Chizuru Ikeda ist eine Schülerin im zweiten Jahr der Mittelschule und die Zwillingsschwester von Chitose Ikeda. Äußerlich sehen sich beide fast zum Verwechseln ähnlich, wobei sich Chizuru durch grüne, scharf wirkende Augen von Chitoses blauen, sanften Augen unterscheidet. Sie wirkt auf viele kühl und distanziert, doch innerlich ist sie fürsorglich und setzt alles daran, Freunde zu finden, auch wenn es ihr nicht leichtfällt. Besonders wichtig ist ihr das Wohlergehen ihrer Schwester, die sie immer unterstützen möchte. Trotz ihrer reservierten Art und einer Vorliebe für Yuri-Fantasien bringt sie eine Reihe liebenswerter und humorvoller Eigenheiten mit, die sie besonders machen.
Chizuru Ikeda ist 155 cm groß.
Sie ist 14 Jahre alt und besucht die Klasse 2-1.
Ihr Bluttyp ist O.
Sie hat grüne, scharf geschnittene Augen mit einem eher stechenden Blick.
Im Aussehen gleicht sie ihrer Zwillingsschwester Chitose fast vollkommen, nur der Augenausdruck und die Farbe unterscheiden sich.
In Farbdarstellungen sind Chizurus Augen grün, während Chitose blaue Augen und einen sanftmütigen Ausdruck hat.
Chizuru trägt meistens eine Brille, insbesondere in der Schule.
Chizuru tritt sehr kühl und unnahbar auf, was häufig dazu führt, dass andere sich nicht trauen, sie anzusprechen.
Sie lächelt nur selten und wirkt oft ernst oder streng.
Trotzdem zeigt sie sich ihrer Schwester gegenüber ausgesprochen fürsorglich und anhänglich.
Im familiären Umfeld beschreibt Chitose sie als „eine gewöhnlich liebe Schwester“ und als jemanden, der sich gerne anlehnen möchte.
Zuhause ist sie sehr liebevoll und sucht viel Nähe zu Chitose, zum Beispiel beim gemeinsamen Schlafen.
Chizuru hat einen Hang zu Yuri-Fantasien und entfernt ihre Brille, um sich besser ihren Gedanken hingeben zu können.
Im Gegensatz zu Chitose, die bei ihren Fantasien oft Nasenbluten bekommt, läuft Chizuru nur das Wasser im Mund zusammen.
Sie spricht hauptsächlich Hochdeutsch mit einer etwas jungenhaften Färbung, gelegentlich rutscht ihr aber noch ein Kansai-Dialekt heraus.
Früher sprachen sowohl Chizuru als auch Chitose im Familienalltag Kansai-Dialekt.
Nach dem Umzug in eine neue Umgebung wechselte Chizuru zum Hochdeutsch, was auch in ihrer Intonation zu spüren ist.
Chizuru wurde anfänglich häufiger mit Chitose verwechselt.
So kam es bei ihrem ersten Aufeinandertreffen zu Verwechslungen, die dazu führten, dass sie Kyōko Toshinō nicht ausstehen kann, da diese sie für Chitose hielt und sich einen Spaß erlaubte.
Das Geburtsdatum von Chizuru ist der 10. März.
Chizuru besitzt eine lebhafte Vorstellungskraft für Yuri-Fantasien.
Wenn sie in ihren „Fantasie-Modus“ wechselt, nimmt sie ihre Brille ab, konzentriert sich ganz in Gedanken und speichelt dabei.
Im Gegensatz zu ihrer Schwester wählt sie in ihren Fantasien meist weniger explizite Darstellungen.
Sie ist zurückhaltend, aber in der Lage, in sozialen Situationen entschlossen zu handeln, wenn sie es wirklich will.
Chizurus wichtigste Bezugsperson ist eindeutig ihre Schwester Chitose, für deren Glück sie alles tun würde.
Sie betrachtet Personen, die das Glück ihrer Schwester gefährden könnten, als ihre Gegner – darunter besonders Kyōko Toshinō, die sie mit Skepsis beobachtet.
Mit Akari Akaza und Chinatsu Yoshikawa ist sie im schulischen Kontext als „Chizuru-Senpai“ bekannt.
Andere Figuren wie Ayano Sugiura und Sakurako Ohmuro sprechen sie in höflicher oder anerkennender Form an.
Mit Gleichaltrigen wie Kyōko Toshinō, Yui Funami und Ayano Sugiura ist sie nicht in derselben Klasse und wurde von diesen anfangs nicht erkannt.
Chizuru hat Schwierigkeiten, Freundschaften zu schließen, arbeitet aber aktiv daran und sucht sogar Rat bei Kyōko Toshinō.
Wenn Chizuru in ihren sogenannten „Fantasie-Modus“ umschaltet, nimmt sie die Brille ab, um sich ganz auf ihre Gedankenwelt zu konzentrieren.
Sie ist besonders anhänglich gegenüber Chitose – so sehr, dass sie oft mit ihr gemeinsam badet, isst und auch nachts in ihr Bett krabbelt.
Laut Chitose ist Chizuru ein totaler „Schwester-Fan“ und sehr verschmust.
- „Es ist alles in Ordnung. Da läuft doch gar kein Speichel.“
- „Dabaa…“
- „Halt die Klappe und kontere einfach!“
- „Ich habe mich gefreut, dass ihr mitgemacht habt. Danke, Dezaki-san, Koyama-san.“
- „(Meinte sie mit dem ’Attacke‘ vielleicht wirklich das Volleyballspiel…?)“
Erste Schritte im sozialen Miteinander
Obwohl Chizuru selten in der Schule lächelt oder viel spricht, bemüht sie sich zunehmend, Freunde zu finden.
Im Manga-Band 10.5 (und in der dritten Staffel, Folge 8 des Anime) begegnet sie eines Tages Kaede Furutani im Park.
Sie unterhalten sich über ein Buch, das Chizuru gerade liest.
Als Kaede ihre ein seltenes, sanftes Lächeln entlockt, reagiert Chizuru schüchtern – ist jedoch berührt von den lobenden Worten.
Sie verspricht, sich mehr zu bemühen, sympathischer zu wirken.
Erweiterung des Freundeskreises und Unterstützung
Chizuru ringt weiter um Anschluss und fragt Kyōko Toshinō um Rat, wie sie Freunde gewinnen kann.
Kyōko rät ihr, einfach sich selbst zu sein und den ersten Schritt zu machen.
Im Sportunterricht, beim Volleyball, gerät Chizuru in ein schwieriges Zweierteam mit Takane Dezaki und Haruka Koyama.
Trotz Unsicherheiten gibt sie nicht auf, sondern versucht, das Zusammenspiel zu verbessern.
Nach erfolgreicher Teamarbeit bedankt sie sich herzlich bei ihren Mitschülerinnen.
Obwohl sie glaubt, keine begabte Freundschaftskandidatin zu sein, stellen die beiden am nächsten Tag überrascht fest, wie sie Chizuru ins Herz geschlossen haben – zum Zeichen schenken sie ihr selbstgemachte Süßigkeiten.
Die Entwicklung ihrer Gefühle gegenüber Kyōko Toshinō
Anfangs ist Chizuru gegenüber Kyōko Toshinō aufgrund von Missverständnissen und deren Nähe zu Ayano Sugiura sehr abweisend bis aggressiv.
In den ersten beiden Anime-Staffeln schlägt sie Kyōko sogar, wenn diese sich ihr nähert.
Ab dem OVA und in späteren Episoden nimmt diese Aggression ab und wandelt sich langsam in eine Art freundliche Distanz.
In Extra-Materialien, wie dem offiziellen Fanbuch und Bonusmanga, werden allmähliche Fortschritte in der Beziehung sichtbar.
Auch in neueren Hauptgeschichten nähert sich Chizuru trotz ihrer Vorbehalte langsam Kyōko an und sieht ihre Bemühungen, Freundschaft zu schließen, in neuem Licht.
Chizuru ist von den meisten Mitschülerinnen entweder als „Chizuru-san“, „Chizuru-Senpai“ oder einfach „Chizuru“ bekannt.
Je nach Beziehung variiert die Anredeform – besonders enge und jüngere Freunde benutzen liebevollere Bezeichnungen.
Ihre besonderen Merkmale sind der ausgeprägte Yuri-Fetisch, die Angewohnheit zu speicheln statt Nasenbluten und ihr Hang zur Fürsorge für ihre Schwester.
Sie nimmt meist eine neutrale bis zurückhaltende Rolle ein, ist aber im richtigen Moment verlässlich und herzlich.
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