Kusuri Yakuzen

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Kusuri Yakuzen
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Alter: 17-18
Geburtstag: 18. April
Sternzeichen: Widder
Geschlecht: Weiblich
Englischer Name: Kusuri Yakuzen
Japanischer Name: 薬膳 楠莉(やくぜん くすり)
Chinesischer Name: 药膳楠莉
Koreanischer Name: 야쿠젠 쿠스리
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🎙️ Anime-Sprecher

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Ayaka Asai
Ayaka Asai
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)
Hisako Kanemoto
Hisako Kanemoto
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Kimi no Koto ga Dai Dai Dai Dai Daisuki na 100-nin no Kanojo
Kimi no Koto ga Dai Dai Dai Dai Daisuki na 100-nin no Kanojo
Veröffentlichungsdatum: 8. Oktober 2023

Charaktereinstellung

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Kusuri Yakuzen ist eine fiktive Figur aus der Manga‑ und Anime‑Reihe „Kimi no Koto ga Dai Dai Dai Dai Daisuki na 100‑nin no Kanojo“ und die fünfte „Schicksalsfreundin“ von Rentarou Aijou.

Sie ist eine geniale, aber hochgefährliche Hobby‑Chemikerin, die mit ihren absurden, oft weltfremden Medikamenten regelmäßig die Handlung ins Chaos stürzt.

Name: Kusuri Yakuzen

Geschlecht: weiblich

Alter: 17 Jahre (zu Beginn der Handlung, äußerlich meist etwa 8), wahres Alter 18 Jahre

Geburtsdatum: 18. April

Sternzeichen: Widder

Schule / Zugehörigkeit: Oberschule der „Ohanano‑Mitsu‑Universitäts‑Gesamtschule“, Klasse 3‑3

Position: Vorsitzende des Chemie‑Clubs

Familie: Enkelin von Yaku Yakuzen (ebenfalls eine von Rentarous Freundinnen)

Erster Auftritt (Anime, „Bibiiin!!“-Folge): Staffel 2, Folge 10 (entspricht Band 2, Kapitel 10)

Beitritt zur „Rentarou‑Familie“ (Anime): Staffel 2, Folgen 11–13

Lieblingsserie: Kinder‑Anime „Pepepe no Pentarou“

Lieblingsspiel aus der Kindheit: „Drogeriemarkt‑Laden“ (sinngemäß „Matsukiyo‑Spielen“)

Hobbys / Vorlieben: Entwickeln von Medikamenten, chemische Experimente, Kinderprogramme schauen, mit Pentarou‑Figuren spielen, Sumoringen

Besonderheiten: trägt fast immer eine Windel, hat ein Muttermal an der linken Brust, zwei markante abstehende Haarsträhnen, lacht mit „kusu kusu“, spricht im 8‑jährigen Zustand mit der Endung „…nano da“ und als 18‑Jährige mit „…nano da yo“

Selbstbezeichnung (Ich‑Form): „Kusuri“

Spitznamen / Bezeichnungen durch andere: „Chemikerin“, „Mad Scientist“, „Drogenbeherrscherin“ bzw. „Drug Master“

Themen‑BGM: „Ich bin Kusuri Yakuzen vom Chemie‑Club!“ und „Das ist Kusuris wahre Gestalt!“

Image‑Song: „Pentarous großes großes großes Abenteuer“

Synchronsprecherin (Hörspiel): Hisako Kanemoto

Synchronsprecherin (TV‑Anime): Ayaka Asai

Kusuri ist die fünfte von hundert „Schicksalsfreundinnen“ von Rentarou Aijou und seine erste ältere Freundin – zumindest auf dem Papier.

Durch ein missglücktes Unsterblichkeits‑Medikament erscheint sie jedoch die meiste Zeit als körperlich etwa achtjähriges Mädchen.

Sie ist Vorsitzende des Chemie‑Clubs, obwohl dieser praktisch keine anderen Mitglieder mehr hat, da ihre Experimente zu problematisch wurden.

Ihr ganzes Leben dreht sich um Arzneimittel: Sie stammt aus einer Familie, in der Medikamenten‑Entwicklung Tradition ist, und sie ist ein durch und durch „Medikamenten‑Kind“.

Schon als Kleinkind spielte sie eher mit Destillationsapparaturen als mit Puppenhäusern.

Bereits mit acht Monaten entwickelte sie ihr erstes neues Medikament und wird in‑universe als echter Wunder‑Chemiker beschrieben.

Ihre Erfindungen reichen von nützlichen, nebenwirkungsfreien Präparaten bis hin zu Substanzen, die mit einem Fehltritt lebensgefährlich werden.

Viele Kapitel entstehen überhaupt erst dadurch, dass Kusuri irgendein absurdes Medikament einsetzt – oft mit katastrophalen Nebenwirkungen.

Ursprünglich träumte sie davon, in einem ausländischen pharmakologischen Forschungsteam zu arbeiten.

Nach dem Kennenlernen von Rentarou und der wachsenden „Rentarou‑Familie“ findet sie ihr Glück jedoch eher darin, mit allen zusammenzuleben und in diesem Umfeld Medikamente zu entwickeln.

Weil ihre Forschung so herausragend ist, wird sie immer wieder zum Ziel von Pharmaspionen.

Ihr Vater schlägt diese Interessenten regelmäßig in die Flucht.

Im Laufe der Serie verliert Kusuri ihren Status als „älteste Freundin“, da immer mehr wesentlich ältere Freundinnen dazukommen – inklusive einer 29‑Jährigen und eines wiederholenden dritten Schuljahres.

Dadurch tritt ihr „Chemikerinnen‑Charakter“ deutlich stärker hervor als ihr „Senpai‑Status“.

Kusuri ist extrovertiert, neugierig, energiegeladen und in vielerlei Hinsicht wie ein sehr aufgedrehtes Kind.

Ihr emotionaler und kognitiver Zustand entspricht ihrem achtjährigen Körper – ihre Entwicklungsstufe wurde durch das Unsterblichkeits‑Medikament teilweise zurückgesetzt.

Sie liebt Experimente mehr als alles andere und geht dafür große Risiken ein, ohne an die Konsequenzen für andere zu denken.

Zugleich ist sie ausgesprochen ehrlich und entschuldigt sich aufrichtig, wenn sie Mist gebaut hat, weshalb aus Konflikten selten langfristige Feindschaften entstehen.

Ihre wissenschaftliche Neugier ist grenzenlos:

Sie will etwa Rentarous „bestimmte Körperteile“ inspizieren oder Blutproben von Außerirdischen nehmen, nur um mehr zu lernen.

Weil sie an starke Reizstoffe gewöhnt ist, steckt sie scharfe Speisen mühelos weg.

In der Schule hat sie als Wahlfach „Ethik“ genommen, weil es sich für sie wie einfacher „Grundschul‑Moralunterricht“ anfühlt – was ironischerweise zu ihrer oft „ethisch bedenklichen“ Medikamenten‑Anwendung passt.

Sozial hat Kusuri lange gelitten:

Im Kindergarten wollte niemand mit ihr „Drogerie‑Laden“ spielen, weshalb sie kaum Freunde hatte, abgesehen von einer älteren Person, die damals mitmachte.

Auch im Chemie‑Club der Oberschule führte ihre Medikamenten‑Besessenheit dazu, dass alle anderen Mitglieder irgendwann das Weite suchten.

Vor Rentarou war sie daher eine im Kern fröhliche, aber einsame Forscherin, die die meiste Zeit im Labor verbrachte.

Sie reagiert sehr empfindlich auf angespannte Stimmungen.

Wenn etwa Hakari Hanazono und ihre Schwester Meme Kakure streiten oder Karane Inda ernsthaft ausrastet, gerät Kusuri in Panik.

Trotz ihres Chaosfaktors ist sie im Alltag beliebt und wird von ihren Mitschülerinnen eher wie ein Maskottchen bemuttert.

Bei der Enthüllung von Rentarous Mehrfachbeziehungen hieß es jedoch: „Kusuri mal ausgenommen“ – sie gilt also klar als „Sonderfall“.

Ihre Persönlichkeit ist sehr unverstellt und direkt, ohne große Berechnung oder Fassade.

Wenn sie wütend wird, kann sie allerdings eine überraschend bedrohliche Aura entwickeln und andere mit Sätzen wie „Ich bring dich zum Heulen, klar?“ anfahren.

Gleichzeitig ist sie sehr familienbezogen, besonders auf ihre Großmutter Yaku Yakuzen bezogen, zu der sie stark aufschaut und an der sie selbst mit 18 noch anhänglich hängt.

Die Unsterblichkeits‑Droge hat sie ursprünglich nur entwickelt, um Yaku ein längeres Leben zu ermöglichen.

Humortechnisch ist Kusuri für jede Albernheit zu haben.

Sie liebt Rollenspiele wie „Heldenspiele“ oder Sumoturniere innerhalb der Rentarou‑Familie und probiert gern übertriebene Aktionen wie „Zwei‑ oder Dreifach‑Schwertstil“ aus.

In ihrer üblichen Form ist Kusuri deutlich kleiner als Shizuka Yoshimoto und wirkt äußerlich wie ein Kind im Grundschulalter.

Sie trägt meistens die Schuluniform mit Trägerrock und darüber einen weißen Laborkittel, der so lang ist, dass er fast den Boden berührt.

Ihr Haar ist kurz, rötlich und hat zwei markante, wie Eichhörnchen‑Schwänze abstehende Strähnen am Oberkopf.

Ihre Augen haben einen grünen Farbton, der an Spearmint erinnert und zugleich einen leichten „Chemie‑Labor‑Vibe“ vermittelt.

Ein wichtiges Detail ist ein Muttermal auf ihrer linken Brust.

Dieses ist in ihrer erwachsenen Form sichtbar, insbesondere wenn sie versehentlich in Kinderkleidung „hineinwächst“.

Da sie beim Experimentieren oft so vertieft ist, dass ihr Toilettenpausen „zu lästig“ sind, trägt sie grundsätzlich Windeln.

Sie verliert manchmal tatsächlich die Kontrolle und nässt ein, ohne sich offensichtlich dafür zu schämen.

Ihre kindliche Gestalt lässt sie nicht wie eine typische Schülerin im Abschlussjahr wirken, was immer wieder für Verwirrung sorgt.

Gleichzeitig macht es sie bei Klassenkameraden besonders „knuddelig“ und verstärkt ihren Maskottchen‑Status.

Kusuris Acht‑Jahre‑Form ist die Nebenwirkung eines fehlgeschlagenen Unsterblichkeits‑Medikaments.

Ihre wahre Gestalt ist eine 18‑jährige Oberschülerin mit ausgeprägter Figur, langerem Haar und deutlich erwachsener Ausstrahlung.

Um sich in diese ursprüngliche Form zurückzuversetzen, nimmt sie das sogenannte „Neutralisations‑Medikament“, das Wirkungen anderer Medikamente aufhebt.

Die Wirkung hält jedoch nur kurz, da das Unsterblichkeits‑Mittel übermächtig ist – meist nur wenige Minuten bis maximal einige zehn Minuten.

In dieser Form muss Kusuri eine Brille tragen, da ihre Sehkraft merklich schlechter wird.

Zudem sind die langen Haare und die große Oberweite für Laborarbeit extrem unpraktisch, was sie selbst stört – sie bezeichnet ihre Oberweite als „überflüssig“.

Kleidungstechnisch wird es dann absurd:

Wenn sie in ihrer Kinderuniform erwachsen wird, spannt diese bis zum Zerreißen, ihr Brustmuttermal wird sichtbar und sie trägt logischerweise keinen BH, was die Szenen stark sexualisiert.

Ihre Sprechweise ändert sich ebenfalls:

Aus dem kindlichen „…nano da“ wird ein professorenhafteres „…nano da yo“, und ihre Stimme wird deutlich tiefer und sinnlicher.

Obwohl sie erwachsener wirkt, bleibt der Kern ihrer Persönlichkeit erhalten.

In der Acht‑Jahre‑Form wirkt sie manchmal erstaunlich reif (ungefähr auf dem Niveau einer Mittelschülerin), während sie im 18‑Jahre‑Körper eher wie eine typische Jugendliche wirkt, die versucht, „erwachsen rüberzukommen“.

Ihre Zuneigung zu Rentarou verschiebt sich je nach Gestalt leicht:

Als Kind findet sie ihn „cool und bewundernswert“, als 18‑Jährige betrachtet sie ihn eher als „süßen jüngeren Freund“, den sie gern ein wenig „bemuttern“ möchte.

Trotz der körperlichen Veränderung bleibt ein Punkt konstant:

Sie hat keinerlei Scham, was ihre Windeln betrifft, und trägt sie aus reiner Effizienz auch als 18‑Jährige.

Situationen, die eindeutig kindlich sind – etwa das Spielen mit Pentarou‑Figuren – sind ihr in ihrer erwachsenen Gestalt allerdings peinlich.

Dennoch bleibt sie ihrer Großmutter gegenüber genauso anhänglich wie in der Kinderform.

Zu Rentarou Aijou

Kusuri ist Rentarous fünfte Schicksalsfreundin.

Das Kennenlernen beginnt chaotisch: Sie verabreicht ihm ungefragt ein Liebesmedikament, um sicherzugehen, dass er ihren Antrag annimmt.

Rentarou spürt jedoch bereits vor der Einnahme Gefühle für sie – das Medikament kann ihn „nicht noch verliebter machen“ und verursacht eine starke Abstoßungsreaktion.

Er windet sich unter Schmerzen, bis Kusuri ihm das Neutralisations‑Medikament per Kuss verabreicht.

Nachdem die Wirkung erloschen ist, stellt sich heraus, dass Rentarous positive Eindrücke von Kusuri nicht verschwunden sind.

Kusuri schließt daraus, dass er schon vorher in sie verliebt war, und fleht ihn in einer dramatischen Bodenverbeugung an, ihre Gefühle zu erwidern.

Durch das Neutralisations‑Mittel verwandelt sie sich dabei mitten im Kniefall in ihre erwachsene Form.

Rentarou erkennt, dass die geheimnisvolle Frau aus dem Labor vom Vortag und die kleine Kusuri dieselbe Person sind, und revanchiert sich mit einem eigenen „Bodenkniefall‑Geständnis“.

Rentarou und Kusuri teilen eine sehr offene, verspielte Dynamik.

Sie lässt ihn häufig als Versuchsperson herhalten, was regelmäßig zu absurden Situationen führt, doch ihre Zuneigung ist echt und ausgesprochen intensiv.

Zu Yaku Yakuzen

Yaku Yakuzen ist Kusuris Großmutter und später Rentarous sechzehnte Freundin.

Kusuri vergöttert sie, nennt sie liebevoll „Oma“ und orientiert sich deutlich an ihr – sogar Yakus Lache („kusu kusu“) hat sie übernommen.

Die Unsterblichkeitsdroge hat Kusuri vor allem für Yaku entwickelt, damit diese „ewig“ bei ihrer Familie bleiben kann.

Yaku hat eine stärker entwickelte Version dieses Medikamentes genommen, kann nicht mehr in ihre ursprüngliche Gestalt zurück und plant mit kindlichem Körper, aber „alter Seele“ weitere Jahrzehnte zu leben.

Selbst in ihrer erwachsenen Form bleibt Kusuri ein „Oma‑Kind“ und sucht bei Yaku Nähe und Bestätigung.

Wenn Yaku durch ein anderes Medikament etwa in ein Baby verwandelt wird, kann Kusuri allerdings auch sehr direkt und genervt reagieren – insbesondere, wenn ihr „Oma‑Baby“ ihr Smartphone zerstört.

Zu Chiyo Iin

Chiyo Iin ist die ernsthafte, pflichtbewusste Klassensprecherin und eine weitere Schicksalsfreundin von Rentarou.

Zusammen bilden Chiyo und Kusuri das Duo „Brille & Loli‑Freundinnen“.

Chiyo bremst Kusuri häufig aus, wenn diese wieder einmal zu gefährliche Medikamente einsetzen will oder mit ihrer Kindlichkeit übertreibt.

Sie sieht es als ihre Aufgabe, Kusuri vor sich selbst und andere vor Kusuri zu schützen.

Bei ihrem ersten Treffen konfiszierte Chiyo Kusuris Medikamente komplett, woraufhin Kusuri heftige Entzugserscheinungen entwickelte.

Später betreiben sie gemeinsam eine Art „Apotheke“ unter dem Namen „Yaku‑Moto‑Chiyoshi“, bei der Chiyo verzweifelt versucht zu verhindern, dass Kusuri „illegale“ Präparate verkauft – und dabei selbst Opfer eines „Dauer‑Lach‑Medikaments“ wird.

Kusuri ihrerseits zeigt, dass sie Chiyo wirklich schätzt:

In einer Episode rettet sie Chiyo mit Hilfe eines Magnet‑Medikaments aus einer gefährlichen Situation und unterstützt sie emotional, wenn Chiyo wegen ihrer verstorbenen Mutter zusammenbricht.

Interessanterweise erinnert Kusuris erwachsene Brillen‑Gestalt Chiyo an ihre eigene Mutter, was dazu führt, dass Chiyo sich an sie klammert.

Seit Kusuri diese Hintergründe kennt, wechselt sie bewusst gelegentlich in ihre 18‑Jahre‑Form, um Chiyo zu trösten.

Zu Kishika Torotoro

Kishika Torotoro ist Mitschülerin, Schicksalsfreundin Nummer 17 und stammt aus einer Großfamilie, in der sie als älteste Schwester selbst kaum je jemanden hatte, an den sie sich anlehnen konnte.

Dadurch neigt sie zu versteckter Sehnsucht nach Fürsorge und gelegentlicher Regression in kindliches Verhalten.

Anfangs versucht Kishika, Kusuri aus der Schusslinie zu halten, da Kusuri objektiv noch jünger aussieht.

Nach und nach nähern sie sich jedoch an und werden enge Freundinnen, die ohne Clubaktivitäten oft gemeinsam nach Hause gehen und auf dem Schulweg Zeit verbringen.

Kishika schwankt zwischen dem Bedürfnis, Kusuri zu beschützen, und dem unbewussten Wunsch, sich selbst ein wenig an Kusuri anzulehnen.

Diese Mischung führt zu einer warmen, aber auch etwas unstrukturierten Freundschaft.

Zu Saki Tomogara

Saki Tomogara, die sich selbst als „Untergrund‑Anführerin“ der Schule sieht und wegen Wiederholung des Abschlussjahres erneut in Klasse 3 ist, war in der Vergangenheit Kusuris Kindergarten‑Freundin.

In einem Rückblick zeigt sich, dass sie im „Loli‑Aho‑Kindergarten“ spielten, wo Kusuri sie erstmals mit dem Konzept „Senpai“ vertraut machte.

Die jüngere Kusuri nannte sie damals „Senpai“, obwohl sie nur eine Jahrgangsstufe älter war.

Saki scheiterte regelmäßig an ihren Versuchen, sich wie eine „coole ältere“ zu verhalten, und brach häufig in Tränen aus, was Kusuri eher als „oft weinende, aber lustige Freundin“ in Erinnerung geblieben ist als „strenge Senpai“.

Für Kusuri war Saki damals die einzige, die bereit war, wirklich mit ihr „Drogerie‑Laden“ zu spielen.

Umgekehrt war Kusuri die Erste, die Saki ernsthaft „Senpai“ nannte – eine Bindung, die beide nachhaltig geprägt hat.

Zu Hakari Hanazono und Meme Kakure

Hakari Hanazono ist Schulleiterin, superreiche Schicksalsfreundin Nummer 6 und sorgt durch Geld und Macht für viele Handlungskatalysatoren.

In Kombination mit Kusuri entsteht ein Duo, das die Serie phasenweise vom reinen Rom‑Com‑Format in Richtung Meta‑Chaos und Slapstick‑Science‑Fantasy verschiebt.

Meme Kakure ist Hakaris Halbschwester und ebenfalls Teil der Rentarou‑Familie.

Kusuris Medikamente treffen sie besonders oft – sei es durch Verkleinerung, neue Frisuren oder bizarre Attribut‑Verstärkungen.

Hakari und Kusuri haben ähnliche Rollen:

Kusuri sorgt mit Wissenschaft für „Plot‑Bomben“, Hakari mit Geld und Einfluss – Fans kommentieren, dass die Serie ab dem Auftauchen der beiden endgültig „regelbrechend“ wird.

Kusuri besucht offiziell die Abschlussklasse der Oberschule, ist aber im Körper einer Achtjährigen unterwegs.

Dass sie trotz ihrer Eskapaden nicht von der Schule verwiesen wird, grenzt an ein Wunder und ist vermutlich nur durch das spezielle Setting der Ohanano‑Mitsu‑Gesamtschule möglich.

Sie nimmt regulär am Unterricht teil, absolviert Prüfungen (irgendwie ohne durchzufallen) und wählt im gesellschaftskundlichen Bereich „Ethik“.

Über den tatsächlichen Stand ihrer Lernergebnisse machen sich sowohl Leserinnen als auch Figuren regelmäßig lustig.

Ihre Klassenkameradinnen sehen in ihr eher eine kleine Schwester oder ein Klassenmaskottchen.

Wenn Rentarous Mehrfachbeziehungen auffliegen, wird ausdrücklich betont, dass Kusuri „eine eigene Kategorie“ ist – sie wird als liebenswert, aber komplett exzentrisch wahrgenommen.

Als Vorsitzende des Chemie‑Clubs hat Kusuri ihre eigene Spielwiese.

Dass der Club praktisch nur aus ihr besteht, liegt daran, dass ihre Experimentierfreude alle anderen vertrieben hat.

Zukünftige Aufnahmeprüfungen für die Universität werden praktisch nie thematisiert.

Da die Ohanano‑Mitsu‑Schule ein durchgängiges System von Kindergarten bis Universität bietet, kann Kusuri vermutlich einfach „mit hochrutschen“, ohne sich um klassische Bewerbungsszenarien zu kümmern.

Kusuri trägt immer eine Vielzahl selbstentwickelter Präparate bei sich – meist als Pillen, Trinklösungen, Tropfen oder Sprays.

Sie betrachtet jede neue Mischung als wertvolle Datenerhebung, egal wie „fehlgeschlagen“ sie objektiv ist.

Nimmt man ihr sämtlichen Medikamenten‑Vorrat ab, entwickelt sie Entzugserscheinungen.

Das äußert sich in Zittern, Panik und einem fast körperlichen Bedürfnis, wieder irgendein Präparat bei sich zu haben.

In ihrer eigenen wissenschaftlichen Philosophie existiert kein „Fehlschlag“, nur Daten.

Ein Medikament, das explodiert, die Persönlichkeit vertauscht oder jemanden in ein Baby verwandelt, ist für sie vor allem ein weiterer Schritt auf dem Weg zur „Perfektion“.

Dadurch überschreitet sie regelmäßig moralische, medizinische und rechtliche Grenzen.

Chiyo Iin und andere verantwortungsbewusste Figuren müssen daher ständig eingreifen, bevor aus einem Experiment ein irreversibler Schaden wird.

Trotzdem entstehen aus ihren Ideen auch äußerst nützliche Medikamente:

Neutralisations‑Mittel, hochwirksame Narkotika, Medikamente zur Unterdrückung von Schmerz oder bahnbrechende Spezialpräparate für Forschungszwecke.

Kusuris Arsenal ist riesig; hier einige markante Beispiele, die ihren Charakter besonders gut illustrieren.

Viele dieser Präparate lösen zentrale Handlungsbögen aus.

Unsterblichkeits‑Medikament (Fehlversion)

Dieses unfertige Medikament soll Alterungsprozesse aufhalten und zu einer Art Unsterblichkeit führen.

Die Testversion, die Kusuri und ihre Familie eingenommen haben, verjüngt jedoch den Körper auf etwa acht Jahre.

Bei Erwachsenen bleibt dabei die geistige Reife erhalten, nur das Äußere wird kindlich.

Bei Minderjährigen – wie Kusuri – ziehen Körper und Geist gleichzeitig nach unten, wodurch Kusuri nun tatsächlich mental ungefähr auf Grundschulniveau wirkt.

Yakus Version des Medikaments ist weiter entwickelt:

Sie ist dauerhaft in einem kindlichen Körper gefangen, während ihre Seele eigentlich längst ihre natürliche Lebensspanne überschritten hat und bei Hardcore‑Erlebnissen schon mal „abzudriften“ droht.

Medikament zur Aufhebung anderer Wirkungen („Neutralisations‑Medikament“)

Dieses Präparat ist Kusuris universeller Rettungsanker.

Es hebt quasi jede Medikamentenwirkung auf und wirkt als Allzweck‑Antidot.

Kusuri führt es immer mit sich, um ihre eigenen Experimente im Notfall rückgängig zu machen.

Nimmt sie es selbst, wird die Wirkung der Unsterblichkeits‑Fehlversion vorübergehend aufgehoben und sie verwandelt sich für kurze Zeit in die 18‑jährige Kusuri.

Weil das Unsterblichkeits‑Mittel sehr stark ist, hält dieser Effekt nur kurz an.

In dramatischen Szenen führt Kusuri das Antidot auch per Kuss zu, um jemanden schnell zu retten.

Liebesmedikament

Dieses Präparat löst starke romantische Zuneigung gegenüber der ersten Person aus, die der Anwender danach sieht.

Um sicherzugehen, dass ihre Beichte bei Rentarou „nicht schiefgeht“, mischt Kusuri dieses Medikament in sein Getränk.

Da Rentarou aber ohnehin bereits in Kusuri verliebt ist, kommt es zu einer Überdosierungssituation:

Sein Körper kann „nicht noch verliebter“ werden und reagiert mit einem heftig komischen Zusammenbruch, bis das Neutralisations‑Mittel wirkt.

Kusuri erkennt daraus, dass Rentarous Gefühle echt und unabhängig vom Medikament sind.

Sie verzichtet in Zukunft – zumindest in Liebesdingen – darauf, Menschen gezielt mit solchen Mitteln zu manipulieren und setzt eher auf ehrliche Beichten (auch wenn sie weiter mit anderen Medikamenten übertreibt).

Magnet‑Medikament

Dieses Mittel verleiht dem Blut Magneteigenschaften.

Es existieren Varianten, bei denen der Kopf zum „Nordpol“ oder „Südpol“ wird, wodurch sich Betroffene an Metall oder untereinander festheften.

Neben sehr slapstickhaften Situationen hat das Medikament heftige Nebenwirkungen:

Die Anwender:innen leiden drei Tage und Nächte unter extremer Verstopfung, was im Text ausdrücklich erwähnt und zusätzlich in Romanadaptionen noch verschärft beschrieben wird.

Kusuri setzt dieses Präparat sogar ein, um „Melonenbrötchen‑Wurfrowdys“ aus dem Verkehr zu ziehen.

Wie so oft steht Nutzen und Schaden in keinem gesunden Verhältnis.

„Kuss‑Zombi“‑Medikament

Dieses Medikament steigert das Verlangen nach Küssen bis zur totalen Besessenheit.

Es ist besonders gefährlich, wenn von Frauen eingenommen, da ihre romantische „Kuss‑Orientierung“ ohnehin stärker ausgeprägt ist.

Wer es trinkt, verliert die Selbstkontrolle und mutiert zu einem sogenannten „Kuss‑Zombie“.

Die Betroffenen entwickeln übermenschliche Kräfte, um zu ihrem Ziel zu gelangen, und müssen mit dem Neutralisations‑Medikament behandelt werden, bevor der Effekt permanent wird.

In einem legendären Vorfall verwechselt Hakari eine „blaue große Flasche“ mit dem gedachten Inhalt, teilt das Getränk mit den anderen ursprünglichen Freundinnen – und löst eine Art „Kuss‑Apokalypse“ aus.

Rentarou muss daraufhin unter großem Einsatz alle retten.

Körpertausch‑Medikament („Neues Ich“‑Fehlversion)

Ein Versuch, die Persönlichkeit zu „erneuern“, scheitert bei Kusuri spektakulär.

Das Medikament explodiert und legt sich wie eine Gaswolke über alle Anwesenden, woraufhin die Seelen die Körper wechseln.

So entstehen typische Körpertausch‑Episoden, in denen etwa Hakari in Kusuris Körper steckt oder Karane Indas Seele in Shizukas Körper landet.

In der Anime‑Version bleibt die Stimme jeweils beim Körper, was besonders komische Effekte hat.

Zudem erlaubt dieses Medikament, dass Seelen kurzzeitig außerhalb eines Körpers schweben und fliegen.

Wer zu lange als reine Seele bleibt, droht sich aufzulösen – das Präparat ist also extrem gefährlich.

„Baby‑Medikament“

Dieses Mittel verwandelt alle Personen in Reichweite einer explodierten Flasche in Babys.

Ihre Kleidung schrumpft nicht mit, und gefärbte Haare kehren zur Naturfarbe zurück.

Die Wirkstoffstärke ist enorm, und das Neutralisations‑Medikament darf erst nach längerer Wartezeit angewendet werden, sonst besteht Lebensgefahr.

In der Serie führt das zu wiederkehrenden Episoden, in denen mehrere Freundinnen im Babyzustand von Hakari und anderen bemuttert werden – oft zum Leidwesen Rentarous, der sie eigentlich schützen will, dann aber selbst einmal zum „Baby‑Opfer“ wird.

„Kleiner werden“‑Medikament

Dieses Präparat schrumpft den Körper auf Handgröße.

Kleidung schrumpft nicht mit, weshalb Betroffene Ersatzkleidung brauchen – etwa gehäkelte Outfits von Meme Kakure.

Wie beim Baby‑Medikament kann eine zu frühe Neutralisation tödlich sein.

In späteren Anime‑Szenen wird darauf geachtet, diesen Plotpunkt mit anderen „Verkleinerungs‑Witzen“ konsistent zu halten.

„Alle Gefühle abstellen“‑Medikament

Dieses Medikament schaltet für begrenzte Zeit sämtliche Emotionen aus.

Rentarou benutzt es in einer extremen Situation, wodurch er in eine Art „kosmische Trance“ fällt, mit ausdruckslosem Gesicht und fast schon überhöhtem „Zen‑Aura‑Look“.

Die Wirkung eignet sich, um emotional überfordernde Situationen durchzustehen.

Sie ist aber gefährlich, da langfristige emotionale Abstumpfung droht.

„Gefühls‑Haare“‑Medikament

Dieses Mittel lässt die aktuelle Gefühlslage der Anwenderin als Frisur sichtbar werden.

Rentarou trinkt es versehentlich, woraufhin seine Haare seine Liebe zur gesamten Rentarou‑Familie symbolisch widerspiegeln.

In einem Moment intensiver Rührung bekommen seine Haare die Form eines übergroßen Herzens, der Rest des Kopfes wird quasi „kahl“.

Da Kusuri eine Woche für ein spezielles Haarwuchsmittel braucht, läuft er mehrere Tage mit dieser absurden Frisur herum.

Weitere typische Präparate

Medikamente, die Brustgröße, Charakterzüge oder „Menge an Zickigkeit“ verändern

Mittel, die aus Menschen „Tsundere“ machen oder diesen Charakterzug entfernen

äußerst starke Schlafmittel, auch als Raumduft, die ungewollt Albträume auslösen

Substanzen, die Wasseratmung ermöglichen und aus einem Pool eine „Freundinnen‑Aquarium‑Show“ machen

Gewürz‑ähnliche Stoffe, die Brot so verändern, dass es nach der Person schmeckt, die es in der Hand aufwärmt

riskante „Geschmacks‑Mittel“, bei denen es eine zufällige Chance auf Besserung oder Verschlechterung von Symptomen gibt

ein Medikament, das Seele und Geist in zwei getrennte Hälften teilt, wodurch sich die mentale Altersstufe halbiert

Diese Bandbreite zeigt, wie weit Kusuri bereit ist zu gehen, um Neues auszuprobieren.

Sehr selten denkt sie die langfristigen Konsequenzen durch, was regelmäßig Chiyo, Kishika oder Hakari ausbaden müssen.

Kusuri ist ein Dauergenerator für Metawitze und Referenzen.

Viele ihrer Medikamente sind überspitzte Varianten klassischer Gags aus Kinderbüchern und bekannten Popkultur‑Werken.

So gibt es etwa ein „weißäugiges“ Medikament als parodistische Anspielung auf eine berühmte Kampfkraft‑Technik aus einer anderen Serie.

Die Fehlversion sorgt lediglich für grotesk geschwollene Augenlider und starke Schmerzen, ohne irgendeinen Nutzen.

Andere Witze drehen sich darum, dass Kusuri gerne „das Leben einfacher macht“ – etwa mit Windeln oder Substanzen, die jegliche Furcht auslöschen würden.

Mehrmals wird sie im Manga selbst denunziert, etwa wenn sie klagt, dass sie wegen des Strengelevels einer Nebenfigur nicht einmal dramatisch durch den Flur rennen kann, ohne Gefahr zu laufen, ihr „ätzendes“ Medikament aus Versehen einzusetzen.

Auch medienintern machen sich die Macher über Kusuris Macht bewusst lustig.

Leserkommentare, dass die Serie ab Kusuri und Hakari „keine normale Rom‑Com“ mehr sei, werden in Gags aufgegriffen.

Kusuris Imagefarbe ist ein lebendiges Spearmint‑Grün, das an ihre Augen und an chemische Flüssigkeiten im Labor erinnert.

Auf Cover‑Illustrationen und Sammlerseiten erkennt man sie oft an einer grünlichen Rose oder Elementen dieser Farbpalette.

Ihr Charakterdesign nutzt bewusst starke Kontraste:

Kindlicher Körper, übergroßer Laborkittel, rotes Haar mit „Verwirbelung“, Gasmaske und Reagenzgläser – alles schreit nach „Mad Scientist im Kinderkörper“.

In Fan‑Kreisen hat sie wegen ihres Namens und ihrer Medikamenten‑Obsession Spitznamen, die im Deutschen ungefähr „Drogen‑Senpai“ oder „Chemie‑Goblin“ entsprechen würden.

Auch die offizielle Serie lässt Figuren sie als „Mad Scientist“ oder „Drogenbeherrscherin / Drug Master“ bezeichnen.

Kusuri ist innerlich (und äußerlich) stark kinderorientiert.

Ihre absolute Lieblingssendung ist die Kinderserie „Pepepe no Pentarou“, deren Protagonist sie an Rentarou Aijou erinnert.

Sie besitzt eine Pentarou‑Figur aus einem Kapselautomaten, die ihre Mutter ihr gekauft hat.

In ruhigen Momenten spielt sie gern mit dieser Figur oder stellt Szenen aus der Serie nach.

Wenn sie durch eines ihrer Medikamente in eine besondere Stimmung versetzt wird, steigert sich diese kindliche Seite noch.

In ihrer Erwachsenenform hält sie sich jedoch zurück, weil ihr die Offensichtlichkeit dieser kindlichen Vorlieben peinlich ist.

Trotz zahlreicher bizarrer Experimente und moralisch fragwürdiger Aktionen bleibt Kusuri daher immer auch ein „Kind“, das nur „das tut, was Spaß macht“ – mit dem kleinen Problem, dass ihre Version von Spaß zufällig hochpotente Pharmaforschung ist.

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(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:05)

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