Lico ist eine freundliche, etwas eigenwillige Mitarbeiterin des Cafés Asura in der Stadt Tama, die gleichzeitig als Köchin und Kellnerin arbeitet. Sie ist ein Fuchs-Yokai mit menschlicher Gestalt und spricht in einem sanften Kansai-Dialekt mit Kyoto-Nuancen. Ihre Kochkünste sind legendär und bringen dem Café ständig viele Gäste – mit ihrer Magie kann sie heilende, aber auch süchtig machende Speisen zubereiten, die bei Überkonsum zeitweilige Amnesie auslösen. Lico besitzt eine bewegte Vergangenheit voller Auseinandersetzungen mit Magical Girls und einem entbehrungsreichen Leben als Mazoku. Sie liebt ihren Chef Shirosawa, wird aber von diesem nur als lästiger Fuchs betrachtet. Ihre offene, oft distanzlose Art sorgt regelmäßig für Chaos, besonders bei ihren Kollegen und Gästen.
Lico erscheint meist als Frau mit Fuchsohren und einem flauschigen Schwanz, langen silbernen Haaren, die zu einem lockeren Bob gebunden sind. In ihrer ursprünglichen, tierischen Form ist sie ein kleiner, puscheliger Fuchs. Sie kann mit Magie Blätter in Kleidung oder Gegenstände verwandeln, beispielsweise um traditionelle Outfits für Feste zu kreieren.
Freundliche Eigenwilligkeit
Lico ist entspannt, freundlich und oft sehr direkt. Sie sagt, was sie denkt, und achtet wenig auf gesellschaftliche Grenzen. Ihr Verhalten ist von warmer Zugewandtheit, aber auch von einer gewissen Rücksichtslosigkeit geprägt, denn sie handelt stets nach ihrem eigenen Willen.
Ziemlich Offensiv und Zielorientiert
Sie ist bei weitem nicht naiv: Obwohl sie ihre Umgebung meist freundlich behandelt, hat sie kein Problem damit, sich im Zweifelsfall durchzusetzen – sogar mit Gewalt. Sie bekennt offen ihre Zuneigung zu Menschen, die es ihr leicht machen.
Schlechter Umgang mit Grenzen
Lico ignoriert oft soziale Konventionen und benimmt sich häufig so, wie sie es für richtig hält – unabhängig davon, wie andere auf sie reagieren.
Ihre Vergangenheit
In ihrer Kindheit verlor Lico ihre Familie durch eine Hungersnot und musste sich als Mazoku allein durchschlagen, ständig auf der Flucht vor Magical Girls. Sie lebte lange als Nomadin ohne feste Heimat.
Umzug nach Tama
Vor etwa zehn Jahren kam Lico an Weihnachten gemeinsam mit Sakura Chiyoda nach Tama. Sakura brachte sie zum beinahe eröffneten Café Asura, das von Shirosawa geführt wird. Seitdem arbeitet sie dort. Zuvor war sie im Restaurant von Shukuyu Gyuoku’s Großvater beschäftigt.
Kochen und Magie
Lico liebt es zu kochen und stellt regelmäßig Gerichte mit magischer Wirkung her, die den Geist beruhigen. Ihre Speisen sind so köstlich, dass sie eine gewisse Sucht verursachen. Werden sie jedoch im Übermaß konsumiert, verursachen sie vorübergehende Amnesie, was sie aber gar nicht böswillig verschweigt – es fragt sie einfach niemand.
Magische Kochkunst
Mit ihrer Magie kann Lico Gefühle in ihre Speisen legen. Wenn sie zu viel Magie einsetzt, beginnt das Essen zu leuchten; normale Menschen würden daran ohnmächtig werden. Sie kennt sich auch mit Heilkräutern und Tränken aus.
Tricks als Fuchsgeist
Sie kann sich mithilfe von Zaubern in andere verwandeln, Gegenstände verändern und diverse Illusionen erschaffen. Unter anderem kann sie mit einem Blatt ein ganzes Outfit zaubern, das sich nicht ablegen lässt.
Kämpferische Erfahrung
Früher hatte Lico zahlreiche Auseinandersetzungen mit Magical Girls und galt als erfahrene Mazoku-Kämpferin. Sie setzt im Kampf beispielsweise ihre „Blattklinge“ als Angriffsmagie ein.
Zu Shirosawa
Lico glaubt felsenfest, mit Shirosawa ein Paar zu sein, was sich als Missverständnis herausstellt – Shirosawa sieht in ihr eher einen lästigen Fuchs, den er aus Mitleid aufgenommen hat. Trotzdem respektiert und liebt sie ihn sehr.
Zu anderen Charakteren
Sie sieht Shirosawa als „Meister“ und handelt oft zu seinem Nachteil – etwa, wenn sie nach eigenem Gutdünken im Café schaltet und waltet. Mit Momo Chiyoda kommt sie nicht sonderlich gut klar (was sie selbst nicht stört); auch mit Kyouka Gyokudama hat sie viele gemeinsame Erlebnisse und freundschaftliche Wortgefechte.
Arbeit im Café Asura
Lico arbeitet als Köchin und Kellnerin im beliebten Café Asura in Tama. Ihre magischen Kochkünste machen den Laden zum Magneten für alle möglichen Gäste. Obwohl ihre Speisen beliebt sind, können sie Nebenwirkungen wie Sucht und Gedächtnisverlust verursachen, wenn man zu viel davon isst.
Vergangenheit und Ankunft in Tama
Nach einer schweren, entbehrungsreichen Kindheit wurde Lico vor zehn Jahren von Sakura Chiyoda nach Tama gebracht und arbeitet seitdem fest im Café Asura. In Rückblenden wird gezeigt, dass sie davor schon viele magische Auseinandersetzungen mit Magical Girls überstand.
Zwischenfall um Shirosawa
Als Shirosawa von Kyouka Gyokudama gefangen genommen wird, verliert Lico fast die Kontrolle: Sie gerät in einen emotionalen Ausnahmezustand, stellt ihre Liebe über alles und ist bereit, für seinen Erhalt alles zu opfern. Nur mit Mühe wird sie von Yuko Yoshida und Sion Ogura wieder beruhigt.
Beziehungsmissverständnisse
Licos tiefe Gefühle für Shirosawa sorgen regelmäßig für lustige, aber auch dramatische Situationen. Als Shirosawa einer weiblichen Tapir im Zoo Avancen macht, ist Lico am Boden zerstört und tritt in eine Krise, in der ihre Rolle als „nicht-menschliches Wesen“ und ihr Liebeskummer komisch und tragisch zugleich dargestellt werden. Sie wird gar so eifersüchtig, dass sie mit einem Messer eingreifen will, wird aber rechtzeitig zurückgehalten.
Lico liebt es, Streiche zu spielen – nicht immer zur Freude ihrer Mitmenschen. Beim ersten Besuch in Yuko Yoshidas Zimmer macht sie es sich sofort gemütlich und spielt Videospiele, ohne zu fragen. Auch ihre Erinnerungen an das Arbeiten in einem klassischen chinesischen Lokal und das Erstellen von „magischen Bonbons“ für Tamasakura-chan sind bemerkenswert.
„Ich liebe meinen Meister so sehr, dass ich all seine Seiten sehen möchte.“
Lico interessiert sich wenig für andere Dinge als Kochen. Sie ist zwar höflich und sanft, aber auch sehr eigensinnig und bringt mit ihrem mythischen Charme regelmäßig Unruhe ins Leben ihrer Freunde und Kollegen.
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