Nobisuke Nobi ist die Vaterfigur aus "Doraemon" und spielt eine bedeutende Rolle als unterstützender und humorvoller Familienvater. Er wird meist von Nobita Nobi liebevoll "Papa" genannt. Nobisuke ist freundlich, ein wenig unbeholfen und zugleich verständnisvoll. Trotz seiner Schwächen beim Handwerk und Sport besitzt er künstlerisches Talent und ein großes Herz. Seine Vergangenheit und seine kleinen Schwächen wie Rauch- und Trinkgewohnheiten machen ihn zu einer nahbaren, sympathischen Figur. Im Arbeitsleben erfährt er als Angestellter oft den Spagat zwischen Familie und Beruf, was im Alltag zu vielen humorvollen und lehrreichen Situationen führt.
Nobisuke Nobi ist ein eher fülliger Mann, was sich vor allem im späteren Verlauf der Serie zeigt.
Sein Kleidungsstil hat sich im Laufe der Zeit gewandelt – ursprünglich trug er fast stets japanische Kleidung, inzwischen bevorzugt er immer häufiger westliche Mode.
Als Kind ähnelte er Nobita sehr im Aussehen.
In Zukunftsvisionen wird sichtbar, dass Nobitas eigener Sohn später einen ähnlich fülligen Körperbau wie Nobisuke annehmen wird.
Nobisuke ist freundlich, gelassen und besitzt viel Geduld.
Er ist verständnisvoll gegenüber Nobita und hat eine ruhige Art, seinen Sohn zu belehren.
Im Gegensatz zu seiner Frau Tamako Nobi wird er von Nobita selten herausgefordert oder provoziert.
Er ist jedoch manchmal eigenwillig oder unvernünftig, besonders wenn es um seine Hobbys oder Wünsche geht.
Er kann zwar streng sein, jedoch schreitet er bevorzugt mit wohlüberlegten Worten ein, nicht aus dem Affekt.
Nobisuke ist der älteste Sohn einer Geschwisterreihe mit vier Brüdern und einer Schwester.
Sein Vater war streng, seine Mutter dagegen warmherzig – für Nobita die geliebte Großmutter, die häufig in Erinnerungen auftaucht.
Während seiner Kindheit wuchs Nobisuke in Kriegszeiten auf und wurde aufs Land evakuiert.
Seine romantische Ader zeigte sich früh – seine erste Liebe war ein wunderschönes Mädchen, das ihm Schokolade schenkte.
Seine Jugend war geprägt durch die strenge Erziehung seines Vaters.
Ursprünglich wollte er Künstler werden, entschied sich jedoch später für die sichere Laufbahn als Büroangestellter.
Er ist mit Tamako Nobi verheiratet und arbeitet als Angestellter, später als Abteilungsleiter.
Er empfindet das Leben als Angestellter mit all seinen Höhen und Tiefen.
Nobisuke besitzt ausgeprägtes zeichnerisches Talent und träumte einst davon, ein erfolgreicher Maler zu werden.
Er kennt sich mit Kunst und Antiquitäten aus, hat aber Pech und erwirbt häufig Fälschungen.
Seine handwerklichen Fähigkeiten lassen eher zu wünschen übrig – Heimwerken oder Kochen bereiten ihm große Schwierigkeiten.
Er hat Schwierigkeiten beim Autofahren und ist generell eher ungeschickt.
Sein Gedächtnis ist schwach; das Vergessen von Aufgaben ist keine Seltenheit.
Beim Sport und in der Schule war er ähnlich untalentiert wie Nobita; dennoch behauptet er, früher als junger Mann ein guter Baseballspieler gewesen zu sein.
Nobisuke ist der Vater von Nobita Nobi und Ehemann von Tamako Nobi.
Er respektiert und liebt seine Familie, wobei die Bindung zu seiner Mutter (Nobitas Großmutter) sehr stark war.
Doraemon betrachtet er früh als Familienmitglied und akzeptiert seine Rolle als Helfer für Nobita.
Er pflegt Freundschaften und genießt gemeinsame Freizeitaktivitäten wie Golf, Angeln und Mahjong.
Das Arbeitsleben
Nobisuke arbeitet als Angestellter, im Laufe der Serie als Abteilungsleiter.
Er erfährt die typischen Sorgen eines Beamten: Ärger mit seinem Chef, Stress mit Kollegen und das Dasein als „Regenmacher“, was ihm insbesondere Spott und Unverständnis seitens seines Vorgesetzten einbringt.
Am Arbeitsplatz wird jedoch meist wenig aus seinem Alltag gezeigt – entscheidende Szenen spielen fast immer zu Hause.
Familie und Freizeit
Er ist Werktags selten zu Hause, verbringt aber an freien Tagen gerne Zeit mit Hobbys wie Golf, Angeln, Kartenspielen oder dem Fotografieren.
Oft benötigt er für seine Hobbys Unterstützung durch Doraemons Wundergeräte.
Er wird gelegentlich von seiner Frau oder Nobita für Kleinigkeiten um Hilfe gebeten, woraus sich komische oder rührende Situationen ergeben.
Wenn er Nobita kritisiert, tut er dies auf ruhige, nachdenkliche Weise.
Ein bekanntes Beispiel ist, als er Nobita dazu anspornt, sich nicht immer vor Schwierigkeiten zu drücken, sondern ihnen mutig zu begegnen.
Schwächen und Marotten
Nobisuke ist Kettenraucher und vollständig nikotinabhängig.
Er hat zahlreiche Versuche unternommen, das Rauchen aufzugeben, bislang erfolglos.
Ebenso ist Alkohol ein ständiger Begleiter – nach der Arbeit geht er des Öfteren trinken.
Sein Gedächtnis und seine Unbeholfenheit führen dazu, dass er häufig Gegenstände verliert oder Aufgaben vergisst.
Beim Heimwerken oder Kochen scheitert er meist auf humorvolle Weise.
Künstlerische Neigungen
Früher wollte Nobisuke ein professioneller Maler werden, entschied sich dann jedoch um.
Er zeichnete gern und konnte sich mit seinen Werken auch gegen andere durchsetzen.
Einmal lehnte er das Angebot einer reichen Frau ab, die ihm den Weg zu Künstlerkarriere verschaffen wollte, weil er sich nicht für Ruhm, sondern aus Leidenschaft für das Malen entschieden hatte.
Arbeiten als Künstler gab er zugunsten seiner Familie und eines gesicherten Berufslebens auf – trotzdem zeichnet er bisweilen noch für sich selbst.
Er sammelt gerne Antiquitäten, wird aber häufig beim Kaufen von Fälschungen hereingelegt.
Helfer in letzter Minute
Manchmal taucht Nobisuke am Ende einer Folge auf und bringt die Geschichte zu einem Abschluss, indem er – oft unbeabsichtigt – komplizierte Situationen auflöst.
Auch er selbst ist Opfer von Doraemons Geräten geworden – manchmal wird er aus Versehen verwandelt oder hypnotisiert, was zu komischen Szenen führt.
Nobisuke gibt sich oft große Mühe, für seine Familie das Beste zu tun, auch wenn er selbst mal scheitert.
Bei Geburt Nobitas bezeichnete ihn seine Frau als sportlich, was jedoch in der Realität nicht zutrifft.
Er ist dafür bekannt, immer wieder alte oder wertlose Antiquitäten zu kaufen, was seine Frau verärgert.
Wenn es um Geschenke für Nobita geht, trifft er häufig nicht den Geschmack des Sohnes, etwa indem er statt Spielsachen Wissensbücher schenkt.
Seine Schwächen beim Autofahren, Heimwerken oder Gedächtnis werden im Familienalltag oft liebevoll aufs Korn genommen.
„Junge, du läufst immer vor dem Schweren davon. So wirst du es nie schaffen.
Wie Wasser, das immer den leichtesten Weg nimmt, wirst du am Ende ganz unten landen.“
„Geh mutig den Schwierigkeiten entgegen – zeig, was in dir steckt!“
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