tiefe Ebenen geeignet war, wurde er durch seine Gewerkschaft an die Gruppe vermittelt.
Er akzeptierte den Auftrag zur Rettung von Falin Touden aus praktischen Gründen – die Bezahlung im Voraus. Später plagt ihn das schlechte Gewissen, ob diese Entscheidung nicht seine Kameraden noch mehr Gefahr ausgesetzt hat.
Spezialist und Teamspieler
Auch wenn er beteuert, im Kampf keine Rolle zu spielen, agiert er im Ernstfall mit großer Geschicklichkeit: So kann er als Schütze oder durch überraschende Würfe entscheidende Treffer gegen übermächtige Gegner wie den Roten Drachen oder den Eisgolem landen.
Umgang mit Beziehungen und Privatem
Aus Angst vor zwischenmenschlichen Komplikationen – vor allem im Zusammenhang mit Liebesgeschichten – hält sich Chilchuck in privaten Angelegenheiten und wahren Motiven meist bedeckt.
Marcille Donato rät ihm jedoch, mehr über die Gefühle anderer zu lernen, nachdem sie die Hintergründe seiner Trennung von der Familie erfährt.
Umgang mit Monsternahrung
Gegüber Monstergerichten ist Chilchuck relativ aufgeschlossen, solange hygienische oder moralische Bedenken nicht überwiegen. Humanoide Monster wie Meermenschen lehnt er klar ab und verweigert jeglichen Verzehr.
Chilchuck Tims Name folgt den traditionellen Halffuß-Namensregeln: Der Vorname besteht aus „Vorname“ + „Nachname“, dem „Vornamen des Vaters“ plus dem Suffix „-z“ oder „-s“. Die Töchter tragen also Varianten wie „Chilz“ oder „Chils“ als Familiennamen.
In frühen Veröffentlichungen wurde seine Rasse fälschlich mit „Halbling“ bzw. sein Name mit „Nulchack“ übersetzt, die endgültige und korrekte Form ist jedoch „Halffuß“ und „Chilchuck“.
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