Sophia Clodel ist eine junge Magierin und angehende Entdeckerin aus der großen Gilde „Nächtlicher Silberhase“, die als talentierte Nachwuchskraft der Newcomer-Gruppe „Zehnte Einheit“ gilt und vor allem als hintere Angreiferin kämpft.
Sophia ist die jüngere Halbschwester von Selma Clodel, der Anführerin einer S‑Rang‑Gruppe der Gilde „Nächtlicher Silberhase“.
Sie tritt nach außen hin sanft und etwas verträumt auf, besitzt aber eine außergewöhnliche magische Begabung und das besondere Talent der Telekinese.
In einem verbotenen Ausflug in ein Labyrinth, den sie vor der Gilde geheim hielt, wurde sie von einem Monster angegriffen.
In letzter Sekunde wurde sie von Orun Dula gerettet, den sie seitdem tief bewundert und zu dem sie stark aufschaut.
Trotz ihres zurückhaltenden Wesens schließt sie sich der Nachwuchsgruppe „Zehnte Einheit“ an.
Dort übernimmt sie die Rolle einer hinteren Angreiferin und entwickelt sich zunehmend zu einer verlässlichen Kämpferin.
Name: Sophia Clodel
Geschlecht: Weiblich
Alter: 15 Jahre
Geburtsmonat und ‑jahr: Dezember, Jahr 614 der Vierheiligen‑Zeitrechnung
Körpergröße: 145 cm
Gilde: „Nächtlicher Silberhase“
Zugehörige Einheit/Untergruppe: „Dämmerung des Mondbogens“
Besondere Fähigkeit (Innewohnende Kraft): Telekinese – sie kann Objekten physische Bewegung und Kraft aufzwingen.
Spitzname: „Sophie“
Bekannter Beiname: keiner
Synchronsprecherin: Hina Tachibana (im Originalwerk)
Sophia ist ein zierliches, feingliedriges Mädchen, das oft jünger wirkt, als sie tatsächlich ist.
Ihre zarte Statur täuscht jedoch über ihre enorme magische Schlagkraft hinweg.
Auffällig sind ihre scharlachroten Haare und die rosafarbenen Augen, die sie klar als Mitglied der Familie Clodel erkennen lassen.
In der Gilde gilt sie als auffallend hübsche, fast puppenhaft wirkende Schönheit.
Auf den ersten Blick ist Sophia schüchtern, zurückhaltend und etwas ängstlich, besonders im Umgang mit Fremden oder Autoritätspersonen.
Sie spricht oft leise, beobachtet viel und überlegt lange, bevor sie handelt.
Unter dieser sanften Oberfläche steckt jedoch ein ehrgeiziges Mädchen, das unbedingt stärker werden und auf eigenen Füßen stehen will.
Sie sehnt sich nach Anerkennung, die nicht aus ihrem Familiennamen, sondern aus ihrer eigenen Leistung entsteht.
Durch den Umgang mit ihren Gruppenmitgliedern und Orun Dula beginnt sie, Selbstvertrauen zu gewinnen.
Je mehr Erfahrungen sie im Labyrinth sammelt, desto häufiger zeigt sie Initiative und eigensinnige Entschlossenheit.
Sophia stammt aus der Stadt Daruane, die im Osten des Königreichs Nohitant liegt und von der Grafenfamilie Clodel beherrscht wird.
Sie ist die Tochter des Grafen Clodel und einer damaligen Hausangestellten – und damit ein uneheliches Kind.
Ihre Mutter starb bei der Geburt, sodass Sophia von Anfang an im Haus des Grafen aufwuchs.
Offiziell wurde sie aufgenommen, doch ihre Stellung im Haus blieb immer prekär.
Mit Selma Clodel verbindet sie ein enges Band, auch wenn sie nur Halbschwestern sind.
Selma ist für Sophia mehr als nur Familie – sie ist Vorbild, Beschützerin und die erste Person, die sie wirklich als „Familie“ empfindet.
Die Gräfin Clodel, die offizielle Ehefrau des Grafen, verachtet Sophia und behandelt sie von Beginn an schlecht.
Für die Gräfin ist das Kind der ehemaligen Dienerin ein Makel, der nicht ins Bild des Hauses passt.
Sophias Vater, der Graf, und ihr älterer Bruder verhalten sich ihr gegenüber kalt und gleichgültig.
Sie ignorieren sie weitgehend, sodass Sophia emotional isoliert aufwächst.
Als Selma nach ihrem Abschluss an der Adelsakademie zur Entdeckerin wird und nach Tutrile zieht, bleibt Sophia im Herrenhaus zurück.
Mit Selmas Weggang steigert sich die Feindseligkeit der Gräfin zu offenem Missbrauch und Misshandlung.
Als Selma von dem Ausmaß dieser Gewalt erfährt, holt sie Sophia aus Daruane heraus.
Sie nimmt sie mit nach Tutrile, wo Sophia zum ersten Mal wirklich das Gefühl hat, ein eigenes Leben beginnen zu können.
Beeindruckt davon, wie Selma mit eigener Kraft und eigener Leistung Respekt und Abhängigkeit anderer erwirkt, fasst Sophia einen Entschluss.
Sie möchte so werden wie ihre Schwester – eine starke Entdeckerin, die sich auf sich selbst stützt und von anderen anerkannt wird.
Sophia schließt sich der Gilde „Nächtlicher Silberhase“ an, in der Selma bereits eine hochrangige Stellung innehat.
Dort wird sie Teil der vielversprechenden Nachwuchstruppe „Zehnte Einheit“, die als aufstrebende Zukunftshoffnung der Gilde gilt.
In diesem Team übernimmt sie die Position des hinteren Angreifers.
Sie bleibt hinter der Frontlinie, nutzt ihre Telekinese und Magie, um Gegner zu kontrollieren oder schweren Schaden aus sicherer Entfernung zu verursachen.
Zuvor war sie, ohne Wissen der Gilde, mit einer anderen Gruppe in ein Labyrinth hinabgestiegen.
Dort wurde sie von dieser Gruppe als Köder/Lockvogel missbraucht und in lebensgefährlicher Situation zurückgelassen.
In dieser ausweglosen Lage wurde sie von Orun Dula gerettet.
Dieses Erlebnis prägt sie tief, und seitdem ist Orun für sie ein Retter, Mentor und jemand, den sie aufrichtig verehrt.
Sophia arbeitet eng mit ihren Teamkameraden Caroline Inglaud und Logan Hayward zusammen.
Gerade durch Caroline und Logan gelingt es ihr, allmählich aus ihrem Schneckenhaus herauszukommen.
Unter Orun Dulas Anleitung schärft sie ihre Fähigkeiten im Labyrinthkampf.
Mit jeder bestandenen Etage des großen Labyrinths wächst ihr Vertrauen in sich und ihre Telekinese.
Sophias besondere Gabe ist die Telekinese, mit der sie Objekte aus der Distanz bewegen, schleudern oder blockieren kann.
Sie nutzt diese Kraft sowohl offensiv als auch defensiv: etwa um Feinde festzuhalten, Angriffe umzulenken oder Verbündete zu schützen.
In ihrer Rolle als Fernkämpferin konzentriert sie sich darauf, die Front zu unterstützen.
Sie hält Gegner auf Abstand, verstärkt die Angriffe ihrer Kameraden und schafft taktische Möglichkeiten, indem sie das Schlachtfeld kontrolliert.
Obwohl sie körperlich schwach wirkt, ist ihre magische Präzision und Kontrolle beeindruckend.
Ihre wahre Stärke liegt darin, Situationen zu lesen und im richtigen Moment einzugreifen, statt sich blind ins Getümmel zu stürzen.
Mit wachsendem Selbstvertrauen beginnt sie, ihre Kräfte mutiger und kreativer einzusetzen.
Sie entwickelt sich von einem ängstlichen Mädchen zu einer Kämpferin, auf die sich die „Zehnte Einheit“ im Ernstfall verlassen kann.
Selma ist Sophias wichtigste Bezugsperson, große Schwester und Vorbild.
Sophia bewundert Selmas Stärke, Unabhängigkeit und moralische Standhaftigkeit und möchte ihr nacheifern.
Orun ist der Mann, der ihr im Labyrinth das Leben gerettet hat.
Sie verehrt ihn zutiefst, sieht in ihm einen Lehrer und fühlt sich von seiner Art, andere zu führen und zu schützen, stark angezogen.
Caroline Inglaud und Logan Hayward:
Mit Caroline und Logan bildet sie das Kernteam in der „Zehnten Einheit“.
Durch die Freundschaft und Kameradschaft mit ihnen überwindet Sophia nach und nach ihre Scheu und findet ihren Platz innerhalb der Gruppe.
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