Emperor Yunmelngen

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Emperor Yunmelngen
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Geschlecht: Männlich
Englischer Name: Emperor Yunmelngen
Japanischer Name: 天帝ユンメルンゲン
Chinesischer Name: 天帝詠梅倫根
Koreanischer Name: 천제 윤메르ン겐
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🎙️ Anime-Sprecher

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Aoi Yuuki
Aoi Yuuki
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Kimi to Boku no Saigo no Senjō, Aruiwa Sekai ga Hajimaru Seisen
Kimi to Boku no Saigo no Senjō, Aruiwa Sekai ga Hajimaru Seisen
Veröffentlichungsdatum: 7. Oktober 2020

Charaktereinstellung

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Emperor Yunmelngen ist der seit über hundert Jahren herrschende, faktisch unsterbliche Monarch des Himmelsimperiums in Kimi to Boku no Saigo no Senjō, zugleich ein mit einem Sterngeist verschmolzenes Wesen und eine der rätselhaftesten Figuren der gesamten Serie.

Emperor Yunmelngen gilt offiziell als neunter Himmelskaiser und Staatsoberhaupt des Himmelsimperiums.

In Wahrheit sind alle öffentlich auftretenden Kaiser nur Doppelgänger, während der echte Emperor Yunmelngen seit einem Jahrhundert unverändert im Hintergrund regiert.

Seine Existenz verbindet politische, übernatürliche und kosmische Ebenen: Er ist sowohl Symbolfigur des Imperiums als auch Träger eines verbotenen Sterngeistes.

Seine Rolle schwankt zwischen gelangweiltem Beobachter, hintergründigem Strippenzieher und letzter Bastion gegen eine kosmische Katastrophe.

Emperor Yunmelngen besitzt den Körper eines silbrigen Fuchswesens mit menschlichem Gesicht und einem eher jungenhaften, androgynen Erscheinungsbild.

Von außen wirkt er wie ein schmächtiger, tierähnlicher Junge, was in starkem Kontrast zu seiner tatsächlichen Macht und seinem Alter steht.

Im Himmelsimperium ist er nach außen hin als männlicher „Kronprinz“ codiert und wird entsprechend als Mann behandelt.

Er selbst spielt bewusst mit dieser Rolle und deutet an, dass er nur „den Mann gibt“ und in Wahrheit ein anderes Selbstbild besitzt, inklusive Hinweisen darauf, dass er einen Mann als romantisches Gegenüber wahrnimmt.

Sein wahrer Körper ist streng geheim; nur wenige im Imperium kennen ihn überhaupt, einschließlich einiger Doppelgänger und eines winzigen Teils der Kaiserlichen Leibgarde.

Selbst Iska, einst Elfter Sitz der Apostelritter, wusste nichts von seiner wahren Gestalt.

Yunmelngen beschreibt sich selbst informell als „Meln“ und benutzt diese Selbstbezeichnung auch in der dritten Person.

Er ist extrem neugierig, launisch und deutlich bekennend bequem: Was ihm zu mühsam erscheint, überlässt er lieber anderen, selbst wenn es um das Verhalten der Acht Großen Apostel geht.

Gleichzeitig besitzt er eine spürbare, stellenweise furchteinflößende Autorität und einen Raubtier-ähnlichen Ernst.

Wenn seine Vertraute Risya In Empire etwa im Scherz zu weit geht, wird er ohne Zögern streng und erinnert alle daran, dass er trotz seiner Schrullen der legitime Herrscher ist.

Er wechselt seine Stimme nach Belieben und spielt damit bewusst.

Vor manchen Untergebenen spricht er mit der Stimme eines heiseren alten Mannes, während er vor einem Doppelgänger in jugendlichem Knaben-Sopran plaudert und in lockerem, fast kumpelhaftem Ton redet.

Obwohl er dazu neigt, Dinge „laufen zu lassen“, ist er weder kalt noch gleichgültig.

Er beobachtet sehr genau, erfasst Gefahren früh und setzt dann überraschend entschlossen und zielgerichtet an, wenn es wirklich darauf ankommt – insbesondere im Zusammenhang mit Sterngeistern und der Großen Sternkatastrophe.

Position und öffentliche Fassade

Offiziell ist Emperor Yunmelngen der neunte Himmelskaiser, das religiöse und politische Symbol des Himmelsimperiums.

In der Praxis taucht dieser „Kaiser“ fast nie öffentlich auf, weil an seiner Stelle sorgfältig ausgebildete Doppelgänger auftreten.

Diese Doppelgänger absolvieren sämtliche öffentlichen Termine, Zeremonien und Auftritte und vermitteln so den Eindruck einer normalen, sterblichen Herrscherdynastie.

Der wahre Kaiser bleibt im Verborgenen, verborgen in den tiefsten und höchsten Räumen der Kaiserresidenz.

Aufenthaltsort: „Nicht-Denken und Nicht-Nicht-Denken-Himmel“

Yunmelngen lebt in der innersten Zone der Hauptstadt, in der Kaiserlichen Zitadelle im am stärksten gesicherten Bereich der Residenz.

Dort bewohnt er den höchsten Raum eines vierfach verschachtelten Turms, der poetisch „Nicht-Denken und Nicht-Nicht-Denken-Himmel“ genannt wird.

Diesen Ort verlässt er nur selten, was seine mysteriöse Aura noch verstärkt.

Sein Rückzug ist jedoch nicht nur Laune, sondern Teil eines komplexen Machtspiels und einer kosmischen Wache gegenüber der Großen Sternkatastrophe.

Verhältnis zu den Acht Großen Aposteln

Nach außen scheinen die Acht Großen Apostel die Regierungsgeschäfte in seinem Namen zu führen.

Tatsächlich haben sie seinen begrenzten Aktivitätsradius und seine körperliche Schwäche über Jahrzehnte ausgenutzt, um die tatsächliche Macht im Imperium an sich zu reißen.

Yunmelngen stand bereits vor seiner Thronbesteigung politisch den späteren Acht Großen Aposteln feindlich gegenüber und wollte sie als höchste Räte entmachten.

Nach dem Tod seines Vaters und seiner eigenen Verwandlung konnte er dieses Vorhaben allerdings nicht sofort umsetzen, wodurch die Apostel ihre Herrschaft etablieren und unter anderem die systematische Verfolgung von Sterngeistnutzern vorantreiben konnten – gegen seinen eigentlichen Willen.

Im Verlauf der Handlung betreibt er mit wenigen, sorgfältig ausgewählten Verbündeten eine Art Schattenkrieg gegen die Apostel.

Er sammelt Beweise, nutzt Vertraute, Apostelritter und alte Freunde wie Crosswell Nes Lubigate, um den Einfluss der Acht Großen Apostel von innen heraus zu zersetzen.

Doppelverschmelzung mit Sterngeist und Großer Sternkatastrophe

Yunmelngen ist ebenso wie Progenitor Nebulis ein Extremfall: Er hat aus eigener Kraft die „Vereinigung von Mensch und Sterngeist“ erreicht.

Dabei ist er nicht nur mit einem der mächtigsten Sterngeister verschmolzen, sondern zugleich von der Großen Sternkatastrophe, dem katastrophalen Willen des Sterns selbst, befallen worden.

Diese doppelte Besessenheit hat seinen Körper und Geist dauerhaft verändert und ihm ein Leben von über hundert Jahren ermöglicht.

Sein fuchsähnlicher, menschenfremder Körper ist eine Art Nebenwirkung, ein Ausdruck der unvollständigen Anpassung an die katastrophale Sternenergie.

Sein ursprüngliches Ich benutzte einst das majestätische „Wir“ als Ich-Form, wie es sich für einen Kaiser gehört.

Durch die Verschmelzung von menschlichem Bewusstsein, Sterngeist und Sternwillen hat sich seine Persönlichkeit jedoch so stark gewandelt, dass er heute die informelle Selbstbezeichnung „Meln“ bevorzugt.

Sterngeist „Phage“ – Abwehrsystem des Sterns

Der Sterngeist, den Yunmelngen in sich trägt, heißt „Phage“ und ist die Verkörperung der Verteidigungsmechanismen des Planeten.

Im Bild gesprochen ist Phage für den Stern, was weiße Blutkörperchen und Immunsystem für den menschlichen Körper sind.

Phage manifestiert sich als glatte, rein weiße, schlangenartig wabernde Wände, die sich um Menschen oder Objekte legen können.

Mit ihrer Hilfe kann Yunmelngen mehrere Menschen zugleich in Sekundenbruchteilen über Entfernungen von hunderten Kilometern versetzen.

Diese Macht ist jedoch kein frei verfügbares Werkzeug.

Phage agiert nur, wenn es „dem Schutz des Sterns“ dient, und selbst Yunmelngen kann dieses Wesen nicht einfach nach persönlichem Belieben steuern.

Weitere Fähigkeiten und Wahrnehmung

Wie Progenitor Nebulis kann auch Yunmelngen verschiedene Sterngeistkünste einsetzen, darunter Raumverzerrung und Teleportation.

Er nutzt Tore und Übergänge ähnlich wie Lord Mask, um sich selbst und andere augenblicklich durch den Raum zu bewegen.

Aufgrund der Doppelverschmelzung ist seine Wahrnehmung extrem geschärft, was alles betrifft, was mit Sterngeistenergie zusammenhängt.

Er kann die „Gerüche“ von Sternenergie wahrnehmen, sogar von bereits durch die Große Sternkatastrophe ausgelöschten Sterngeistsiegeln, und erkennt daher praktisch jede größere Sterngeistaktivität auf dem Planeten.

Gelegentlich bricht seine wilde, raubtierhafte Seite hervor, und er ist dann kaum von einem gefährlichen Tier zu unterscheiden.

So ist er einmal in einem Anflug unkontrollierter Bestialität auf Crosswell losgegangen, konnte sich aber noch rechtzeitig stoppen – vermutlich, weil das verteidigende Wesen in ihm letztlich eher ordnend als zerstörerisch wirkt.

Crosswell Nes Lubigate

Crosswell Nes Lubigate, der erste Träger des Sternschwerts, ist seit hundert Jahren einer von Yunmelngens wichtigsten Bezugspunkten.

Ihre Beziehung beginnt bereits vor der Thronbesteigung des Kaisers, als Yunmelngen noch ein kränklicher, blauhaariger Kronprinz war.

Ihre erste Begegnung ist alles andere als formell: Yunmelngen stiehlt Crosswell aus purem Forscherdrang die Geldbörse, nur um zu sehen, was dann passiert.

Aus dieser provokanten Spielerei entwickelt sich eine enge, gleichberechtigte Freundschaft, die die starren Standesgrenzen ignoriert.

Schon damals deutet Yunmelngen an, dass sein öffentliches Geschlecht ein Konstrukt ist, und vertraut Crosswell indirekt an, dass er eine Rolle spielt.

Er sieht Crosswell nicht nur als Freund, sondern zumindest andeutungsweise als potenziellen romantischen Gegenpart – etwas, das Crosswell allerdings überhaupt nicht bemerkt.

Nach der Sterngeistverschmelzung bleibt Crosswell an der Seite des Kaisers, um ihn im Ringen gegen die Große Sternkatastrophe zu unterstützen.

Beide kämpfen gemeinsam für eine „Erneuerung des Sterns“ und gegen die von den Acht Großen Aposteln ausgelösten Fehlentwicklungen.

Iska

Iska, der spätere Sternschwertträger, erregt Yunmelngens Aufmerksamkeit lange bevor dieser von der wahren Natur des Kaisers erfährt.

Obwohl Iska als Apostelritter dient, hält Yunmelngen sich über dessen Weg sehr genau informiert.

Er betrachtet Iska als Schlüsselfigur für die Zukunft sowohl des Himmelsimperiums als auch des Sterns.

Trotz seiner scheinbaren Passivität beeinflusst er Iskas Weg indirekt, etwa indem er Salinger mit imperialen Geheimdokumenten versorgt und damit Situationen schafft, in denen Iska wachsen und Position beziehen muss.

Als Iska nach seiner Rückkehr aus der Nebulis-Imperialen Hofburg zusammen mit seiner Einheit im Fernen Osten in die Forschungseinrichtung von Kelvina eindringt, nimmt Yunmelngen dies als Signal.

Er zeigt Iska schließlich offen seine wahre Gestalt und lädt ihn – wenn auch auf verschlungenen Wegen – in die Hauptstadt ein.

Sisbell Lou Nebulis IX

Sisbell Lou Nebulis IX wird von Yunmelngen als eine entscheidende Verbündete im Kampf gegen die Acht Großen Apostel und die Große Sternkatastrophe angesehen.

Er lässt sie von Iska und dessen Einheit in das Imperium bringen und nutzt ihre Fähigkeiten, um die Wahrheit über die Ereignisse vor hundert Jahren ans Licht zu bringen.

Mit ihrer Hilfe kann er endlich belastbare Beweise für die Intrigen der Acht Großen Apostel sammeln.

Gleichzeitig macht er ihr gegenüber klar, dass er sie bewusst nach Imperialboden geholt hat, um die wahren Drahtzieher seiner eigenen Verwandlung und der Sterngeistverfolgungen aufzudecken.

Sisbell fungiert später auch als diplomatische Mittlerin zwischen dem Himmelsimperium und der Nebulis-Hofburg.

In seinem Namen handelt sie einen Waffenstillstand aus, um die Kräfte beider Großmächte im Kampf gegen die Große Sternkatastrophe zu bündeln.

Rin Vispose

Rin Vispose gerät unglücklicherweise in den direkten Einflussbereich von Yunmelngen, als dieser sich entschließt, seine wahre Existenz offenzulegen.

Er nimmt sie gefangen, als Iska und seine Gefährten die Forschungseinrichtung in der Fernen-Ost-Verwaltungszone infiltrieren.

Yunmelngen „spielt“ regelrecht mit ihr und nutzt die Situation, um seine wahren Ziele gegenüber Sisbell und Iska offenzulegen.

Rin wird so unfreiwillig zur Zeugin eines Wendepunktes, an dem der Kaiser sich nicht mehr nur als Symbol, sondern als aktiver Spieler im großen Konflikt zeigt.

Salinger

Salinger ist eine Art „Dämon“ in den Augen des Imperiums, doch Yunmelngen nimmt bewusst Kontakt zu ihm auf.

Er übergibt ihm streng geheime Dokumente des Imperiums und löst damit eine Kette von Ereignissen aus, die das Machtgefüge und die Wahrnehmung von Wahrheit auf beiden Seiten verändern.

Diese riskante Kooperation entspringt nicht Naivität, sondern strategischer Berechnung und Neugier.

Yunmelngen nutzt Salingers chaotisches Wesen als Katalysator, um starre Strukturen aufzubrechen und verborgene Gegner aus der Deckung zu locken.

Progenitor Nebulis und Elletear Lou Nebulis IX

Yunmelngen teilt mit Progenitor Nebulis das seltene Schicksal einer eigenständigen Verschmelzung mit einem mächtigen Sterngeist.

Beide stehen in direkter Verbindung zur Großen Sternkatastrophe und fungieren quasi als „Gegenorgane“ und „Sensoren“ des Sterns.

Später, nach der Eskalation der Konflikte, leitet Yunmelngen gezielt Schritte ein, um Progenitor Nebulis und Elletear Lou Nebulis IX in den Kampf gegen die Große Sternkatastrophe einzubinden.

Er agiert dabei mehr als Moderator und Katalysator denn als Befehlshaber, der die entscheidenden Figuren auf das kommende kosmische Schlachtfeld führt.

Aliceliese, Kissing und die drei Prinzessinnen

Aliceliese Lou Nebulis IX, Kissing Zoa Nebulis IX und Sisbell Lou Nebulis IX sind für Yunmelngen zentrale Figuren im anstehenden Großkonflikt.

Nachdem Aliceliese, Iska und Kissing gegen die „wahre Hexe“ gekämpft und verloren haben, sorgt Yunmelngen bewusst dafür, dass sie mit der Bedrohung durch die Große Sternkatastrophe konfrontiert werden.

Er drängt sie dazu, die kontaminierte Zone Katalysk zu betreten, um die Gefahr aus erster Hand zu erleben.

Mit Hilfe von Sisbell und politischen Absprachen mit Millavair Lou Nebulis VIII führt er die drei Prinzessinnen schließlich im selben Lager zusammen – als vereinte Kraft gegen die kosmische Katastrophe.

Yunmelngen ist nicht nur Herrscher eines Imperiums, sondern auch ein Gefäß der Großen Sternkatastrophe.

Die in ihm wirkende Katastrophe ist eine Art „Abwehrwille des Sterns“, eine planetare Immunreaktion, die sich gegen alles richtet, was den Stern bedroht – auch gegen die Menschheit, wenn es sein muss.

Seine lange Lebensdauer, seine Verwandlung und seine eingeschränkte Aktivität stehen in direkter Verbindung zu dieser Bürde.

Seine Anfälle von Bestialität, seine veränderte Ich-Form und sein verändertes Wertesystem resultieren aus dem Zusammenprall von menschlichem Bewusstsein mit einem kosmischen Schutzinstinkt.

Im Unterschied zu manch anderen Doppelträgern der Großen Sternkatastrophe gelingt es ihm jedoch, die Katastrophe nicht zur blinden Vernichtung schlagen zu lassen.

Er kanalisiert ihre Kraft und Information, um Verbündete um sich zu sammeln und den Stern nicht durch Auslöschung, sondern durch „Neuschöpfung“ zu retten.

Seine Aufgabe ist damit doppelt tragisch: Er muss sowohl sein Imperium stabilisieren als auch jene Katastrophe lenken, die ihm die Existenz verlängert und zugleich seine Menschlichkeit aushöhlt.

Frühe Jahre als Kronprinz

Vor hundert Jahren war Yunmelngen ein schwächlicher, blauhaariger Kronprinz mit ausgeprägter geistiger Neugier.

Er experimentierte mit sozialen Situationen, stahl zum Beispiel bewusst, um Reaktionen zu beobachten, und suchte aktiv nach Menschen, die sich nicht von seinem Status einschüchtern ließen – wie Crosswell.

Sein Vater, der damalige Kaiser, stützte sich stark auf die Acht Großen Ältesten, die später als Acht Große Apostel bekannt wurden.

Yunmelngen misstraute diesen Männern zutiefst, hielt sie für gefährliche Machttechnokraten und schwor, sie nach seiner Thronbesteigung zu entlassen.

Dann kam es zum ersten großen Sternenergieausbruch in der Geschichte des Imperiums.

Sein Vater brach zusammen, Yunmelngen selbst wurde Ziel eines Attentats und gleichzeitig von Sterngeist und Großer Sternkatastrophe erfasst und verändert.

Durch diese Ereignisse konnte er die Machtübernahme der Acht Großen Ältesten nicht mehr verhindern.

Sie nutzten seine Schwäche, seine groteske Verwandlung und seine begrenzte Aktivität, um die Imperiale Politik in Richtung Krieg, Sterngeistverfolgung und dogmatische Radikalität zu treiben.

Schattenkrieg gegen die Acht Großen Apostel

Selbst im Zustand seiner eingeschränkten Aktivität führte Yunmelngen einen unterschwelligen Kampf gegen die Acht Großen Apostel.

Er setzte wenige, aber handverlesene Vertraute ein – darunter Apostelritter und Agenten – die Beweise für ihre Verschwörungen und Verbrechen sammelten.

Er tolerierte nach außen hin ihre Alleinherrschaft über die Tagespolitik, mischte sich selten sichtbar ein und galt daher weithin als passiver, nahezu abwesender Monarch.

In Wirklichkeit wartete er auf den Moment, in dem genug Beweise und Verbündete vorhanden waren, um sie zu stürzen, ohne sein Imperium völlig zu destabilisieren.

Dieser Moment kommt im Verlauf der Reihe, als Sisbell Lou Nebulis IX mit Hilfe von Iska und dessen Einheit ins Imperium gelangt.

Mit ihren Fähigkeiten wird die Wahrheit über die Ereignisse vor hundert Jahren offengelegt, und die Grundlagen der Macht der Acht Großen Apostel beginnen zu bröckeln.

Zusammenbruch der Acht Großen Apostel und neue Regierung

Die „wahre Hexe“ Elletear Lou Nebulis IX spielt schließlich eine wichtige Rolle bei der Vernichtung der Acht Großen Apostel.

Als diese Vernichtung vollzogen ist, versinkt das Himmelsimperium zunächst in einen Zustand faktischer Regierungslosigkeit, weil die gesamte operative Elite wegbricht.

Yunmelngen nutzt die entstandene Lücke, um eine neue Regierung aufzubauen und die Macht in einer Weise zu reorganisieren, die die Fehler der Vergangenheit vermeiden soll.

Er geht dabei pragmatisch vor, tritt nicht als despotischer Alleinherrscher auf, sondern eher als Architekt eines Systems, das den kommenden kosmischen Konflikt überstehen kann.

Parallel dazu arbeitet er an einem umfassenden Bündnis zwischen Himmelsimperium und Nebulis-Hofburg.

Durch diplomatische Kanäle und über Persönlichkeiten wie Sisbell und Millavair Lou Nebulis VIII sorgt er dafür, dass die militärische Feindschaft beider Staaten zumindest vorübergehend einer gemeinsamen Front gegen die Große Sternkatastrophe weicht.

Trotz seiner offiziellen Bindung an die innersten Räume der Hauptstadt schleicht sich Emperor Yunmelngen gelegentlich allein aus dem Imperium.

Er streift dann inkognito durch die Welt, scheinbar aus bloßer Langeweile und Sehnsucht nach Abwechslung.

Bei einer dieser Unternehmungen trifft er auf Salinger, was selbst seine sonst sehr souveräne Vertraute Risya In Empire sichtlich nervös macht.

Yunmelngen genießt solche Vernunftsbrüche, weil sie ihn aus der Monotonie seines Daseins reißen und ihm ungefilterte Einblicke in die Reaktionen anderer Wesen auf seine Person geben.

Im Werk „World Enemy“ des gleichen Autors erscheint eine Figur mit praktisch identischem Aussehen und dem Namen Yunmelngen.

Dort ist Yunmelngen als „Großfeind Nummer 29 – Magier des Bestienreichs“ klassifiziert, einer der zwölf überragenden, menschenfeindlichen Entitäten, die die Menschheit bedrohen.

Diese Version von Yunmelngen weist eine ähnlich fremdartige, übermenschliche Geisteshaltung auf wie der Kaiser im Himmelsimperium.

Trotz seiner Einstufung als Feind zeigt er auch dort Interesse an besonders fähigen Menschen, etwa einem herausragenden Feindjäger, und erteilt aus reiner Laune heraus gelegentlich Ratschläge.

Der Autor hat angedeutet, dass Kimi to Boku no Saigo no Senjō und World Enemy in eng benachbarten Welten innerhalb derselben „Serapheno-Klangsprache“-Reihe angesiedelt sind.

Da bereits Figuren in mehreren Werken dieser Reihe wiederaufgetaucht sind, liegt die Vermutung nahe, dass der dortige Yunmelngen und Emperor Yunmelngen dieselbe Person oder zumindest derselbe Sterngeist in unterschiedlichen Welten oder Inkarnationen sein könnten.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:04)

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