Dora-chan ist ein männlicher Pixiedrache und der dritte Vertrauter von Tsuyoshi Mukouda aus dem Werk „Tondemo Skill de Isekai Hōrō Meshi“, der trotz seiner kleinen Gestalt die Kampfkraft eines Helden erreicht und den Segen des Kriegsgottes Vahagn trägt.
Er ist äußerlich ein kleiner Drache mit rötlich-rosafarbenen Schuppen, innerlich aber ein frecher, starker Kämpfer mit ausgeprägtem Gerechtigkeits- und Fressinstinkt.
Name: Dora-chan
Geschlecht: unbekannt (im Original männlich, hier geschlechtsneutral geführt)
Art: Pixiedrache
Alter: 116 Jahre (zum Zeitpunkt des Web-Kapitels 110: 116 Jahre, dort auch einmal als 110 Jahre erwähnt)
Rolle/Beruf: Vertrauter von Tsuyoshi Mukouda
Erstauftritt: Web-Kapitel 110, Light-Novel-Band 2, Manga-Kapitel 34
Wohnort/Operationsbasis: Königreich Leonhardt, Stadt Calerina
Vertragspartner: Tsuyoshi Mukouda
Göttlicher Segen: Segen des Kriegsgottes Vahagn (ab Web-Kapitel 121, Light-Novel-Band 3, Manga-Kapitel 41)
Synchronsprecher:
– Drama-CD-Version: Hiro Shimono
– Anime-Version: Ayumu Murase
Dora-chan gehört zur sehr seltenen Drachenart der Pixiedrachen, die klein, flink und schwer zu entdecken sind.
Selbst unter Abenteurern ist diese Art kaum bekannt, und nur wenige haben überhaupt schon von Pixiedrachen gehört.
Optisch wird Dora-chan wegen seiner Größe oft für einen Drachenkinder gehalten.
Für einen Pixiedrachen ist er jedoch bereits ausgewachsen und gilt als erwachsener Drache.
Seine Kampfkraft wird mit der eines Helden verglichen und macht ihn zu einer enormen Verstärkung für Mukoudas Gruppe.
Im Vergleich zu seinen gewaltigen Kameraden Fel und Sui ist Dora-chan der kleinste im Team – und entsprechend auch am wenigsten verfressen.
Dora-chan verfügt über eine beeindruckende Palette an Magie und Kampfskills.
Er kombiniert hohe Beweglichkeit mit mächtiger Elementarmagie und einem extrem aggressiven Kampfstil.
Magische Fähigkeiten
Dora-chan beherrscht folgende Magiearten:
Feuermagie
Wassermagie
Windmagie
Erdmagie
Eismagie
Blitzmagie
Heilmagie
Die Vielzahl an Elementen macht ihn extrem anpassungsfähig im Kampf.
Trotzdem fällt seine Heilmagie in der Gruppe kaum auf, weil Mukouda, Fel, Gon-ji und Sui bereits über sehr starke Schutz- und Heiloptionen verfügen.
Spezielle Skills
Neben Elementarmagie besitzt Dora-chan folgende Kampffertigkeiten:
砲撃 (Hōgeki / „Schussangriff“ bzw. „Artillerieschlag“):
Er umhüllt seinen Körper mit Feuer- oder Blitzmagie, beschleunigt massiv und rammt den Gegner wie ein lebendiges Projektil.
Dieser Angriff ähnelt einem magischen Geschoss mit Drachenkörper, das mit enormer Wucht einschlägt.
Kampfverstärkung:
Erhöht seine körperlichen und magischen Fähigkeiten im Kampf.
In Kombination mit Vahagns Segen erreicht er eine Kampfkraft, mit der selbst Fel vorsichtig sein muss.
Dora-chan ist außerdem ein wichtiger Aufklärungs- und Flug-Scout der Gruppe.
Bis zum Beitritt von Gon-ji war er der einzige, der zuverlässig fliegen und Luftaufklärung übernehmen konnte.
Kampfverhalten
Sein bevorzugter Stil ist extrem offensiv:
Er geht gerne auf kurze Distanz, um seinen Artillerieschlag einzusetzen, statt aus der Ferne Magie zu schleudern.
Durch seine hohe Geschwindigkeit kann er Gegner überrumpeln, bevor diese richtig reagieren.
Fel selbst hält Dora-chans Attacken für so gefährlich, dass auch er nicht unachtsam werden darf.
Trotz seiner Stärke hat Dora-chan einige klare Schwachpunkte.
Die größte davon ist seine starke Empfindlichkeit gegen Kälte.
In den schneebedeckten Ebenen der Ebenen der Brixst-Dungeon-Etagen 45 und 46 im Königreich Ellman war Dora-chan fast vollständig kampfunfähig.
Er konnte sich dort kaum eigenständig bewegen und musste in einer Tasche für Sui sitzen, während Mukouda ihn trug.
Solange Mukouda noch nicht das kalteresistente „Yeti-Mantel“-Ausrüstungsstück erhalten und angelegt hatte, war selbst magische Unterstützung durch Dora-chan kaum möglich.
In kalten Regionen ist er daher stark auf die Hilfe seiner Gefährten angewiesen.
Seine Verteidigungskraft ist im Vergleich zu seiner Offensivkraft eher gering.
Er ist zwar schnell und kann viel ausweichen, aber direkte starke Treffer steckt er weniger gut weg als große Drachen oder massive Monster.
Segen des Kriegsgottes Vahagn
Auf Mukoudas Wunsch hin erhält Dora-chan den Segen des Kriegsgottes Vahagn.
In der Manga-Version wird zuvor durch eine Analyse Vahagns festgestellt, dass Dora-chan überhaupt würdig ist, diesen Segen zu empfangen.
Im Kampf steigert dieser Segen Dora-chans Statuswerte um das 1,5-Fache.
Mukouda selbst kann allerdings schwer beurteilen, ob der Segen im Gefecht ständig aktiv ist oder sich situativ einschaltet, weil Dora-chan ohnehin sehr stark ist.
Vahagn kommentiert Dora-chans Namen mit dem Hinweis, dass es ein „merkwürdiger Name“ sei.
Göttliche Botschaften, die an Mukouda gerichtet sind, kann Dora-chan nicht direkt hören, aber prinzipiell wäre eine direkte Eingebung an ihn selbst denkbar.
Zusammenarbeit mit dem Schmiedegott-Hephaestos-Segen
In der Manga-Version spielt Dora-chan auch eine Rolle beim Schmieden.
Dort ist festgelegt, dass ein Feuerzauberer mit Vahagns Segen einem Wassermagier mit Hephaestos’ Segen beim Schmieden helfen kann.
Sui besitzt den Segen der Wassergöttin und des Schmiedegottes Hephaestos, kann die Schmiedefähigkeit aber allein nur langsam nutzen.
Mit Dora-chans starker Feuermagie unter Vahagns Segen entstehen Waffen deutlich schneller und effizienter.
Dora-chan wirkt wie ein frecher Junge mit lebhaftem Mundwerk und starkem Selbstbewusstsein.
Er spricht in einem lockeren, jugendlichen Ton, ist vorlaut, schlagfertig und liebt es zu sticheln.
Trotz seiner frechen Art ist er grundsätzlich kameradschaftlich und fürsorglich.
Gegenüber der jüngeren Sui zeigt er immer wieder Rücksicht und Zuneigung.
Er mag es, im Mittelpunkt zu stehen und sich bemerkbar zu machen, was bei seiner geringen Körpergröße verständlich ist.
Obwohl er am kürzesten von allen bei Mukouda ist, hängt er sehr an ihm, klammert sich gerne an seinen Kopf oder Rücken und sucht seine Nähe.
Gegenüber Elrand, dem „Drachenfanatiker“, entwickelt Dora-chan jedoch eine deutliche Abneigung.
Er fühlt sich von Elrands übertriebener Begeisterung bedrängt, was später auch Gon-ji nachvollziehen kann – beide trösten sich gegenseitig mit diesem Problem.
Dora-chan lebt nach einem klaren Prinzip von „Fressen und gefressen werden“ – dem Recht des Stärkeren.
Dies passt zu Fels eigener Philosophie der natürlichen Auslese.
Fel hat in der Vergangenheit bereits einen anderen Pixiedrachen getötet.
Weder Fel noch Dora-chan empfinden deswegen Schuld, da sie beide das Motto „Schwäche bedeutet Gefressenwerden“ als Teil der Welt akzeptieren.
Dieses Weltbild zeigt sich auch, als der Sohn der Adelsfamilie Langrich nach der Situation mit dem anderen Pixiedrachen fragt.
Fel bleibt bei seiner knappen, aber konsequenten Haltung: Schwächere fallen den Stärkeren zum Opfer, und das ist normal.
Zu Tsuyoshi Mukouda
Dora-chan nennt Mukouda schlicht „du“ und behandelt ihn vertraut, manchmal frech, aber immer loyal.
Er ist Mukouda gegenüber sehr anhänglich und wurde überhaupt erst sein Vertrauter, weil Mukoudas Essen so gut war.
Trotz seiner Sprüche respektiert er Mukoudas Rolle als Anführer der Gruppe.
Er beschwert sich zwar über den eigenen Namen, akzeptiert ihn nach und nach aber als Teil seiner Identität.
Zu Fel
Fel nennt Dora-chan nach seiner Art, also „Pixiedrache“, und die beiden haben eine Mischung aus Rivalität und Respekt.
Fel ist beeindruckt von Dora-chans Stärke, unterschätzt ihn nicht und sieht ihn als ernstzunehmenden Kämpfer.
Gleichzeitig unterscheidet Fel klar zwischen Dora-chan und anderen Pixiedrachen, die er in der Vergangenheit gejagt hat.
Das Verhältnis ist ruppig-freundschaftlich, aber im Kern durchaus von gegenseitiger Achtung geprägt.
Zu Sui
Zu Sui verhält sich Dora-chan wie ein älterer, etwas frecher Bruder.
Er spielt gerne mit Sui, neckt sie, passt aber auch auf sie auf und hilft ihr.
In der Manga-Version arbeiten Dora-chan und Sui oft gemeinsam in der Küche oder bei der Waffenherstellung.
Die beiden bilden so etwas wie ein kleines „Duo der niedlichen, aber gefährlichen Monsterkinder“.
Zu Elrand
Elrand ist ein fanatischer Drachenliebhaber, was für Dora-chan alles andere als angenehm ist.
Dora-chan fühlt sich von ihm übermäßig angegafft und bedrängt und empfindet ihn als anstrengend und unheimlich.
Später teilt er dieses Leid mit Gon-ji, der ähnliche Erfahrungen mit Elrand macht.
Beide finden in ihrem gemeinsamen Ärger über den Drachenfan eine gewisse Verbundenheit.
Dora-chan begegnet Mukouda im Ishtam-Wald des Königreichs Leonhardt.
Dort streift er umher, völlig ausgehungert und auf der Suche nach etwas Essbarem.
Der Duft von Gyoza mit knusprigen Flügeln, die Mukouda gerade zubereitet, lockt Dora-chan schließlich an.
Er zeigt sich der Gruppe aus reiner Fresslust und wird von Mukoudas Kochkünsten derart überzeugt, dass er aus eigenem Antrieb einen Vertrautenvertrag eingeht.
Im Manga bekommt Dora-chan zusätzlich noch Mukoudas Onigiri als Mitternachtssnack.
Dieser Einstieg legt den Grundstein für seine Rolle als „kleiner, gefräßiger, aber starker Drache“ in der Gruppe.
Eigentlich wollte Dora-chan einen coolen, imposanten Drachen-Namen.
Durch ein Missgeschick bei der Registrierung wurde jedoch „Dora-chan“ als voller Name eingetragen.
Dora-chan ist darüber zunächst frustriert und meckert ausführlich über Mukoudas schlechten Namensgeschmack.
Er hadert mit der Niedlichkeit des Namens, die gar nicht zu seinem Selbstbild als starker Drache passt.
Nachdem er allerdings hört, wie Fel selbst damals zu seinem Namen gekommen ist, gibt er den Widerstand auf.
Er akzeptiert schließlich „Dora-chan“ als seinen offiziellen Namen – wenn auch mit etwas seufzender Resignation.
Obwohl Dora-chan zum Drachenvolk gehört, ist er wegen seiner kleinen Statur eher klein im Appetit.
Im Vergleich zu Fel oder Sui isst er deutlich weniger, genießt sein Futter aber sehr bewusst.
Sein erklärtes Lieblingsdessert ist Pudding.
Auch wenn er nicht ganz so verfressen wie Sui ist, hat er doch einen ausgeprägten Sinn für guten Geschmack.
In der Manga-Version hilft er Mukouda zusammen mit Sui gelegentlich bei der Essenszubereitung.
Während Fel zum Beispiel wegen seiner unsauberen Krallen vom Schneiden des Fleisches ausgeschlossen ist, darf Dora-chan mit seinen Krallen Gemüse schneiden – etwas, das Fel ohnehin nicht tun würde, da er Gemüse nicht besonders mag.
Im Webroman bleibt Dora-chan über längere Passagen hinweg eher unauffällig.
Um dies auszugleichen, wird seine Präsenz in der Manga-Adaption deutlich verstärkt.
In der Manga-Version klebt Dora-chan häufiger an Mukoudas Rücken oder Kopf und spielt viel mit Sui.
So wird sein niedliches, aber lebhaftes Wesen stärker in Szene gesetzt.
Zusätzlich hilft er Mukouda beim Kochen und tritt gemeinsam mit Sui als „Hilfskoch-Team“ auf.
Seine Feuermagie wird außerdem wichtig für das gemeinsame Schmieden zusammen mit Sui und den göttlichen Segen von Vahagn und Hephaestos.
In dieser Fassung benötigt Sui für die Aktivierung der Schmiedefähigkeit zwingend die Mithilfe eines starken Feuerzauberers mit Kriegsgott-Segen.
Dora-chan wird dadurch zu einem unentbehrlichen Partner bei der schnellen Herstellung von Waffen und Rüstungen.
Pixiedrachen sind allgemein stark scheu und zeigen sich selten Menschen.
Die Population ist gering, und selbst erfahrene Abenteurer wissen kaum etwas über sie.
Fel beschreibt gewöhnliche Pixiedrachen als „ziemlich stark“.
Typisch für sie ist derselbe Signaturangriff wie bei Dora-chan: Sie hüllen ihren Körper in vor allem Feuer- oder Blitzmagie und rasen mit Hochgeschwindigkeit auf den Gegner zu – die Fähigkeit, die als Skill „砲撃 (Artillerieschlag/Schussangriff)“ bezeichnet wird.
In einer Bonusgeschichte in Light-Novel-Band 8 trifft Dora-chan indirekt auf die Erinnerung an einen anderen Pixiedrachen.
Er hatte vor Jahrzehnten von einem Artgenossen einen Hinweis auf die Lage einer heißen Quelle erhalten.
Dora-chan kann sich allerdings an den genauen Ort nicht mehr erinnern.
Fel hilft ihm, das Gebiet einzugrenzen, und gemeinsam entdecken sie schließlich die gesuchten Onsen.
Es gibt zwei wichtige bekannte heißen Quellen:
Eine liegt am Fuß eines Berges im Westen im Kaiserreich Geisler, die andere am Fuß eines Berges im Osten im Königreich Leonhardt bei den „Zavadil-Quellen“.
Die Zavadil-Quelle besitzt zudem einen kleinen magischen Regenerationseffekt.
In der Manga-Version gibt es zusätzlich ein erstes Onsen-Erlebnis im „Heilpilz-Onsen“ des „Waldes der Magie“ im Königreich Feenen.
Dort genießt die Gruppe bereits vor den anderen Orten ein entspannendes Bad.
Dora-chan ist im Team die perfekte Mischung aus mobiler Angreifer, Späher und heimlicher Stimmungsmacher.
Seine enorme Beweglichkeit, die breite Magiepalette und der Segen Vahagns machen ihn im Kampf zu einer Schlüsselfigur.
Außerhalb des Kampfes prägt er den Alltag durch seine freche, lebendige Persönlichkeit und seine enge Bindung an Mukouda und Sui.
Seine Anwesenheit macht die Gruppe nicht nur stärker, sondern auch bunter, lauter und menschlicher – oder besser gesagt: drachiger.
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