Akio Tademaru

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Akio Tademaru
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Geschlecht: Männlich
Englischer Name: Akio Tademaru
Japanischer Name: 蓼丸昭夫(たでまる あきお)
Chinesischer Name: 蓼丸昭夫
Koreanischer Name: 타데마루 아키오
Romanisierter Name: Tademaru Akio
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🎙️ Anime-Sprecher

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Akira Ishida
Akira Ishida
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Kemono Jihen
Kemono Jihen
Veröffentlichungsdatum: 10. Januar 2021

Charaktereinstellung

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Akio Tademaru ist eine männliche Figur aus Kemono Jihen und der väterliche Onkel von Shiki Tademaru, der sich zunächst als sanfter Brillenträger und fürsorglicher Vormund zeigt.

Geschlecht: männlich

Sprecher: Akira Ishida

Art: Mensch

Beruf: Volkskundler

Verwandtschaft: Onkel von Shiki Tademaru, jüngerer Bruder von Shikis Vater

Akio Tademaru lebt in Shikis Heimat, dem Dorf Kinjigo, und forscht dort als Volkskundler an alten Überlieferungen.

Besonders gut kennt er sich mit Monstern und der Legende der Nishiki-Spinne aus.

Nach dem Verschwinden von Kumi, Shikis Mutter, nahm Akio den Jungen bei sich auf.

Nach außen wirkte ihr Verhältnis ruhig und ordentlich, fast wie das eines normalen Vormunds und seines Neffen.

Doch hinter der freundlichen Fassade verbirgt sich einer der niederträchtigsten Menschen der Geschichte.

Akio ist von krankhaftem Geltungsdrang besessen und will seinen Namen um jeden Preis in der Geschichte verewigen.

Akio erscheint als ruhiger erwachsener Mann mit Brille.

Seine Art ist höflich, weich und kontrolliert, wodurch er leicht vertrauenswürdig wirkt.

Er spricht meist sanft und gibt sich vernünftig, selbst wenn er grausame Dinge rechtfertigt.

Gerade dieser Kontrast macht seine wahre Natur besonders abstoßend.

Auf den ersten Blick wirkt Akio wie ein gebildeter, besonnener Forscher.

Er nimmt Shiki auf, sorgt für ihn und scheint sich um ein stabiles Leben zu bemühen.

In Wahrheit ist er kalt, berechnend und vollkommen ohne Reue.

Für ihn sind Menschen und Monster keine Lebewesen mit Gefühlen, sondern Werkzeuge für Forschung, Ruhm und Geld.

Besonders erschreckend ist, dass er seine Taten als „großartige Forschung“ bezeichnet.

Selbst als er mit dem Leid von Kumi, Shiki und Aya Tademaru konfrontiert wird, zeigt er keinerlei Schuldgefühl.

Akio erforschte einst gemeinsam mit seinem älteren Bruder, Shikis Vater, die Legende der Nishiki-Spinne.

Dabei begegneten sie im Wald Kumi, Shikis Mutter.

Als Akios Bruder bei einem Unfall im Wald stürzte und starb, blieb Kumi mit Shiki zurück.

Akio nutzte ihre Lage aus und schlug ihr ein grausames Experiment vor, angeblich um Geld für Shikis Zukunft zu beschaffen.

Dieses Experiment zielte darauf ab, die in der Legende beschriebene goldene Seide hervorzubringen.

Kumi nahm das Angebot für Shikis Wohl an, ohne zu ahnen, wie weit Akios Besessenheit gehen würde.

Akio zwang Kumi über Jahre hinweg zu immer neuen Kreuzungsexperimenten mit verschiedensten Lebewesen aus dem Wald von Kinjigo.

Sein Ziel war es, die Legende der Nishiki-Spinne künstlich nachzustellen.

Aus diesen Experimenten entstanden mehr als hundert Kinder, die Shiki später als Halbgeschwister erkennen musste.

Viele von ihnen waren Mischwesen mit Merkmalen von Füchsen, Tausendfüßlern, Würmern, Fischen, Affen, Fröschen oder menschenähnlichen Körpern.

Obwohl solche Kinder aus verschiedenen Monstern normalerweise kurz nach der Geburt sterben sollen, überlebten sie etwa fünf Jahre.

Das deutet auf eine außergewöhnliche Lebenskraft hin, macht sie aber zugleich zu tragischen Opfern von Akios Ehrgeiz.

Das einzige Ergebnis, das Akio als gelungen betrachtete, war Aya Tademaru.

Sie besitzt die begehrte goldene Seide mit hoher Heilkraft und wurde von Akio lediglich als Geldquelle behandelt.

Obwohl Aya rechtlich betrachtet wie eine Stieftochter in seiner Obhut stand, sah er sie nie als Familie.

Er sperrte sie im Keller ein, misshandelte sie bei Widerstand und nutzte ihre Kräfte zur Bereicherung aus.

Manchmal erfüllte er ihr kleinere Wünsche, aber nicht aus Zuneigung.

Er wollte nur verhindern, dass sein wertvolles „Produkt“ zerbricht.

Akio erzählte Shiki, seine Eltern seien tot oder dass seine Mutter verschwunden sei.

Er stellte Shikis Erinnerungen so dar, als seien sie durch den Verlust der Mutter traumatisch verfälscht worden.

Shiki merkte zwar, dass Akio etwas verheimlichte, fragte aber irgendwann nicht mehr weiter.

Er fürchtete die Antwort, die hinter Akios Ausflüchten steckte.

Als Shiki später mit den Mitgliedern der Detektei nach der Wahrheit sucht, empfängt Akio sie zunächst freundlich.

Er spielt den gutmütigen Onkel, der bereitwillig Auskunft gibt.

Kohachi Inugami wird misstrauisch und stellt Akio schließlich zur Rede.

In der Hütte, in der Kumi den Experimenten ausgesetzt war, kommt die Wahrheit ans Licht.

Shiki und Nobimaru entdecken das Ausmaß der Verbrechen.

Akio wird zunächst überwältigt, doch er gibt nicht auf.

Er hetzt die über hundert aus den Experimenten geborenen Monster auf Shiki und die anderen.

Damit nutzt er sogar Shikis Wunsch nach einem Wiedersehen mit seiner Mutter aus und versucht, ihn emotional zu brechen.

Akios grausamster Fehler ist, dass er das Band zwischen Shiki und Kumi verspottet.

Kabane Kusaka reagiert darauf mit offener Wut.

Die von Akio ausgeschickten Monster werden von Kabane besiegt.

Damit verliert Akio seine wichtigste Verteidigung und wird erneut gefasst.

Trotzdem versucht er, sich noch immer herauszureden und am Leben zu bleiben.

Er benutzt den Aufenthaltsort des Kokons, in dem Kumi verborgen ist, als Verhandlungsmasse.

Akio glaubt, noch einen Trumpf in der Hand zu haben.

Doch Mihai Florescu hat bereits die nötigen Informationen gesammelt und findet Kumis Versteck heraus.

Damit verliert Akio seinen letzten Vorteil.

Selbst dann spricht er weiter von Kumi und Aya, als seien sie bloße Werkzeuge.

Shiki schlägt ihn daraufhin nieder und lässt ihn zurück.

Es ist ein Moment, in dem Akio nicht nur körperlich, sondern auch moralisch vollständig entlarvt ist.

Ein Jahr zuvor hatte Akio die goldene Seide von Aya auf den Markt gebracht, um ihre Heilkraft bekannt zu machen.

Damit wollte er Reichtum und Ruhm erlangen.

Die Gruppe um Yoko Inari fürchtete jedoch, dass dadurch die Existenz von Monstern öffentlich bekannt werden könnte.

Sie versuchte, die Angelegenheit zu vertuschen und Akio zu beseitigen.

Kohachi Inugami griff damals ein und verhinderte seine Ermordung.

Stattdessen wurde Akio auf eine schwarze Liste gesetzt.

Auch nachdem Akio alles verloren hat, zeigt er keinerlei Einsicht.

Er versucht erneut, ein neues Monster zu erschaffen und seine Forschung fortzusetzen.

Am Ende wird er von Nobimaru mit Fuchsfeuer verbrannt.

Sein Tod wirkt wie eine bittere, aber konsequente Vergeltung für all das Leid, das er verursacht hat.

Akio ist kein Monster im biologischen Sinn, sondern ein gewöhnlicher Mensch.

Gerade deshalb ist seine Grausamkeit besonders wirkungsvoll.

Er braucht keine übernatürliche Herkunft, um Unheil anzurichten.

Sein Ehrgeiz, seine Selbstverherrlichung und seine völlige Empathielosigkeit machen ihn zu einem der verabscheuungswürdigsten Gegner in Kemono Jihen.

Der Autor bezeichnete ihn neben Yoko Inari als einen der stärksten Bösewichte der Reihe.

Die vielen Kinder, die aus Akios Experimenten hervorgingen, betrachten ihn als Elternfigur.

Sie schützen den Wald und Akio, obwohl sie selbst nur Werkzeuge in seinem Plan waren.

Kumi erkennt sie dennoch als ihre Kinder an.

Für sie sind sie nicht misslungene Experimente, sondern Lebewesen, die durch Akios Wahnsinn geboren wurden.

Diese Perspektive macht Akios Verbrechen noch schwerer.

Er zerstörte nicht nur einzelne Leben, sondern erschuf eine ganze Gruppe leidender Kinder für seinen Ruhm.

In der Animefassung wird Akio von Akira Ishida gesprochen.

Da Akira Ishida häufig zwielichtige oder verräterische Figuren spricht, ahnten manche Zuschauer früh, dass Akio eine dunkle Seite haben könnte.

Seine ruhige Stimme und sein freundliches Auftreten verstärken den Schock, wenn seine wahre Natur sichtbar wird.

Gerade diese höfliche Maske macht ihn als Antagonisten so unangenehm einprägsam.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 10. Mai 2026 21:09)

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