Hakurou ist eine männliche Figur aus dem Franchise That Time I Got Reincarnated as a Slime, ursprünglich ein alter Krieger der großen Oger, der später zum loyalen Gefolgsmann von Rimuru Tempest und zum stärksten Schwertkämpfer der Monster Nation wird.
Hakurou stammt aus einem Oger-Dorf und war dort einst Vasall der Oger-Familie um Benimaru.
Er besitzt schwarze Augen und lange, weiße Haare, die er zu einem Gesamtzopf zurückbindet, und wird vergleichsweise häufig als „alter Herr“ wahrgenommen.
Nachdem sein Dorf zerstört wurde, schloss er sich nach einer Begegnung im Jura-Wald Rimuru Tempest an.
Durch Rimurus Namensgebung entwickelt er sich vom großen Oger zu einem Oni (Dämonenmenschen) und verjüngt sich von einem Greis zu einem Mann im frühen bis mittleren Alter.
Später, als Rimuru zum Dämonenkönig erwacht, entwickelt sich Hakurou noch einmal weiter und wird zu einem Yōki, einer besonders mächtigen Form der Oni.
Trotz seiner vergleichsweise geringen Magieenergie gleicht er das durch herausragende Schwertkunst und außergewöhnliche Kampftechnik mehr als aus.
Name: Hakurou
Geschlecht: Männlich
Rasse: Großer Oger → Oni (Dämonenmenschen) → Yōki
Zugehörigkeit: Oger-Dorf → Monster Nation (Magokratie der Monster, auch Tempest)
Rolle/Titel: Schwertmeister, Lehrmeister/Instruktor, militärischer Berater der Ersten Legion
Beiname: Schwertdämon (Schwertteufel, „Kenki“)
Familie:
Großvater: Araki Byakuya (Menschen-Schwertmeister aus einer anderen Welt)
Tochter: Momiji (mit der Tengu-Frau Kaede)
Beruf/Funktion: Kampf- und Schwertlehrer, militärischer Ausbilder, Berater im Krieg
Hakurou war ursprünglich Mitglied eines Ninja-Clans innerhalb des Oger-Volkes.
Er verbindet die Disziplin eines Schwertmeisters mit der Verschlagenheit und Technik eines Schattenkriegers.
Seine Heimat wurde vernichtet, woraufhin er zusammen mit anderen Überlebenden in den Jura-Wald floh.
Dort begegnete er Rimuru Tempest, der ihm den Namen Hakurou gab – ein Akt, der seine Rasse in einen Oni verwandelte und seine Lebensspanne wie auch seine Körperlichkeit deutlich erneuerte.
Obwohl er alt und anfangs dem Ende seiner natürlichen Lebensspanne nahe war, war seine Schwertkunst so scharf, dass er Rimurus Reaktion übertraf und ihm im ersten Aufeinandertreffen den Arm abschlug.
Er selbst bemerkte dabei trocken, dass er eigentlich auf den Kopf beziehungsweise Hals gezielt habe, was seine Kaltblütigkeit im Kampf, aber auch seine Ehrlichkeit zeigt.
Hakurou ist ein Mann mit starkem Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein.
Er nimmt seine Rolle als Mentor äußerst ernst und kennt im Training wenig Milde – was ihm bei seinen Schülern den Ruf eines unerbittlichen „Teufelsausbilders“ einbringt.
Herkunft und Blutlinie
Hakurou ist ein Mischling aus Menschen und großen Ogern.
Sein Großvater Araki Byakuya war ein Schwertmeister aus einer anderen Welt (also ein beschworener oder wiedergeborener Mensch), der die Kunst des Schwertes in das Oger-Dorf brachte.
Durch diese Verbindung ist Hakurou ein „Quarter-Human“, also zu einem Viertel menschlicher Abstammung.
Die von seinem Großvater eingeführte Schwertschule – die „Oboro-Schule“ – hat Hakurous Kampfstil und seine Lebensphilosophie tief geprägt.
Kaede und Momiji
Während seiner Ausbildung und Tätigkeit im Oger-Dorf hielt sich dort auch Kaede auf, eine Frau der Tengu (Langnasen-Dämonen).
Zwischen Hakurou und Kaede kam es zu einer einzigen Nacht, aus der ihre Tochter Momiji hervorging.
Zunächst wusste Hakurou nichts von der Existenz seiner Tochter.
Als er später von Momiji erfährt, entwickelt er sich zu einem ausgesprägten „Übervater“, der vor Stolz beinahe überläuft.
Er versucht aktiv, Momiji als zukünftige Ehefrau für Benimaru zu verkuppeln und zeigt damit eine humorvolle, manchmal peinliche, aber sehr menschliche Seite.
In seinen eigenen Worten trägt er Verantwortung, weil er nun einmal weiß, dass er eine Tochter hat, und versucht, ihr ein guter Vater zu sein – auf seine etwas unbeholfene Art.
Beziehungen innerhalb der Monster Nation
Hakurou sieht Rimuru Tempest als seinen Herrn und zeigt ihm tiefen Respekt und Loyalität.
Gleichzeitig steht er Benimaru sehr nahe, da er schon vor der Gründung der Monster Nation als dessen Untergebener diente.
Er hat in der Vergangenheit auch bekannte Persönlichkeiten wie Gazel Dwargo, den Zwergenkönig, im Schwertkampf ausgebildet.
Innerhalb der Monster Nation ist er Ausbilder für viele wichtige Figuren, darunter Rimuru selbst, Benimaru, Gobta, Gabiru und andere Kämpfer und Wachen.
Mit Gobta hat er eine besondere, oft komische Dynamik: Gobtas lockere, vorlaute Art und seine Neigung, Hakurou als „Opa“ oder „alter Mann“ zu bezeichnen, führen regelmäßig dazu, dass Hakurou ihn im Training gnadenlos schindet.
Trotzdem erkennt Hakurou Gobtas verborgenes Talent und investiert viel Mühe in dessen Ausbildung.
Auch Youm Farmenas, der zum „Helden“ ernannt wurde, der offiziell den Schweinekaiser Geld besiegt hat, wird von Hakurou streng trainiert, um dem Heldenstatus überhaupt gerecht werden zu können.
Seine strengen Methoden sorgen zwar für Beschwerden, liefern aber sichtbare Erfolge.
Nach der Gründung der Monster Nation (Tempest) übernimmt Hakurou die Rolle des Hauptausbilders für die Streitkräfte.
Er lehrt Schwertkunst, Kampfstrategie und Körperbeherrschung und wird von vielen schlicht als „Meister“ angesprochen.
Er trainiert Rimuru, die Führungsebene und die regulären Kampftruppen, darunter Hobgoblins, Oger, Lizardmen wie Gabiru und andere.
Sein Einfluss trägt maßgeblich dazu bei, dass Tempests Streitkräfte auf dem Niveau einer Elitearmee agieren können.
Im Zuge der militärischen Reorganisation nach der Öffnung des Landes übernimmt Hakurou die Position eines militärischen Beraters der Ersten Legion.
Der offizielle Kommandant dieser Armee ist Gobta; wenn Gobta selbst an vorderster Front kämpft oder abwesend ist, übernimmt Hakurou die effektive Führung der „grünen Legion“.
Aufgrund seiner Fähigkeit, allein eine ganze Armee aufzuhalten oder zu zerschlagen, wird er als Kämpfer eingestuft, der in strategischen Gesamtschlachten eine Schlüsselfunktion erfüllt.
Er kombiniert klassische Schwertkunst mit magieloser Verstärkung seines Körpers – ein ungewöhnlicher, aber enorm effizienter Ansatz in einer Welt, die stark von Magie geprägt ist.
Hakurou trägt in Kämpfen bevorzugt eine versteckte Klinge, ein sogenanntes „Schwert im Schwert“, bei dem die Waffe in einem Gehstock oder einer unscheinbaren Hülle verborgen ist.
Im Roman wird der Name seines Schwertes mit „Samegumo“ angegeben.
Allgemeiner Kampfstil
Er nutzt eine fortgeschrittene Form der inneren Energie- und Atemtechnik, um seine körperlichen Fähigkeiten zu steigern.
Durch diese Technik kann er ohne großen Verbrauch von Magieenergie Geschwindigkeit, Kraft und Reaktionsvermögen auf ein übermenschliches Niveau bringen.
Hakurou gilt als der beste Schwertkämpfer der Monster Nation.
Selbst im Vergleich mit Rimuru oder dem Feldherrn Benimaru ist seine reine Schwertkunst überlegen.
Er wird manchmal als „Schwertdämon“ bezeichnet, was seine gnadenlose Effizienz im Kampf widerspiegelt.
Feinden gegenüber kann er kalt wirken, da er kaum zögert, wenn es darum geht, einen klar identifizierten Gegner auszuschalten.
Einer seiner markantesten Sätze lautet sinngemäß:
„Sobald der Feind klar erkennbar ist, fällt es mir leicht, den Willen zum Töten zu finden.“
Das zeigt, dass er zwar nicht mordlustig, aber absolut entschlossen handelt, wenn es um Gerechtigkeit oder Vergeltung geht.
Oboro-Schule und „Achtfache Kirschblüte“
Hakurous Schwertkunst basiert auf der Oboro-Schule, die von seinem Großvater Araki Byakuya entwickelt und ins Oger-Dorf gebracht wurde.
Diese Schule setzt auf Täuschung, blitzschnelle Bewegungen und die perfekte Ausnutzung von Lücken im gegnerischen Verteidigungsmuster.
Die höchste Technik dieser Schule nennt sich „Yae Zakura – Achtblütiger Schlag“.
Dabei kombiniert Hakurou verschiedenste Schwerttechniken in schneller Folge und schlägt so präzise und schnell zu, dass der Gegner in einem Augenblick achtfach getroffen wird.
Diese Technik verleiht dem Kampf eine beinahe ästhetische Note – wie eine aufblühende Kirschblüte, deren Schönheit sich in tödlichen Klingen manifestiert.
Gleichzeitig ist sie ein Zeichen dafür, wie weit Hakurou die Oboro-Schule perfektioniert hat.
„Himmelsauge“
Als Gefolgsmann von Rimuru Tempest erhält Hakurou das Extra-Skill „Himmelsauge“.
Dieses Skill manifestiert sich als drittes Auge auf seiner Stirn und erweitert seine Wahrnehmung drastisch.
Mit dem Himmelsauge kann Hakurou den Fluss von Magiepartikeln mit einer Genauigkeit erfassen, die weit über normale Magiesinne hinausgeht.
Selbst extrem schnelle Gegner, die sich für gewöhnliche Augen wie Lichtblitze bewegen, erscheinen ihm damit in klaren Bewegungsmustern.
In Kombination mit einer enormen Beschleunigung des Denkens – einer Art „Denken in 1000-facher Geschwindigkeit“ – kann Hakurou Bewegungen vorausberechnen und im Kampf scheinbar unmöglich schnelle Reaktionen zeigen.
Für seine Gegner wirkt es, als würde er sie ohne Mühe in Stücke schneiden, egal wie schnell oder trickreich sie agieren.
„Krieger der Vollendung“ (Kiwameru Mono)
Nachdem Rimuru Tempest zum erwachten Dämonenkönig wird, erhält Hakurou das einzigartige Skill „Krieger der Vollendung“.
Dieses Skill bündelt gleich mehrere Unterfunktionen, die seine Kampffähigkeiten auf ein beinahe übernatürliches Niveau heben.
Zu den in diesem Skill enthaltenen Fähigkeiten gehören:
Gedankenbeschleunigung: Steigert die Geschwindigkeit der mentalen Verarbeitung massiv.
Überbeschleunigung: Erhöht Bewegung, Reaktionen und Körpergeschwindigkeit weit über normale Grenzen hinaus.
Zukunftsprognose: Erlaubt es, mögliche zukünftige Bewegungen und Aktionen des Gegners zu erkennen.
Geheime Techniken: Zugriff auf versteckte, hochentwickelte Schwert- und Kampftechniken.
Himmelsauge-Integration: Das Himmelsauge wird vollständig in dieses System eingebunden und weiter verstärkt.
Durch die Kombination all dieser Elemente entwickelt Hakurou eine Art „Kampf-Hellsehen“.
Er sieht nicht nur, was gerade geschieht, sondern auch, was im nächsten Moment geschehen wird, und kann seine Schwertführung entsprechend perfektionieren.
Diese Fähigkeit macht ihn im Nahkampf zu einem Gegner, den praktisch niemand überraschen kann.
Seine Schläge wirken wie das Ergebnis einer bereits berechneten Zukunft, in der der Gegner zwangsläufig unterliegt.
In der Anfangsphase der Geschichte tritt Hakurou als alter, scheinbar gebrechlicher Oger auf.
Doch bereits der erste Kampf mit Rimuru zeigt, dass sein Alter seine tödliche Effizienz in keiner Weise schmälert.
Mit der Namensgebung durch Rimuru und der Verwandlung zum Oni wird er äußerlich zu einem attraktiven Mann mittleren Alters, oft als „romantisch ergrauter“ Typ beschrieben.
Rimuru selbst nennt seinen Stil eine Art „Romance-Grau“ – klassisch, würdevoll und erstaunlich jugendlich für einen ehemaligen Greis.
Hakurou entwickelt sich zu einer tragenden Säule von Tempest.
Er ist nicht der lauteste oder auffälligste Charakter, doch im Hintergrund formt er mit strengem Training und unerbittlicher Disziplin die Elitekämpfer der Nation.
Er hat maßgeblichen Anteil daran, dass Figuren wie Gobta und Youm sich von eher durchschnittlichen Kämpfern zu ernstzunehmenden Kriegern entwickeln.
Sein Einfluss ist überall dort zu spüren, wo in Tempest mit Präzision, Disziplin und Schwertkunst gekämpft wird.
Nach der Verwandlung zum Oni verjüngt sich Hakurou deutlich, behält aber seine markanten weißen Haare, die nun als stilvoller Gesamtzopf getragen werden.
Sein Gesicht zeigt feine Falten und einen würdevollen Ausdruck, der an einen erfahrenen Samurai oder Ronin erinnert.
Rimuru beschreibt ihn als gutaussehenden Mann im „Romance-Grau“-Stil, was auch in der Illustration sichtbar wird.
In einigen Darstellungen trägt Hakurou nur ein Kinnbärtchen, in anderen zusätzlich einen Oberlippenbart, sodass sein Bartdesign je nach Medium leicht variiert.
Sein Gesamtauftritt wirkt ruhig, gesammelt und zugleich gefährlich.
Selbst im entspannten Zustand hat er die Aura eines Mannes, der jede Sekunde zur Klinge greifen könnte.
Abseits des Trainings und der Kämpfe zeigt Hakurou eine ruhigere, fast kontemplative Seite.
In Spin-off-Geschichten wird deutlich, dass er sich ein neues Hobby zugelegt hat: Bonsai.
Er widmet sich mit viel Geduld und Sorgfalt der Pflege und Gestaltung kleiner Bäume.
Diese Beschäftigung passt perfekt zu seiner Persönlichkeit, denn Bonsai verlangt dieselbe Kombination aus Disziplin, Feingefühl und langfristigem Denken, die auch einen Schwertmeister auszeichnet.
Hakurou selbst freut sich darüber, endlich ein Hobby gefunden zu haben, das nicht direkt mit dem Schwert zu tun hat.
Es verleiht seinem Charakter eine wärmere, menschlichere Komponente und zeigt, dass er mehr ist als nur ein gnadenloser Kämpfer.
Ein prägnanter Satz, der Hakurous Wesen gut einfängt, lautet sinngemäß:
„Wenn der Feind eindeutig als solcher erkannt ist, dann habe ich auch die Motivation, ihn zu töten.“
Darin steckt seine klare Moral: Er tötet nicht wahllos, aber wenn die Rollen eindeutig sind, zögert er nicht.
Es ist der Satz eines Mannes, der viele Schlachten erlebt hat und gelernt hat, in Entscheidungen absolut zu sein.
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