Chūbei

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Chūbei
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Geschlecht: Männlich
Englischer Name: Chūbei
Japanischer Name: チュウ兵衛
Chinesischer Name: 鼠兵卫
Koreanischer Name: 츄우베에
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🎙️ Anime-Sprecher

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Shigeru Chiba
Shigeru Chiba
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Midori no Makibaō
Midori no Makibaō
Veröffentlichungsdatum: 9. März 1996

Charaktereinstellung

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Chūbei ist als „Oyabun“ bekannt und spielt eine unersetzliche Rolle im Leben von Midori Makibaō. Ursprünglich eine Maus aus dem Wald, begegnet er Midori Makibaō, als dieser auf der Suche nach seiner Mutter vom Makibaō-Hof ausreißt. Fortan begleitet Chūbei ihn nicht nur als väterlicher Freund, sondern auch als zentraler Unterstützer. Trotz starker, oft scharfer Worte ist Chūbei durch seine Fürsorge und Entschlossenheit zum unverzichtbaren Herzstück des Teams geworden. Als „zweiter Jockey“ verhilft er Midori Makibaō mit ungewöhnlichen Methoden zu Höchstleistungen, riskiert sogar sein Leben, um ihn zum Sieg zu führen. Auch nach seinem tragischen Tod bleibt Chūbei eine prägende Legende für Makibaō und dessen Freunde.

Chūbei ist eine kleine, graue Waldmaus mit auffällig markanten Vorderzähnen. Während der Rennen sitzt er stets auf Midori Makibaōs Stirn. Trotz seiner geringen Größe wirkt er durch seine entschlossene Körperhaltung überraschend präsent.

Chūbei ist mutig, selbstbewusst und hat eine unerschütterlich starke Persönlichkeit. Er ist schnell aufbrausend und neigt zu scharfer Zunge, beeindruckt jedoch immer wieder mit seiner ausgeprägten Fürsorglichkeit. Anfangs geht er spielerisch mit der Freundschaft zu Midori Makibaō um, doch schon bald nimmt er die Rennen sehr ernst und freut sich über jedes gewonnene Rennen. Zunehmend entwickelt er sich zu einem Vorbild für das gesamte Team.

Obwohl Chūbei kein ausgebildeter Jockey ist, findet er durch sein Improvisationstalent kreative Wege, um Midori Makibaō zu motivieren. Während der Rennen sorgt sein Biss in die Stirn Makibaōs für einen Energieboost. Außerdem unterstützt er den offiziellen Jockey Kansuke Yamamoto und übt mit ihm gemeinsam das Training.

Chūbei und Midori Makibaō verbindet eine tiefe Freundschaft, angefangen von ihrer ersten Begegnung bis zu gemeinsamen Kampf auf der Rennbahn. Zusammen mit Kansuke Yamamoto und den Betreuern am Makibaō-Hof bildet er ein unzertrennliches Team. Sein Einfluss reicht weit, sogar Rivalen wie Cascade erweisen ihm tiefen Respekt.

Die erste Begegnung und Namensgebung

Chūbei trifft Midori Makibaō, der damals noch keinen Namen hatte, bei dessen Flucht durch den Wald. Anfangs willigt Chūbei aus Eigennutz in die Freundschaft ein und gibt Makibaō den Spitznamen „Unkotarezō“. Nach einem gemeinsam durchstandenen Erlebnis mit wilden Hunden wird Chūbei zum festen, lebenslangen Partner von Makibaō.

Die Entscheidung, zweiter Jockey zu werden

Als Midori Makibaōs Entwicklung stockt, erkennt Chūbei, dass er als „normaler Jockey“ keinen Erfolg haben wird. Trotz innerer Zweifel und Schuldgefühle nach einem besonders gefährlichen Rennen gegen Cascade beschließt er, zusammen mit Kansuke Yamamoto Midori Makibaō weiterhin zu unterstützen.

Rennen und Wendepunkte

Satsuki-Preis:

Chūbei setzt alles auf eine Karte und hält sich während des Rennens mit seinen Zähnen an Makibaōs Stirn fest, um dessen Laufstil radikal zu verändern. Kurz vor dem Ziel stürzt er und verletzt sich schwer an der Wirbelsäule. Makibaō verliert durch den Schreck das Rennen knapp per Videobewertung.

Japanisches Derby:

Obwohl Chūbei ein Startverbot wegen Lebensgefahr erhält, lässt er sich nicht vom Rennen abhalten. Unter der Bedingung, Kansukes Tasche nicht zu verlassen, steigt er erneut ins Rennen ein. Im finalen Sprint kann Makibaō nur durch Chūbeis Eingreifen über sich hinauswachsen und schafft gemeinsam mit Cascade den Zieleinlauf als Gleichstand. Direkt nach dem Triumph stirbt Chūbei erschöpft, umgeben von tiefster Wertschätzung aller Beteiligten – selbst von Rivalen wie Cascade.

Nachwirkungen und Vermächtnis

Nach Chūbeis Tod verliert Makibaō zunächst seinen Kampfgeist, geplagt von Angst, Chūbei erneut zu verlieren. Erst nach einer Vision, in der Chūbeis Geist ihn ermutigt, kann Makibaō seinen alten Mut wiederfinden. Chūbeis Vorbild wirkt weit über seinen Tod hinaus – später wird er sogar als „Gott, der auf der Tokioter Rennbahn ruht“ verehrt.

Abweichungen in der Anime-Version

In der Anime-Fassung überlebt Chūbei das Derby, muss jedoch aufgrund der verschlimmerten Verletzung den aktiven Rennsport aufgeben. Stattdessen unterstützt er Makibaō und trainiert weiterhin mit ihm. Zur Anpassung an jüngere Zuschauer wurden in der Anime-Fassung einige humorvolle oder erklärende Szenen hinzugefügt.

„Willst du immer nur verlieren, Midori Makibaō?“

„Wenn der sagt, es ist noch nicht vorbei, warum weinst du dann...“

„Verdammt… Du bist so unfassbar uncool… und deshalb so verdammt cool…“

Chūbei wird in Fortsetzungen und von weiteren Charakteren wie Tomoyuki Shimajima und Cascade als Inbegriff des großen Jockeys gepriesen. In der „Nationalen Mäuseklinik“ wurde er behandelt – eine humorvolle Anspielung auf die tierische Perspektive innerhalb der Serie. Die Bedeutung seiner Rolle spiegelt sich sogar in der musikalischen Untermalung des Anime wider, etwa in „Hasch, Kotarō!“, wo auf sein charakteristisches Herunterfallen Bezug genommen wird.

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(Letzte Bearbeitung: 20. Mai 2026 12:18)

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