Tomohiro Yasu ist ein ehemaliges Mobbingopfer aus der Klasse von Touka Mimori, der sich durch seine Ernennung zum "A"-Rang-Helden in einer anderen Welt drastisch verändert. Während er früher schwach, unsicher und abhängig von Toukas Hilfe war, steigert ihn die neue Macht ins Überhebliche. Seine negativen Charaktereigenschaften treten so stark hervor, dass er sogar jene verrät, die ihm früher geholfen haben. Seine übertriebene Arroganz, sein bedenklicher Umgang mit Macht und seine später einsetzende Reue machen ihn zu einer sowohl tragischen als auch unpopulären Figur innerhalb der Klasse.
Tomohiro Yasu wird als eher schüchterner und unauffälliger Junge beschrieben.
Sein Aussehen hebt sich nicht besonders hervor, aber der Wandel seiner Ausstrahlung durch seine Charakterentwicklung ist deutlich spürbar.
Yasu war ursprünglich ein verunsicherter, zurückhaltender Schüler, oft Ziel von Mobbing durch Shougo Oyamada und Takuto Kirihara.
Nach seiner Ernennung zum "A"-Rang-Helden wird er extrem arrogant, nutzt seine Kräfte zum Ausleben verdrängter Komplexe und verhält sich seinen Mitschülern sowie ehemaligen Unterstützern gegenüber respektlos.
Er verspottet Touka Mimori trotz dessen früherer Hilfe offen und schaut auf andere schwächere Mitschüler herab.
Er bindet sogar einige der schwächeren Jungen an sich und behandelt sie herablassend.
Diese Entwicklung macht ihn in der Klasse äußerst unbeliebt.
Erst später, nach harter Bestrafung und mit Aussicht auf den Tod, besinnt er sich und bereut seine Vergangenheit zutiefst.
Vor der Beschwörung in die andere Welt war Yasu regelmäßiges Opfer von Mobbing durch Mitglieder der Kirihara-Gruppe, vor allem durch Shougo Oyamada.
Er wurde ein paar Mal von Touka Mimori gerettet, was ihm jedoch zugleich ein Gefühl von Schwäche gab.
Nach seiner Übergabe der Heldenkräfte knickte Yasu völlig ein und begann, seine neue Stellung zu missbrauchen.
Sogar seinem einstigen Retter Touka begegnete er mit offener Verachtung.
Schwertauge des schwarzen Feuers (Rebvatain)
Yasus Einzigartige Fähigkeit ist die Erschaffung und Steuerung schwarzer Flammen, die nur vom gewünschten Ziel wahrgenommen und gespürt werden.
Mit diesen Flammen kann er Gegner sowohl töten als auch Schrecken verbreiten.
Yasu hat ein äußerst angespanntes Verhältnis zu Touka Mimori, den er öffentlich verspottet und verrät.
Zu den früheren Mobbern wie Shougo Oyamada verhält er sich nach seiner Machtsteigerung provokant und offen rebellisch.
Er sammelt schwächere Jungen um sich, nutzt sie aus, respektiert sie aber nicht.
Mit Ayaka Sogou, der Klassenvertreterin, liefert er sich Streitereien und bezeichnet sie als Heuchlerin.
Yasu ist ein Paradebeispiel dafür, wie Macht negative Charaktereigenschaften verstärken und ins Verderben führen kann.
Er wird von Mitschülern wie Takuto Kirihara und Shougo Oyamada offen als „aufgeblasener Schwächling" verspottet.
- „R.I.P.“
(Verwendet, um Touka Mimori während dessen Ausgrenzung zu verhöhnen.)
- „Obwohl die Kraft nur geliehen war, wurde ich, als hätte ich was Besonderes erreicht … irgendwie einfach nur übermütig. Schon vor der Reise in diese Welt habe ich eigentlich... nichts wirklich gesehen. Und hier drüben war ich letztlich nur ein Kind, das sich mit geliehener Kraft aufspielte. Ich wurde vermutlich noch schlimmer... Ich glaube, ich hab’s mir selbst kaputt gemacht.“
(Im Krankenhaus, nachdem er von seinem eigenen Verhalten überwältigt und voller Reue ist.)
Mobbing und neue Macht: Yasus Werdegang
Tomohiro Yasu gehörte an der Schule zu den regelmäßig gemobbten Jungen, die von Shougo Oyamada und der Kirihara-Gruppe gedemütigt wurden.
Trotz gelegentlicher Rettung durch Touka Mimori fehlte ihm stets das Selbstbewusstsein.
Mit der Übertragung von Heldenfähigkeiten in der anderen Welt wendet sich das Blatt:
Yasu wird als „A“-Rang-Held anerkannt und sein Charakter schlägt ins Gegenteil um.
Er wird überheblich, fühlt sich allen anderen Mitschülern überlegen und benimmt sich offen respektlos, sogar gegenüber Touka, der ihn einst unterstützte.
Verrat an Mitschülern und neue Feinde
Als Vicius Touka als nutzlos einstuft und in die Ruinen der Verbannung verbannt, tut sich Yasu durch besondere Kaltherzigkeit hervor:
Er lacht Touka offen aus, sagt provozierend „R.I.P.“ und gehört damit zu jenen, die Touka ihren Hass verdienen.
Auch gegenüber anderen schwächeren Schülern nutzt er seine Position schamlos aus und zeigt aggressive, rücksichtlose Züge.
Insbesondere wird er für Takuto Kirihara und Shougo Oyamada zum Objekt der Verachtung.
Die Kehrtwende – Strafe und Reue
Im weiteren Verlauf fällt Yasu bei Vicius in Ungnade und erhält ein Todesurteil, nachdem er lediglich ein Werkzeug für ihre Ziele gewesen war.
Während eines Feldzugs wird er von Mitgliedern der sechsten Kavallerie betrogen, gefoltert und fast getötet.
Die Vernichtung der Einheit erfolgt durch Touka Mimori.
Yasu selbst wird schwer verletzt von der Fliegenkönig-Armee gerettet.
Begegnung mit der Vergangenheit und Schuldbekenntnis
Im Krankenhaus wacht Yasu nach seiner Genesung auf und trifft auf Touka Mimori, der sich als Fliegenkönig ausgibt.
Er zeigt eine radikale Wandlung, gibt sich wieder als das in sich gekehrte, schüchterne Mobbingopfer und bereut sichtbar seine Taten.
Im Gespräch gesteht er seine Reue und erhält von Touka eine letzte Chance, seine Schuld durch eine Sühnereise zu begleichen – eine vollständige Vergebung bleibt ihm jedoch verwehrt, und so tritt er den Weg zur Buße an.
Keine weiteren besonderen Anmerkungen.
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