Adalman ist eine zentrale Nebenfigur aus dem Franchise „Tensei Shitara Slime Datta Ken“ (That Time I Got Reincarnated as a Slime), ein ehemals menschlicher Prinz und Hochpriester, der als übermächtiger Untoter, später als heilig-magischer Geistknochen, in den Dienst von Rimuru Tempest tritt und als „Unsterblicher König“ sowie später als Heilig-Dämonischer Schutzkönig „Totenreichsfürst (Gehenna Lord)“ bekannt wird.
Er verbindet die Rolle eines fanatisch-devoten „Priesters“ Rimurus mit der eines strategisch brillanten Nekromanten, der riesige Armeen von Untoten befehligt.
Adalman ist ein hochrangiger Untoter der Kategorie „König der Toten (Wight King)“, der sich zu einem mittelstufigen heilig-dämonischen Geistwesen (Lichtgeistknochen) weiterentwickelt.
Optisch erscheint er als Skelett in schneeweißer Priesterrobe, wie sie im Luminus-Glauben nur Priestern ab Kardinalsrang zusteht.
In der Webversion lebt er zunächst als freier Untoter im großen Jura-Wald und schließt sich nach eigenem Entschluss Rimuru an.
In der Roman-/Buchversion ist er ursprünglich einer der „Fünf Finger“ unter Clayman, konkret der „Zeigefinger Adalman“, und tritt als Verteidiger des Marionettenreiches Jistav gegen Shuna, Souei und Hakurou auf.
Er war zu Lebzeiten ein Prinz eines kleinen Vasallenstaats des Heiligen Heiligen Kaiserreichs Lubelius und stieg innerhalb der Westlichen Heiligen Kirche bis zum Rang eines Kardinals auf.
Durch extrem hartes Training erreichte er die Stufe eines „Einsiedlers“ und stand kurz davor, als „Heiliger“ anerkannt zu werden.
Name: Adalman
Geschlecht: Männlich
Einstufung (EP): 877.333
Ursprüngliche Rasse: Mensch
Rassenentwicklung: Mensch → Einsiedler → Toter (Wight) → König der Toten (Wight King) → Lichtgeistknochen (heiliger-magischer Geistknochen)
Aktueller Typ: Mittelstufiger heilig-dämonischer Geist, Skelettgestalt
Frühere Zugehörigkeiten:
Heiliges Heiligen Kaiserreich Lubelius / Westliche Heilige Kirche
Marionettenreich Jistav (unter dem Fluch von Kagali)
Aktuelle Zugehörigkeit: Magierkönigreich Tempest (Magokratie)
Segnung / Segen: „Rimurus Segen“ (Gunst von Rimuru Tempest)
Titel und Beinamen:
„Prinz“ (zu Lebzeiten)
„Kardinal“ der Westlichen Heiligen Kirche
„Zeigefinger Adalman“ (einer von Claymans Fünf Fingern)
„Wahnsinniger Heiliger“
„Unsterblicher König“ (Imortal King, einer der Zehn Labyrinthhelden)
„Heilig-Dämonischer Schutzkönig – Totenreichsfürst (Gehenna Lord)“
Magiearten:
Totenmagie (Nekromantie / Untotenmagie)
Heilige Magie (Göttliche Magie)
Ultimative Fähigkeit: „Buch der Magie (Necronomicon)“
Typische Unterfähigkeiten: Denkbeschleunigung, Allsinneswahrnehmung, Haki des Dämonenkönigs, Zauber ohne Beschwörung, Analyse & Bewertung, Wahrnehmung des Weltenlaufes, Geistzerstörung, Heilig-Dämonische Umkehr, Herrschaft über die Toten
Resistenzen:
Immunität gegen physische Angriffe
Immunität gegen geistige Angriffe
Immunität gegen Zustandsveränderungen
Resistenz gegen natürliche Umwelteinflüsse
Resistenz gegen heilige und dämonische Angriffe
Synchronsprecher (Anime): Tomokazu Sugita (deutsche Umschrift)
Herkunft als Mensch
Adalman war der Prinz eines kleinen, Lubelius unterstellten Königreiches.
Er war ein extrem pflichtbewusster und tief gläubiger Anhänger des Luminus-Glaubens, dessen Zentrum die Westliche Heilige Kirche bildet.
Durch zahlreiche Verdienste wurde er zum Kardinal der Kirche befördert.
Er lernte eine Vielzahl an magischen Disziplinen, mit besonderem Schwerpunkt auf Heiliger Magie, und arbeitete sich durch harte Askese in den Bereich der Einsiedler vor, nur einen Schritt von der offiziellen Anerkennung als „Heiliger“ entfernt.
Seine Kombination aus starkem Geist, festem Glauben und hoher magischer Begabung machte ihn jedoch für die heimliche Elite von Lubelius gefährlich.
Die „Sieben-Tage-Alten Lehrer“ (mächtige, intrigante Oberhäupter hinter der Kirche) befürchteten, dass Adalman eventuell den wahren Gott entlarven oder ihnen die göttliche Gunst streitig machen könnte.
Verrat und Tod im Jura-Wald
Die Sieben-Tage-Lehrer inszenierten Adalmans Tod unter dem Vorwand, er müsse eine Untotenkatastrophe im Westen des großen Jura-Waldes reinigen.
Dorthin wurde er zusammen mit seinen treuen Paladinen geschickt, darunter sein engster Vertrauter Albert, um gegen unzählige Untote zu kämpfen.
Der Einsatz war in Wahrheit eine Hinrichtung unter dem Deckmantel einer heiligen Mission.
Adalman und seine Ritter fielen im Kampf und starben in dieser verfluchten Region.
Sein alter Freund, der große Magier Gadra, hatte jedoch geahnt, dass man Adalman loswerden wollte.
Gadra belegte ihn heimlich mit dem mystischen Geheimritual „Reinkarnation des Kreislaufs (Reincarnation)“, das eine Wiedergeburt ermöglichen sollte.
Verfluchte Wiedergeburt als Untoter
Die Wiedergeburt gelang – allerdings in einem von Flüchen, Groll und Miasma verseuchten Gebiet.
Dadurch wurde Adalman nicht wiedergeboren, sondern als Untoter der Kategorie Wight erneut ins Dasein gezwungen.
Kurz darauf erschien die damalige Dämonenkönigin Kagali (ehemals Dämonenkönigin Kazalim) in diesem Gebiet.
Kagali belegte ihn und seine Untoten mit einem Fluch, der sie an das Marionettenreich Jistav band und sie als Verteidigungsmechanismus des Landes installierte.
Adalman musste über tausend Jahre lang als Wächter Jistavs dienen.
Nach Kagalis Niederlage durch Leon Cromwell ging dessen Gefolgschaft auf Clayman über, womit Adalman einer der „Fünf Finger“ Claymans wurde.
Konfrontation mit Shuna in Jistav
Während Clayman im Hintergrund den Walpurga (Bankett der Dämonenkönige) nutzt, um Rimurus Vernichtung zu planen, setzt er auf der anderen Seite einen Plan zur Seelenbeschaffung um.
Claymans Agenten massakrieren Bürger des Tierkönigreiches Eurazania, um viele Seelen zu sammeln, während das Marionettenreich Jistav militärisch betroffen ist.
Parallel führt Shuna einen Angriff der Nation Tempest auf Jistav an.
Adalman stellt sich Shuna, Souei und Hakurou in einer Nebelbarriere entgegen und lockt sie in eine tödliche Falle aus Untoten.
Zu diesem Zeitpunkt ist Adalman objektiv stärker als Shuna und ihre Begleiter.
Shuna erkennt im Nachhinein, dass sie ohne Adalmans anfängliche Zurückhaltung vermutlich von ihm ausgelöscht worden wäre.
Erwachen durch Shunas Glauben
Im Kampf setzt Adalman seine stärksten magischen Künste ein, darunter Heilige Magie, die er trotz seines Untotenstatus noch verwenden kann – wenn auch geschwächt.
Er greift zum ultimativen heiligen Zauber „Zerfall der Seelenpartikel (Disintegration)“, derselben Magie, die Hinata Sakaguchi als Trumpf nutzt.
Zuvor hatte er fest geglaubt, dass ein Untoter keine echte Heilige Magie mehr wirken könne.
Shuna, die als Dämonenprinzessin allein durch reinen Glauben an Wunder die Heilige Magie erlernt hat, erschüttert diese Überzeugung.
Ihre Worte und ihr Glaube lassen Adalman erkennen, dass sein eigenes Dogma und seine Resignation ihn gefesselt haben.
Aus einer Mischung aus Reue und Entschlossenheit versucht er, sich selbst und seine verfluchten Gefolgsleute mit einer letzten, alles verzehrenden Disintegration zu erlösen.
Shuna nutzt jedoch ihre einzigartigen Fähigkeiten „Analytiker (der, der versteht)“ und „Schöpfer (der, der erschafft)“, um Adalmans Spruch umzuschreiben.
Sie transformiert den Zauber in „Seelenpartikel-Überladung (Overdrive)“, eine Variante, die die Untotenarmee mitsamt Adalman zwar reinigt, ihn aber zugleich von Kagalis Fluch befreit, statt ihn zu vernichten.
Übergang zu Tempest
Entgegen aller Erwartungen wird Adalman nach der Reinigung nicht ausgelöscht.
Er überlebt, gelöst von Kagalis Bann, ebenso wie seine Untergebenen.
Befreit erklärt er Shuna gegenüber, dass er sich der Magiernation Tempest unterwerfen möchte.
Mehr noch: Er will Rimuru Tempest als seinen neuen Gott verehren und Shuna als „Priesterprinzessin“ dieses Gottes.
Shuna ist von seiner überschwänglichen, theatralischen Verehrung eher überfordert und hält ihn für „unangenehm übertrieben“.
Dennoch akzeptiert sie seine Kapitulation, und Adalman hilft ihr sogar aktiv bei der Eroberung Jistavs, indem er als Führer durch das Schloss fungiert.
Einstieg in das Labyrinth
Nach dem Bankett der Dämonenkönige trifft Adalman wie geplant mit Rimuru Tempest zusammen.
Auf Shunas Empfehlung hin wird er als Wächter des Großen Labyrinths (Rimiru-Labyrinth) rekrutiert.
Anfangs übernimmt er die Rolle des Stockwerksbosses der 60. Ebene im Untergrundlabyrinth von Ramiris.
Durch die Reinigung und das Abtrennen von Jistavs Leylinien war er zunächst auf den schwächeren Status eines einfachen Wight zurückgefallen.
Die enorme Dichte an Magiepartikeln in der Nähe von Veldora Tempest und seine fanatische Hingabe an Rimuru beschleunigen jedoch seine Regeneration.
Er entwickelt sich erneut zum König der Toten (Wight King) und erreicht wieder seine frühere Macht.
Schließlich wird er in den Rang eines der „Zehn Labyrinthhelden“ erhoben, unter dem Titel „Unsterblicher König (Immortal King)“.
Wegen seines Wachstums ersetzt er den bisherigen Wächter der 70. Ebene, den Dämonenkoloss (Claymans Schutzgolem), und übernimmt selbst die 70. Ebene.
Wiedererlangung der Heiligen Magie
Nach seiner Rückentwicklung hatte Adalman seine Heilige Magie weitgehend verloren.
In Band 10 der Romane erhält er von Rimuru jedoch das Geheimnis von Glauben und Gnade, eine Art System, das Glaube an eine Gottheit in reale Kraft umwandelt.
Indem er Rimuru zum Objekt seines Glaubens macht, gewinnt Adalman seine Heilige Magie vollständig zurück.
Seine Verehrung Rimurus nimmt dabei beinahe kultische Ausmaße an, was Rimuru selbst eher peinlich ist.
Aufstieg zum Heilig-Dämonischen Schutzkönig
Vor der großen Himmel-Hölle-Schlacht (Tenma-Krieg) verstärkt Rimuru seine Gefolgsleute massiv.
Adalman wird von Weisheit des Königs (Rimurus ultimative Intelligenzfähigkeit) „magisch umgebaut“ und weiterentwickelt.
In Band 14 bekommt er Rimurus Seele übertragen, was seine Existenz von einem Untoten zu einem mittelstufigen heilig-dämonischen Geistwesen „Lichtgeistknochen“ erhebt.
Gleichzeitig wird er als einer der Zwölf Heilig-Dämonischen Schutzkönige zum Titelträger „Totenreichsfürst (Gehenna Lord)“ ernannt.
Mit dieser Entwicklung erhält er die ultimative Gabe „Buch der Magie (Necronomicon)“, die ihm ermöglicht, sämtliche seiner magischen Fähigkeiten – insbesondere im Bereich Totenmagie – vollkommen zu kontrollieren und zu optimieren.
Seine bereits gewaltige Untotenarmee wächst weiter an, und seine Rolle als strategischer Kommandant im Labyrinth wird noch bedeutender.
Adalman vereint mehrere, auf den ersten Blick widersprüchliche Seiten.
Als Mensch war er ein ernster, pflichtbewusster und tief religiöser Priester des Luminus-Glaubens.
Er war bereit, sich bis zum Äußersten zu kasteien, um Heilige Magie und andere Künste zu meistern, und erreichte so fast die Stufe eines Heiligen.
Gleichzeitig zeigt er eine außergewöhnliche Empathie gegenüber seinen Gefolgsleuten.
Nach seiner Untotenwerdung blieb er bewusst bei seinen gefallenen Paladinen, die zu Untoten geworden waren, und entschied, dass er nicht allein in den Tod gehen darf, solange sie gebunden sind.
Seine jahrelange Versklavung unter Kagalis Fluch, das Gefühl, von Gott verlassen worden zu sein, und der Verrat der Kirche haben seine frühere Luminus-Frömmigkeit ausgelöscht.
Er hat weder Kagali noch Clayman jemals wirklich loyal gedient, sondern sah sich eher als Gefangener.
Nach der Befreiung durch Shuna zeigt er plötzlich seine wahre Art: gesprächig, humorvoll, leicht exzentrisch.
Er spricht Rimuru und Shuna mit übertrieben ehrfurchtsvollen, beinahe dramatischen Formulierungen an, was Shuna als „unangenehm heißblütig“ empfindet und Rimuru schlicht überfordert.
Seine neue religiöse Ausrichtung besteht darin, Rimuru als Gott zu verehren und Shuna als dessen Priesterprinzessin.
In dieser Hinsicht ähnelt er Diablo, der Rimuru ebenfalls mit fanatischer Hingabe dient.
Trotz seines komödiantischen Auftretens ist er ein außergewöhnlich fähiger Stratege und magischer Theoretiker.
Die späteren Ereignisse zeigen, dass Lubelius einen großen Fehler begangen hat, als es einen so wertvollen Mann durch interne Intrigen verlor – ein Fehler, den die heutige Führung bitter bereut.
Magischer Grundtyp
Adalman ist ein reiner Magier-Typ, der auf Distanzkämpfe mit äußerst mächtigen Zaubern spezialisiert ist.
Schon bei seiner ersten Begegnung mit Shuna, Souei und Hakurou ist er objektiv stärker als alle drei, hätte er von Beginn an ernst gemacht.
Er beherrscht eine große Bandbreite an Magie:
Heilige Magie (Göttliche Magie, inkl. Hochstufe)
Totenmagie / Nekromantie (Untotenbeschwörung, Seelenmanipulation)
Diverse andere Schulen, die er zu Lebzeiten als Einsiedler studiert hat
Trotz seiner temporären Schwächung schafft er es, die ultimative Heilige Magie „Zerfall der Seelenpartikel (Disintegration)“ zu wirken – etwas, das im aktuellen Zeitalter sogar für Hinata als absolute Trumpfkarte gilt.
Status als Untotenherrscher
Als König der Toten kommandiert Adalman eine gewaltige Armee von Untoten, bestehend aus:
2.000 Totenrittern (darunter seine ehemaligen Paladine)
150.000 Toteninfanteristen, die in ihrer Gesamtheit einer vollwertigen Nationalarmee entsprechen
Er ist nicht nur ein mächtiger Einzelkämpfer, sondern vor allem ein taktischer Heerführer, der Gegner mit Fallen, Umzingelungen und cleverer Raumnutzung in die Knie zwingt.
Die Kombination aus Magie, Armeegröße und strategischem Können macht ihn zu einem der gefährlichsten Verteidiger des Labyrinths.
Schlüsseluntergebene
Albert – Totenheiliger Ritter
Albert war zu Lebzeiten der stärkste Paladin der Westlichen Heiligen Kirche und diente Adalman als treuester Leibwächter.
Im Kampf gegen Shuna war er zum Skelettkrieger herabgesunken, gewann aber in Tempest seinen alten Glanz zurück.
Durch eigene Anstrengung steigt er vom Skelettkrieger wieder zum Totenritter auf.
Schließlich entwickelt er sich zu einem „Totenheiligen Ritter (Death Paladin)“, einem Untoten, der gleichzeitig Heilige Magie führt.
Er gehört zu den Zehn Labyrinthhelden unter dem Titel „Totenheiliger Ritter“ und kämpft auf Augenhöhe mit Schwertexperten wie Hakurou.
Nach dem Krieg gegen das Östliche Kaiserreich erhält er von Rimuru mythische Waffen und Rüstungen, wodurch seine Kampfkraft nochmals explodiert.
Als Adalman später erwacht, erhält Albert durch Rimurus Segen eine weitere Entwicklung: Er wird zum mittelstufigen heilig-dämonischen Geist „Feuergeistmensch“.
Gleichzeitig wird ihm die ultimative Gabe „Unsterblichkeit (Immortal)“ verliehen, womit er im Grunde nicht mehr dauerhaft vernichtet werden kann.
Wenty – Totenreichs-Drache
Adalmans „Haustier“ ist ein ehemals verwesender Drache (Drachenzombie), der sich zum Totenreichsdrache (Death Dragon) entwickelt hat.
Dieses Wesen kombiniert die extreme Zähigkeit eines Untoten mit der physischen Übermacht eines Drachen.
Seine körperlichen Angriffe sind schnell und verheerend und sein Körper erholt sich aus scheinbar vollständiger Zerstörung.
Im Kampf gegen Souei wird der Drache durch Fäden in Würfel geschnitten, regeneriert sich aber sofort dank der Tatsache, dass seine Seele bei Adalman deponiert ist.
Später verleiht Rimuru ihm den Namen Wenty und den Beinamen „Totenreichs-Drache König (Gehenna Dragon)“.
Wenty erhält eine menschliche Mädchenform und die ultimative Gabe „Unvergänglichkeit (Eternal)“, wodurch sie praktisch unzerstörbar wird.
Heilig-Dämonische Umkehr und Überwindung der Schwäche
Eine seiner wichtigsten neuen Fähigkeiten ist die Extremfertigkeit „Heilig-Dämonische Umkehr“.
Diese entwickelte Adalman, indem er eine von Luminous Valentine als Entschuldigung gewährte Fähigkeit „Tag-Nacht-Umkehr“ mit Hilfe von Beretta kombinierte.
Beretta, eine heilig-dämonische Puppe mit der einzigartigen Fähigkeit „Widersetzlicher (der, der umkehrt)“, kann gegensätzliche Eigenschaften automatisch in ihr Gegenteil verkehren.
Auf dieser Basis erschaffen sie gemeinsam die Extremfertigkeit „Heilig-Dämonische Umkehr“.
Diese Fähigkeit wandelt:
Heilige Attribute in dämonische
Dämonische Attribute in heilige
Damit kann Adalman seine komplette Untotenarmee von einem dämonischen in ein heiliges Attribut verschieben.
Da er außerdem durch den Glauben an Rimuru Heilige Magie vollständig beherrscht, neutralisiert er auf diese Weise die klassische Schwäche von Untoten gegen Heilige Magie fast vollständig.
Der Clou: Die Wirkung erstreckt sich nicht nur auf ihn selbst, sondern auf seine gesamte Armee.
Gegnerische Heilige Magie prallt daher effektiv an Adalman und seinen Truppen ab oder wird sogar für ihn nutzbar, was ihn gegen Paladine und Priestertruppen extrem gefährlich macht.
Ultimative Gabe „Buch der Magie (Necronomicon)“
Als Totenreichsfürst erhält Adalman von Weisheit des Königs die ultimative Gabe „Buch der Magie (Necronomicon)“.
Diese Gabe fungiert wie eine perfekte, allwissende Magiebibliothek, die ihm erlaubt, jede seiner magischen Disziplinen vollständig zu durchdringen und zu kontrollieren.
Zu den enthaltenen Funktionen gehören unter anderem:
Denkbeschleunigung: Er kann Gedankenprozesse massiv beschleunigen, taktische und magische Entscheidungen in Sekunden treffen.
Allsinneswahrnehmung: Erweiterte Wahrnehmung aller relevanten Informationen im Kampffeld.
Haki des Dämonenkönigs: Einschüchternde Aura, die Gegner lähmen oder demoralisieren kann.
Zauber ohne Beschwörung: Er benötigt keine langen Spruchformeln mehr.
Analyse und Bewertung: Konstante Analyse von Gegnern, Magien und Situationen.
Wahrnehmung des Weltenlaufes: Ein intuitives Verständnis komplexer, weltweiter Zusammenhänge.
Geistzerstörung: Fähigkeiten, gegnerische Seelen und Geister zu beschädigen oder zu brechen.
Heilig-Dämonische Umkehr: Vollständige Integration dieser Extremfertigkeit.
Herrschaft über die Toten: Verstärkte Kontrolle über alle von ihm befehligten Untoten und neu entstandene Tote.
Großflächige Zauber und Kriegsführung
Adalman verfügt über beeindruckende Großflächen- und Massenvernichtungszauber.
1. „Unsterbliche Legion erschaffen (Immortal Legion)“
Ultimative Totenmagie mit großem Wirkungsradius.
Alle im Wirkungsbereich gefallenen Gegner können in Adalmans Untotenarmee integriert werden.
Je mehr seine Truppen töten, desto mehr wächst seine Armee – ein selbstverstärkender Schneeballeffekt.
2. „Explosion des stürmischen Meteoritenregens (Tempest Meteor)“
Ein Zauber, der über tausend Meteore herabregnen lässt.
Hervorragend geeignet, um feindliche Armeen schlagartig zu dezimieren und das Schlachtfeld zu verwüsten.
Zusammen mit seiner Unsterblichen Legion macht ihn dies zu einem Albtraum für jede konventionelle Armee, insbesondere in offenen Feldschlachten.
Als Labyrinthwächter ist er dadurch besonders tödlich, weil Angreifer dazu neigen, sich in engen Korridoren zu sammeln, wo Flächenzauber maximal wirken.
Verborgene Vergangenheit als Heilig-Faust-Meister
Später in der Handlung wird enthüllt, dass Adalman zu Lebzeiten nicht nur ein Magier war, sondern auch ein Meister im heiligen Faustkampf.
Er war ein sogenannter „Heilig-Faust-Lehrmeister“, der Heilige Magie mit körperlichem Nahkampf kombinierte.
Als er auf einen Gegner trifft, der gegen seine Magie resistent ist, beschließt er, eine drastische Maßnahme zu ergreifen.
Er fusioniert vorübergehend mit Wenty, seiner Totenreichs-Drache-Königin, und nimmt die Gestalt seines jungen, lebenden Körpers mit einem extrem robusten physischen Körper an.
In dieser Form nutzt er seine alten Heilig-Faust-Techniken und kann so gegen deutlich stärkere Gegner Zeit schinden, bis Verstärkung eintrifft.
Die Szene zeigt, dass Adalman nicht nur ein reiner Zauberer, sondern auch ein überraschend versierter Nahkämpfer mit flexibler Kampfstrategie ist.
Rimuru Tempest
Für Adalman ist Rimuru Tempest sein Gott.
Er betrachtet Rimuru als wahrhaft göttliches Wesen, das ihn errettet, ihm seine Kraft zurückgegeben und ihm letztlich sogar eine Seele geschenkt hat.
Seine Verehrung ist so überschwänglich, dass Rimuru sich deutlich unwohl fühlt und nicht recht weiß, wie er darauf reagieren soll.
Trotzdem schätzt Rimuru Adalmans Loyalität, Intelligenz und militärischen Wert.
Shuna
Shuna ist für Adalman die „Priesterprinzessin Gottes“, die ihm seinen Willen zurückgegeben und ihn vom Fluch Jistavs befreit hat.
Er verehrt sie als heilige Mittlerin Rimurus.
Shuna selbst ist von seinem Pathos und seiner überschwänglichen Rhetorik eher eingeschüchtert.
Sie hält ihn für „etwas zu heißblütig“ und hat eine gewisse Scheu im direkten Umgang mit ihm, auch wenn sie seine Loyalität und Aufrichtigkeit anerkennt.
Kagali (Kazalim) und Clayman
Adalman stand unter dem Fluch von Kagali (Kazalim), die ihn ursprünglich an Jistav band.
Später diente er formal Clayman, einem der Zehn alten Dämonenkönige, als einer seiner „Fünf Finger“.
Ihm fehlt jedoch jede echte Loyalität gegenüber beiden.
Er empfand seine Rolle eher als tragische Zwangslage und betrachtete sie als weitere Kette, die ihn von seiner alten, wahren Berufung fernhielt.
Kumara und Mjurran
Kumara und Mjurran sind wie Adalman ehemalige Mitglieder von Claymans Fünf Fingern.
Alle drei teilen die Erfahrung, unter Zwang, Fluch oder Manipulation gedient zu haben und erst in Tempest echte Freiheit zu finden.
Als Mitglieder der Zehn Labyrinthhelden verbindet sie eine kollegiale Beziehung, zumal sie gemeinsam die Sicherheit von Rimurus Territorium gewährleisten.
Zwischen Adalman und Mjurran existiert zudem ein stilles Verständnis als ehemals Gebrandmarkte.
Diablo
Adalman und Diablo ähneln sich in einem zentralen Punkt:
Beide verehren Rimuru in quasi-religiöser Weise, wenn auch mit unterschiedlicher Ausprägung.
Während Diablo eher als höflich-lauernder Dämonenbutler auftritt, der seine Verehrung manchmal in grausiger Effizienz ausdrückt, ist Adalman ein dramatischer Priester, der Rimuru liturgisch überhöht.
Die übrigen Mitglieder von Tempest sehen die beiden gern als „Gleichartige“, die Rimuru gleichermaßen in Verlegenheit bringen.
Gadra
Gadra ist Adalmans alter Freund und Weggefährte.
Er war derjenige, der Adalman aus Sorge vor politischem Verrat mit dem Ritual „Reinkarnation des Kreislaufs“ belegte.
Gadra tritt später selbst Tempest bei.
Die Wiedervereinigung der beiden ist emotional und erinnert daran, dass Adalman ursprünglich nicht aus Bosheit, sondern aus Verrat seines eigenen Systems zum Untoten wurde.
Sasha
In der Spin-off-Manga-Reihe „Clayman Revenge“ taucht Sasha als Gadras Schülerin und Magieartefakt-Forscherin auf.
Adalman kennt sie seit ihrer Kindheit; sie hatte als kleines Mädchen gesagt, sie wolle „Adalmans Frau werden, wenn sie groß ist“.
In dieser Version ist Adalman von Anfang an als witziger Gentleman dargestellt und weniger als furchteinflößender Priester.
Später wird Sasha seine Untergebene, da Clayman ihr erlaubt, Adalman als Vorgesetzten zu haben – nach anfänglichen Missverständnissen über die „Faulheit“ der Untoten, die eigentlich nur ihre freie Zeit kreativ nutzen.
In „Clayman Revenge“ wird die Zeitlinie so erzählt, als hätte Clayman besondere Maßnahmen ergriffen, um seine Niederlage zu verhindern.
Adalman tritt dort ebenfalls als einer seiner Untergebenen auf.
Hier zeigt sich gleich zu Beginn seine wahre, humorvolle Persönlichkeit:
Er ist kein starrer, einschüchternder Priester, sondern ein höflicher, etwas exzentrischer Untoter-Gentleman mit Sinn für Absurditäten.
Da er als Verteidigungschef für Jistav zuständig ist, verbringt er anfangs viele Kapitel mit Wachen, Organisieren und „Warten auf echte Bedrohungen“.
Weil kaum echte Feinde erscheinen und Milim Nava als gelegentlicher Besucher so stark ist, dass seine Verteidigungen nutzlos wären, ist sein Alltag überraschend ruhig.
Aus Langeweile startet er ein Programm gegen die Sonnenlichtschwäche von Untoten – durch Sonnenbaden.
In Hawaii-Hemd und bester Laune macht er daraus ein Ritual, das zuerst Clayman sprachlos, später aber tatsächlich effektiv ist: Adalman und seine Untoten können irgendwann frei im Sonnenlicht agieren.
Später schließen sich sogar seine Untergebenen an und spielen mittags draußen Volleyball und Baseball, während sie Sonnenlichttoleranz trainieren.
Clayman reagiert erschrocken und wütend, muss aber anerkennen, dass der „Trainingsplan“ funktioniert hat.
Die Wiederbegegnung mit Sasha zeigt, dass Adalman in dieser Zeitlinie als sympathischer Mentor fungiert, der zwar über den Fluch Kagalis klagt, aber keinerlei Groll gegen Clayman hegt, da dieser in dieser Version seine Untergebenen ernsthaft zu schätzen weiß.
Adalman entspricht vom Typus her am ehesten dem klassischen „Lich“ aus Fantasy-Rollenspielen, also einem mächtigen, magiekundigen Untoten.
Es gibt jedoch einen wichtigen Unterschied: Ein Lich wird üblicherweise ein Untoter, weil er bewusst Unsterblichkeit sucht.
Bei Adalman war es anders – er wurde aufgrund eines wohlmeinenden, aber fehlgeleiteten Rituals seines Freundes und der Verfluchung durch Kagali zum Untoten.
Damit entspricht er eher der Kategorie „Wight“, also einem aus Leid und Groll entstandenen Untoten, der später zum König der Toten (Wight King) aufsteigt.
Sein Name und sein Konzept erinnern an typische Untotenbosse in Rollenspielen.
Interessanterweise trägt „König der Toten (Wight King)“ auch Ähnlichkeit mit Monstern aus bestimmten RPG-Serien, wodurch sein Bild als klassischer „Untotenherrscher“ verstärkt wird.
Im Anime wird er von Tomokazu Sugita gesprochen, dessen Stimme anfangs so stark moduliert ist, dass viele Zuschauer sie nicht sofort erkennen.
Erst als Adalman nach seiner Befreiung zur überdrehten, witzigen Art wechselt, wird Sugitas typischer Tonfall unverkennbar.
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