Makibako ist eine außergewöhnliche Stute mit edler Abstammung, geboren als Schwester von Midori Makibaō. Ihr Leben begann am Rande der Gesellschaft, doch durch Mut und einen Hauch von Wildheit wurde sie zu einer gefeierten Figur auf dem Rennplatz. Ihre widerspenstige Art, geprägt durch eine raue Kindheit, macht sie unverwechselbar. Durch viele Höhen und Tiefen, von dramatischen Familiensituationen bis zu brillanten Rennsiegen, zeigt Makibako stets Herz, Kampfgeist und eine tiefe, wenn auch oft versteckte, Zuneigung zu ihren Weggefährten.
Makibako sieht Midori Makibaō verblüffend ähnlich.
Ihr auffälligstes Merkmal ist das rote, zarte Band am Kopf und am Schweif, das sie weiblich und zugleich charakterstark wirken lässt.
Sie besitzt ein sehr widerspenstiges und aufmüpfiges Wesen.
Makibako spricht oft im rauen Ton, nutzt „ich“ oder später im Leben sogar „ich, der Alte“.
Ihre Kindheit als Außenseiterin und das Leben unter Miyatsuta, einem Yakuza-Boss, haben sie misstrauisch, stolz und oft zu Streitereien aufgelegt gemacht.
Trotz ihres aufbrausenden Temperaments verbirgt sich darunter ein ehrliches Herz.
Ihre Schutzbereitschaft gegenüber Freunden, insbesondere gegenüber ihrer Jockey-Partnerin Rika, kommt immer wieder durch.
Makibako wurde als Tochter von Sunday Saidens und Midoriko geboren, mit Maruzensky als Muttervater.
Sie ist die Halbschwester von Midori Makibaō (Vater verschieden) und die Zwillingsschwester von Blitz.
Aufgewachsen ist sie jedoch abseits des ursprünglichen Gestüts: Nach ihrer Geburt im Hige-Gestüt wurde sie aufgrund ihres ungewöhnlichen Aussehens ausgesetzt und von Miyatsuta aufgenommen und im Milieu der „Grasbahnrennen“ aufgezogen.
Sie ist außerordentlich widerstandsfähig, mutig und verfügt über ein beachtliches Renntalent.
Ihre aggressive Art bremste sie zunächst immer wieder aus, aber nach einem Wendepunkt lernte sie, mit dem Jockey zusammenzuarbeiten und konnte so Rennen gewinnen.
Im Laufe ihrer Karriere entwickelte sie neue Renntechniken, ähnlich wie ihr Bruder.
- Midori Makibaō: Halbbruder, mit dem sie oft im Konflikt steht, ehe sie sich mit ihm versöhnt.
- Blitz: Ihre Zwillingsschwester.
- Midoriko: Ihre Mutter, zu der sie ein kompliziertes Verhältnis hat.
- Rika Takasaka: Ihre Hauptjockey, zu der Makibako eine tiefe, manchmal stürmische Bindung entwickelt.
- Miyatsuta: Ihr Retter, Ziehvater und Förderer in der Welt der Grasbahnrennen.
- Fried Chicken: Im späteren Verlauf schwärmt sie für ihn und bewundert ihn („Chicken-sama“).
In ihrer Jugend wurde sie ausgesetzt und lebte eine Zeit lang wild, was ihren starken Überlebenswillen und ihr Temperament formte.
Oft drohte sie sogar der Konkurrenz mit Yakuza-Methoden.
- „Ich, Makibako, lasse mich nicht so einfach unterkriegen!“
- „Rühr meine Freunde nicht an, sonst zeige ich dir, wo der Hammer hängt!“
Geburt und harte Kindheit
Makibako wird im Hige-Gestüt geboren, Tochter von Sunday Saidens und Midoriko, doch ihr ungewöhnliches Aussehen führt dazu, dass sie ausgesetzt wird.
Miyatsuta, ein Gangsterboss, nimmt sie bei sich auf und zieht sie in einer rauen Umgebung groß.
Aufstieg im Grasbahn-Rennsport
Durch ihre markante Art und ihr Aussehen wird sie auf den Grasbahnen schnell zum Publikumsliebling.
Als sie im Alter von drei Jahren davon träumt, in die Zentralrennen einzusteigen, wird sie in das Midori-Gestüt gebracht.
Zerrüttete Persönlichkeit
Ihre jugendlichen Erfahrungen und die „Unterwelt-Erziehung“ hinterlassen tiefe Spuren: Makibako zeigt eine äußerst trotzig-wilde Art.
Sie spricht in Streiton und ist sogar für ihre Trainer kaum zu bändigen.
Gleichzeitig entstehen tiefe Freundschaften, vor allem zu Jockey Rika.
Zeigt jemand Rika auf dem Rennplatz Verachtung, wird Makibako sofort aufbrausend, was ihre tiefe Loyalität demonstriert.
Die Wende und erste Erfolge
Wegen ihres Temperaments verpasst sie zunächst mehrere Chancen in Maidenrennen, indem sie Rikas Anweisungen missachtet.
Erst am Tag des Oaks, im unerfüllten ersten Sieg, findet eine Versöhnung mit Rika statt – bestärkt durch aufmunternde Worte von Midori Makibaō.
Mit neu gewonnener Harmonie erzielt sie ihren ersten Sieg.
Triumph, Rückzug und Mutterrolle
Beim Shuka Shō feiert Makibako den größten Triumph ihrer Laufbahn und zieht sich daraufhin als Zuchtstute zurück.
Sie bekommt trotz edler Abstammung meist wenig erfolgreiche Nachkommen.
Allerdings bringt sie in ihrem letzten Wurf einen kleinen weißen Hengst zur Welt – Hinode Makibaō, der in der Fortsetzung „Taiyō no Makibao“ die Hauptrolle übernimmt.
Beziehungen & Entwicklungen in der Anime-Version
In der Anime-Adaption lehnt Makibako ihren Bruder Midori Makibaō anfangs entschieden ab.
Nachdem sie gegen ihn in einem dramatischen Rennen verliert und seine empathische Geste erkennt, kommt es zur Aussöhnung.
Nach dem Arima Kinen begleitet sie ihren Bruder zur internationalen Rennkarriere.
Später verguckt sie sich heftig in Fried Chicken, den sie fortan verehrt, und bleibt an Miyatsutas Seite.
Große Erfolge als Rennpferd bleiben Makibako allerdings verwehrt.
Nachkommen und Erbe
Makibakos berühmteste Nachzucht ist Hinode Makibaō, der mehrfach große Rennen (Teiō-Preis, Godolphin Mile, February Stakes) gewinnt und als letzter Spross von Midori Makibaō gilt.
Ihre Mutterrolle, insbesondere das Aufziehen ihrer Fohlen, übernimmt Midoriko.
- Vater: Sunday Saidens
- Mutter: Midoriko
- Muttervater: Maruzensky
- Besitzer während der Karriere: Genjiro Obu
- Trainer: Masatora Obu (Miho Training Center)
- Hauptjockey: Rika Takasaka
Makibako ist nicht nur eine Nebenfigur, sondern prägt das Midori no Makibao-Universum durch ihre Überzeugung, ihren Mut und ihr unverwechselbares Temperament entscheidend mit.
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