Shuro ist ein 26-jähriger Schwertkämpfer aus dem östlichen Inselreich, der einst zur Ursprungsgruppe von Laios Touden gehörte. Nach außen wirkt er stets ernst, traditionell und spricht wenig, birgt aber tiefe Gefühle, insbesondere für Falin Touden, der er plötzlich einen Heiratsantrag machte. Als ältester Sohn des Hauses Nakamoto (Halb-Ursprung), das auf Spionage und Kampfkunst spezialisiert ist, verbindet Shuro Schwertkunst mit Magie und Ninja-Techniken und wurde durch den Willen seines Vaters mit einer Lebensaufgabe betraut. Trotz eigentlicher Distanz zu Laios bleibt die Freundschaft bestehen, wenn auch von Verwirrung geprägt. Seine Loyalität zu seinen Gefährten und sein ständiger Zwiespalt zwischen Pflicht und Gefühl zeichnen ihn als komplexen und tragischen Helden aus.
Shuro hat schwarze Haare, die er traditionell trägt, und erscheint meist in ostasiatisch inspirierten, samuraiähnlichen Gewändern. Seine Ausrüstung besteht aus einer Rüstung im Stil seines Herkunftslandes und einem Katana, das er meisterhaft führt. Während schwieriger Abenteuer wirkt er zeitweise verwahrlost, mit eingefallenen Wangen und Bartstoppeln, gepflegt er aber nach Ruhepausen wieder ein klares, aufgeräumtes Erscheinungsbild.
Ernst und zurückhaltend
Shuro ist schweigsam, pflichtbewusst und sehr ernst. Er tut sich schwer damit, persönliche Gefühle offen auszusprechen und ist zuweilen schüchtern.
Schwierigkeiten mit direkten Geständnissen
Er verliebte sich auf den ersten Blick in Falin Touden, wagte aber den ungewöhnlichen Schritt der sofortigen Heiratsanfrage, ohne konventionelles Werben.
Zwiespalt zu Laios Touden
Mit Laios Touden fühlt er sich zwar verbunden, kommt aber mit dessen unbeholfener und nicht selten unbedarfter Art nicht zurecht. Trotzdem wächst mit der Zeit gegenseitige Anerkennung.
Shuro, eigentlich Nakamoto Toshiro, stammt aus den östlichen Inseln, genauer der „W-Insel“. Die Familie Halbmoto ist berühmt für Spionage und verdeckte Kriegsführung und dient traditionell den örtlichen Fürsten. Als ältester Sohn sollte er im Rahmen eines Familienwettstreits mit seinen Brüdern „etwas Interessantes“ außerhalb der Heimat entdecken. Auf diesen Reisen begegnete er Laios Touden, dessen Einladung zur Gruppe er zunächst eher verwirrt annahm.
Sein voller Name ist außerhalb seiner Heimat für viele kaum aussprechbar, weswegen er von Laios irrtümlich „Shuro“ genannt wurde – ein Name, der sich seither etabliert hat.
Shuro ist ein zentraler Kämpfer in seiner Gruppe und vereint herausragende Schwertkunst, Ninja-Techniken und Magie. Er gilt als deutlich stärker als die meisten Abenteurer. In Kämpfen übernimmt er stets die Rolle des Frontkämpfers und fügt entscheidenden Gegnern wie Drachen den Todesstoß zu. Auch im Umgang mit exotischen Waffen, etwa meterlange Fischmesser, ist er kundig und kann riesige Gegner durchtrennen.
Die Ausbildung seiner Adelsfamilie legt zudem großen Wert auf Magie und Kampfstrategie, was ihn zu einem vielseitigen und gefährlichen Kämpfer macht.
Familienmitglieder
Shuro ist der älteste Sohn von Nakamoto Toshitsugu, hat zwei jüngere Brüder (Toshiyuki, Toshizane) und einen bekannten Großvater (Nakamoto Tsugiyoshi).
Ex-Gruppenmitglieder
Intensive Beziehungen verbinden ihn mit Laios Touden, Falin Touden, Namari, Maizuru, Hien, Benichidori, Inutade und weiteren Weggefährten.
Beziehung zu Falin Touden
Shuro verliebte sich in Falin und machte ihr nach eigener Art einen Heiratsantrag. Sein Werben blieb jedoch unbeantwortet und wurde von Laios nie bemerkt.
Shuro hatte es schwer, sich bei der Ursprungsgruppe zu etablieren, da er auf Laios' direkte, freundliche Art verwirrt reagierte und schlicht durch Gesprächsdynamiken "hineingeraten" ist. Es gibt humorvolle Szenen, in denen Laios begeistert auf seine vermeintliche Stärke hinweist, während Shuro noch rätselt, wie er eigentlich in die Gruppe geraten ist.
Trotz der Distanz und seiner Zurückhaltung weiß Shuro genau, wie sehr er von Laios als Freund geschätzt wird. Nach dem Abenteuer trennt er sich mit einem Versprechen zur Wiedervereinigung von Falin und gesteht, dass er das Familienerbe übernommen hat.
In alternativen und Meta-Geschichten ist Shuro als nachdenklicher Genießer von Gerichten wie Okonomiyaki zu sehen und ist auch kulinarisch eher pragmatisch: Hauptsache, es landet im Magen.
„Irgendwie habe ich dich beneidet.“
(Worte an Laios nach einem langen Gewissenskonflikt)
„Du bist der Einzige, der mich wirklich als Freund bezeichnet.“
(Laios über seine Beziehung zu Shuro)
Trennung von der Gruppe und Rückkehr
Shuro verlässt die Gruppe um Laios Touden zu Beginn der Handlung, um Falin zu retten, und schließt sich mit Ninja-Gefährten unter Führung seines Vaters zusammen. Sein Plan ist, die Sache zügig und effektiv zu erledigen, weshalb er bei seiner Rückkehr ins Abenteuer gezeichnet und erschöpft wirkt.
Konfrontation und Versöhnung
Nach einem Wiedersehen mit Laios kommt es, ausgelöst durch das Offenlegen aller bisherigen Geschehnisse inklusive verbotener Magie, beinahe zur Eskalation und einem Schwertduell. Kabru kann zwischen beiden vermitteln, so dass die Lage entschärft wird.
Kampf gegen die Chimäre und Konsequenzen
Die Gruppe trifft auf die von Sissel manipulierte Chimäre, die Falin verschlungen hatte. Trotz aller Bemühungen erkennt Shuro die Aussichtslosigkeit, Falin zu retten. Nach einer Auseinandersetzung und Beilegen der Spannungen gibt er die Rettung auf und kehrt an die Oberfläche zurück.
Beteiligung an weiteren Ereignissen
Kaum auf der Oberfläche angekommen, wird Shuro erneut in Wirren um die Kanaria-Einheit, Kabru und Konflikte um den Dungeon hineingezogen. Unter anderem fällt er mit Rinsha Fana und Flamera in die unteren Ebenen, wird von Orks gefangen, aber durch ein magisches Beben wieder freigesetzt.
Letzte Entwicklung und offene Zukunft
Am Ende sorgt Shuro dafür, dass Laios im Falle eines Erfolgs fliehen kann, indem er ihm eine signalgebende „Glocke“ anvertraut – eine Vorsichtsmaßnahme, die von Laios etwas zu nachlässig genutzt wird und Shuro permanent in Alarmbereitschaft hält.
- Shuro war stets ein fester Bestandteil auf dem Cover des sechsten Manga-Bandes, umgeben von Gestaltwandlern und mit einem langen Fischmesser ausgerüstet.
- Die Ninja-Begleiter wurden ihm teils erst für diesen Auftrag vom Vater zugeteilt. Nur zu Maizuru und Hien bestand bereits vorher eine Verbindung.
- In alternativen Szenarien ist einer seiner Brüder mit einer Männergruppe in einem düsteren Dungeon unterwegs und beklagt sich über die unfaire Härte.
- Die Kommunikationsprobleme, die Shuro und Laios zeigen, lassen sich auf deren Väter zurückführen: Während Laios’ Vater wortkarg ist und oft Wesentliches verschweigt, ist Shuros Vater schroff und direkt – was jeweils als Spiegel für die Charaktere wirkt.
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