Void Volks ist eine fiktive Figur aus dem Manga „Undead Unluck“, ein ehemaliger Boxweltmeister im Schwergewicht und Negator der Fähigkeit UNAVOIDABLE (Unvermeidbar), der der Organisation UNION und ihrem Rundtisch angehörte.
Void Volks ist ein Negator der Regel „Unvermeidbar“ und war in der 100. Weltlinie Mitglied des Rundtischs der UNION.
Er wird zunächst als gepanzerter Riese in einem Spezialanzug vorgestellt, entpuppt sich aber später als charismatischer, kampfbesessener Schwergewichtsboxer mit komplizierter Vergangenheit.
Er spielt eine wichtige Rolle zu Beginn der Geschichte, als er gemeinsam mit Shen Xiang den Auftrag erhält, Andy zu fangen und Fuuko Izumo zu eliminieren.
In der 101. Weltlinie wird seine tragische Vergangenheit umgeschrieben, was seine Persönlichkeit und seine Rolle in der UNION drastisch verändert.
Name: Void Volks
Geschlecht: Männlich
Geburtstag: 17. Januar
Beruf (vor UNION): Boxweltmeister im Schwergewicht
Organisation: UNION, Rundtisch-Mitglied (Nr. 3 in der 101. Welt)
Fähigkeit: UNAVOIDABLE – „Unvermeidbar“ (Negator von „Ausweichen/Vermeiden“)
Erster Auftritt (Manga): Kapitel nach Bandbeginn in der 100. Weltlinie
Synchronsprecher (Anime): Kenji Nomura
Void ist ein sehr großer, extrem muskulöser Mann mit dunkler Haut und blond nach hinten gegeltem Haar.
Er wirkt durch seine Statur einschüchternd, hat markante Gesichtszüge und den Körperbau eines Spitzenathleten im Schwergewicht.
Im Alltag trägt er die UNION-Uniform, einen Anzug mit Hosenträgern, der auf Beweglichkeit ausgelegt ist.
Sein Erscheinungsbild unterstreicht, dass er sowohl ohne Ausrüstung als auch mit Power-Suit ein Frontkämpfer ist.
Power-Suit „Next Ring“
Bei seinem ersten Auftritt sieht man Void ausschließlich in einem schwarzen, einäugigen Power-Suit namens „Next Ring“, entwickelt von Nico Vorgeil.
Der Anzug verstärkt seine Schlagkraft massiv und ist speziell darauf ausgelegt, seine Negator-Fähigkeit optimal auszunutzen.
Der Helm besitzt ein großes Einzelvisier (ein „Auge“), das auch als Zieloptik dient.
Die robuste Konstruktion erlaubt es Void, selbst Explosionen und Trümmerstürze zu überstehen.
Void als Zivilperson / Boxer
Ohne Suit ist Void ein klassischer Schwergewichtsboxer: breitschultrig, mit beeindruckender Muskulatur und über 2 Meter Körpergröße.
In der 101. Weltlinie sieht man ihn in Boxshorts, Robe oder legeren Trainingsklamotten, stets in toptrainiertem Zustand als amtierenden Weltmeister.
Seine Körperhaltung ist aufrecht und selbstbewusst, typisch für jemanden, der gewohnt ist, im Rampenlicht zu stehen.
Gleichzeitig zeigen seine Mimik und sein Umgang mit Fans und Reportern, dass er ein zugänglicher, professioneller Sportler sein kann.
Void hat zwei deutlich unterschiedliche Persönlichkeitsphasen – vor und nach seinem persönlichen „Bruch“.
Persönlichkeit in der 100. Welt (erste Zeitleiste)
In der 100. Weltlinie wirkt Void roh, aggressiv und brutal.
Er führt Aufträge der UNION pflichtbewusst aus, doch sein Tonfall ist rau, und er scheut sich nicht, tödliche Gewalt anzuwenden – selbst gegen scheinbar harmlose Gegner wie Fuuko Izumo.
Diese Härte ist das Ergebnis seiner Traumatisierung:
In einem Titelverteidigungskampf aktivierte sich seine Negator-Fähigkeit erstmals, wodurch er seinen Gegner tödlich verletzte.
Dadurch wurde reguläres Boxen für ihn unmöglich – seine Kämpfe wären nur noch unfaire Tötungsspiele ohne Ausweichchance für den Gegner gewesen.
Er verfiel dem Alkohol, wurde zynisch und verlor seinen Halt, bis UNION ihn rekrutierte.
Dort fand er neues „Leben“ in gefährlichen Missionen, bei denen seine verfluchte Fähigkeit „endlich zu etwas gut“ schien – was ihn noch härter und rücksichtsloser machte.
Trotz dieser Brutalität ist er im Kern kein schlechter Mensch.
Dass er später als jemand gezeigt wird, der „reinen Herzens“ ein Artefakt nutzen kann, deutet an, dass seine moralische Grundhaltung nicht völlig verrotten konnte.
Persönlichkeit in der 101. Welt (zweite Zeitleiste)
In der 101. Weltlinie lernt man den „eigentlichen“ Void kennen, bevor die Tragödie des tödlichen Titelkampfes eintritt.
Er ist offen, freundlich und behandelt andere respektvoll – selbst wenn sie ihn in der Pressekonferenz stören.
Gegenüber Fuuko, die ihn spontan vor dem Kampf herausfordert, zeigt er Geduld und Humor und erklärt ihr Boxen als „maximal simples und faires Entertainment“.
In ihm steckt ein echter Sportsmann, der fairen Wettkampf liebt und sich über starke Gegner freut.
Gleichzeitig ist seine Kampflust ungebrochen:
Sobald er erkennt, dass Fuuko ernsthaft kämpfen will, zögert er nicht, einen „echten“ Schlag anzusetzen und sie als ebenbürtige Gegnerin zu behandeln.
Er liebt den Adrenalinkick und das Gefühl, alles zu geben.
Seine Geschichte zeigt:
Ohne das traumatische Unglück und den missbräuchlichen Umgang mit seiner Fähigkeit wäre Void ein großer Kämpfer geblieben – mit Herz und Sportsgeist, statt als brutalisierter Killer.
Void wuchs in schweren Verhältnissen auf und war als Kind obdachlos.
Er hatte kein Zuhause, lebte in Armut, aber besaß einen ungebrochenen Stolz – er wich Menschen nicht einmal auf der Straße aus.
Ein gutmütiger Polizist erkannte sein Potenzial und führte ihn in die Welt des Boxens ein.
Er vermittelte ihm einen zentralen Gedanken: Wenn man die Schwierigkeiten des Lebens nicht meidet, sondern sie kämpfend durchsteht, kann man irgendwann auf „Glück“ stoßen, dem man nicht mehr ausweichen kann.
Aus dem ausgemergelten Straßenkind wurde so ein Weltklasse-Boxer im Schwergewicht.
Sein Lebensweg ist stark mit dem Motiv „nicht ausweichen“ verknüpft – eine Ironie, wenn man bedenkt, dass er später die Negator-Fähigkeit erhält, Ausweichen bei anderen zu unterbinden.
Bei seiner dritten Titelverteidigung gerät er in Rückstand.
In diesem Moment erwacht seine Negator-Fähigkeit: Die Ausweichbewegungen seines Gegners werden blockiert, sein Schlag trifft ungebremst und verursacht schwere, tödliche Verletzungen.
Der Kampf, der sein Triumph hätte sein sollen, wird zur Katastrophe.
Die Boxwelt wendet sich ab, und moralisch wie praktisch ist seine Karriere beendet.
Void stürzt in eine Krise, greift zum Alkohol und verliert seinen Lebenssinn.
Er beginnt, seine Fähigkeit als „Fluch“ zu betrachten, der ihm jeden fairen Wettkampf unmöglich macht.
UNION tritt an ihn heran und rekrutiert ihn als Negator.
Missionen gegen übernatürliche Phänomene geben ihm ein neues Ventil: Er kann kämpfen, seine Power einsetzen und hat das Gefühl, seine „verfluchte“ Fähigkeit sinnvoll zu nutzen.
In der 100. Weltlinie tritt er der Organisation bei und erhält einen Sitz am Rundtisch.
Doch ohne eine stabile soziale Bindung – insbesondere ohne die Anwesenheit von Victor, der in dieser Welt in Andy gefangen ist – verhärtet sich seine Persönlichkeit immer weiter.
Void Volks ist der Negator von UNAVOIDABLE, der Fähigkeit, „Ausweichen“ zu verneinen.
Seine Fähigkeit richtet sich auf das „Vermeiden“ selbst – wer im Wirkbereich steht, kann den Angriff nicht durch Körperbewegung ausweichen.
Funktionsweise
Sobald Void eine Angriffsstellung einnimmt – etwa die klassische Box-Deckung und einen ansetzenden Schlag – wird seine Fähigkeit aktiv.
Die Muskulatur des Gegners, die für Ausweichbewegungen zuständig ist, wird blockiert.
Das bedeutet:
Der Gegner bleibt bei vollem Bewusstsein, kann aber seinen Körper nicht rechtzeitig bewegen, um dem Schlag auszuweichen.
Die Augenlider können sich nicht schließen, sodass das Opfer den tödlichen Schlag auf sich zukommen sieht, ohne etwas tun zu können.
Wichtig ist: Die Fähigkeit blockiert bewusste Muskelbewegungen, aber keine passiven Prozesse oder andere Fähigkeiten.
Biologische Funktionen wie Atmung oder Regeneration sowie externe Techniken oder projektilartige Angriffe können weiterhin stattfinden.
Konsequenzen für den Kampf
Im Boxring würde ein Kampf mit aktiviertem UNAVOIDABLE zu einem „Tötungsspiel“ werden:
Der Gegner könnte Voids Punches nicht mehr dodgen, seine Deckung wäre wertlos, und jede Runde wäre potenziell tödlich.
Für normale Menschen ist der Treffer seiner Fäuste – zusätzlich verstärkt durch den Power-Suit – absolut vernichtend.
Weder Ausweichen noch realistische Verteidigung sind möglich, sodass Void im Nahkampf einem sicheren Todesurteil gleichkommt.
Gegen übermenschliche Gegner wie UMA oder andere Negatoren sind seine Schläge ebenfalls extrem gefährlich.
Auch wenn sie vielleicht nicht sofort sterben, nehmen sie massiven Schaden, wenn sie UNAVOIDABLE ausgeliefert sind.
Konter durch Andy
Andy, der Negator von „Untot“, entdeckt einen Schwachpunkt von UNAVOIDABLE:
Die Fähigkeit blockiert zwar seine freiwillige Muskulatur, aber nicht seine Regenerationskraft und die daraus resultierenden Spezialtechniken.
Andy lässt sich frontal treffen, nimmt schwere Verletzungen an seiner Muskulatur in Kauf und nutzt anschließend seine Regeneration, um aus der Bewegung heraus zu kontern.
Außerdem setzt er seine Technik „Body Bullet“ ein – er schießt mit regenerierenden Körperteilen wie Projektilen, die nicht von UNAVOIDABLE gestoppt werden können.
So gelingt es ihm, Voids Kopf und das Monokel-Visier des Power-Suits zu durchschlagen.
Ironisch stirbt der Mann der „Unvermeidbarkeit“, indem er einem „Schuss“, den er nicht verhindern kann, ausgeliefert ist.
Void Volks gehört in der 100. Welt zu den Rundtisch-Mitgliedern der UNION, einer Organisation von Negatoren, die gegen unerklärliche Phänomene und die Ordnung der „Götter“ kämpfen.
Er ist einer der Frontkämpfer und wird gezielt für harte Einsätze eingesetzt.
Seine Aufgabe beim ersten Auftritt ist klar:
Gemeinsam mit Shen Xiang soll er Andy fangen und Fuuko Izumo beseitigen, die als Gefahr betrachtet wird.
Void nimmt diesen Auftrag ohne Zögern an und geht gnadenlos gegen die beiden vor.
Innerhalb des Rundtischs ist er nicht besonders beliebt.
Seine Verrohung und die Freude an brutalen Kämpfen schaffen Distanz zu den anderen Mitgliedern.
Nach seinem Tod rückt Andy auf den freigewordenen Platz am Rundtisch nach.
In Rückblenden und späteren Enthüllungen wird deutlich, dass diese „Ablösung“ für die übrigen Mitglieder eine gewisse pragmatische Logik hat, auch wenn sie kalt wirkt.
Zwischenmenschliche Beziehungen und Wahrnehmung
In früheren Weltlinien hatte Void deutlich bessere Beziehungen innerhalb der UNION, insbesondere zu Victor, mit dem er sogar freundschaftliche Boxkämpfe austrug.
In den Rückblicken sieht man ihn, wie er sich um Phil kümmert und in einer Art Familienatmosphäre mit Juiz d'Arc und anderen agiert.
In der 100. Welt jedoch ist Victor nicht aktiv, sondern in Andy „eingesperrt“.
Void verliert so einen wichtigen emotionalen Anker und driftet stärker in Richtung Gewalt und Verbitterung.
Dies spiegelt sich darin wider, wie gleichgültig manche Kollegen auf seinen Tod reagieren.
Shen Xiang interessiert sich eher für die Technik, mit der Andy ihn besiegt hat, als für den Verlust des Kameraden, und Gina Chamber kommentiert lediglich, dass sein Tod „einen Platz frei gemacht“ habe.
Späteres Zusatzmaterial (Romane und Hintergrundinfos) erklärt, dass die Rundtisch-Mitglieder grundsätzlich mit dem Tod von Kameraden rechnen und ihn als Teil ihres Kampfes akzeptieren.
Ihre scheinbare Kälte ist also eher Ausdruck einer harten, aber bewussten Haltung zum Opfer, das sie alle zu bringen bereit sind.
Void trifft Andy und Fuuko in einem teilweise abgerissenen Gebäude, in dem eine Explosion durch Fuukos „Unluck“ ausgelöst wird.
Die Detonation einer Abrissladung begräbt beide unter Trümmern.
Dank seines Power-Suits übersteht Void die Explosion.
Er entdeckt einen Arm von Andy, der aus den Trümmern ragt, und zieht ihn heraus – in der Annahme, den Körper des Unsterblichen zu bergen.
Doch der Arm war eine Falle: Andy hatte ihn abgetrennt und nutzte ihn als Köder.
Andy taucht hinter Void auf, um ihn aus dem toten Winkel anzugreifen.
Void aktiviert sofort UNAVOIDABLE, um den Konter zu verhindern.
Aber die von Andy abgefeuerte „Body Bullet“ – ein Projektil aus Fleisch und Knochen, angetrieben durch Regeneration – fällt nicht unter die Blockierung.
Der Schuss trifft Voids Kopf und durchschlägt zugleich das einzige Auge seines Helms.
Void stirbt augenblicklich – als Negator der „Unvermeidbarkeit“ ironischerweise unfähig, dem eigenen Tod zu entwischen.
Im Manga geschieht dieser Auftritt und Tod sehr früh, im Anime sogar schon in der zweiten Folge.
Trotz der kurzen Bildschirmzeit prägte er sich so stark ein, dass „Void-san“ zeitweise in den sozialen Medien trendete.
Im Laufe der Handlung wird enthüllt, dass die Welt bereits zahlreiche Male zerstört und neu erschaffen wurde.
Die Geschichte von Undead Unluck spielt ursprünglich in der 100. Welt, während Void bereits in früheren Zyklen existierte.
In Visionen und Rückblicken sieht man Void in älteren Weltlinien als aktives UNION-Mitglied.
Er trägt dort die Uniform und eine große, mechanische Faust als Waffe und kämpft gemeinsam mit Gina Chamber, Juiz d'Arc und anderen gegen übermächtige UMA-Gegner wie „Spoil“.
Besonders in den Erinnerungen von Victor und Juiz wird Void als verlässlicher Kamerad gezeigt.
Man sieht ihn mit Victor sparren und Boxkämpfe austragen, während Juiz die beiden lächelnd beobachtet – eine deutlich wärmere, familiäre Dynamik als in der 100. Welt.
In diesen früheren Weltkreisläufen war Void offenbar ein stabilerer, sozial eingebundener Kämpfer.
Die 100. Weltlinie ist eine Ausnahme, in der die Abwesenheit von Victor und die veränderten Umstände seine Persönlichkeit in eine dunklere Richtung driften lassen.
Nach der Apokalypse und einem erneuten Reset der Welt beginnt Fuuko Izumo die 101. Welt.
Ihr Ziel: Die Tragödien der Vergangenheit zu verhindern, Verbündete zu retten und so stark wie möglich gegen den Gott der Welt anzutreten.
In dieser neuen Welt erhält sie von dem sprechenden Artefakt Apocalypse eine Quest:
Sie muss den Negator von „Unvermeidbar“ finden und sichern.
Zu diesem Zeitpunkt ist die Fähigkeit noch im Besitz eines 98-jährigen Mannes namens Kenji Jozu, der zu alt ist, um noch zu kämpfen.
Fuuko und ihre Verbündeten – darunter Nico Vorgeil, Icho und Gina Chamber – planen, den Übergang der Fähigkeit zu verfolgen.
Sobald der alte Träger stirbt und UNAVOIDABLE auf die nächste Person überspringt, wollen sie diese rechtzeitig abfangen.
Der neue Träger ist erneut Void Volks.
Diesmal will Fuuko verhindern, dass sich die Katastrophe der 100. Welt wiederholt – insbesondere der tödliche Titelkampf.
Wiedersehen mit dem wahren Void
Als Fuuko in der 101. Weltlinie erstmals auf Void trifft, ist er noch „nur“ der amtierende Schwergewichts-Weltmeister, kein Negator.
Er steht kurz vor einem großen Kampf, als Fuuko seine Pressekonferenz stürmt.
Void hält sie zunächst für einen überengagierten Fan und reagiert erstaunlich gelassen und freundlich.
Er nimmt sich Zeit, mit ihr zu reden und erklärt, was Boxen für ihn bedeutet: eine ehrliche, faire Form des Wettbewerbs, bei der beide Seiten alles geben.
Als Fuuko ihn direkt zu einem Kampf herausfordert und mit ernstzunehmender Kampfhaltung vor ihm steht, nimmt er sie ernst.
Er feuert einen echten rechten Geraden, um sie zu testen – nicht als Show, sondern als echten Schlag.
Fuuko weicht aus, setzt eine leichte Körperattacke und beeindruckt Void mit ihrem Mut und ihrer Technik.
Als Nico im Hintergrund mit manipulativer Technik dafür sorgt, dass die Medien bereitwillig ein völlig absurdes Match-Up akzeptieren, stört ihn das kaum – Hauptsache, er kann kämpfen.
Void zeigt hier seine Kernzüge:
ein Herz für fairen Kampf, Respekt vor starken Gegnern und Flexibilität, was Umstände angeht, solange das Duell selbst echt ist.
Das entscheidende Match und die verhinderte Katastrophe
Der entscheidende Kampf findet 1999 statt und wird zu einem Schlüsselmoment in Voids Leben.
Fuuko tritt gegen ihn an – und nutzt bewusst ihre Fähigkeit „Unluck“, um das Schicksal zu beeinflussen.
Während Void im Originalverlauf seine Fähigkeit UNAVOIDABLE mitten im Kampf erweckt und seinen Gegner aus Versehen tötet, wird dieses Unglück nun umgelenkt.
Fuuko sorgt mit ihrer Negator-Fähigkeit dafür, dass sich das „Pech“ entlädt, ohne jemanden tödlich zu treffen.
Void erlebt damit immer noch einen extrem intensiven, vielleicht den besten Kampf seines Lebens.
Aber das entscheidende Detail: Niemand stirbt, und seine Negator-Fähigkeit führt nicht zu einem Skandal, der ihn aus dem Sport verbannt.
Beeindruckt von Fuuko und der Erkenntnis, dass dieser Kampf die Spitze seiner Boxkarriere darstellt, beschließt Void, als ungeschlagener Weltmeister abzutreten.
Er tritt freiwillig vom Boxen zurück – nicht aus Scham, sondern mit Dankbarkeit für das perfekte Match.
Fuuko und ihre Freunde haben damit nicht nur einen mächtigen Verbündeten gesichert, sondern auch sein Leben „gerettet“.
Er trägt keine schwerwiegende Schuld auf sich, verfällt nicht dem Alkohol, und seine Persönlichkeit bleibt die eines guten, starken Mannes.
Void als Rundtisch-Mitglied in der 101. Welt
In der 101. Weltlinie nimmt Void erneut Platz am Rundtisch der UNION – diesmal als Nr. 3.
Seine Einstellung ist deutlich kooperativer und konstruktiver als in der 100. Welt.
Er arbeitet mit den anderen Mitgliedern zusammen, respektiert ihre Entscheidungen und bringt seine Kampfstärke ein, ohne sich in einen brutalen Einzelgänger zu verwandeln.
Die gemeinschaftliche Atmosphäre, die man in Rückblicken aus früheren Weltlinien gesehen hat, kann so wieder entstehen.
Void ist in dieser Welt ein Paradebeispiel dafür, wie das frühzeitige Verhindern einer Tragödie eine Persönlichkeit in eine positive Richtung lenken kann.
Statt als tragischer, verbitterter Killer im Power-Suit endet er hier als gereifter Kämpfer, Mentorfigur und zuverlässiger Frontmann der UNION.
Der Name „Void“ lässt sich elegant mit seiner Fähigkeit verknüpfen: UNA-VOID-ABLE, also „unavoidable“, „unvermeidbar“.
Interessanterweise war dieses Namensschema zunächst offenbar Zufall – erst die Reaktionen der Fans führten dazu, dass viele Negator-Namen rückwirkend mit ihren Fähigkeiten in Verbindung gebracht wurden.
Void erlangte durch seinen frühen und dramatischen Auftritt trotz kurzer Screentime große Popularität.
Als die Animefolge mit seinem Tod ausgestrahlt wurde, sorgte „Void-san“ zeitweise für Trending-Einträge in den sozialen Medien.
Mit der späteren Erweiterung seiner Hintergrundgeschichte in der 101. Weltlinie stieg seine Beliebtheit noch weiter.
Fans lernten den „echten“ Void kennen: einen Mann mit harter Vergangenheit, großem Stolz, starker Moral und echter Liebe zum Kampf.
Seine Figur illustriert eindrucksvoll das zentrale Thema von Undead Unluck:
Wie stark Schicksal, Zufall und kleine Entscheidungen das Leben formen – und wie dieselbe Person in unterschiedlichen Weltlinien zum Monster oder zum Helden werden kann.
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