Shia Kinou ist eine junge und äußerst engagierte Mitarbeiterin der Raizach Bergbau AG. Aufgrund ihrer beispiellosen Erfolge im Kampf gegen Monster und ihrer kompromisslosen Loyalität gegenüber ihrem Unternehmen genießt sie den Ruf als „Wiedergeburt der Heldin“. Sie glaubt fest daran, dass es das höchste Glück ist, für ihre Firma zu arbeiten. Diese Einstellung führt dazu, dass sie als „ultimative Unternehmenssklavin“ bezeichnet wird. Trotz einer schweren Kindheit und der problematischen Vergangenheit ihres Vaters empfindet sie tiefste Dankbarkeit gegenüber ihrem Arbeitgeber. Im weiteren Verlauf der Serie verändert sie sich jedoch, als sie auf Kinji Ninomiya und dessen Team stößt.
Shia Kinou ist eine junge Frau mit kurz geschnittenem, bläulichem Haar.
Ihr Erscheinungsbild ist sportlich, und sie tritt stets mit einer Ausrüstung für den Kampf gegen Monster auf.
Typischerweise trägt sie eine Kombination aus Schwert und Magie als Waffen bei sich.
Shia ist eine zuversichtliche und pflichtbewusste Persönlichkeit, die Arbeit und Erfolg für das Unternehmen über alles stellt.
Sie glaubt, dass persönliches Glück nur durch das Engagement für ihre Firma erreicht wird.
Mit Durchsetzungsvermögen und einer gewissen Rücksichtslosigkeit akzeptiert sie jedes Opfer, um ihre Ziele zu erreichen.
Dies fordert sie auch von ihrem Umfeld.
Ihre zugespitzte Arbeitsmoral und Loyalität führen dazu, dass sie im Unternehmen ehrfürchtig als Heldin, aber auch kritisch als „ultimative Unternehmenssklavin“ betrachtet wird.
Shias Vater war als berüchtigter Abenteurer bekannt, der als „der schlimmste Abenteurerkönig“ bezeichnet wurde.
Seine Erfolge bei der Eroberung zahlreicher Labyrinthe führten dazu, dass viele dieser Orte erschöpft und funktionsunfähig wurden.
Dies brachte viele Menschen um ihre Arbeit und führte dazu, dass Shia und ihre Mutter von diesen Ausgestoßenen verfolgt und diskriminiert wurden.
Schließlich half Raizach Bergbau AG ihr und ihrer Mutter aus der Notlage, wofür Shia dem Unternehmen eine immense Dankbarkeit entgegenbringt.
Diese Dankbarkeit entwickelte sich zu einer fast blinden Loyalität und einer Persönlichkeit, die durch Selbstaufopferung geprägt ist.
Allerdings wird sie später darauf hingewiesen, dass ihre Selbstaufgabe auch aus Negativerfahrungen mit dem Vater und nicht ausschließlich aus Dankbarkeit gegenüber dem Unternehmen stammt.
Shia ist eine begabte Kämpferin, sowohl im Umgang mit dem Schwert als auch mit Magie.
Sie ist bekannt für ihre Effizienz und ihre beeindruckende Kampfkraft, was ihr wiederholt den Titel der Heldin im Unternehmen einbringt.
Unter ihrer Führung konnte das tiefste Ebenen eines Labyrinths trotz großer Opfer erfolgreich gesichert werden.
- Kinji Ninomiya: Nach der Versetzung in die Detmolt-Zweigstelle arbeitet Shia in derselben Abteilung wie Kinji und wird seine direkte Vorgesetzte.
Aufgrund seiner unkonventionellen Methoden und seines Umgangs mit Monstern sieht sie ihn zunächst als Bedrohung.
- Rim: Nach einem verlorenen Kampf gegen Rim wird Shia dazu gezwungen, im Team von Kinji Ninomiya und somit in der Meikyuu Black Company mitzuarbeiten.
- Vater: Ihre Beziehung zu ihrem Vater ist von Distanz und Ablehnung geprägt, da seine Handlungen als Abenteurer ihr Leben negativ beeinflusst haben.
Shia wurde bei Raizach Bergbau AG berühmt, nachdem sie als Gegenleistung für die Bezwingung des tiefsten Labyrinthebenen 185 verletzte Kollegen in Kauf nahm.
Oft wird sie hinter vorgehaltener Hand als Beispiel für kompromisslose Unternehmensloyalität genannt.
Versetzung zur Detmolt-Zweigstelle
Nach ihrer Versetzung zur Detmolt-Zweigstelle wird sie der dritten Erkundungsabteilung zugeteilt.
Als Vorgesetzte von Kinji Ninomiya trifft sie auf dessen unkonventionelle Arbeitsweise und kritisiert ihn und das Firmensystem scharf.
Konfrontation mit Kinji Ninomiya
Sie sieht Kinji als Monster, da er die Regeln des Unternehmens anzweifelt und sogar Monster als Untergebene akzeptiert.
Es kommt zu einem Konflikt zwischen ihnen, in dessen Folge sie von Rim besiegt wird.
Zwangsweise Eingliederung in die Meikyuu Black Company
Während sie nach ihrer Niederlage in Gefangenschaft ist, wird sie von Kinji und seiner Gruppe dazu gebracht, gemeinsam mit Monstern für die Meikyuu Black Company zu arbeiten, nachdem belastende Fotos von ihr gemacht wurden.
Persönliche Entwicklung
Shia beginnt, ihre eigene Firmentreue nach und nach in Frage zu stellen.
Nach der Rückkehr von Kinji und seiner Gruppe aus der Zukunft der Stadt Amuria und nachdem sie die Hintergründe erfahren hat, entscheidet sie sich, sich ihnen anzuschließen und beginnt, ihre Beziehung zum Unternehmen und zu ihren Kollegen kritisch zu reflektieren.
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