Elrand ist ein männlicher Elf und ehemaliger S‑Rang‑Abenteurer aus der Light-Novel- und Manga-Reihe „Tondemo Skill de Isekai Hōrō Meshi“, der als Gildenmeister der Abenteurergilde in der Dungeon-Stadt Dran bekannt ist und vor allem durch seine extreme Besessenheit von Drachen auffällt.
Name: Elrand
Geschlecht: Männlich
Rasse: Elf (Quarter-Hochelf)
Alter: 334 Jahre
Beruf: Gildenmeister der Abenteurergilde in Dran, ehemaliger S‑Rang‑Abenteurer
Staat / Region: Königreich Leonhardt, Dungeon-Stadt Dran
Familienstand: Geschieden (ehemals verheiratet, Frau ist weggelaufen)
Verwandtschaft: Großonkel ist der Hochelf Jorgen (Bruder des Großvaters)
Ehemalige Gruppen: „Lightning Storm“, später „Sonnenglanz-Trupp“
Erstauftritt: Figur aus „Tondemo Skill de Isekai Hōrō Meshi“
Synchronsprecher (Anime): Daisuke Namikawa
Elrand ist Gildenmeister der Abenteurergilde der Dungeon-Metropole Dran und zählt zu den wenigen bekannten ehemaligen S‑Rang‑Abenteurern des Königreichs.
Er wird als außergewöhnlich schöner, in den Jahren gereifter Elf beschrieben, dessen äußere Eleganz im krassen Gegensatz zu seinem inneren Drachen-Fanatic steht.
In der Welt der Abenteurer genießt Elrand hohes Ansehen für seine Kampfkraft, seine große Erfahrung und sein enzyklopädisches Wissen über Monster und Alchemie.
Zugleich ist er jedoch berüchtigt für sein chaotisches Verhalten, sobald Drachen im Spiel sind, und für seine notorische Abneigung gegenüber Büroarbeit.
Obwohl er als Gildenmeister offiziell im Ruhestand ist, sind seine Fertigkeiten als Kämpfer und als Spezialist für Zerlegung und Verarbeitung magischer Kreaturen weiterhin „erstklassig“.
Seine extremen Aktionen rund um Drachen – bis hin zur eigenmächtigen Kündigung als Gildenmeister – bringen ihn immer wieder in Konflikt mit Vorgesetzten, Kollegen und Verbündeten.
Elrand wirkt im normalen Umgang höflich, ruhig und gebildet.
Seine Redeweise ist meist förmlich, freundlich und kontrolliert.
Sobald das Thema „Drache“ fällt, verliert er jedoch jede professionelle Distanz.
Er verwandelt sich dann in einen unberechenbaren Drachen-Fanatiker, der bereit ist, Regeln, Amtswege und sogar seine Karriere zu opfern, nur um einem Drachen nahe zu sein.
Unter Abenteurern ist er als „weirder Drachenfan“ bekannt, der bei Drachenbegegnungen jegliche Vernunft vergisst.
Im Alltag gilt er dagegen als grundsätzlich vernünftig, wenn auch extrem bequem, was Verwaltung, Papierkram und Verantwortung angeht.
Schriftliche Arbeit schiebt er systematisch seinem Stellvertreter Ugol zu.
Sobald Ugol ihn deshalb zusammenstaucht, hat Elrand nicht im Geringsten den Mut, ihm zu widersprechen.
Aus Sicht von Tsuyoshi Mukouda ist Elrand „kein schlechter Mensch, aber furchtbar anstrengend“.
Nach diversen Drachen-Stalking-Aktionen setzt Mukouda seine persönliche Bewertung schließlich auf das Level eines „extrem penetranten, krabbelnden Plagegeists“.
Trotz seiner Obsession kann Elrand klar zwischen persönlichem Interesse und kriminellen Handlungen unterscheiden – zumindest solange es nicht um Alt-Drachen und Dra-chan geht.
Er ist sich bewusst, dass Unterschlagung von Drachenmaterial oder offensichtliche Vergehen ihn zur Versklavung oder Hinrichtung führen würden, und vermeidet exakt diese Grenze … bis seine Alt-Drachen-Besessenheit sie praktisch ausblendet.
Elrand ist ein Quarter-Hochelf: Sein Großonkel Jorgen ist ein Hochelf, der Bruder von Elrands Großvater.
Damit hat Elrand zumindest einen Teil des hohenelfischen Blutes geerbt, was seine lange Lebensdauer und hohe magische Begabung erklärt.
Er war in früheren Zeiten Mitglied der Abenteurergruppe „Lightning Storm“.
In dieser Zeit besuchte er auch Jorgens Dorf und erlebte dort die Jagd auf einen Grün-Drachen, der von den Dorfbewohnern in einem dreitägigen Kampf besiegt wurde.
Für Elrand war dies die erste echte Begegnung mit einem Drachen, und er war so begeistert, dass er alle Anwesenden mit Detailfragen zum Drachen löcherte.
Diese Erfahrung gilt als eine Art Startsignal für seine spätere, extreme Drachenfixierung.
Später schloss er sich der Gruppe „Sonnenglanz-Trupp“ an, zu der auch Rodolfo gehörte.
Rodolfo zählt daher zu seinen engsten alten Weggefährten und zu den wenigen, die Elrand wirklich verstehen oder zumindest ertragen können.
Als Abenteurer arbeitete Elrand lange auf das Ziel hin, ein „Drachentöter“ zu werden.
Allerdings wurden im Königreich seit circa 238 Jahren keine Drachen mehr besiegt, und auch Elrand kam im aktiven Abenteurerleben nie zu einem echten Drachen-Kill.
Irgendwann erkannte er, dass sein Körper – trotz Elfen-Langlebigkeit – nicht ewig die Belastungen eines Frontkämpfers würde tragen können.
Deshalb zog er sich aus dem aktiven Abenteurerleben zurück und nahm mit 302 Jahren den Posten des Gildenmeisters in Dran an.
Sein Hintergedanke war dabei alles andere als rein administrativ:
Er blieb bewusst in der Gilde, in der Hoffnung, eines Tages doch noch die Zerlegung eines Drachen miterleben zu können.
Allgemeine Skills
Elrand verfügt über eine bemerkenswerte Kombination aus Kampf- und Nützlichkeitsskills.
Diese Fähigkeiten sind der Grund, warum er selbst als „Rentner“ unter den Abenteurern gefürchtet respektiert wird.
Bekannte Skills:
Schwertkunst
Magische Item-Box
Wasser-, Gras-, Holz- und Windmagie
Körperverstärkung
Magiekontrolle
Schwertkunst
Elrand beherrscht eine eigens entwickelte, unorthodoxe Schwerttechnik.
Damit ist er in der Lage, gewöhnliche Monster in einem Zug niederzustrecken.
Tsuyoshi Mukouda hält ihn allein auf Grundlage seiner Schwertkunst für absolut glaubwürdig als ehemaligen S‑Rang‑Abenteurer.
Wenn Dra-chan in Gefahr ist, steigert sich Elrands Leistung nochmals deutlich, da er dann Körperverstärkung und Magiekontrolle an ihr Limit bringt – eine Art „Adrenalin-Overdrive“.
Auch lange nach seinem Rückzug aus dem aktiven Dienst kann er sich in entscheidenden Momenten auf seine früheren Reflexe verlassen.
In Kämpfen agiert er dann fokussiert, effizient und überraschend furchteinflößend.
Magische Item-Box
Elrand besitzt eine Item-Box, in der er sowohl Ausrüstung als auch seltene Getränke und Materialien lagert.
Besonders bekannt sind seine edlen Weine mit Drachenbezug, etwa der Rotwein „Drachenblut“ und der Weißwein „Drachentränen“.
Diese Weine hat er Mukouda und dessen Gefährten spendiert.
Sammelt man zehn Korken dieser Weine, kann man sie gegen einen speziellen Kelch eintauschen – eine Art Sammlerbonus, den Elrand mit strahlenden Augen erklärt.
Elementarmagie: Wasser, Gras, Holz, Wind
Elrand beherrscht verschiedene Natur- und Windelemente, darunter eine Form von Gras- und Pflanzenmagie.
Diese Magie ist in Dungeons häufig geschwächt oder wird ganz neutralisiert, weshalb sie lange ein eher stiefmütterliches Dasein fristete.
In neueren Darstellungen sieht man ihn jedoch, wie er mit Ranken und Schlingpflanzen schwächere Untote bindet, um Kämpfe zu vermeiden.
So nutzt er Grasmagie eher taktisch als direkte Angriffsmagie.
Körperverstärkung und Magiekontrolle
Seine Körperverstärkung erlaubt ihm, kurzfristig weit über die normalen Grenzen seines Körpers hinauszugehen.
In Verbindung mit exakter Magiekontrolle kann er seine Kraft und Geschwindigkeit punktuell auf beeindruckendes Niveau bringen.
Diese Kombination erklärt, warum Elrand in lebensbedrohlichen Situationen auf einmal deutlich stärker wirkt als sein „Semi-Ruhestand“ vermuten lässt.
Mehrfach wird angedeutet, dass er in „Feuerprobe-Momenten“ zu Leistungen fähig ist, die an seine S‑Rang‑Zeit erinnern.
Elrand ist im Königreich Leonhardt der einzig bekannte Spezialist, der Drachen auf höchstem Niveau zerlegen und ihre Einzelteile fachgerecht konservieren kann.
Seine Kenntnisse umfassen Anatomie, alchemistische Weiterverarbeitung und die schonende Gewinnung besonders empfindlicher Materialien.
Er stellt eigene Konservierungsflüssigkeiten für Organe und Innereien her.
Seine selbst entwickelte Lösung erlaubt es zum Beispiel, Dracheninnereien langfristig, qualitativ hochwertig und marktfähig zu erhalten.
Neben Drachen kennt er sich auch mit vielen anderen Monstern und ihren wirtschaftlichen oder magischen Verwendungen aus.
Mukouda bittet ihn daher, ihm die Grundlagen der Zerlegung beizubringen, was Elrand fachlich präzise und geduldig tut.
Dieser Lehrmeister-Moment zeigt, dass Elrand, abseits seiner Drachenverrücktheit, durchaus verantwortungsbewusst und professionell agieren kann.
Es ist eine seiner ruhigeren, fast „pädagogischen“ Seiten.
Elrand ist nicht nur „Fan“ von Drachen, er ist gefährlich nahe an einem klinischen Fall.
Seine Drachenverliebtheit schlägt in Stalking, Regelbrüche und Selbstgefährdung um.
Forschung und Archiv-Einbrüche
In der Vergangenheit hat Elrand in der königlichen Bibliothek eines inzwischen untergegangenen Staates in den geschützten Sonderbeständen zu Drachen geforscht.
Er ist dabei unerlaubt in den Raum für wichtige Dokumente eingedrungen, um dort heimlich Schriften über Drachen zu studieren und abzuschreiben.
Rechtlich ist das heute bedeutungslos, da das betreffende Land bereits untergegangen ist.
Dennoch zeigt es, wie weit Elrand schon damals bereit war zu gehen, wenn es um Dracheninformationen ging.
In seinen Abschriften fand sich beispielsweise die Behauptung, Pixiedrachen ernährten sich ausschließlich von Magie und Blütennektar.
Dra-chan selbst dementiert dies später direkt und stellt klar, dass Pixiedrachen am liebsten Fleisch essen, aber im Grunde Allesfresser sind.
Berufswahl aus Drachenliebe
Elrand nahm das Amt des Gildenmeisters von Dran ganz bewusst an, um die Chance zu erhöhen, irgendwann selbst einen Drachen zerlegen zu können.
Seit seiner Ernennung bis zum Eintreffen von Tsuyoshi Mukouda dauerte es 32 Jahre, bis er endlich einen Erddrachen eigenhändig in die Hände bekam.
Die Zerlegung dieses Erddrachen dauerte drei Tage.
Für Elrand war dies die Erfüllung eines lang gehegten Traums, den er mit fast religiöser Ehrfurcht durchführte.
Dabei kommentierte er etwa das tiefrote Drachenblut mit den Worten, diese Farbe sei so wunderschön, dass er sie ewig ansehen wolle.
Illustrationen zeigen ihn in diesem Moment mit einem höchst verstörten Gesichtsausdruck, der selbst unter Fans als „der mit Abstand schlimmste Zeichenmoment“ der Buchreihe gilt.
Moralische Grenze – und ihr Bruch
Elrand betont, er würde niemals Drachenmaterial unterschlagen:
„Wenn ich Drachenmaterialien veruntreuen würde, zerstörte das nicht nur das Vertrauen in die Gilde, sondern ich selbst würde als krimineller Sklave enden oder sogar hingerichtet werden – und so sehr liebe ich mein Leben dann doch.“
Bis zu einem gewissen Punkt hält er sich tatsächlich strikt an diese Grenze.
Er nennt es töricht, kurzfristige Gewinne über die Chance künftiger Drachentreffen zu stellen.
Später jedoch, als Alt-Drachen ins Spiel kommen, zeigt sich, dass seine Besessenheit ihm praktisch die restliche Selbstkontrolle raubt.
Seine Aktionen rund um den Alt-Drachen „Gon-Opa“ sind ein Paradebeispiel für das völlige Ignorieren aller Warnsignale.
Beispiele fragwürdiger Taten
Er zahlt für zwei Fläschchen Erddrachenblut 300 Goldstücke.
Für die Hälfte der Leber des Erddrachen legt er 1500 Goldstücke hin.
Für einen einzigen Erddrachenzahn zahlt er 2000 Goldstücke – ohne Rücksprache mit der Gildenzentrale.
Der Kauf des Zahns war eine reine Privatentscheidung, um daraus ein „Drachenschwert“ zu schmieden.
Dies war ganz klar Missbrauch seiner Position als Gildenmeister, da er hier nicht als Vertreter der Gilde, sondern als Fanboy gehandelt hat.
Als er von Mukouda hört, dass das Fleisch des Erddrachen köstlich sei, lädt er sich kurzerhand selbst zum Essen ein und schiebt seine Büropflichten auf Ugol ab.
Für zwei Stücke Drachensteak – eines mit Salz und Pfeffer, eines mit Sojasauce – zahlt er 100 Goldstücke, nachdem Mukouda eine noch absurdere Summe abgelehnt hat.
Nach der Nachricht von der Erlegung eines Rotdrachen durch Mukouda und dessen Gefährten kehrt Elrand nicht pflichtgemäß nach Dran zurück.
Stattdessen reist er einfach zur Hafenstadt Avering, um sich Mukouda anzuschließen und im dortigen Dungeon mitzulaufen – in der Hoffnung, den Rotdrachen direkt vor Ort zerlegen zu können.
Erste Eindrücke und gegenseitige Einschätzung
Als Elrand zum ersten Mal auf Mukouda trifft, erkennt er sofort dessen außergewöhnliche Gefährten – insbesondere Fel und Dra-chan.
Er behandelt Mukouda anfangs sehr höflich und seriös, auch wenn seine Begeisterung über Dra-chan ihn schnell aus der Fassung bringt.
Mukouda empfindet Elrand früh als „anstrengend, aber nicht bösartig“.
Je weiter sich Elrands Drachenfixierung auslebt, desto mehr kippt diese neutrale Einschätzung jedoch ins Negative.
Für Elrand wiederum ist Mukouda eine Art „Wunderquelle“:
Er bringt Drachen, seltene Monster und exotische, unglaublich leckere Speisen mit sich.
Gemeinsame Abenteuer
Nach der Erddrachen-Zerlegung in Dran sorgt Elrand für die Beförderung Mukoudas in den A‑Rang.
Er erkennt an, dass Mukouda mit seinen Gefährten die Dran-Dungeons erfolgreich bezwungen hat und leitet die entsprechende Einstufung ein.
Später stößt er in Avering zur Gruppe, nachdem er erfahren hat, dass Mukouda einen Rotdrachen erlegt hat.
Dort schließen sie sich vorübergehend zu einer Party zusammen und durchqueren den Avering-Dungeon miteinander.
Für Elrand ist dies die erste vollständige Dungeon-Durchquerung seiner langen Karriere, obwohl er als Abenteurer früher schon einige Dungeons erforscht hat.
Zuvor war er mit seiner Gruppe in Dran an der letzten Ebene gescheitert und hatte den Avering-Dungeon bei Ebene 17 abbrechen müssen, da sie keine geeigneten Mittel gegen die Untoten der 18. Ebene hatten.
Vertrauen und Geheimnisse
Mukouda vertraut Elrand anfangs genug, um ihm sein einzigartiges Skill „Netz-Supermarkt“ zu offenbaren.
Elrand interpretiert diese Fähigkeit als eine Art göttlichen Segen oder „Heiligen Stempel der Götter“, der Mukouda Zugang zu besonderen Waren einer anderen Welt verschafft.
Er weiß, dass Mukouda einen heiligen „Götter-Stempel“ und das magische Schwert Caladbolg besitzt.
Allerdings glaubt er, Mukouda sei so etwas wie ein Auserwählter oder ein Held und versteht die ganze Wahrheit – insbesondere den Teil mit der anderen Welt – nicht vollständig.
Mit der Zeit sinkt Mukoudas Vertrauen jedoch drastisch, vor allem aufgrund von Elrands obsessivem Verhalten gegenüber Alt-Drachen.
Mukouda beginnt, Informationen zurückzuhalten, insbesondere was neue mächtige magische Gegenstände betrifft.
Heute sind Elrand gegenüber geheim geblieben:
Mukoudas genaue Herkunft als in eine andere Welt beschworener Mensch, die volle Natur des Skills „Netz-Supermarkt“ sowie seine Fähigkeit zur „Analyse“.
Stalking von Dra-chan und Gon-Opa
Elrands Liebe zu Dra-chan schlägt schnell in Stalking um.
Dra-chan selbst ist von ihm genervt und entwickelt eine deutliche Abneigung, fühlt sich in seiner Nähe unwohl und regelrecht verfolgt.
Als Mukouda einen Alt-Drachen namens Gon-Opa als Gefährten gewinnt, steigert sich Elrands Verhalten ins Extrem.
Er versucht, Blut, Speichel und andere Proben von Gon-Opa zu bekommen und verhält sich dabei so aufdringlich, dass Gon-Opa ernsthaft erwägt, ihn mit Drachenodem „zu desinfizieren“.
Gon-Opa sagt ihm später unverblümt ins Gesicht, da
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