Elletear Lou Nebulis IX

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Elletear Lou Nebulis IX
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Alter: 20
Geschlecht: Weiblich
Englischer Name: Elletear Lou Nebulis IX
Japanischer Name: イリーティア・ルゥ・ネビュリス9世
Chinesischer Name: 伊莉蒂雅·露·涅比利斯九世
Koreanischer Name: 이리티아 루 네뷸리스 9세
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🎙️ Anime-Sprecher

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Miyuki Sawashiro
Miyuki Sawashiro
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Kimi to Boku no Saigo no Senjō, Aruiwa Sekai ga Hajimaru Seisen
Kimi to Boku no Saigo no Senjō, Aruiwa Sekai ga Hajimaru Seisen
Veröffentlichungsdatum: 7. Oktober 2020

Charaktereinstellung

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Elletear Lou Nebulis IX ist die erstgeborene Prinzessin der Sternengeistnation Nebulis-Kaiserhof, eine atemberaubend schöne, hochintelligente und zugleich innerlich zutiefst zerrissene Frau, die aus Hass auf das starre Sterngeist-System ihrer Heimat zur „letzten Hexe“ und zur größten existierenden Bedrohung für Kaiserhof und Imperium wird.

Elletear Lou Nebulis IX ist die älteste Tochter von Millavair Lou Nebulis VIII und die ältere Schwester von Aliceliese Lou Nebulis IX und Sisbell Lou Nebulis IX.

Sie gehört zur reinen Blutlinie der Sterngeistträger und gilt äußerlich als Musterbild einer künftigen Königin, wurde aber wegen ihres schwachen Sterngeistes von der Thronfolge ausgeschlossen.

Sie ist etwa 20 Jahre alt, befindet sich also in ihren Zwanzigern, und tritt nach außen als perfekt erzogene, gebildete und warmherzige Prinzessin auf.

Hinter dieser Fassade verbirgt sie jedoch einen radikalen Wunsch: die vollständige Zerstörung des Nebulis-Kaiserhofs, den sie als heuchlerische „Sterngeistidylle“ empfindet.

Ihr Sterngeist „Stimme“ ist objektiv schwach, doch ihre eigene Intelligenz, soziale Brillanz und strategische Genialität machen sie zu einer Figur, die selbst von Iska mit den Acht Aposteln des Imperiums verglichen wird.

Später lässt sie sich freiwillig zur Versuchsperson des „Großen Sternenunglücks“ machen und verwandelt sich in eine inhuman starke, regenerierende Hexe, die menschliche Grenzen weit hinter sich lässt.

Name: Elletear Lou Nebulis IX

Geschlecht: Weiblich

Alter: 20 Jahre (zu Beginn der Haupthandlung)

Herkunft: Nebulis-Kaiserhof, Nation der Sternengeistnutzer

Familienstand: Unverheiratet (emotional eng an ihren „Ritter“ Yohaim Reo Armdr gebunden)

Familie:

Mutter: Millavair Lou Nebulis VIII (amtierende Königin)

Schwestern: Aliceliese Lou Nebulis IX, Sisbell Lou Nebulis IX

Lieblingsdinge:

Kinder beim Spielen begleiten, Tiere streicheln, Pflanzen pflegen.

Abneigungen:

Sterngeister als System der Wertung, der Nebulis-Kaiserhof als Institution.

Hobby:

Gedankenspiele über die „Umwälzung der Welt“ – das Ausmalen eines neuen Paradieses.

Elletear besitzt smaragdgrünes Haar und auffällige zweifarbige Augen – ein grünes und ein goldenes Auge.

In ihrer Kindheit waren beide Augen golden; das rechte verfärbte sich nach den Experimenten mit dem Großen Sternenunglück smaragdgrün.

Ihre Schönheit ist legendär und wird von Mitmenschen als „göttlich“ beschrieben.

Sie verfügt über eine derart perfekte Figur, dass selbst Frauen beim Anblick ihres nackten Körpers in Ohnmacht fallen und eine abgebrühte Wissenschaftlerin erotische Begierde verspürt.

Ihr Auftreten ist stets elegant, königlich und kontrolliert.

Sie bewegt sich mit der Selbstverständlichkeit einer Frau, die weiß, dass jede Geste beobachtet und bewertet wird – und nutzt dies bewusst aus.

Im Zustand der „Göttlichen Sternenmutation“ verwandelt sich ihr Körper in eine schwarz schimmernde, von rabenschwarzem Sternenlicht umhüllte Gestalt, die an eine in Finsternis getauchte Königin erinnert.

Nach der endgültigen Verschmelzung mit dem Großen Sternenunglück als „wahre Hexe“ ist ihr Körper nur noch eine humanoide Silhouette aus schwarzem Nebel mit hunderten von Lichtpunkten im Inneren – wie ein in Menschenform gepresster Nachthimmel.

Äußere Fassade

Nach außen ist Elletear das Idealbild einer Prinzessin.

Sie ist höflich, warmherzig, sprachgewandt, bestens gebildet und erfüllt zuverlässig all ihre repräsentativen Pflichten.

Sie fungiert als Beraterin und Stellvertreterin der Königin, reist in Grenzregionen, hört sich Sorgen der Bevölkerung an und zeigt sich dort als zugewandte, aufmerksame Herrscherin in Ausbildung.

Sie nimmt die Unsicherheit der Randgebiete gegenüber möglichen kaiserlichen Angriffen ernst und präsentiert sich als Schutzpatronin des Volkes.

Ihr Verhalten wirkt souverän, gelassen und mit einem Hauch ironischer Reife.

Sie kann ihre Schwestern Aliceliese und Sisbell mit wenigen Worten aus dem Gleichgewicht bringen und Iska durch ihren Charme und ihre geistige Beweglichkeit spielend in die Ecke drängen.

Inneres Selbst und Verletzungen

Hinter der perfekten Rolle brodelt jedoch ein massiver Komplex.

Ihr Sterngeist ist schwach, was im Nebulis-Kaiserhof, der Stärke fast ausschließlich anhand des Sterngeistes misst, einem Grundmangel gleichkommt.

Von Geburt an wurde sie von der Thronfolge ausgeschlossen, weil ihr „Stimme“-Sterngeist kaum Kraft besitzt.

Während die Sterngeister ihrer Mutter und ihrer Schwestern bestaunt und glorifiziert werden, wurde sie selbst offen verspottet, als unzureichend abgetan oder bestenfalls ignoriert.

Ihre unermüdlichen Anstrengungen – Studium, Etikette, Diplomatie, Kunst, Musik, Kochen – wurden nie als vollwertiger Ersatz anerkannt.

Sie versuchte sogar als Kind, mit ihrer Stimmenimitation ihre Mutter zu beeindrucken, wurde aber kalt abgewiesen.

Die Bevölkerung bewunderte zwar ihr Aussehen und ihre Auftritte, machte sich aber zugleich über sie lustig.

Ihre Wohltätigkeitskonzerte wurden spöttisch als „Anbiedern beim Volk“ kommentiert, als wäre das ihr einziger Wert.

All das führte zu Einsamkeit, Tränen im Verborgenen und einem Gefühl, das schwarze Schaf in der eigenen Familie zu sein.

Sie liebt ihre Mutter und Schwestern tatsächlich – aber in ihrem Herzen sitzt der nagende Gedanke, die Ausgestoßene ihres eigenen Blutes zu sein.

Hass auf das System

Elletear richtet ihren Hass nicht auf einzelne Personen, sondern auf die Struktur des Nebulis-Kaiserhofs.

Das Motto von der „Sterngeistidylle“, in der alle Sterngeistnutzer glücklich seien, empfindet sie als Lüge.

Für sie ist der Kaiserhof ein System, in dem der Wert eines Menschen über die Stärke des Sterngeistes definiert wird.

Schwächere werden dabei elegant, aber unmissverständlich diskriminiert.

Aus dieser Erfahrung wächst ihr Entschluss, die bestehende Ordnung zu zerstören.

Sie will ein neues Paradies schaffen, das nicht auf der Tyrannei der Sternengeist-Power-Skala basiert.

Dabei ist sie sich ihrer eigenen Widersprüche bewusst und verspottet sich selbst als „böse Hexe“.

Sie weiß, dass sie etwas Ungeheuerliches plant – und entscheidet sich dennoch bewusst dafür.

Sterngeist: „Stimme“

Elletears ursprünglicher Sterngeist heißt „Stimme“.

Er erlaubt ihr, jede Stimme, die sie einmal gehört hat, perfekt zu imitieren.

Diese Fähigkeit verfügt kaum über direkte Kampfkraft.

Sie taugt auch nur begrenzt als gerichtsfeste Beweisquelle, da es sich letztlich „nur“ um eine perfekte Stimmnachahmung handelt.

Ihr Sternzeichen, also das Sternenmuster, liegt am Hals in Form eines Notensymbols.

Es ist fast transparent, grau und unauffällig, was seine geringe Energie widerspiegelt.

In einer Gesellschaft, in der die Stärke des Sterngeistes fast alles bedeutet, gilt „Stimme“ als nutzlos.

Growley, der Oberhaupt des Hauses Zoa, sah in ihrer Geburt und ihrem schwachen Sterngeist die Garantie, dass seine eigene Linie in der Thronfolge gewinnen würde.

Auch Talisman vom Haus Hydra kommentiert, die Sterne hätten Elletear nicht geliebt.

Selbst Millavair Lou Nebulis VIII hält Elletears Sterngeist für ungeeignet, um eine Königin zu legitimieren.

Ironischerweise erweist sich dieser scheinbar triviale Sterngeist in der politischen Intrige als hochwirksam.

Sie imitiert etwa die Stimme von Lord Mask im Moment der Explosion im Thronsaal, um den Verdacht gezielt auf das Haus Zoa zu lenken.

Intellekt und Talente

Da ihr Sterngeist schwach ist, baut Elletear ihr Selbst auf allem auf, was sie selbst erarbeiten kann.

Sie eignet sich eine enorme Menge an Wissen an – Geschichte, Politik, Kultur, Kunst, Etikette, Sprachen.

Ihre Bildung übertrifft die ihrer Schwestern deutlich, besonders in Bezug auf die Kultur des Kaiserhofs.

Ihre Zeichnungen sind so realistisch, dass selbst der kunstkundige Iska sie mit Fotografien verwechselt.

Sie kann hervorragend kochen, beherrscht den Gesang und gibt regelmäßig Wohltätigkeitskonzerte für das Volk.

Ihr gesellschaftliches Auftreten ist tadellos, ihre Rhetorik präzise und ihr Charme gefährlich.

Sie verknüpft all das mit einer außergewöhnlichen Begabung für Strategie und Täuschung.

Iska attestiert ihr eine Verschlagenheit, die den Acht Aposteln des Imperiums Konkurrenz macht, obwohl sie erst Anfang 20 ist.

In den Augen vieler im Kaiserhof ist sie „mit allem außer einem starken Sterngeist gesegnet“.

Sisbell beschreibt sie halb ehrfürchtig, halb ängstlich als „ultimative, vollkommen perfekte große Schwester“.

Politische Rolle

Offiziell dient Elletear als Beraterin und Unterstützerin der Königin.

Sie konzentriert sich auf Außenpolitik, Reisen in die Provinzen und den Kontakt mit anderen Ländern.

Sie arbeitet daran, Spannungen an den Grenzen zu verstehen und zu entschärfen, insbesondere die Furcht vor Überfällen des Imperiums.

So baut sie sich ein Netz aus Kontakten, Informationen und Sympathien auf, das später in ihren Umsturzplänen eine wichtige Rolle spielt.

Weg zur Versuchsperson „E“

Schon Jahre vor Beginn der Haupthandlung beginnt Elletear, im Geheimen mit dem Imperium zu kooperieren.

Sie schließt sich besonders mit dem Haus Hydra zusammen, dessen Oberhaupt Talisman ohnehin den Sturz des Hauses Lou anstrebt.

Vor etwa zwei Jahren reist sie unter der Hand ins Imperium und begibt sich bewusst in die Hände der kaiserlichen Forschung.

Dort wird sie in dem Labor „Elsas Sarg“ der Wissenschaftlerin Kelvina als „Versuchsperson E“ registriert.

Ziel der Experimente ist es, die Macht des „Großen Sternenunglücks“ in einen Menschen zu transferieren.

Dabei handelt es sich um eine kosmische, sterngeistscheue Katastrophenenergie, die selbst Sterngeister fürchten.

Vor der eigentlichen Injektion unterzieht man sie einem „Patch-Test“.

Dabei wird eine so hoch konzentrierte Lösung des Unglücks auf die Haut gegeben, dass normale Menschen bereits bei Kontakt schwere Verbrennungen erleiden würden.

Elletear geht weiter: Sie trinkt die Probe einfach.

Kelvina ist entsetzt und zugleich fasziniert, denn Elletear zeigt eine außergewöhnlich hohe Kompatibilität.

Daraufhin verlangt Elletear selbst eine extrem hohe Dosis von 51 Prozent Konzentration des Großen Sternenunglücks.

Zum Vergleich: Ein anderer erfolgreicher Proband, „Versuchsperson Vi“ (Vichyssoise Alek Hydra), erhielt eine im Vergleich winzige Menge.

Die Injektion bringt Elletear an den Rand des Wahnsinns und der Auflösung ihrer Persönlichkeit.

Sie erleidet massive Abstoßungsreaktionen, verliert fast ihr Bewusstsein, doch ihre Entschlossenheit und der Gedanke an ihren „einzigen Verbündeten“ tragen sie durch.

Sie überlebt – und zwar nicht nur knapp, sondern als nahezu perfekte Symbiose.

Sie erreicht denselben Grad der Einheit von Mensch und Sterngeistenergie wie Progenitor Nebulis und Emperor Yunmelngen, die mythischen Urfiguren der Sterngeistgeschichte.

Flucht aus dem Imperium

Kelvina und die Acht Apostel des Imperiums erkennen in Elletear daraufhin eine unberechenbare Variable.

Sie verfügt über mehr Macht, als sie je kalkuliert hatten; selbst das Imperium kann nicht abschätzen, wohin sich ihre Fähigkeiten entwickeln werden.

Aus Furcht beschließen sie, Versuchsperson E – also Elletear – zu vernichten.

Elletear selbst ist bewusstlos, aber das in ihr wirkende Große Sternenunglück „hört“ die Vernichtungspläne.

Noch bevor die Exekution stattfinden kann, ermöglicht das Unglück Elletears Erwachen.

In einem halb bewusstlosen Zustand bricht sie aus dem Labor aus und kehrt schließlich zum Nebulis-Kaiserhof zurück.

Rückkehr und Tarnung

Nach ihrer Rückkehr zum Kaiserhof spielt Elletear wieder die Rolle der mustergültigen Prinzessin.

Sie setzt ihre Auslandsreisen fort und verhält sich in der Öffentlichkeit tadellos.

Im Hintergrund schreitet jedoch ihre „Göttliche Sternenmutation“ voran.

Sie leidet unter extremen Übelkeitsattacken und anderen körperlichen Abstoßungsreaktionen, während ihre Kräfte gleichzeitig wachsen.

In dieser Phase entstand auch die geheimnisvolle „schwarze Kreatur“, die Sisbell mit ihrem „Licht“-Sterngeist beobachtet.

Tatsächlich handelt es sich dabei um Elletear im mutierten Zustand.

Elletear verbirgt ihre Verwandlung vollständig vor Mutter und Schwestern.

Sie will nicht, dass die Menschen, die sie liebt, miterleben müssen, wie sie sich zunehmend in etwas Unmenschliches verwandelt.

Intrigen gegen Thron und Adel

Als sie nach längerem Aufenthalt wieder in die Hauptstadt zurückkehrt, beginnt sie mit einem fein abgestimmten Plan.

Sie informiert Lord Mask darüber, dass Sisbell angeblich mit dem Imperium paktiert, und liefert zugleich der Gegenseite gezielt Informationen.

Sie fädelt die versuchte Ermordung ihrer Mutter Millavair ein und setzt dabei ihren Stimmensterngeist ein.

Mit der Stimme Lord Masks erzeugt sie im entscheidenden Moment den Eindruck, der Anschlag gehe vom Haus Zoa aus.

Lord Mask wird vorübergehend festgenommen, das Verhältnis zwischen Haus Zoa und Haus Lou wird schwer erschüttert.

Parallel streut Elletear Informationen, die dem Imperium einen Angriff auf den Kaiserhof ermöglichen.

Sie lockt Sisbell mithilfe von Drohungen und geschickter Täuschung in die abgelegene Residenz Lou-Elze-Palais.

Damit trennt sie sowohl Sisbell als auch Aliceliese von der Königin – die beiden stärksten Verteidigerinnen des Thrones befinden sich fernab der Hauptstadt.

Iska erkennt in ihren Schachzügen die Handschrift einer Person, deren strategisches Niveau den Acht Aposteln nahekommt.

Elletear selbst wirkt während all dieser Manöver vollkommen ruhig, lächelnd und souverän, als würde sie sich bei einem höflichen Tee unterhalten.

Verwandlung während des Angriffs auf den Kaiserhof

Als das Imperium schließlich den Kaiserhof angreift, nimmt Elletear ihre Rolle in der Inszenierung ein.

Während Millavair gegen Yohaim Reo Armdr kämpft, wirft sie sich scheinbar schützend vor ihre Mutter und lässt sich von Yohaims Klinge schwer verletzen.

Vor den Augen von Aliceliese bricht sie blutend zusammen und wird von Yohaim fortgeschleppt.

Für alle Beobachter sieht es aus, als sei sie ein unschuldiges Opfer und Gefangene des Imperiums.

In Wahrheit haben Elletear und Yohaim dieses Szenario vorher abgesprochen.

Ihr Körper ist inzwischen so stark regenerationsfähig, dass eine solche Verletzung keine echte Lebensgefahr mehr darstellt.

Nach dem Rückzug der Invasionstruppen tritt Elletear im Wald in ihrer mutierten Form auf.

Ihre Haut ist tiefschwarz, sie strahlt ein schwarzes Sternenlicht aus, trägt ein dunkles Kleid und ihre Augen leuchten wie Sterne inmitten völliger Finsternis.

Ihre Stimme ist nun zweilagig – eine schöne Frauenstimme überlagert von einem abgründigen, fremdartigen Klang.

Sie erklärt, der Sterngeist habe sich noch nicht vollständig mit ihr vereinigt, weshalb ihre „Stimme“ schwanke.

Sie überrascht Growley, den Oberhaupt des Hauses Zoa, und überwältigt ihn durch einen kraftvollen Hinterhalt.

Ein Gegner, den sie früher nie hätte besiegen können, wird nun gefesselt und als „Material“ für das Imperium ausgeliefert.

Zustand zwischen Mensch und Katastrophe

Als Gefangene – oder besser gesagt „Ehrengast“ – wird Elletear in das Imperium zurückgebracht.

Ihre einstige Wunde ist schon fast verheilt, während das Große Sternenunglück ihren Körper weiter transformiert.

Sie berichtet selbst, dass ihr Körper Wasseraufnahme verweigert.

Bald schon, so vermutet sie, wird sie nicht einmal mehr atmen müssen.

Essen und Schlaf sind für sie bereits überflüssig geworden.

Ihre Existenz nähert sich der eines reinen Energie- oder Sterngeistwesens an.

Gleichzeitig empfindet sie die stetige „Durchdringung“ ihres Körpers durch das Unglück als angenehm.

Der Schmerz der Verwandlung mischt sich mit einem perversen Gefühl von Lust, als würde jede Faser ihres Seins von innen neu geformt.

Dieses sich wandelnde Verhältnis zu ihrem eigenen Körper beeinflusst auch ihre Psyche.

Sie wird grausamer, verspielt im Umgang mit Leid und erhält einen Hang zum sadistischen Spiel mit ihren Gegnern.

Beziehung zu Yohaim Reo Armdr

Yohaim, der einst ihre Klinge führte, wurde selbst im Imperium wegen eines schwachen Sterngeistes als Außenseiter behandelt.

Diese Parallele verbindet ihn und Elletear auf einer tiefen, gegenseitigen Ebene.

Sie sieht in ihm ihren „einzigen Ritter“ und gleichgesinnten Partner im Hass auf die bestehenden Systeme.

Sie schwören einander, sowohl Kaiserhof als auch Imperium zu zerstören und darauf die Grundlage für ein neues Paradies zu schaffen.

Vor ihm allein zeigt Elletear ihr unverstelltes, echtes Lächeln.

Selbst nachdem ihr Körper jede Menschlichkeit verloren hat, bleibt seine Akzeptanz ihre wichtigste emotionale Stütze.

In ihren Augen ist die gemeinsame Reise mit Yohaim bis in die tiefste Schicht des Sternenunglücks eine Art „Hochzeitsreise“.

Solange er an ihrer Seite bleibt, fühlt sie sich fähig, die gesamte Welt gegen sich zu haben.

Letzte Verwandlung

In einer Nacht, die sie als das Ende ihrer Menschlichkeit empfindet, beschließt Elletear, ihren letzten Schritt zu gehen.

Sie steht kurz davor, vollständig mit dem Großen Sternenunglück zu verschmelzen.

Sie nennt nacheinander die Elemente dieser Welt, die sie zerstören will.

Sie erklärt, sie werde als letzte Hexe alles Bestehende zerschmettern, um aus den Trümmern eine neue Ordnung aufzubauen.

Kurz darauf erfüllt ein unbeschreiblicher Schmerzensschrei das Anwesen im Imperium.

Dieser verwandelt sich nach einiger Zeit in einen „Gesang“ – eine unheimliche, jubelnde Melodie eines inhumanen Wesens.

Elletear hat die menschliche Gestalt endgültig abgelegt und ist zum personifizierten Unglück geworden.

Ihr Geist existiert weiter, aber ihr Körper ist nur noch eine bewegliche Ansammlung von schwarzer Energie.

Körper und Natur als Hexe

Als „wahre Hexe“ besteht Elletears Körper aus halbtransparentem, schwarzem Nebel, der eine humanoide Form annimmt.

In ihrem Inneren leuchten zahlreiche Lichtpunkte, als wären Sterne in einer schwarzen Hülle gefangen.

Sie kann eine humanoide, „verheiratet“ wirkende Gestalt mit schwarzem Hochzeitskleid annehmen.

Doch das ist nur eine Illusion: Unter der „Haut“ befindet sich weiterhin reiner schwarzer Nebel.

Ihre Kleidung ist im Grunde ein Teil ihres Körpers – ein manifestierter Aspekt der dunklen Energie.

Sie kann Wände durchqueren, ohne dass sich ihre Garderobe verändert, weil es keine echte physische Kleidung ist.

Innerhalb ihres Körpers existieren keine Organe, kein Blut, keine innere Anatomie.

Ein Schlag, eine Klinge oder ein Pfeil taucht lediglich in den Nebel ein, als würde man in eine Masse aus zäher Flüssigkeit greifen.

Schäden werden schnell durch nachströmende schwarze Energie repariert.

Nur extrem konzentrierte Sterngeistenergie – etwa die Sternschwerter von Iska – fügt ihr nachhaltige Wunden zu.

Angriffs- und Abwehrkräfte

Elletear kann schwarze Strömungen, Blitze und Energiewellen erzeugen, die selbst mächtige Sterngeister übertreffen.

Die Intensität ihrer Angriffe wird mit einer Sternenquelle mittlerer Größe verglichen – also mit einem natürlichen Sternengeist-„Geysir“.

Sie kann sich wie ein Sterngeist durch Materie bewegen.

Ein Gebäude, Felsen oder die Erde selbst stellen für ihren nicht-materiellen Körper kein Hindernis dar.

Sie besitzt zudem die Fähigkeit, „Fiktive Sterngeister“ (Eidos) auszustoßen – aus dem Großen Sternenunglück deformierte Sternenwesen.

Diese Eidos können allein ganze Nationen zerstören und sind mit ihr mental verbunden, sodass sie ihre Wahrnehmung teilt.

Als ultimative Waffe kann sie zum eigentlichen Kern des Großen Sternenunglücks sprechen.

Daraufhin lässt sie bei allen Personen, die bereits Teile der Unglücksenergie in sich tragen, eine vernichtende Abstoßungsreaktion entstehen.

Mit diesem Trick macht sie selbst Progenitor Nebulis, Emperor Yunmelngen und einen ehemaligen Ersten Sitz der Apostel beinahe handlungsunfähig.

Crosswell Nes Lubigate gelangt zu der Schlussfolgerung, dass Sterngeistnutzer im direkten Duell gegen sie keine Chance haben.

„Sternengesang“ – der weiterentwickelte Stimmensterngeist

Ihr ursprünglicher Sterngeist „Stimme“ entwickelt sich unter der Unglücksenergie weiter zum „Sternengesang“-Sterngeist.

Dieser erlaubt ihr, Energie in Form eines Liedes auszusenden.

Wer von diesem Gesang getroffen wird, verfällt in einen unendlichen Schlafzustand.

Es handelt sich nicht um einen körperlichen Angriff – die Energie passiert jede physische Barriere und zielt direkt auf Geist und Seele.

Nur eine Schutzschicht aus Sterngeistenergie kann den Angriff abwehren.

Für unvorbereitete oder erschöpfte Gegner ist der Gesang faktisch unausweichlich und sofort kampfentscheidend.

Elletear selbst bezeichnet diese Fähigkeit als ihre „gnädigste“ Attacke.

Sie sieht das Bewusstlosmachen der Gegner ohne körperliche Zerstörung als Form der Barmherzigkeit.

Ironischerweise ist aus dem einst „nutzlosen“ Stimmensterngeist so eine der furchterregendsten Kräfte der Welt geworden.

Durch diese Entwicklung fürchten selbst Aliceliese, Kissing Zoa Nebulis IX und andere einstige Spitzenkämpfer Elletear und verlieren nahezu jede Kampfbereitschaft.

Vom Opfer zur Täterin

Elletears ursprünglicher Traum war, ein Paradies zu schaffen, in dem schwache Sterngeistnutzer nicht mehr diskriminiert werden.

Dazu wollte sie die hierarchische Sterngeistgesellschaft des Kaiserhofs und die imperialen Unterdrückungsmechanismen gleichermaßen zerstören.

Mit der Macht der Hexe erreicht sie jedoch ein Niveau, das alles bisherige übertrifft.

Ihre Kräfte stehen über denen derer, die sie früher als „Tyrannen“ betrachtete.

Sie beginnt, ihre Stärke hemmungsloser einzusetzen und Gegner sadistisch zu vernichten.

In Kämpfen gegen die Elite des Hauses Zoa genießt sie es, jene zu demütigen, die von Geburt an alles hatten, woraus sie selbst ausgeschlossen war.

Dadurch wird ihr ursprünglicher Idealismus ad absurdum geführt.

Sie wollte das Recht des Stärkeren überwinden, praktiziert aber nun selbst eine noch radikalere Form desselben Prinzips.

Sie ist sich dieser Ironie bewusst und hasst sich dafür.

Doch sie kann nicht zurück – ihre Verwandlung ist endgültig und ihr Weg ein bewusst gewählter.

Nachlassende Vorsicht

Mit wachsender Macht lässt ihre alte Vorsicht nach.

Sie gerät mehrfach in Fallen, die sie in ihrer „menschlichen“, taktisch klugen Phase wohl durchschaut hätte.

So tappt sie in die von den Acht Aposteln vorbereiteten Sternenkristall-Barrieren.

Auch Talismans und Vichyssoise Alek Hydras Strategien am „Sonnenweg“-Sternenbrunnen erwischen sie unvorbereitet.

Talismans Angriff mit 100 Prozent reiner Unglücksenergie bringt sie tatsächlich an den Rand der Selbstauflösung.

Elletear kann nur überleben, indem sie die Hälfte der Energie auf Talisman abwälzt, was diesen in einen eigenen Katastrophenzustand zwingt.

In diesem geschwächten Moment muss sie buchstäblich über den Boden kriechen, um den zentralen Sternenbrunnen zu erreichen.

Selbst da verspottet sie noch die vor Angst erstarrte Mizeruhibi (Mizeruhibi Hydra), die sie mit ihrem „Lichtglanz“-Sterngeist hätte gefährden können.

Angriff auf das Imperium und den Kaiserhof

Nach ihrer vollständigen Verwandlung richtet Elletear ihren Zorn zunächst gegen das Imperium.

Sie dringt in das unterirdische Machtzentrum der Imperialen Regierung vor.

Auf dem Weg dorthin vernichtet sie eine zentrale Militärbasis mit ihrem Sternengesang.

Dann setzt sie ihren Weg durch den Boden direkt zum Sitz der Acht Apostel fort.

Obwohl die Apostel sich auf ihren Verrat vorbereitet hatten, werden ihre Maßnahmen von Elletears Macht hinweggefegt.

Mehrere von ihnen werden besiegt und in die Tiefe des sogenannten „Sternennabels“ gestürzt.

Anschließend erscheint sie am achten Grenzposten des Imperiums.

Dort zerstört sie die stationierten Truppen erneut mit ihrem Gesang.

Sie trifft auf Lord Mask, Kissing Zoa Nebulis IX und die Elite des Hauses Zoa.

Trotz der Kräfte des Maskierten und der Unterstützung Kissing bleibt Elletear faktisch unverwundet.

Mit einem weiteren Einsatz ihres Gesangs löscht sie faktisch das Haus Zoa am Grenzposten aus.

Kissing kann zwar entkommen, doch der Schaden ist irreversibel.

Kurz darauf trifft Elletear in ihrer schwarzen Gestalt auf Aliceliese.

Sie legt offen, dass der Weg über einen Sieg des Kaiserhofs über das Imperium nur zu einem noch fanatischeren Glauben an starke Sterngeistnutzer führen würde.

Daher, erklärt sie, müssten sowohl Kaiserhof als auch Imperium zerstört werden.

Nur aus der völligen Vernichtung könne sie ein „wahres Paradies“ erschaffen, das auch die Schwachen einschließt.

Begegnung mit Iska und den Urgestalten

Elletear stellt sich auch Iska, Progenitor Nebulis, Emperor Yunmelngen und anderen Spitzenkräften.

Sie kompensiert ihre Defizite im direkten Kampf mit diesen Mythengestalten, indem sie das Große Sternenunglück selbst anruft.

Sie setzt erneut ihren Sternengesang und die Reaktionsfähigkeit des Unglücks ein, um ihre Gegner zu schwächen.

Als sie sich dann direkt ihrer Schwester Aliceliese zuwendet, greift Iska ein.

Sein Sternschwert fügt Elletear erstmals eine eindeutig schmerzhafte Wunde zu.

Sie reagiert überrascht, aber fast freudig – denn sie hat auf genau diesen Moment gewartet.

Sie hat darauf gesetzt, dass ihr „Ritter“ Yohaim ihr in dieser Lage zu Hilfe eilt.

Als er tatsächlich erscheint, wird der Kampf unterbrochen, und Elletear zieht sich gemeinsam mit Yohaim zurück, nachdem sie eine Fiktive Sterngeistkreatur als Ablenkung zurückgelassen hat.

Kampf am „Sonnenweg“ und Reise zum Kern des Unglücks

Der Sternenbrunnen „Sonnenweg“ gilt als potenzieller Zugang zum Kern des Großen Sternenunglücks.

Dort wartet das Haus Hydra – Talisman, Mizeruhibi, Vichyssoise – auf Elletears Ankunft.

Talismans physische Angriffe und Vichyssoises Unglücksenergie sind gefährlich, erreichen aber zunächst nicht ihre Todeszone.

Mizeruhibis Fähigkeit, reine Sterngeistnutzer zu verstärken, wäre allerdings ein echter Trumpf gegen Elletear.

Elletear erkennt Mizeruhibi als eine ihrer wenigen natürlichen „Gegenspielerinnen“, ähnlich wie Iska mit seinem Sternschwert.

Sie entscheidet sich, Mizeruhibi daher mit ihrem Sternengesang auszuschalten.

Doch Talismans und Mizeruhibis Sterngeister haben zufällig eine gewisse Resistenz gegen Elletears Gesang, und Vichyssoise ist selbst durch Unglucksenergie verändert.

Sie überstehen den Angriff und widerlegen damit Elletears Erwartung, dass ihr Gesang hier absolut sein würde.

Elletear deutet dies als Ablehnung ihrer „milden“ Form der Vernichtung und gerät in Wut.

Sie lässt rote Augen in ihrem schwarzen Gesicht aufleuchten, verlängert ihre Klauen und kündigt einen rein physischen Vernichtungsakt an.

Talisman kontert, indem er ihr ein Konzentrat aus 100 Prozent reiner Unglücksenergie injiziert.

Elletear gerät an den Rand der Selbstvernichtung und formt einen schwarzen Kokon, in den sie auch Talisman hineinzieht.

Als der Kokon Zerbricht, bleibt eine schwer geschwächte Elletear zurück, die sich kaum noch bewegen kann.

Talisman steht zwar, ist aber mental gebrochen, da Elletear ihm die Hälfte der Energie aufgezwungen hat.

Sie kriecht zum Rand des Sternenbrunnens, während Mizeruhibi gelähmt zusieht.

Im letzten Moment erscheint Yohaim, nimmt Elletear in die Arme und begleitet sie in den Abgrund.

Für Elletear ist der Sprung in den Sternenbrunnen der Beginn der letzten Etappe ihrer „Reise“.

Gemeinsam mit Yohaim sinkt sie zum Kern des Großen Sternenunglücks hinab, entschlossen, dort noch größere Macht zu erlangen.

Sie spricht den Kataklysmus an, als wäre er ein alter Bekannter, und fordert ihn auf, gemeinsam seinen „Traum“ zu erfüllen.

Damit bindet sie ihr Schicksal endgültig an die kosmische Katastrophe und wird zur Schlüsselfigur einer möglichen totalen Vernichtung oder Neuerschaffung der Welt.

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(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:04)

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