Shugen Yamada Asaemon

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Shugen Yamada Asaemon
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Alter: 20
Geburtstag: 26. Juli
Sternzeichen: Löwe
Geschlecht: Männlich
Größe: 177cm
Blutgruppe: O
Englischer Name: Shugen Yamada Asaemon
Japanischer Name: 殊現(しゅげん)
Chinesischer Name: 山田浅卫门殊现
Koreanischer Name: 슈겐
mag Anzahl: 2
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🎙️ Anime-Sprecher

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Ryouta Suzuki
Ryouta Suzuki
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Hell’s Paradise
Hell’s Paradise
Veröffentlichungsdatum: 1. April 2023

Charaktereinstellung

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Shugen Yamada Asaemon ist eine fiktive Figur aus dem Werk Hell’s Paradise, ein hochrangiger Scharfrichter des Hauses Yamada, der durch außergewöhnliche Schwertkunst, starke Ausstrahlung und eine zugleich mitfühlende wie grausame Gerechtigkeitsvorstellung auffällt.

Er gehört zu den stärksten Kämpfern der Reihe und spielt vor allem in der mittleren Phase der Handlung als Anführer einer nachträglich entsandten Gruppe eine entscheidende Rolle.

Shugen ist ein ernster, pflichtbewusster und äußerst charismatischer Scharfrichter, der seine Kameraden aufrichtig schätzt.

Gegenüber Verbrechern und deren Angehörigen zeigt er jedoch eine radikale, erbarmungslose Härte, die ihn zu einem gefürchteten Vollstrecker macht.

Er verehrt das Haus Yamada und seine Meister fast fanatisch und sieht sich selbst als Werkzeug einer kompromisslosen, gesetzlich legitimierten Gerechtigkeit.

Gleichzeitig ist er emotional, leicht zu Tränen gerührt und trotz seiner Kälte im Kampf im Kern ein sehr sensibler Mensch.

Name: Shugen Yamada Asaemon

Geschlecht: Männlich

Alter: 20 Jahre

Geburtstag: 26. Juli

Größe: 177 cm

Blutgruppe: O

Qi-Attribut: Wasser

Deutsche Reihe: Hell’s Paradise

Synchronsprecher (Stimme): Ryota Suzuki (japanische Originalfassung)

Darsteller (Bühne/Realverfilmung): Koji Kominami

Shugen gehört zu den später entsandten Scharfrichtern, die vom Shogunat zusätzlich auf die Insel geschickt werden, nachdem Sagiri Yamada Asaemon und die übrigen bereits gelandet sind.

Er fungiert dabei als Anführer bzw. Koordinator dieser „Zusatzlandungstruppe“.

Er trägt bei seinem Auftritt eine spezielle schwarze Uniform, die ihn optisch von anderen Mitgliedern des Hauses Yamada abhebt.

Diese schwarze Montur sowie ein persönliches Schwert wurden ihm direkt vom Shogun verliehen, als Anerkennung für seine kompromisslose Pflichterfüllung.

Durch Informationen von Fuchi und Shion über Muskelaufbau und „Wellen“ (Tao) kann Shugen sich sehr schnell an die besonderen Gegner der Insel anpassen.

So ist er in der Lage, Torwächterwesen und niedere Taoisten, die andere Kämpfer stark fordern, relativ mühelos abzuwehren.

Shugen ist sehr ernst, diszipliniert und von einem tiefen Pflichtgefühl geprägt.

Er behandelt alle Schüler und Mitglieder des Hauses Yamada mit großem Respekt und entgegnet ihnen grundsätzlich mit Höflichkeit.

Er ist ausgesprochen kameradschaftlich und fürsorglich, was dazu führt, dass er das Leid seiner Verbündeten stark mitempfindet.

Seine Emotionen schlagen dabei häufig hoch; er weint schnell, wenn ihn eine Situation bewegt oder wenn es um seine Vorstellung von Ehre und Pflicht geht.

Sein Sinn für Gerechtigkeit ist jedoch extrem, beinahe fanatisch.

Das, was die damalige Ordnung als „böse“ definiert, will er nicht nur bekämpfen, sondern vollständig auslöschen – ohne Rücksicht auf Umstände oder Unschuldige im Umfeld.

Aufgrund seiner traumatischen Kindheit, in der seine Eltern von Verbrechern getötet wurden, kennt Shugen für Verbrecher und deren Familien keine Gnade.

Er ist bereit, auch ältere Menschen, Kinder und sogar Säuglinge zu enthaupten, wenn sie als Angehörige einer „Verbrecherfamilie“ gelten, und führt solche Taten mit Tränen in den Augen, aber ohne Zögern aus.

Diese unbeirrbare Konsequenz macht ihn in den Augen des Shoguns zu einem idealen Scharfrichter.

Gleichzeitig bringt sie ihn jedoch zwangsläufig in Konflikt mit Figuren wie Sagiri, deren Ziel es ist, mit möglichst vielen Verbündeten lebend von der Insel zurückzukehren.

Menschen, die Shugen gut kennen, erleben ihn als im Kern aufrichtigen, ehrlichen und direkten Mann.

Sobald aber das Haus Yamada, seine Meister oder seine Vorstellung von „Gerechtigkeit“ im Spiel sind, kippt er in eine fast fanatische Haltung, die ihn für Freunde wie Feinde unberechenbar macht.

Haus Yamada und Schüler

Shugen genießt im Haus Yamada ein sehr hohes Ansehen.

Seine natürliche Autorität, sein Fleiß und seine Fürsorge sorgen dafür, dass viele Schüler ihn verehren und sich an ihm orientieren.

Er wurde als Waise vom Haus Yamada aufgenommen und wuchs dort auf.

Unter der Anleitung seines Lehrmeisters Eizen lernte er das Schwert und entwickelte nach und nach wieder Vertrauen in Menschen und in seine eigene Zukunft.

Später kümmerte sich Shugen um eine Außenstelle (ein Zweig-Dojo) des Hauses Yamada.

Dort unterrichtete er unter anderem Schüler wie Kiyomaru und Irei, die beide stark zu ihm aufschauen.

Irei wird im Dojo aufgrund ihrer dunkleren Hautfarbe verspottet und ausgegrenzt.

Shugen erkennt ihren Wert und empfiehlt sie für eine Stellung als Wächterin im Schloss (in einer Eliteeinheit), was ihr Leben nachhaltig verbessert und ihr gegenüber Shugen Dankbarkeit und romantische Gefühle weckt.

Auch außerhalb des Trainings zeigt Shugen viel Geduld.

Dem Schreiber Genji bringt er zum Beispiel Lesen und Schreiben bei, damit dieser Liebesbriefe verfassen kann.

Beziehung zu Sagiri

Sagiri Yamada Asaemon war Shugens erste große Verehrerin und empfand in ihrer Jugend eine erste Liebe für ihn.

Noch in der Gegenwart der Handlung bleibt er für sie ein Idol und ein Maßstab für Schwertkunst und Haltung.

In einer von stark männlich dominierten Strukturen geprägten Edo-Zeit setzt Shugen sich dafür ein, dass Sagiri eine offizielle Graduierung und Anerkennung im Haus Yamada erhält.

Er bittet den Hausherrn, ihr einen Rang zu verleihen, weil er ihre Fähigkeiten und Entschlossenheit ernst nimmt und schätzt.

Damit ist Shugen einer der wenigen Männer seiner Zeit, der Sagiris Talent und Leistungsfähigkeit nicht herabsetzt, sondern aktiv fördert.

Diese Unterstützung trägt maßgeblich zu Sagiris Entwicklung als Scharfrichterin bei.

Freundschaft mit Fuchi und anderen

Mit Fuchi verbindet Shugen eine besondere Freundschaft.

Obwohl Fuchi sich gerne in seine Studien und Obduktionen zurückzieht, sucht Shugen aktiv den Kontakt und arbeitet mit ihm zusammen an medizinischen und anatomischen Themen.

Shugen ist fasziniert von Fuchis Wissen über Körperbau, Muskeln und innere Organe.

Dieses Wissen setzt er später im Kampf ein, um Schwachstellen präzise auszunutzen und seine Schwerttechniken anzupassen.

Zu vielen anderen Mitgliedern des Hauses Yamada pflegt Shugen ein freundschaftliches Verhältnis.

Er sorgt sich um ihre Sicherheit, unterstützt sie bei persönlichen Anliegen und wird von ihnen meist als große Stütze empfunden.

Eine markante Ausnahme bildet Jikka, zu dem Shugen eine auffallend harte und abweisende Haltung einnimmt.

Auch Jikka wiederum kann Shugen nicht leiden und reagiert mit Kälte oder offener Ablehnung.

Verborgene Verbindung zu Jikka

Die Feindseligkeit zwischen Shugen und Jikka beruht auf einem dunklen Geheimnis, das die beiden selbst nicht kennen.

Jikka ist nämlich derjenige, der Shugens Eltern einst bei einem Raubüberfall ermordet hat, während Shugen als Kind schlafend im Haus lag.

Jikka beseitigte damals alle Spuren, sodass Shugen niemals den wahren Täter erfuhr.

Dennoch sind beide Männer sehr intuitiv und sensibel, weshalb sie sich instinktiv misstrauen und ablehnen, ohne den tatsächlichen Grund zu kennen.

Diese Hintergrundgeschichte wurde nicht im Hauptwerk, sondern in einem offiziellen Charakterbuch offenbart.

Später wurde sie zudem in der zweiten Romanfassung zu Hell’s Paradise, in der Episode „Zwischen den Wellen – Die Erinnerung“, im Kapitel „Was sich im Schwert spiegelt“, als eigene Geschichte weiter ausgestaltet.

In dieser Novelle wird geschildert, wie der junge, traumatisierte Shugen ins Haus Yamada aufgenommen wird.

Es wird dargestellt, wie er unter Anleitung von Eizen und anderen langsam sein Herz öffnet und Vertrauen in das Leben und in seine neue „Familie“ fasst.

Shugen zählt zu den stärksten Scharfrichtern des Hauses Yamada und gehört innerhalb der Träger eines offiziellen Ranges zur absoluten Spitze.

Er wird häufig zusammen mit Jikka als „Top Zwei“ der Schwertkämpfer innerhalb der Scharfrichterlinie genannt.

Sein Qi ist außergewöhnlich stark und sensibel.

Er kann die Präsenz und Bewegungen seines Gegenübers quasi natürlich wahrnehmen und reagiert in Kämpfen instinktiv und schnell.

Shugen verfügt über enorme körperliche Kraft.

Er ist imstande, Angriffe großer Monsterwesen mit bloßen Händen zu stoppen oder mit einem Faustschlag Schädel zu zerschmettern.

Seine Art zu kämpfen erinnert an einen erfahrenen Frontsoldaten, was sogar von Kämpfern wie Kiyomaru anerkennend bemerkt wird.

Er stürzt sich mutig in Gefahrenzonen und bleibt dabei taktisch klar und präzise.

Nachahmung von Techniken und Qi-Veränderung

Eine von Shugens markantesten Fähigkeiten ist seine extreme Beobachtungsgabe.

Durch genaues Studium kann er die verschiedensten Schwerttechniken anderer Mitglieder des Hauses Yamada nicht nur imitieren, sondern oft verbessern.

Seine Achtung vor den Künsten seiner Kameraden motiviert ihn, jede Technik so originalgetreu wie möglich zu rekonstruieren.

Dadurch entsteht ein persönlicher Kampfstil, der wie eine Sammlung aus den besten Elementen vieler anderer ist.

Noch ungewöhnlicher ist, dass Shugen je nach Vorbild sogar sein Qi-Attribut verändern kann.

Normalerweise verfügt er über das Attribut Wasser, kann aber – je nachdem, wessen Technik er nachahmt – sein Qi so anpassen, dass es zu dieser Technik passt.

Das Zusammenspiel aus Körperkraft, Qi-Kontrolle und technischer Vielseitigkeit macht ihn zu einem extrem gefährlichen Gegner.

Für Verbündete hingegen ist er ein seltener Trumpf, der sich auf verschiedenste Situationen einstellen kann.

Bewusste Beschädigung seines Schwertes

Im Verlauf der Geschichte verändert Shugen sein eigenes Schwert bewusst.

Als er die Leiche seines Meisters Eizen findet, schwört er Rache und entscheidet, seine Gegner von nun an nicht „sauber“, sondern möglichst qualvoll zu töten.

Zu diesem Zweck zerschlägt er die Klinge des vom Shogun verliehenen Schwertes „Furin Butsu Kanemitsu“, bis sie ausgefranste, gezackte Kanten aufweist.

Mit dieser beschädigten Klinge verursacht jeder Hieb größere, unregelmäßige Wunden, was den Tod seiner Gegner grausamer macht.

Dieser Akt zeigt, wie sehr Shugen von Schmerz und Rachedurst beeinflusst wird.

Gleichzeitig verdeutlicht er seine Bereitschaft, selbst ein so hohes Geschenk wie ein persönliches Shogun-Schwert einer eigenen, radikalen Moral zu unterordnen.

Kampfstil und Auftreten

Im Kampf pflegt Shugen die Angewohnheit, sich halb zu entkleiden und eine Schulter freizulegen.

Dieses Ritual wirkt wie eine Mischung aus Tradition, persönlicher Konzentrationstechnik und Machtdemonstration.

Er kombiniert blitzschnelle, präzise Schnitte mit roher Kraft.

Sein Auftreten ist dabei so intensiv, dass er Gegner nicht nur körperlich, sondern auch psychisch unter Druck setzt.

Sein „Qi“ setzt er sowohl zur Verstärkung seiner Bewegungen als auch zur Einfühlung in den Gegner ein.

So kann er Attacken antizipieren und im richtigen Moment kontern.

Shugen verkörpert eine extreme Form von „gerechtfertigter Grausamkeit“.

Für ihn ist es ehrenvoll, im Namen des Gesetzes auch grausame Taten zu vollbringen, solange sie Verbrecher treffen oder deren Umfeld, das er ebenfalls als mitschuldig betrachtet.

Seine kompromisslose Haltung macht ihn für die Ziele anderer Figuren problematisch.

Vor allem jene, die versuchen, möglichst viele Menschen zu retten oder Grauzonen zwischen Schuld und Unschuld sehen, geraten mit ihm in Konflikt.

Dadurch wird Shugen zu einer Art „Antagonist aus den eigenen Reihen“.

Er ist kein klassischer Bösewicht, sondern eher ein tragischer Fanatiker, der aus Schmerz und Loyalität heraus über das Ziel hinausschießt.

Gerade diese Ambivalenz macht ihn zu einer besonders interessanten Figur in Hell’s Paradise.

Er ist gleichzeitig der verlässliche Kamerad, den man an seiner Seite haben möchte, und der gefährlichste Gegner, den man sich zukünftig gegenüber wünschen kann.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:04)

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