Shutaro Kiba

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Shutaro Kiba
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Geschlecht: Männlich
Englischer Name: Shutaro Kiba
Japanischer Name: 木場 修太郎(きば しゅうたろう)
Chinesischer Name: 木場 修太郎
Koreanischer Name: 키바 슈타로
Ich diesen Charakter

🎙️ Anime-Sprecher

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Takanori Hoshino
Takanori Hoshino
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)
Takaaki Seki
Takaaki Seki
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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The Mononoke Journal by Chuuzenji-sensei
The Mononoke Journal by Chuuzenji-sensei
Veröffentlichungsdatum: 7. April 2025

Charaktereinstellung

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Shutaro Kiba ist ein eigensinniger Polizist aus Tokio, der ursprünglich als Berufssoldat diente und nach dem Krieg zum Ermittler wurde. Er verfolgt leidenschaftlich eine klare Trennung zwischen Gut und Böse und handelt oft impulsiv, was ihm den Spitznamen „Der Dämon Kiba“ eingebracht hat. Trotz seines einschüchternden Äußeren und rauen Verhaltens ist er im Inneren sensibel und naiv. Sein Freundeskreis besteht aus alten Weggefährten wie Soichiro Enokitsu und Tatsumi Sekiguchi, zu denen er über Jahre eine tiefe, wenn auch eigenwillige Bindung pflegt. Kibas Lebensstil ist chaotisch, aber mit Sinn für Ordnung, sein Herz schlägt für Filmklassiker – am liebsten simple Geschichten voller Heldentum und Gerechtigkeit. Seine Methoden sind nicht immer regelkonform, doch sein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn macht ihn zu einer bemerkenswerten Figur.

Shutaro Kiba hat ein ausgeprägtes, eckiges Gesicht, das oft mit Begriffen wie „Kiste“, „Geta“ oder „Viereck“ von seinem Freund Soichiro Enokitsu verspottet wird. Sein markantes Äußeres passt zu seinem Ruf als harter Ermittler. Trotz der strengen Erscheinung wirkt er insgesamt ordentlich; sein Zimmer ist stets aufgeräumt, auch wenn sich mit der Zeit seltsame Gegenstände ansammeln.

Kiba ist ein ausgesprochener Dickkopf und Eigenbrötler, getrieben von einem starken Wunsch nach Prinzipientreue – aber ebenso davon, bestehende Regeln in Frage zu stellen. Er glaubt nicht an den Instinkt des Polizisten, sondern vielmehr an das Gespür, das er sich jahrelang in zweifelhaften Gegenden angeeignet hat. Zwangsläufig gerät er dabei oft in Gegensatz zu seinen Vorgesetzten und zieht die Dinge gerne auf eigene Faust durch.

Obwohl er eine raue, fast grobe Art an den Tag legt, ist er im Innersten ein naiver und empfindsamer Mensch. Humor und Redegewandtheit machen ihn besonders bei Frauen beliebt, dennoch fühlt er sich in Beziehungen zu „ungebundenen“ Frauen häufig unsicher.

Kiba ist sparsam, liebt es aber, sein Geld für unnötigen Kleinkram auszugeben. Wohnung und Alltag sind zugleich ordentlich und chaotisch. Seine klassische Vorliebe für samuraiartige Gerechtigkeit spiegelt sich in seinem Filmgeschmack wider, er bevorzugt einfache Heldengeschichten und historische Schlachtbeschreibungen.

Vor dem Zweiten Weltkrieg war Kiba Berufssoldat und diente während des Krieges als Unteroffizier auf den südlichen Kriegsschauplätzen. Nach Kriegsende war ihm die Vorstellung von heldenhaftem Recht und Unrecht so wichtig, dass er Polizist wurde.

Seine Familie stammt aus Koishikawa, Tokio, wo sie ein Steinmetzgeschäft führt. Anfangs lebte er noch zu Hause, zog aber bei seiner Versetzung zur Polizei zum Verwandten nach Koganei. Seit seine Mutter und Schwester Opfer eines Betrugs wurden, besteht wenig Kontakt zur Familie.

Kiba überzeugt durch seinen unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn und seinen Mut, selbst unangenehme oder riskante Ermittlungen nicht zu scheuen. Sein Gespür für Verdächtiges ist ausgeprägt und basiert auf jahrelanger Erfahrung in schwierigen Situationen.

Er ist bekannt dafür, sich durch Beharrlichkeit, Genauigkeit und enorme Zähigkeit auszuzeichnen. Ein kompromissloser Ermittler, der Konflikte nicht scheut – manchmal leider auf Kosten seiner eigenen Karriere.

Kiba ist ein langjähriger Freund von Soichiro Enokitsu, mit dem er bereits in der Kindheit Rauflust teilte. Die beiden verbindet eine tiefe, unkonventionelle Freundschaft, in der Streit ein Zeichen von Verbundenheit ist.

Mit Tatsumi Sekiguchi, einst ein Kamerad aus der Armee, verbindet ihn ein besonderes Verantwortungsgefühl – Kiba konnte ihn einfach nie im Stich lassen, obwohl er introvertierte Menschen eigentlich nicht mag.

Mit seinem früheren Partner Aoki Bunzo und weiteren Kollegen verbindet ihn ein spezielles Arbeitsverhältnis, doch nach diversen Vorfällen wurde Kiba anderen Mitstreitern zur Seite gestellt.

Seine große Leidenschaft sind Filme, insbesondere schlichte Samurai-Epen und klassische Western mit moralisch deutlicher Zweiteilung. Auch Kriegshelden der japanischen Geschichte faszinieren ihn.

Seit seiner Kindheit malt Kiba gern. In seinem Polizeiausweis steckt das Foto der Schauspielerin Kinuko Minami, ein kleiner Ausgleich im rauen Polizeialltag.

Im Alltag ist er so arm, dass er sich kaum Essen leistet, stattdessen viel Schnaps trinkt und lieber Aufregung als Bequemlichkeit sucht.

Polizeilaufbahn und Eskapaden

Shutaro Kiba startete seine Karriere beim Policerevier im Stadtteil Ikebukuro, bevor er in das Ermittlungsdezernat der Tokioter Polizei, Abteilung 1, wechselte und den Rang eines Polizeisergeants bekleidete.

Seine Karriere wurde immer wieder durch impulsive Ausbrüche und eigenmächtige Ermittlungen unterbrochen. Nach einem besonders drastischen Fall, in welchem Kiba Zivilisten als Lockvögel einsetzte und eigenmächtig in ein religiöses Versteck nach Shizuoka eindrang, wurde er wegen Verstoßes gegen die Polizeidienstrichtlinien zum einfachen Polizisten zurückgestuft und zur Polizeistation Azabu versetzt.

Heldensinn und Eigendynamik

Trotz wiederholter Disziplinarstrafen blieb Kiba seiner Linie treu: Für ihn zählt nur, auf eigene Faust die Wahrheit ans Licht zu bringen. Während Ermittlungen verstrickt er sich regelmäßig in handgreifliche Auseinandersetzungen, denen er aber meistens mit Glück, Cleverness und unbändigem Willen standhält.

Freunde wie Soichiro Enokitsu sehen in Kibas Schlägereien etwas Alltägliches, fast ein Ritual der Verbundenheit. Sie sind „wie Begrüßungen“ – Ausdruck einer tief verankerten, freundschaftlichen Rivalität.

Privates und Familie

Kiba hat familiäre Wurzeln im alten Tokio. Nachdem sein Vater Anfang 1953 einen Schlaganfall erlitten und die Mutter samt Schwester Opfer eines Betrugs wurden, entfremdete er sich von seiner Familie.

Im Krieg und danach

Während des Krieges kümmerte sich Kiba um den unerfahrenen Vorgesetzten Tatsumi Sekiguchi. Beide kehrten als Einzige ihrer Einheit lebend zurück. Nach Kriegsende blieb Kiba Sekiguchi weiterhin ein loyaler Freund, obwohl er mit dessen Grübelei wenig anfangen kann.

Zentrale Auftritte

Kiba taucht erstmals im Band „Die Sommergeschichte“ auf und entwickelt sich in „Die Schachtel“ und „Das Monument“ sowie in weiteren Teilen wie „Der Traum“, „Die Logik“ und „Das Festmahl“ zur Schlüsselfigur.

Seine Kollegen nennen ihn „Kiba no Dono“ (Herr Kiba), während er zu Polizeizeiten als „der Dämon Kiba“ oder später beim Azabu-Posten als „Samurai Take-san“ bekannt ist.

Er ist und bleibt ein waschechter Edokko – ein urtümlicher, traditionsbewusster Bürger Tokios mit scharfem Gerechtigkeitssinn und einem Hang zur Rebellion.

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(Letzte Bearbeitung: 19. Mai 2026 13:50)

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