Guren Ichinose ist ein charismatischer und vielseitig begabter Offizier der japanischen Armee, der als Anführer der Monddämoneneinheit dient. Er ist als erfahrener Stratege, Leidtragender tragischer Ereignisse und jemand mit dunklen Geheimnissen bekannt. Trotz seines humorvollen Auftretens trägt er eine schwere Vergangenheit, agiert häufig aus dem Schatten und ist eine Schlüsselfigur im Kampf gegen Vampire und in geheimen Experimenten rund um das Owari no Seraph-Projekt. Seine Loyalität zu seinen Kameraden ist groß, doch steht sie immer wieder im Konflikt mit seinen persönlichen Zielen und Opfern. Mit einer bewegten Vergangenheit, inneren Zerrissenheiten und komplexen Beziehungen zieht Guren die Aufmerksamkeit von Freunden und Feinden gleichermaßen auf sich.
Guren Ichinose hat eine Größe von 183 cm und wiegt 65 kg.
Er ist 24 Jahre alt (im Roman 15–16 Jahre).
Guren hat dunkles Haar, das er im Alltag locker nach vorne trägt.
Bei offiziellen Anlässen oder im Kampf trägt er die Haare zurückgekämmt.
Sein Auftreten ist lässig und selbstbewusst.
Gurens Persönlichkeit ist vielschichtig:
Er tritt oft sorglos und nonchalant auf, schwänzt gerne Meetings oder Unterrichtsstunden.
Trotzdem schätzt er Teamwork und militärische Disziplin gleichermaßen.
Seine Untergebenen bezeichnet er als „Familie“ und ist bereit, große Risiken für ihre Sicherheit einzugehen.
Allerdings besitzt er eine scharfe Zunge und scheut nicht davor zurück, sarkastische Bemerkungen zu machen.
Ein Teil seiner Persönlichkeit ist idealistisch und beschützt seine Freunde – gleichzeitig trägt er jedoch auch eine kühle, perfektionistische und kompromisslose Seite in sich, die bereit ist, Kameraden für höhere Ziele zu opfern.
Diese innere Zerrissenheit ist das Resultat einer tiefen Bindung an seine verstorbene Geliebte Mahiru Hiragi, die ihn innerlich verfolgt.
Guren stammt aus dem Haus Ichinose, einem Nebenzweig der prestigeträchtigen Hiiragi-Familie und ist daher mit Vorurteilen und Benachteiligung konfrontiert.
Er hat das Recht, an Sitzungen der militärischen Führung teilzunehmen, wird jedoch von der Hiiragi-Hauptfamilie verachtet und behandelt dies mit einer ihm eigenen Gleichgültigkeit.
Schon früh wurde sein Talent entdeckt, woraufhin er trotz Diskriminierung letztlich in die Führung der Monddämoneneinheit aufstieg.
Guren ist ein meisterhafter Schwertkämpfer und Nutzer von dämonischen Ausrüstungsgegenständen (Dämonenbewaffnung).
Sein hauptsächliches Dämonenschwert ist „Mahiru no Yoru“, in dem der Dämon seiner Verstorbenen Geliebten Mahiru Hiragi lebt.
Er kann komplexe Rituale ausführen, Dämonen kontrollieren, verschiedene Zauber anwenden und besitzt eine hohe strategische Intelligenz.
- Starke Bindung zu ehemaligen und jetzigen Teamkameraden wie Shinya Hiragi, Norito Goshi, Shigure Yukimi, Sayuri Hanayori und Mito Jujo.
- Liebesbeziehung und tiefe Bindung zu Mahiru Hiragi, auch nach deren Tod.
- Komplexes Verhältnis zu Kureto Hiragi, mit dem er häufig zusammenarbeitet, aber auch im Zwist liegt.
- Ist für Yuuichirou Hyakuya wie eine Vaterfigur, hat ihn unterstützt und in die Armee eingeführt.
- Kooperiert heimlich mit Ferid Bathory und anderen Feinden, um größere Ziele zu erreichen.
- Im Alltag spielt Guren gerne Videospiele und hört Jazzmusik.
- Er ist für seinen einprägsamen Spruch bekannt, Meetings oder Schulstunden zu verlassen, wann immer er es möchte.
- Trotz seines Status als Held wird er von der Hiiragi-Hauptfamilie stets kritisch betrachtet und nur mit Respekt bedacht, wenn es ihnen nützt.
„Deswegen wirst du mich nie einholen!“ – Kureto Hiragi über Guren
Guren als Anführer der Monddämoneneinheit
Guren Ichinose dient als Kommandant und Oberbefehlshaber der monddämonischen Sondereinheit.
Er rekrutiert Yuuichirou Hyakuya nach dessen Flucht aus der unterirdischen Stadt und wird zu dessen Mentor und väterlicher Figur.
Er begegnet seinen Soldaten mit Wärme und Loyalität, verlangt jedoch Disziplin und Teamgeist.
Wegen seines lockeren Auftretens und seiner Herkunft aus der Nebenfamilie ist er im Militär umstritten.
Doppelleben und innere Zerrissenheit
Guren verfolgt seine eigenen geheimen Ziele und wird von Shinoa Hiiragi sowie anderen Verdächtigen argwöhnisch beobachtet.
Insbesondere seine Verbindung zur dämonischen Mahiru und die Nutzung von deren Kräften erregen Misstrauen.
Die innere Spaltung zwischen Idealist (zum Schutz der Freunde) und Perfektionist (im Dienste höherer Ziele, bereit Kameraden zu opfern) wird offenbart.
Sein kalter Teil zeigt keine Scheu, sich mit Feinden wie Ferid Bathory zu verbünden und Experimente rund um Owari no Seraph zu betreiben.
Das Owari no Seraph-Experiment und Verrat
Gemeinsam mit Kureto Hiragi beteiligt sich Guren an verbotenen Experimenten des Owari no Seraph-Projekts und testet es unter Einsatz der Monddämonen-Einheit in der Schlacht am Flughafen Nagoya.
Dafür opfert er sogar direkt eigenen Kameraden, was zu fundamentalen Zweifeln innerhalb der Shinoa-Truppe und bei Shinya Hiragi führt.
Ursprung der Apokalypse
Acht Jahre zuvor war Guren direkt für den Zusammenbruch der Welt verantwortlich, als er seine gefallenen Freunde wieder zum Leben erweckte – im Tausch gegen das Auslösen des Owari no Seraph.
Sein Ziel: Menschenwürde über kollektive Vernunft zu stellen und den Tod seiner Gefährten zu verhindern.
Die so zurückgeholten Leben sind jedoch limitiert: Wenn sie die Wahrheit erfahren, zerfallen sie zu Staub.
Spätere Handlungen und Eskalation
Innerhalb der Armee betreibt Guren geheime Forschungen, hält sogar das „sechste Trompetenwesen“ gefangen und manipuliert die Ereignisse zu seinen Gunsten.
Im chaotischen Verlauf nach seiner Rückkehr zur Armee hintergeht Guren die Armee, lässt sich von Mahiru helfen und wird letztendlich selbst zu einem Dämon.
Gemeinsam mit Mahiru und „No Yo (No-Yoru)“ gelingt es ihm, durch den Einsatz der Sündenschlüssel den erstarkten Urahn (das wahre Urvampirwesen) zu versiegeln – jedoch nur durch die Tötung von Mirai Kimizuki, aus deren Körper ein weiterer Sündenschlüssel geborgen wird.
Finale Konfrontationen
In der Folge wird Yuuichirou Hyakuya von der Hyakuya-Sekte gefangen genommen; Guren stellt sich ihm und dem ihm nachfolgenden Mikaela Hyakuya entgegen.
Absichtlich verwandelt er Mikaela in einen Dämon, um ihn für Yuuichirou als neue Dämonenausrüstung nutzbar zu machen.
Der Konflikt kulminiert, als die verbliebenen Freunde auf Guren treffen und in einem letzten Ritual Mikaela zum Teil der dämonischen Waffe werden lassen.
Enthüllung der Motive
Schließlich wird offenbart, dass Guren nicht weniger anstrebt als die Wiederbelebung der gesamten Menschheit, als radikalen Gegenentwurf zum apokalyptischen Status quo.
Dies macht ihn zu einer der tragischsten und ambivalentesten Figuren im Kosmos von Owari no Seraph.
- Geburtstag: 28. August
- Blutgruppe: O
- Lieblingshobbys: Videospiele, Jazzmusik
- Wichtige Interessen: Yuuichirou Hyakuya, Mahiru Hiragi
- Team: Monddämoneneinheit
- Dienstgrad: Oberstleutnant
- Hauptwaffe: Dämonenkatana „Mahiru no Yoru“
- Besondere Fakten: Gurens Blut ist Teil eines seit Generationen geplanten Experiments – die Vampirherrschaft ist eng mit seiner Herkunft verknüpft.
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