Mikaela Hyakuya ist eine der Hauptfiguren aus Owari no Seraph. Er ist ein außergewöhnlich talentierter und attraktiver Halbblutjunge mit blonden Haaren und strahlend blauen Augen, geboren am 1. Mai und 16 Jahre alt. Nach einer traumatischen Kindheit wuchs er im Waisenhaus Hyakuya auf und entwickelte sich dort zum Anführer. Mikaela ist Experiment des „Seraph of the End”, enger Freund und Familie von Yuuichirou Hyakuya. Er wurde nach einer tödlichen Verletzung von Krul Tepes wiederbelebt und zum Vampir gemacht. Trotz seiner Stärke wehrt er sich lange gegen seine vampirische Seite. Sein Hauptziel bleibt immer, Yuu zu schützen, koste es, was es wolle. Sein Charakter nimmt im Verlauf der Geschichte immer melancholischere Züge an.
Mikaela Hyakuya ist ein bildschöner Junge mit blonden, lockigen Haaren und auffälligen blauen Augen.
Er ist ein Halbblut, geboren als Sohn einer japanischen Mutter und eines russischen Vaters.
Sein geschätztes Gewicht beträgt 57 kg, die Körpergröße etwa 173 cm.
Nach seinem Wandel zum Vampir bleibt sein Äußeres jugendlich, obwohl er spürbar reifer wirkt.
Die blauen Augen färben sich endgültig rot, als er zum vollwertigen Vampir wird.
Als Kind war Mikaela lebensfroh und verspielt.
Nach dem traumatischen Verlust seiner „Familie” wird er nachdenklich und trägt eine große Schwermut in sich.
Seine größte Motivation ist es, Yuuichirou Hyakuya zu beschützen.
Er kann Menschen und Vampiren nur schwer vertrauen, wirkt oft distanziert oder verschlossen.
Seine Empathie ist besonders für Yuuichirou spürbar, während er anderen gegenüber reserviert bleibt.
Sein Groll gegenüber Vampiren ist tief, mit einer kleinen Ausnahme: Krul Tepes.
Mikaela wurde in eine gewalttätige Familie geboren und von seinen Eltern misshandelt.
Im Alter von etwa 8 Jahren wurde er von seiner Mutter aus einem fahrenden Auto geworfen.
Kurz danach kamen seine Eltern bei einem Unfall ums Leben; seine Mutter war Anhängerin einer Sekte.
Er wurde im Hyakuya-Waisenhaus aufgenommen, wo er schnell zum ältesten und Anführer der Kinder wurde.
Bei Ausbruch der Apokalypse deportiert man ihn mit den anderen Kindern in eine unterirdische Stadt, wo sie Vampiren als Blutquelle dienen.
Mikaela ist als Vampir außergewöhnlich stark—seine Kräfte übersteigen selbst die einiger Adeligen.
Er erhält besondere Privilegien, etwa den Zugang zu Treffen des Adels oder Waffen auf höchstem Niveau.
Er kann sich gegen Gruppen von mehreren Jägern behaupten und besiegt sogar Guren Ichinose im direkten Kampf.
Sein Schwert ist mit Dornen umwickelt und ein Symbol seiner Kraft.
Obwohl er jahrelang auf menschliches Blut verzichtet, hält er sich mit Kruls Blut am Leben.
Nach der Umwandlung in einen „Schwarzen Dämon” steigt seine Stärke weiter.
Sein engstes Verhältnis ist zu Yuuichirou Hyakuya—er betrachtet ihn als Familie.
Zu Krul Tepes empfindet er Dankbarkeit, da sie ihm das Leben rettete.
Zu Ferid Bathory hegt er Hass für den Verrat an seiner Familie.
Mit René Simm und Lacus Welt, seinen Kameraden, hält er respektvollen, jedoch kühlen Kontakt.
Zu Guren Ichinose entwickelt er Misstrauen und sogar offene Feindseligkeit, da er glaubt, dass Guren Yuuichirou ausnutzt.
Kindheit, Waisenhaus und Flucht
Mikaela wächst nach schwerem Missbrauch durch seine Eltern im Hyakuya-Waisenhaus auf und übernimmt dort die Rolle des großen Bruders.
Er wird zusammen mit den Waisenkindern von Vampiren entführt und opfert sein eigenes Blut, um ihren Alltag zu erleichtern.
Im Untergrund plant er heimlich die Flucht und opfert sich während des Fluchtversuchs für seine Freunde.
Verwandlung und Leben als Vampir
Tödlich verwundet bleibt eigentlich nur sein Tod.
Doch Krul Tepes rettet ihn, indem sie ihn mit ihrem Blut zum Vampir macht.
Mikaela wird so wiedergeboren—sein Hass auf Vampire und die Schwere seines Verlusts begleiten ihn fortan.
Er tritt dem Stadtverteidigungstrupp unter Ferid Bathory bei, hält jedoch Distanz zu den meisten Vampiren.
Konflikt mit Menschheit und innere Zerrissenheit
Er verweigert vier Jahre lang jegliches menschliche Blut und nimmt nur Kruls Blut zu sich—eine bewusste Entscheidung, um sich nicht vollständig in einen Vampir zu verwandeln.
In verschiedenen Situationen ringt er mit seinem Blutdurst, bricht aber kurz vor der Grenze immer ab.
Dank Yuuichirous Überredung nimmt er schließlich sein Blut und wird zum vollwertigen Vampir.
Dabei färben sich seine Augen endgültig rot, und seine Menschlichkeit beginnt zu verblassen—alle Gefühle außer denen für Yuuichirou schwinden.
Nach der „Schlacht um Nagoya“
Mikaela schließt sich Yuuichirous Gruppe an, vertraut jedoch niemandem außer ihm.
Er empfindet heftigen Hass auf Guren Ichinose und droht offen, ihn zu töten, sollte er Yuuichirou schaden.
Während der Rückkehr zur Japanischen Dämonenarmee versucht Mikaela, Yuuichirou aus den Händen der Hiragi-Familie und der ursprünglichen Vampire zu retten und riskiert alles für seine Rettung.
Der schwarze Dämon und die innere Welt
Im Gefecht gegen die von Mahiru Hiragi und Guren gestellte Übermacht wird Mikaela tödlich verwundet—und zum schwarzen Dämon transformiert.
Danach zieht sich sein Bewusstsein in eine innere Welt zurück, in der die Waisenkinder friedlich zusammenleben.
Er verliert jede Erinnerung an sein früheres Leben und sogar an Yuuichirou, empfindet aber instinktiv große Liebe und beschützt ihn weiterhin.
Andere Dämonen nennen ihn „König" und „Kind des Ursprungs”.
Mikaelas Name ist von Erzengel Michael inspiriert.
Im Roman „Die Geschichte des Vampirs Mikaela“ enthüllt man, dass seine Mutter aus religiösen Gründen entschied, ihn Mikaela zu nennen.
Ferid Bathory und Crowley Eusford zeigen ebenfalls eine bemerkenswerte Reaktion auf den Namen.
Als Vampir verspürt er keine Freude mehr, wenn er hört, dass andere Waisenkinder zurückkehren könnten.
„Wenn ich dich verliere, habe ich wirklich niemanden mehr in dieser Welt.“
„Ich werde dich beschützen, sogar wenn die ganze Welt sich gegen uns stellt.“
Geburtsdatum: 1. Mai
Alter: 16 Jahre
Größe: ca. 173 cm
Gewicht: ca. 57 kg
Blutgruppe: O
Lieblingsessen: Blut—nichts anderes; Curry kann er nicht mehr essen.
Besondere Interessen: „Was macht Yuu gerade?“ und „Warum ist Ferid immer so fröhlich?“
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