Sion Ogura ist eine Nebenfigur aus „Machikado Mazoku“ und die Freundin von Anri Sata. Sie ist Schülerin der 1C an der Sakuragaoka-Oberschule, 15 Jahre alt, 154 cm groß, geboren am 14. Dezember (Sternzeichen: Schütze) und hat Blutgruppe A. Schon bei ihrer ersten Begegnung zeigt sie großes Interesse an Yuko Yoshida (Shamiko), indem sie ihr selbstgemachte „magieverstärkende Kräuter“ schenkt. Sie ist ein exzentrisches Genie mit einer Vorliebe für Okkultismus und betreibt ein „Schwarze Magie-Forschungslabor“, oft unter Umgehung schulischer Regeln. Trotz ihrer bizarren Aktionen ist sie schulweit die Beste in fast allen Fächern (außer Ethik). Sie unterstützt Shamiko und ihre Freunde mit ihrer eigenwilligen Wissenschaft, hat aber auch ihre eigenen, geheimnisvollen Ziele. Wegen ihrer Aktionen wird sie von anderen als Chaos-Faktor gesehen, ist aber oft der heimliche Motor wichtiger Wendepunkte im Verlauf der Geschichte.
Sion Ogura hat langes schwarzes Haar, das sie mit einer Schleife schmückt, und trägt eine Brille. Ihr zierliches Erscheinungsbild wird durch ihre Größe von 154 cm unterstrichen.
Sie ist eine eigenwillige, okkult-begeisterte Tüftlerin, die sich voller Begeisterung ungewöhnlichen Experimenten hingibt. Trotz ihrer hohen Intelligenz neigt sie zu bizarren, in den Augen anderer manchmal sogar unheimlichen Handlungen. Sion beschreibt sich selbst als „Indoormensch“ und ist sportlich nicht wirklich begabt – sogar Shamiko schlägt sie im 50-Meter-Lauf.
Ihre Ethik steht oft im Widerspruch zu gesellschaftlichen Normen; Regelverletzungen und das Aneignen fremder Ressourcen nimmt sie mit einem Achselzucken hin. Dennoch ist sie in allen schulischen Angelegenheiten eine Überfliegerin, weshalb die Schule ihre Eskapaden weitgehend ignoriert. In kritischen Situationen ist sie schnell überfordert und zieht sich gerne zurück, sobald eine Krisenstimmung aufkommt.
Sion Ogura ist Schülerin der 1C an der Sakuragaoka-Oberschule. Trotz unterschiedlicher Klassen und Charaktere ist sie mit Anri Sata befreundet. Wie ihre Freundschaft begann, bleibt ein Rätsel, doch ist sie von Anfang an eng mit Shamiko, Anri und deren Umfeld verflochten.
Sion ist ein wahres Genie in sämtlichen naturwissenschaftlichen Fächern und fertigt selbst „magieerhöhende“ Kräuter und Tränke an, deren Wirkung tatsächlich nicht zu unterschätzen ist. Sie besitzt tiefgreifende Kenntnisse im Bereich Okkultismus und schwarzer Magie.
Zudem verwendet sie unterschiedlichste okkulte Methoden, von Ritualen bis hin zu selbstgebauten magischen Apparaturen. Sie manipuliert magische Kräfte und experimentiert mit Zauberkräften — oft ohne Rücksicht auf ethische Bedenken.
- Anri Sata: Enge Freundin, obwohl sie charakterlich stark verschieden sind.
- Yuko Yoshida (Shamiko): Zeigt großes Interesse an Shamiko als „Versuchsperson“ und okkultes Studienobjekt, steht ihr jedoch auch beratend und unterstützend zur Seite.
- Momo Chiyoda: Stand anfangs ihrer Wissenschaft skeptisch bis ablehnend gegenüber, ihre Beziehung wurde nach verschiedenen Ereignissen jedoch entspannter.
- Mikan Hinatsuki und Lilith: Hat immer wieder Kontakt und nutzt sie für ihre Experimente oder Informationen.
- Ryoko Yoshida: Schließt sie ins Herz und wird ihr gegenüber warmherzig aufgenommen.
- Zu weiteren Charakteren aus Shamiko’s Umfeld besteht meist ein verliehenes Grundinteresse am Forschen.
- Sie lebt nach der Zerstörung ihres Forschungslabors heimlich auf dem Dachboden des Yoshida-Hauses („Banda-Sou“).
- Ihre Beratung hat Shamiko und den anderen wiederholt entscheidende Hinweise geliefert.
- Aus Spaß läuft sie bei wichtigen Experimenten im Outfit eines mittelalterlichen Arztes herum, weil das „die Stimmung hebt“.
- Sie verschenkt „kleine, kriechende Puppen“ und baut einen „Sion-Notfallknopf“ in fremde Wohnungen ein.
- Sie verschafft sich immer wieder Zugang zu Gruppen-Chats, auch ohne eingeladen zu sein.
- Sion bezeichnet ihre krassen gemeinsamen Interessen leidenschaftlich: „Das ist doch eine Win-Win-Situation! Wollen wir nicht gemeinsam in den Abgrund schauen!?“
Erste Begegnungen und Forschertrieb
Zu Beginn möchte Sion Ogura die Dämonin Shamiko genauer kennenlernen, spricht sie offen an und macht ihr ein okkultes Geschenk: einen eigens entwickelten „magieerhöhenden“ Heilkräutertrunk. Die Wirkung ist tatsächlich spürbar — Shamiko fühlt sich einen Tag deutlich stärker und kann eine neue Fähigkeit freischalten.
Im Hintergrund beginnt Sion, Shamiko als „Versuchsperson“ zu betrachten, plant z.B. Blutabnahmen, das Einpflanzen von Fledermausflügeln oder das Aussetzen an Strom. All das wird jedoch durch Momo Chiyoda vereitelt.
Forschung, Exzesse und Chaos
Im dritten Band betrachtet Sion die Rückverwandlung der „abgedunkelten“ Momo Chiyoda als „großes Sommer-Experiment“. Dafür schlüpft sie in ein Kostüm aus dem Mittelalter und mischt beängstigende Substanzen, die laut Momo „nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt“ sind.
Sie übernimmt es, ein sprechendes Huhn von Momo zu adoptieren, doch nach einiger Zeit wurde aus „Ich bin Toritaro“ plötzlich „Ich war Tori“: niemand weiß, was passiert ist...
Versessene Hilfe für Shamiko & Team
Sion hilft Shamiko, Mikan Hinatsuki und Momo Chiyoda in diversen Situationen – etwa mit okkulten Tränken, illegaler Nutzung von Schulinfrastruktur oder bizarren Notfallideen („Nehmt doch einfach die magische Kraft der Magie-Mädchen weg“).
Sie stattet Liliths Statue mit einem Abhörmikrofon aus und überwacht das Gebäude von Shamiko beinahe täglich. Zudem taucht sie oft überraschend, z.B. aus der Decke, auf — „Weil da eben eine Decke war.“
Absurde Forschungsobjekte
Im Laufe der Handlung analysiert sie streng geheime Notizen von Sakura Chiyoda, überschreitet alles Denkbare: Sie zerstört eigenmächtig einen wichtigen Edelstein, um daraus ein „Stabilisierungsmittel“ gegen Momos „Verdunkelung“ zu machen (zu einem Preis von 7 Mio. Yen, abzüglich Freundschaftsrabatt — zehn Yen). Sie kritzelt Beschwörungspläne direkt auf die Tapete gemieteter Räume.
Im Café zeichnet sie okkulte Siegel mit Permanentmarker auf die Wände oder „nimmt einfach einen Teil vom weißen Schweif“ als Bemusterung. Sie lebt und arbeitet nach dem Prinzip: „Dort ist eine Küche/ein Dachboden, also benutze ich sie!“
Humorvolle Eskalationen und Vorteile
Sie installiert einen „Sion-Helpkopf“ an der Wand, der sie mit Bohrermechanik (!) herbeiruft. Während andere auf Abenteuerfahrt gehen, seufzt sie erleichtert: „Jetzt kann ich in aller Ruhe (jenen geheimnisvollen Ort) erforschen...“. Ihr Interesse an den Geheimnissen der Stadt führt schließlich dazu, dass sie als wichtiges Bindeglied für den gesamten Plot agiert.
Schwächen und Menschlichkeit
Trotz ihres Genies hat Sion eine überraschend schwache Psyche: Sobald sich ein Familienkonflikt, Drama oder ungeplante Situation abzeichnet, friert sie ein oder sucht sofort das Weite („Berg und Beziehungsdrama, das schaffe ich einfach nicht!“).
„Das ist doch eine Win-Win-Situation! Ist das nicht wunderbar!? Wollen wir nicht gemeinsam in den Abgrund schauen!?“
- In der zweiten Anime-Staffel erhält Ogura ein paar Vorzugsszenen gegenüber der Vorlage.
- Sie wird öfter dabei gesehen, wie sie große Mengen Material schleppt oder mit verstörendem Lächeln einfach in der Nähe der anderen auftaucht.
- Sie erscheint sogar in Shamiko’s Klasse, obwohl sie eigentlich zu einer anderen Klasse gehört – und keiner wundert sich noch groß.
- Name: Sion Ogura
- Alter: 15 Jahre (Schülerin der ersten Klasse in der Oberschule)
- Geburtstag: 14. Dezember (Schütze)
- Größe: 154 cm
- Blutgruppe: A
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