Hiyori Kazane ist eine der wichtigsten Nebenfiguren in "Sora no Otoshimono" und spielt eine zentrale Rolle im Film „Sora no Otoshimono: Die Zeitschraubengöttin“. Sie ist eine bodenständige, sanfte und fürsorgliche Schülerin, die nach dem Tod ihrer Eltern sowohl deren Feld als auch ihre jüngeren Geschwister versorgt. Sie pflegt heimlich Gefühle für Tomoki Sakurai und beobachtet ihn täglich auf seinem Schulweg, da ihr Gemüsefeld entlang dieser Strecke liegt. Hiyori besitzt besondere Fähigkeiten zur Wetterkontrolle und ist ursprünglich ein Mensch, lebt aber in einer Traumwelt, bis sie durch einen Unfall in den Mittelpunkt des Geschehens rückt und in einen Engeloid umgewandelt wird. Ihr Schicksal ist mit dramatischen Ereignissen und einer tragischen Wendung verbunden, bevor sie durch Tomokis Wunsch zurückkehrt.
Hiyori Kazane ist eine zierliche Schülerin mit freundlichem, sanftem Gesichtsausdruck.
Zu ihren Körpermaßen gehören 82-49-80, Informationen zu ihrer Körpergröße und ihrem Gewicht sind nicht bekannt.
In der Schule ist sie häufig in ihrer Schuluniform oder in ihrer Gärtnerkleidung anzutreffen.
Hiyori ist für ihre reine, unschuldige Natur bekannt.
Oft wird sie schüchtern und errötet schnell, besonders in peinlichen Situationen.
Gleichzeitig zeigt sie gelegentlich eine überraschend direkte, mutige Seite, besonders nach einschneidenden Erlebnissen.
Ihre Fürsorge gegenüber ihrer Familie und ihren Freunden hebt ihre liebevolle, warmherzige Persönlichkeit hervor.
Nach dem Tod ihrer Eltern vor zwei Jahren übernahm Hiyori die Verantwortung für das elterliche Feld und die Betreuung ihrer jüngeren Geschwister.
Sie geht in die zweite Klasse der D-Gruppe an der Sorami Mittelschule und ist im Gartenbau-Club aktiv.
Ihr Ziel ist es, ein bodenständiges Leben auf der Erde zu führen, wobei sie ihre Träume und Wünsche oft in ihren Schlaf spricht.
Im Manga kann Hiyori das Wetter kontrollieren – sie nutzt Regen oder Sonnenschein, und kann bei Bedarf Tornados und Blitze einsetzen, sowohl zur Verteidigung als auch zum Angriff.
Neben ihren mächtigen, elektronischen Fähigkeiten ist sie besonders geschickt bei der Pflanzenpflege und bewässert ihre Felder mit Freude mithilfe ihrer Kräfte.
Da sie ursprünglich ein Mensch ist, ist ihre Panzerung vergleichsweise schwach und ihre Widerstandskraft gering.
Im Film verfügt sie außerdem über Zeit- und Raumkontrolle, kann Angriffe neutralisieren und Gegenstände an andere Orte teleportieren.
Sie besitzt zudem Hacking-Fähigkeiten wie Nymph, bleibt aber verletzlich gegenüber Angriffen wie Nymphs „Paradise Song“.
Hiyori hegt spezielle Gefühle für Tomoki Sakurai und beobachtet ihn täglich auf seinem Schulweg.
Durch die Ermutigung von Mikako Satsukitane wird sie Mitglied im New-World-Discovery-Club und erweitert ihren Freundeskreis.
Ihr Verhältnis zu Nymph und anderen Engeloids wird durch die Entwicklungen im Laufe der Handlung immer enger.
Begegnung in den Synapse
Eishiro Sugata trifft im Wohnbereich der Synapse auf die schlafende Hiyori.
Sie ist in Wirklichkeit eine Traumprojektion – ein "unwirkliches" Wesen, das auf ihren eigenen Sehnsüchten basiert.
Im Schlaf spricht sie über ihr Leben als Schülerin an der Sorami Mittelschule.
Aufnahme in den Club
Anfangs ist Tomoki Sakurai ihr gegenüber zurückhaltend und misstrauisch.
Nach einem Wort von Mikako tritt sie allerdings dem New-World-Discovery-Club bei.
Sie besteht Tomokis verrückte Aufnahmetests, was diesen so beschämt, dass er sich bei der ganzen Welt entschuldigen möchte.
Alltag und Familienleben
Jeden Tag pflegt Hiyori das Feld, das ihre verstorbenen Eltern hinterließen.
Nebst ihrer Arbeit kümmert sie sich liebevoll um ihre jüngeren Geschwister.
Sie lebt ein schlichtes, aber erfülltes Leben und beobachtet Tomoki auf seinem Weg zur Schule.
Tragödie und Vergessen
Nach einem tragischen Zwischenfall stirbt Hiyori.
Alle Erinnerungen an sie werden aus dem Gedächtnis ihrer Freunde und aus allen Fotos und Listen gelöscht.
Die Namenserwähnungen verschwinden scheinbar spurlos von allen Dokumenten.
Verwandlung zur Engeloid Typ Z
Später wird sie von Minos zum "Engeloid Typ Z (Zeta)" umgebaut.
Ihr elektronischer Kriegsschwerpunkt liegt im Hacking, während ihre Feuerkraft geringer ist als jene von Ikaros oder Astraea.
Im Manga dominiert sie mit Wetterkontrolle und gewaltigen Naturgewalten, im Film beeindruckt sie durch Raum-Zeit-Fähigkeiten und das strategische System „Kairos“.
Erlösung und Rückkehr
Nachdem sie in einer Auseinandersetzung mit Chaos beinahe getötet wurde, begeht sie aus tiefem inneren Konflikt heraus Suizid.
Ihre Freunde missverstehen diesen Schritt.
Durch einen Herzenswunsch von Tomoki Sakurai kehrt sie jedoch wieder ins Leben zurück.
Danach entscheidet sie sich, als Engeloid auf der Erde zu bleiben, nutzt ihre Fähigkeiten weiter im Gärtnern und tritt freiwillig aus dem New-World-Discovery-Club aus, um Tomokis Gefühle zu respektieren.
Unterschiede zwischen Manga und Film
Während im Manga ihre Stärke in der Wetterkontrolle liegt, werden ihr im Film zeit- und raummanipulierende Kräfte zugesprochen.
Ihre Hacking-Fähigkeiten bleiben in beiden Versionen wichtig, aber die Ausgestaltung der Handlung variiert.
Es wird angenommen, dass ihr mythisches Vorbild die Regenbogen-Göttin Iris ist, da ihre Fähigkeiten den Himmel und das Wetter betreffen.
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