Orun Dula ist der männliche Protagonist der Geschichte, ein ehemaliger Schwertkämpfer der Heldengruppe „Goldene Morgenröte“, der wegen angeblicher „Leistungsschwäche“ verstoßen wurde und später als „Drachentöter“ und als wiedergeborener Urahn eines legendären Helden berühmt wird.
Orun Dula ist ein äußerst vielseitiger Kämpfer, der sowohl das Schwert als auch Unterstützungs- und Verstärkungszauber auf hohem Niveau beherrscht.
Er gilt als talentierter Allrounder, der neue Fertigkeiten schnell versteht und umsetzen kann.
Im Laufe der Handlung wird enthüllt, dass er in Wahrheit ein sogenannter „Rückfall zum Vorfahren“ eines alten Helden ist, der vor Jahrhunderten einen finsteren Gott besiegte.
Dadurch zählt er in der Gegenwart zu den „Königen der besonderen Gaben“, einer Gruppe von Überwesen mit einzigartigen Fähigkeiten.
Seine Jugend wurde von einer Tragödie geprägt, als seine Heimat vom Zyklamen-Kult ausgelöscht wurde und nur er und Oliver Cardiff überlebten.
Durch eine bewusste Manipulation seiner Erinnerungen verlor Orun vorübergehend den Zugang zu seiner wahren, übermächtigen Gabe.
Name: Orun Dula
Geschlecht: Männlich
Alter: 19 Jahre
Geburtsdatum: 6. Monat des Jahres 610 der Vier-Heiligen-Zeitrechnung
Größe: 178 cm
Zugehörigkeit: Gilde „Silberne Hasen der Nacht“, Erste Einheit (Frontangreifer)
Frühere Zugehörigkeit: Heldengruppe „Goldene Morgenröte“
Besondere Gabe (aktuell bekannt): „Magiekonzentration“ – kann die Magie der Umgebung auf einen Punkt fokussieren
Übergeordnete Gabe (versteckt / später enthüllt): „Allheit der Phänomene“ – jede besondere Gabe, die er gesehen und verstanden hat, kann er selbst einsetzen
Beiname: „Drachentöter“
Synchronsprecher: Takeo Ōtsuka (im Originalton)
Orun begann seine Karriere als klassischer Schwertkämpfer in der Heldengruppe „Goldene Morgenröte“.
Aufgrund von „Team-Balancing“ wurde er jedoch gezwungen, seine Rolle zu wechseln und als Unterstützungs- und Verzauberungsmagier zu agieren.
Obwohl er offiziell als Nebenrolle im Team galt, waren es in Wahrheit seine Supportzauber, die die Leistungsfähigkeit der gesamten Gruppe trugen.
Seine Kameraden erkannten diese Leistung jedoch nicht an und bezeichneten ihn abfällig als „Alleskönner ohne Spezialgebiet“, also als Jack-of-All-Trades, den man aus der Heldengruppe hinauswarf.
Orun hat eine ruhige, verantwortungsbewusste Art und stellt das Wohl seiner Verbündeten über sein eigenes.
Sein Handeln zeigt, dass er auch nach Verrat und Ungerechtigkeit an seinem moralischen Kompass festhält und andere schützt, selbst wenn ihn niemand dazu zwingt.
Er ist extrem lernfähig, greift neue Techniken intuitiv auf und kombiniert sie kreativ.
Diese Fähigkeit, „alles irgendwie hinzubekommen“, machte ihn zwar zur Zielscheibe von Neid, bildet aber den Kern seiner späteren Größe.
Viele Jahre vor den Hauptereignissen wurde Oruns Heimat von der religiösen Vereinigung „Zyklamen-Kult“ zerstört.
Von allen Bewohnern überlebten nur Orun Dula und Oliver Cardiff.
In dieser Katastrophe griff Filly Carpenter ein, eine Person mit der Macht, Wahrnehmung und Erinnerungen umzuschreiben.
Sie manipulierte Oruns Gedächtnis so, dass er seine wahre, übergeordnete Gabe nicht mehr nutzen konnte.
Ein zusätzlicher Grund, warum Orun und Oliver nicht getötet wurden, liegt im Einfluss von Oruns besonderer Gabe.
Diese machte es dem Kult faktisch unmöglich, ihn zu töten – zugleich plante Filly Carpenter, Orun später als Werkzeug zur Zerstörung der Welt zu benutzen.
Durch diese Eingriffe wurde Oruns gesamtes weiteres Leben verzerrt.
Er wuchs in dem Glauben auf, „nur“ ein talentierter, aber austauschbarer Abenteurer zu sein, statt einer der mächtigsten Existenzformen dieser Welt.
Zu Beginn der Geschichte wird Orun von Oliver Cardiff, dem Anführer der Heldengruppe „Goldene Morgenröte“, wegen angeblicher „Leistungsschwäche“ aus dem Team geworfen.
Die anderen Mitglieder fallen in das gleiche Urteil ein und beschimpfen ihn als „Jack-of-All-Trades“ – einen, der alles kann, aber zu nichts „wirklich gut“ ist.
Dieser Ausschluss erfolgt, obwohl die Gruppe in Wahrheit massiv von Oruns Verzauberungen und Unterstützungszaubern profitiert hatte.
Die offizielle Begründung lautet fehlende Stärke, tatsächlich ist der Vorwurf jedoch inhaltlich haltlos und eine Projektion der eigenen Schwächen des Teams.
Gedemütigt und verletzt verlässt Orun die Heldengruppe, beschließt jedoch, weiterhin als Erforscher von Dungeons und als Kämpfer zu leben.
Mit dem Abschied trennt er sich auch von der aufgezwungenen Unterstützerrolle und kehrt zu seinem ursprünglichen Beruf als Schwertkämpfer zurück.
Kurz nach seinem Verstoß gerät Orun in ein Ereignis, das seinen weiteren Werdegang prägen wird.
Er rettet Sophia Clodel, die von ihren damaligen Gefährten als Köder missbraucht wurde und beinahe von Orks getötet worden wäre.
Durch diese Rettung trifft er nach langer Zeit erneut auf Selma Clodel, Sophias ältere Schwester.
Selma, die innerhalb der Gilde „Silberne Hasen der Nacht“ eine wichtige Rolle spielt, erkennt Oruns Fähigkeiten und bittet ihn, sie bei einer Ausbildungs- und Erkundungsmission zu begleiten.
Orun nimmt das Angebot an und schließt sich der Lehr-Expedition an, bei der neue Mitglieder der „Silbernen Hasen der Nacht“ im Dungeon angeleitet werden.
Er übernimmt dabei eine Art Mentor- und Schutzfunktion für die Neulinge, ohne sich bereits fest an die Gilde zu binden.
Während dieser Lehr-Expedition kommt es zu einer Katastrophe, die auf das Fehlverhalten der ehemaligen Heldengruppe zurückgeht.
Der Schwarze Drache, eigentlich der Tiefenboss der 92. Ebene des Dungeons, wird aus dem Gleichgewicht gebracht und in den Bossraum der 50. Ebene versetzt, in der sich Orun und die Auszubildenden befinden.
Die Präsenz des Schwarzen Drachen übersteigt alles, woran die Gruppe gewöhnt ist, und fast alle verlieren die Fähigkeit, sich zu bewegen oder sinnvoll zu kämpfen.
In dieser Extremsituation bleibt Orun als Einziger handlungsfähig.
Er hätte fliehen und sein eigenes Leben retten können, während die anderen dem Drachen ausgeliefert bleiben.
Stattdessen entscheidet er sich bewusst, sein Leben zu riskieren und allein gegen das Monster anzutreten, um alle anderen zu retten.
Im Kampf gegen den Schwarzen Drachen verbindet Orun seine Rückkehr als Schwertkämpfer mit seiner Erfahrung als Verzauberungsmagier.
Er nutzt seine Schwerttechnik, verstärkt durch selbst gewirkte Buffs und Verzauberungen.
Seine bekannte Gabe „Magiekonzentration“ erlaubt ihm, die Umgebungsenergie an einem Punkt zu sammeln und so Angriffe mit extrem hoher Durchschlagskraft vorzubereiten.
Zusätzlich setzt er eigens entwickelte, originelle Zauber ein, die speziell auf seine flexible Kampfweise abgestimmt sind.
Den entscheidenden Sieg erringt er mit einer Technik, die man als „Momentane extreme Steigerung der Fähigkeiten“ bezeichnen kann.
Dabei übersteigert er für einen kurzen Augenblick seine körperlichen und magischen Parameter weit über das normale Limit hinaus, um den Drachen zu überwinden.
Der Schwarze Drache der 92. Ebene gilt als Gegner, dem normalerweise nur eine perfekt eingespielte, hochrangige Gruppe gewachsen ist.
Dass Orun ihn allein besiegt, beweist unwiderlegbar, dass die Behauptung seiner „Leistungsschwäche“ vollkommen haltlos war.
Nach der Rettung wird Orun bei den „Silbernen Hasen der Nacht“ als Held gefeiert.
Von diesem Zeitpunkt an trägt er den Beinamen „Drachentöter“.
Vince Briars, der Gildenmeister der „Silbernen Hasen der Nacht“, belohnt ihn für den erfolgreichen Einsatz in der Ausbildungsexpedition und für die Rettung der Mitglieder vor dem Schwarzen Drachen.
Im gleichen Zug bietet Vince ihm an, als Frontangreifer der ersten Einheit der Gilde beizutreten.
Obwohl Orun sich über die Anerkennung freut, zögert er, sofort zuzustimmen.
Die Erfahrung, zuvor aus der Heldengruppe verstoßen worden zu sein, hat in ihm Zweifel und Vorsicht hinterlassen.
In dieser Phase sucht er Rat bei einem älteren Ladenbesitzer, der sich bereits zuvor um ihn gekümmert hatte.
Er vertraut sich ihm an und reflektiert seine Ängste und Hoffnungen bezüglich einer neuen festen Zugehörigkeit.
Kurz darauf trifft er zufällig erneut auf Sophia Clodel, die ihm von ihrer tiefen Bindung und ihren Gefühlen gegenüber der Gilde „Silberne Hasen der Nacht“ erzählt.
Ihre Worte bestärken Orun darin, noch einmal Vertrauen zu fassen und eine neue Heimat zu akzeptieren.
Schließlich entscheidet er sich, der Gilde beizutreten, und wird als Mitglied der Führungsebene der „Silbernen Hasen der Nacht“ aufgenommen.
Damit findet er nicht nur ein neues Team, sondern auch einen Ort, an dem seine Fähigkeiten respektiert und gefördert werden.
Hinter Oruns erkennbarem Talent verbirgt sich eine weitaus größere Wahrheit.
Er ist ein „Rückfall zum Vorfahren“ des sagenhaften Helden, der vor einigen Jahrhunderten einen finsteren Gott besiegt hat.
In der Gegenwart trägt er den Titel eines „Königs der besonderen Gaben“, einer Klasse von Existenzen, die über das normale Maß der Menschheit weit hinausgehen.
Seine eigentliche, übergeordnete Gabe trägt den Namen „Allheit der Phänomene“.
Diese Fähigkeit erlaubt ihm, jede Gabe, jede besondere Kraft, die er gesehen und intellektuell verstanden hat, selbst zu nutzen.
Damit steht ihm potentiell ein unendliches Arsenal an Fähigkeiten zur Verfügung, begrenzt nur durch sein Verständnis und seine Erfahrung.
Durch Filly Carpenters Eingriff und die daraus resultierende Blockade seiner Erinnerungen war Orun lange Zeit nicht in der Lage, auf diese Gabe zuzugreifen.
Der Großteil seines bisherigen Lebens, inklusive des Verstoßes aus der Heldengruppe, spielt sich daher unter künstlich herabgesetzten Bedingungen ab.
Gerade deshalb wirkt sein Sieg über den Schwarzen Drachen und sein Aufstieg zum „Drachentöter“ umso eindrucksvoller.
Er erreicht diese Meilensteine, obwohl seine wahre, grenzenlose Kraft noch gar nicht vollständig entfesselt ist.
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