Aya Tademaru ist eine weibliche Figur aus Kemono Jihen und die jüngere Halbschwester von Shiki Tademaru.
Name: Aya Tademaru
Geschlecht: weiblich
Alter: 8 Jahre
Geburtstag: 22. November
Größe: 121 cm
Gewicht: 19 kg
Lieblingsmode: coole und sportliche Kleidung
Ungemochte Mode: flatterige, kindlich wirkende Kleidung
Erste Sache nach ihrer Ankunft in Tokio: Besuch eines Schlussverkaufs
Synchronsprecherin: Kaede Hondo
Aya Tademaru erscheint zunächst als geheimnisvolles Mädchen in Kinshigo, Präfektur Gunma.
Dort treffen Kohachi Inugami und seine Begleiter auf sie, während sie nach Shikis Eltern suchen.
Sie besitzt langes, rosafarbenes Haar, das ihr bis zur Taille reicht.
Obwohl sie noch sehr jung ist, weiß sie über Kemono Bescheid und hilft sogar dabei, Inugami nach einer Vergiftung eine Methode zur Entgiftung zu zeigen.
Zu Beginn ihres Auftritts wird sie zeitweise als „Aya“ geführt.
Später wird klar, dass ihr Nachname kein Zufall ist: Sie ist die Halbschwester von Shiki Tademaru.
Aya wurde im Rahmen eines grausamen Experiments von Akio Tademaru geboren.
Akio, der Onkel von Shiki väterlicherseits, suchte nach dem legendären „goldenen Faden“, der jede Verletzung an Lebewesen heilen kann.
Dafür nutzte er die Schwäche von Kumi, Shikis Mutter und eine Arachne, aus.
Er zwang sie, sich mit verschiedenen Kemono zu verbinden, um ein Wesen mit der gewünschten Kraft hervorzubringen.
Unter all diesen Experimenten war Aya die einzige, die in menschlicher Gestalt geboren wurde.
Sie erbte die Kraft des goldenen Fadens und wurde von Akio lange Zeit nicht als Mensch, sondern als Besitz behandelt.
Durch das Eingreifen von Kabane Kusaka und den anderen kann Aya schließlich ihren Bruder Shiki treffen.
Außerdem wird sie mit ihrer Mutter Kumi wiedervereint.
Nach dem Ende des Vorfalls lebt sie bei ihrer Familie und beschließt, ihre Heilkräfte als Behandlerin für Kemono einzusetzen.
Seitdem besucht sie Kabane und die anderen häufig.
Aya ist wie ihr Bruder ein Halbyōkai mit Kräften, die von ihrer Arachne-Mutter stammen.
Auch sie nutzt spinnenartige Fähigkeiten, unterscheidet sich aber deutlich von Shiki.
Während Shiki seine Spinnenfäden vor allem im Kampf einsetzt, ist Aya nicht besonders kampfstark.
Ihre Begabung liegt stattdessen in Heilung, Regeneration und körperlicher Wiederherstellung.
Der von ihr geerbte „goldene Faden“ ist auf das Reparieren von Verletzungen spezialisiert.
Damit ist sie weniger eine Kämpferin als vielmehr eine wertvolle Unterstützerin, die selbst schwer beschädigte Körper heilen kann.
Aya hat wie Shiki ein starkes Temperament und kann ziemlich direkt auftreten.
Trotzdem ist sie mitfühlend und besitzt einen festen inneren Kern.
Sie hält auch in schwierigen Situationen an dem fest, was sie für richtig hält.
Da sie jedoch erst acht Jahre alt ist, gerät sie in manchen Momenten durch Angst, Druck oder Überforderung an ihre Grenzen.
Nach dem Vorfall in Kinshigo sammelt sie durch ihre Arbeit als Heilerin jedoch viele harte Erfahrungen.
Dadurch zeigt sie später in entscheidenden Momenten überraschend viel Mut und Nervenstärke.
Gegenüber Shiki hatte Aya anfangs sehr gemischte Gefühle.
Einerseits bewunderte sie den Bruder, den sie nie getroffen hatte.
Andererseits fühlte sie sich schuldig, weil ihre Existenz mit der Trennung von Shiki und ihrer Mutter verbunden war.
Shiki macht ihr jedoch keine Vorwürfe und akzeptiert sie als Familie.
Dadurch beginnt Aya, ihn liebevoll „großer Bruder“ zu nennen.
Später behandelt sie ihn manchmal etwas grob oder achtlos.
Trotzdem zeigt sich immer wieder, dass sie Shiki als Familienmitglied wirklich schätzt und sich um ihn sorgt.
Aya entwickelt offenbar Zuneigung zu Kabane Kusaka, der viel dazu beiträgt, sie und ihre Familie zu retten.
Sie geht recht offensiv auf ihn zu und versucht, seine Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Das Problem dabei ist nur, dass Kabane das Konzept von Liebe kaum versteht.
Ihre Annäherungsversuche kommen daher oft nicht so an, wie Aya es sich wünscht.
Als Aya zum ersten Mal vor Shiki und den anderen erscheint, trägt sie ein mädchenhaftes Outfit, das Akio für sie vorbereitet hat.
Diese Kleidung passt jedoch überhaupt nicht zu ihrem Geschmack.
Nach dem Vorfall trägt sie solche Sachen nicht mehr.
Stattdessen bevorzugt sie sportliche, coole Kleidung, die teils auffällig freizügig wirkt.
Ihre Modewahl unterstreicht ihren Wunsch, nicht wie ein kleines Kind behandelt zu werden.
Aya und Shiki tragen beide Namen, die mit Weben und Stoffen verbunden sind.
Das passt besonders gut zu ihrem Motiv als „Spinnengeschwister“.
In der Präfektur Tochigi gibt es zudem ein Volksmärchen namens „Spinnen-Ayaori“.
Es ähnelt inhaltlich einer Spinnen-Version der Erzählung vom Kranich, der sich für einen Menschen opfert.
Diese Überlieferung könnte als Ursprung oder Inspiration für die Namen der beiden Figuren verstanden werden.
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