Kishika Torotoro

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Kishika Torotoro
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Alter: 17
Geburtstag: 10. Oktober
Sternzeichen: Waage
Geschlecht: Weiblich
Englischer Name: Kishika Torotoro
Japanischer Name: 土呂瀞 騎士華(とろとろ きしか)
Chinesischer Name: 土吕瀞骑士华
Koreanischer Name: 토로토로 키시카
Romanisierter Name: Torotoro Kishika
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🎙️ Anime-Sprecher

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🎬 Erscheinende Anime

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Kimi no Koto ga Dai Dai Dai Dai Daisuki na 100-nin no Kanojo
Kimi no Koto ga Dai Dai Dai Dai Daisuki na 100-nin no Kanojo
Veröffentlichungsdatum: 8. Oktober 2023

Charaktereinstellung

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Kishika Torotoro ist eine fiktive Figur aus der Manga-Reihe „Kimi no Koto ga Dai Dai Dai Dai Daisuki na 100-nin no Kanojo“, eine hochbegabte Schülerin, Schwertkämpferin und 17. „Schicksalsfreundin“ von Rentarou Aijou, die äußerlich wie eine stolze Ritterin auftritt, innerlich aber eine ausgeprägte Sehnsucht danach hat, wie ein Baby bemuttert und verhätschelt zu werden.

Name: Kishika Torotoro

Geschlecht: weiblich

Alter: 17 Jahre

Schule: Obana-no-Mitsu-Universitäts-Oberschule, Klasse 3-3

Funktion: Kapitänin der Mädchenschwertkampf-AG (Kendō)

Beziehungsstatus: 17. feste Freundin von Rentarou Aijou

Geburtstag: 10. Oktober

Sternzeichen: Waage

Erster Auftritt (Manga): Band 10, Kapitel 81

Beitritt zur „Rentarou-Familie“: Band 10, Kapitel 82

Körperbau: sehr gut trainierte Figur, große Oberweite (mindestens Körbchengröße E, in der Serie hinter Eira Kaho die zweitgrößte)

Ihr Geburtstag am 10. Oktober wird innerhalb der Serie augenzwinkernd mit dem in-universe genannten „Tag des Babys“ in Verbindung gebracht.

Schon ihre Namensgebung spielt auf dieses Motiv an: „Torotoro“ verweist auf ihr „dahinschmelzendes“, weiches Baby-Gesicht, wenn sie intensiv betüddelt wird, und „Kishika“ auf ihr Ritter-Image.

Kishika ist die 17. „Schicksalsfreundin“ von Rentarou Aijou und zugleich seine erste Freundin aus dem Jahrgang über ihm.

Sie besucht die 3. Klasse der Oberschule, ist also eine direkte Klassenkameradin von Kusuri Yakuzen und teilt mit ihr den Status als eine der ältesten Schülerinnen in der „Rentarou-Familie“.

Durch ihren Beitritt verliert Kusuri den alleinigen Titel der „ältesten Schülerin“ innerhalb der Gruppe.

Kishika ist Kapitänin der Mädchenschwertkampf-AG und lebt streng nach einem selbst definierten „Ritterkodex“, der Ehre, Pflichtbewusstsein und den Schutz der Schwachen in den Mittelpunkt stellt.

Ihr Erscheinungsbild ist bewusst wie das einer weiblichen Ritterin gestaltet.

Sie trägt die Schuluniform in Schwarz mit Faltenrock, kombiniert sie aber mit einem schalartigen Schlips, breitem Gürtel und Stiefeln und befestigt ihr Bambusschwert nicht in einer Tragetasche, sondern in einer scheidenartigen Halterung an ihrem Gürtel, sodass sie es wie eine echte Klinge ziehen kann.

In der Schule trägt sie eine straffe, drahtgestützte Pferdeschwanzfrisur, die ihr eine samuraiähnliche Silhouette verleiht.

In der Freizeit und bei Dates lässt sie ihr Haar dagegen offen, was ihren sonst strengen Eindruck deutlich weicher erscheinen lässt.

Kishika wirkt nach außen wie eine klassische Ritterfigur: stolz, unbeugsam, diszipliniert und mit einem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit.

Sie ist streng zu sich selbst wie auch zu anderen, bleibt dabei aber warmherzig, aufrichtig und äußerst zuverlässig.

Ihre jüngeren Mitschülerinnen aus der Schwertkampf-AG verehren sie als charismatische, „coole“ Senpai, die sich um andere kümmert und Verantwortung übernimmt.

Ihr natürliches Führungsverhalten äußert sich darin, dass sie spontan einspringt, wenn jemand Schutz braucht oder wenn Chaos ausbricht, und dass sie sich gerne um die „Familie“ kümmert – im wahrsten Sinne auch körperlich, indem sie andere häufig ritterlich im Prinzessinnenstil auf den Arm nimmt.

Gleichzeitig hat sie einen ausgeprägten Sinn für Ordnung und Pflicht, was sich unter anderem in ihren scharfen, oft sehr direkten Kommentaren gegenüber Autoritätspersonen äußert.

So schleudert sie etwa dem Ethiklehrer Meru Zetsubouda ins Gesicht, dass sie von einem Menschen wie ihm nichts über Ethik lernen könne, und wechselt deswegen lieber ins Fach „Politik und Wirtschaft“.

Obwohl der Manga es selten explizit thematisiert, wird mehrfach angedeutet, dass sie eine ausgesprochen gute Figur hat.

Sie gehört innerhalb der weiblichen Besetzung zu den körperlich attraktivsten Charakteren und besitzt eine sehr große Oberweite, was gelegentlich mit Humor hervorgehoben wird.

Kishika ist eine der kampfstärksten Figuren der gesamten „Rentarou-Familie“.

Ihre Schwertkunst ist nicht nur formal (Kendō), sondern auch praktisch extrem effektiv.

In diversen Wettkämpfen schlägt sie körperlich sehr starke oder kämpferisch erfahrene Charaktere mühelos.

So besiegt sie unter anderem Nano Eiai, Mei Meido und die erfahrungsreiche Nadeshiko Yamato und kann sich mit Yaku Yakuzen mindestens auf Augenhöhe messen.

Bei einem „Ballonduell“ im Schwertkampfstil gelingt es ihr, die Luftballons von Karane Inda und Mei Meido gleichzeitig zu zerstören.

Auch in puncto Geschwindigkeit übertrifft sie die blitzschnelle Nano Eiai mit ihrem Schwert.

Ein Kendō-Meister mit 5. Dan kommentiert, dass man in ihre Distanz nicht unbedacht hineinlaufen könne, so präzise sei ihre Kontrolle des Abstands.

Bemerkenswert ist, dass sie diese Präzision nicht nur mit echten oder Bambusschwertern, sondern sogar mit Essstäbchen oder anderen stabförmigen Gegenständen zeigt.

Trotz ihrer enormen Nahkampffähigkeiten hat sie eine ausgeprägte Schwäche im Umgang mit Fernkampfwaffen.

Vor allem Schusswaffen sind ihr völlig zuwider, sie widersprechen ihrem persönlichen „Ritterkodex“, und wenn sie doch zum Abdrücken gezwungen wird, produziert sie fast zuverlässig „Friendly Fire“, was nicht selten Yaku Yakuzen zu spüren bekommt.

Ihr Kampfstil erinnert eher an eine Samurai- oder Bushi-Figur als an eine klassische europäische Ritterin.

Dementsprechend sind ihre Episoden gelegentlich mit Anspielungen an düstere, schwertbetonte Fantasy-Serien gewürzt.

Hinter ihrer ritterlichen Fassade verbirgt sich ein starkes, kindliches Bedürfnis nach Zuwendung und Geborgenheit.

Kishika leidet unter einem extremen „Verwöhntwerden-Wunsch“, der sich auf ein explizites „Baby-Sein-Wollen“ zuspitzt.

Wer sie zärtlich streichelt, ihr den Kopf tätschelt oder sie liebevoll lobt, löst bei ihr innerhalb weniger Augenblicke einen Zustand völligen Dahinschmelzens aus.

Lässt man sie gewähren, geht diese Reaktion nahtlos in eine regelrechte kindliche Regression über, mit Babysprache, Sauge-Reflexen und dem Wunsch, wie ein Säugling behandelt zu werden.

Sobald sie aus diesem Zustand wieder „aufwacht“, wird ihr die eigene „Blamage“ unerträglich peinlich.

Dann verfällt sie in ein übertrieben dramatisches „Ritterinnen-Pathos“ und ruft gern etwas in der Art von „Töte mich lieber!“, was zu einem wiederkehrenden, komischen Muster geworden ist.

Die Wurzeln dieser Ambivalenz liegen in ihrer Familiengeschichte.

Kishika ist die älteste von sechs Geschwistern und zeigte schon früh ein kämpferisches, stolzes Wesen sowie eine starke Verantwortungsbereitschaft.

Weil sie sich von klein auf um ihre jüngeren Geschwister kümmerte und als die Vernünftigste der Familie galt, wurde sie von Eltern und Freunden permanent als „die Starke“ angesehen.

Dadurch hatte sie das Gefühl, sich keine Schwäche oder Bedürftigkeit erlauben zu dürfen und selbst gegenüber ihrer Mutter nie wirklich kindlich sein zu können.

In Wahrheit sehnte sie sich aber mehr als andere nach jemandem, der sie einfach mal in den Arm nimmt, wie ein Kind behandelt und ihr Verantwortung abnimmt.

Da sie im Alltag in diese Rolle nicht ausbrechen konnte, entwickelte sie eine skurrile heimliche Routine: Sie veränderte ihre eigene Stimme mit einem Voice-Changer, spielte sich Aufnahmen vor, in denen „Mama“ oder „Papa“ sie trösteten, steckte einem Bambusschwert Gummihandschuhe über, um damit ihren Kopf zu streicheln, und kuschelte unter einer Brücke so mit ihren imaginären Eltern.

Diese surreale, „selbstgebastelte Familie“ war jahrelang ihr einziger Ausweg, um ihre Sehnsucht zu dämpfen.

Erst die Begegnung mit Rentarou Aijou eröffnet ihr die Möglichkeit, diesen Teil ihrer Persönlichkeit vor einem echten Menschen offen zu leben.

Besonders stark wird ihr Trigger, wenn sie etwas sieht oder hört, das mit Babys oder Kleinkindern zu tun hat.

Dazu gehören Dinge wie Kinderteller im Restaurant, Kinderlieder, Freizeitparks für Kinder, wie z. B. Berufsspielwelten, Schaukelbewegungen, die sie an eine Wiege erinnern, oder Vorlesesituationen.

Schon bloßes Erwähnen solcher Dinge genügt, damit sie einen gierigen, sehnsuchtsvollen Gesichtsausdruck bekommt.

Bekommt sie dann noch tatsächliche Zuwendung, ist der Weg in den „Baby-Modus“ praktisch vorgezeichnet.

Im Alltag innerhalb der „Rentarou-Familie“ fungiert sie in ihrem Normalzustand oft als trockene, nüchterne Kommentatorin und Vernunfts-Stimme.

Da aber ihre Regression sehr leicht ausgelöst wird, wird sie ebenso häufig ungewollt zur „Komik-Figur“, wenn sie mitten in ernsten Situationen in Babygebrabbel verfällt.

Im Schulalltag ist Kishika eine pflichtbewusste, leistungsstarke Schülerin.

Sie besucht wie Kusuri Yakuzen die Klasse 3-3 und gehört damit zu den Ältesten im Schülerkreis rund um Rentarou.

In den Wahlpflichtfächern hat sie sich gegen Ethik und für „Politik und Wirtschaft“ entschieden.

Der Grund dafür ist ihre tiefe Abneigung gegen den Ethiklehrer Meru Zetsubouda, den sie scharf kritisiert und dem sie offen ins Gesicht sagt, von ihm gebe es in Sachen Ethik absolut nichts zu lernen.

Welche Richtung sie innerhalb des Oberstufenprogramms (naturwissenschaftlich oder geisteswissenschaftlich) gewählt hat, wird im Manga nicht klar beantwortet.

Da sie jedoch mit Kusuri Yakuzen in einer Klasse ist, liegt die Vermutung nahe, dass sie eher dem naturwissenschaftlichen Zweig zugeordnet sein könnte, auch wenn eine Mischklasse nicht ausgeschlossen wird.

Rentarou Aijou ist Kishikas „Schicksalsfreund“ und späterer Freund, zu dem sie eine sehr besondere Bindung entwickelt.

Er ist einer der wenigen Menschen, vor denen sie letztlich völlig maskenlos sowohl ihre ritterliche als auch ihre kindliche Seite zeigt.

Ihr erstes Zusammentreffen findet statt, als Rentarou fälschlich von einer Gruppe Rüpel als „Wiederverkäufer“ seltener Merchandising-Artikel missverstanden und mit einem Messer bedroht wird.

Kishika taucht in dieser Situation wie eine Figur aus einem Actionfilm auf, entwaffnet und verjagt die Angreifer mühelos und rettet Rentarou damit aus akuter Gefahr.

Rentarou ist tief beeindruckt von ihrer Haltung und beschreibt sie in Gedanken als tapfere, stolze Ritterin, wie aus einer Geschichte.

Kishika selbst spürt im Moment, als sie ihm ins Gesicht sieht, das typische „Schicksals-Echo“, das in dieser Serie jede Begegnung mit einer „bestimmten Person“ begleitet.

Zunächst lehnt sie es ab, sich vorzustellen und will anonym verschwinden, da sie ihre Tat als selbstverständlich ansieht.

Doch Rentarous ernst gemeinte Bitte, ihr seine Dankbarkeit zeigen zu dürfen, und sein Verweis darauf, dass er ohne Gegenseitigkeit seiner Wohltäter nicht ins Gesicht sehen könne, spricht ihren Ritterkodex so stark an, dass sie sich von ihm zu einem einfachen Mittagessen überreden lässt.

Am nächsten Tag besucht Rentarou die Schwertkampfhalle und kommt Kishika dabei zufällig körperlich nahe, als er sie vor einem Sturz schützt.

Kurz darauf folgt er ihr aus Sorge und entdeckt ihre geheime „Brücken-Zeremonie“, bei der sie mit Hilfe eines Voice-Changers und eines Bambusschwertes imaginären Elternkind-Kontakt auslebt.

Für Kishika ist das ein Albtraum: Sie fühlt sich bloßgestellt und entehrt.

Rentarou reagiert jedoch völlig anders, als sie erwartet: Er verurteilt sie nicht, sondern zeigt aufrichtige Empathie für ihren inneren Druck und ihre Überverantwortlichkeit.

Anstatt Abstand zu nehmen, streichelt er ihr sanft den Kopf und sagt, es sei selbstverständlich, dass auch eine starke Senpai manchmal jemanden zum Anlehnen brauche.

Kishika schmilzt unter dieser ungefilterten Zuwendung komplett dahin, rutscht in ihren ausgeprägten Baby-Modus und beginnt, ihn mit Verniedlichungen wie „Papa“ anzureden.

In diesem Zustand gesteht sie ihm ihre Liebe und den Wunsch, immer bei ihm zu sein.

Rentarou antwortet, dass er sie sehr gern als Freundin habe und sie jederzeit verwöhnen würde – allerdings als ihr Freund, nicht als „Papa“.

Als Kishika wieder zu sich kommt, stirbt sie innerlich vor Scham über ihre Regression, akzeptiert aber den Handschlag und damit offiziell die Beziehung.

Ihr Ritterherz und ihr Babyherz finden in Rentarou zum ersten Mal eine Person, die beide Aspekte bedingungslos bejaht.

Später, als sie auf dem Schuldach den restlichen Freundinnen vorgestellt wird, erfährt sie von seinem 17-fach-Beziehungsstatus.

Zwar bringt sie kurz zur Sprache, ob er bei klarem Verstand sei, stellt jedoch gleichzeitig fest, dass sie sich keinen anderen Partner als ihn vorstellen kann – ein Gefühl, das alle anderen Freundinnen genauso teilen.

Rentarou selbst ist von ihrer Stärke fasziniert und trainiert aus Ehrgeiz, ihr zumindest ein Stück näher zu kommen.

So nimmt er etwa an einem Strand-Turnier im Paar-Schwertspiel teil, nur um festzustellen, dass er praktisch keine Chance erhält, sich auszuzeichnen, weil Kishika den Großteil der Arbeit übernimmt.

Hahari Hanazono

Mit Hahari Hanazono bildet Kishika ein besonders explosives Duo, denn Haharis überbordende Mütterlichkeit trifft hier auf eine Person mit maximaler „Baby-Sehnsucht“.

Beim Eintritt in die „Rentarou-Familie“ erkennt Hahari in einem Schwertkampf durch die Beobachtung von Kishikas Mimik, dass diese tief im Innern gerne betüddelt und „verkindlicht“ würde.

Über eine List mit Hilfe von Mei Meido sorgt Hahari dafür, dass Kishika in einem Ballon-Duell scheinbar verliert.

Da vereinbart war, dass die Verliererin einen Wunsch der Siegerin erfüllen muss, befiehlt Hahari ihr ungeniert, sich an sie zu schmiegen und zu „Mama“ zu sagen.

Für Kishika ist das zunächst peinlich, aber kaum beginnt Hahari, sie liebevoll zu bemuttern, schaltet sie in ihren Baby-Modus um.

In ihrem Rausch endet es sogar damit, dass sie offen an Haharis Brust saugt, während diese das völlig genießt.

Seither hat Hahari für sie eine Sonderrolle als „Über-Mama“.

Immer, wenn Kishika in ihrer Nähe ist, fällt es ihr extrem schwer, die Regression zu unterdrücken, und sie landet regelmäßig wieder an Haharis Brust – um sich danach aus Scham am liebsten im Boden zu vergraben.

Gemeinsam betreiben sie im Rahmen eines „Laden-Spiel-Tages“ einen fiktiven „Baby-Artikel-Laden“ mit dem sehr treffenden Namen „Torotoro-Mamas Dorf“.

Dort dient Kishika als lebendes Demonstrationsmodell für Babyartikel, was für sie selbst zwar paradiesisch, für ihr späteres Ich aber ein Albtraum ist.

Kusuri Yakuzen

Kusuri Yakuzen ist Kishikas Klassenkameradin und anfangs so etwas wie eine Rivalin im Status der ältesten Schülerin.

Während Kusuri als hochintelligente, aber chaotische Chemikerin fungiert, verkörpert Kishika die strenge, ritterliche Sportlerin.

Die Beziehung zwischen beiden ist komplex, weil Kusuri ihrerseits eine ausgeprägte Bindung an ihre Großmutter Yaku Yakuzen hat.

Kishika wiederum nutzt später genau diese Yaku als „Ersatz-Oma“, bei der sie in ihrem Baby-Modus gerne Zuflucht sucht, was Kusuri als „Oma-Entführung“ wahrnimmt.

In einer Episode versucht Kusuri sogar, Kishika mit experimentellen Medikamenten „aus dem Verkehr zu ziehen“, weil sie um ihre Großmutter konkurriert sieht.

Diese Spannungen lösen sich jedoch im Lauf der Geschichte weitgehend auf, und beide entwickeln eine Art raue, aber enge Freundschaft.

In einer weiteren Storyline plaudert Kusuri unbedacht ihren gesamten Klassenkameraden gegenüber aus, dass sowohl sie als auch Kishika denselben Freund hätten.

Kishika fürchtet in diesem Moment nicht nur Spott über Vielbeziehungen, sondern auch, dass man die „Rentarou-Familie“ kleinredet oder verhöhnt.

Um die Situation zu bereinigen, setzt Kusuri eine Gedächtnis-löschende Medizin ein, die aber alle Erinnerungen der Klasse, nicht nur die an die Liebesgeschichte, tilgt.

Das Ergebnis: Eine Gruppe von Schülern verwandelt sich de facto in „Babys“, denen Kishika kurzerhand als „Babykapitänin“ vorangeht – inklusive Vierfüßlergang.

Als Kusuri das Korrekturmittel fertig hat, werden zwar die Erinnerungen formal wiederhergestellt.

Die Peinlichkeiten dieser Episode bleiben aber präsent, weil Kusuri prompt Kishikas ganze Liste an Baby-Eskapaden ausplaudert.

Yaku Yakuzen

Yaku Yakuzen, Kusuris Großmutter, ist für Kishika eine Idealfigur fürs „Oma-geborgene“ Verwöhntwerden.

Im Baby-Modus lässt sie sich von Yaku wie ein Kleinkind beruhigen, in den Schlaf wiegen und trösten.

Gleichzeitig respektiert sie Yaku als ältere, weise Kämpferin, mit der sie eine tiefe Schwertkampfverbindung teilt.

Beide haben ein Talent für den Umgang mit Schwertern, auch wenn Yaku zudem im Umgang mit Schusswaffen geübt ist – ein Bereich, in dem Kishika notorisch versagt.

Bei einem Ausflug in einen Vergnügungspark nehmen Kishika und Yaku gemeinsam an einem Zielschlag-Spiel teil, bei dem sie nahezu gleichauf liegen.

Trotzdem ist es immer wieder Yaku, die unfreiwillig Opfer von Kishikas „Friendly Fire“ wird, wenn Pistolen ins Spiel kommen.

Interessant ist auch die Konstellation im Hinblick auf Kusuri Yakuzen:

Kishika ist Kusuris Klassenkameradin, Yaku deren Großmutter, beide stehen Kusuri also auf sehr unterschiedlichen Ebenen nahe, was zusätzliche komische Spannungsfelder erzeugt.

Iku Sutou

Iku Sutou ist eine jüngere Sportlerin und Schülerin, die in der Mädchen-Baseballmannschaft spielt.

Zwischen ihr und Kishika besteht eine Art Kameradschaft unter „Körperkultisten“ und „Mentalitäts-Hardlinern“.

Beide glauben daran, dass Schmerz, Strapazen und wiederholte Überwindung von Grenzen Charakter formen.

Entsprechend machen sie gemeinsame Frühläufe, bei denen sie ihre Freundin Mimimi Utsukushisugi unterwegs fast „vergessen“, weil sie beide spontan den Wettkampfmodus einschalten.

Auch beim Überwinden eines Steilhanges nach einem Erdrutsch beweisen sie ihren Hang zu extremer Selbstüberforderung, indem sie sich mit Schlachtrufen klassischer Energie-Drink-Werbung gegenseitig anfeuern.

Kishika zeigt Iku gegenüber viel Verantwortungsgefühl, lädt sie ein, gibt ihr Essen aus und verhält sich insgesamt sehr wie eine stolze, fürsorgliche Senpai.

Umgekehrt kann Iku mit Kishikas Baby-Seite wenig anfangen.

Sie ist eher masochistisch in Bezug auf körperliche Härte, aber nicht auf emotionale Regression ausgerichtet und reagiert daher meist trocken oder irritiert, wenn Kishika sich kindlich verhält.

Aashii Kedarui

Aashii Kedarui ist eine ebenfalls ältere Schülerin und Freundin von Rentarou, die oft wie eine „Ersatzmutter“ oder Aufsichtsperson für die Gruppe agiert.

Obwohl Aashii nicht ganz so übertrieben mütterlich wie Hahari ist, bringt sie genug natürliche Fürsorge mit, um Kishikas Triggerpunkte zu treffen.

Gerade in Situationen, in denen Aashii kleinere Gesten der Zuwendung zeigt, wie etwa „Aua wegpusten“ oder kindliche Beruhigungsrituale, reagiert Kishika sofort mit großen, hoffnungsvollen Augen.

Bekannt ist etwa die Szene, in der Kishika versucht, sich dieselbe Behandlung wie ein verletztes Kind zu „erschleichen“, von Aashii aber schlicht ernsthaft besorgt betrachtet wird – was Kishikas verkappte Baby-Fantasie erst einmal ausbremst.

In Rollenspiel- oder „Laden“-Episoden, in denen Aashii Kinderartikel demonstriert, ist Kishika praktisch automatisch als „Testbaby“ gesetzt.

Einmal wird sie sogar mit einer Rassel beruhigt, was sie in ihrem Lieblingsmodus nur bestätigt, aber ihrer ritterlichen Selbstachtung massiv zusetzt.

Eira Kaho

Eira Kaho ist eine weitere Freundin in Rentarous Umfeld, die mit Capoeira kämpft.

Bei ihrem ersten Aufeinandertreffen kommt es zu einem spektakulären Duell „Kendō gegen Capoeira“, bei dem sie sich mittels Luftballons als Trefferzonen bekämpfen.

Eiras lange Beine und akrobatischer Stil zwingen Kishika zu Hochkonzentration.

Trotzdem kann Kishika dank ihrer Reichweite und Präzision einen klaren Schlagabtausch auf Augenhöhe erzwingen, sodass das Duell zunächst unentschieden endet.

In einer zweiten Runde trifft Eira auf Kishika in deren Baby-Modus.

Eira ist von der plötzlich „verkindlichten“ Gegnerin so irritiert, dass sie den Kampf innerlich aufgibt, was formal als Sieg für Kishika gewertet wird, aber mehr mit Eiras Fassungslosigkeit als mit echter Überlegenheit zu tun hat.

Darüber hinaus teilt Kishika mit Eira die Eigenschaft, einen ausgesprochen üppigen Körperbau zu haben.

Die Serie stellt dies humorvoll gegenüber, indem sie erwähnt, dass Kishika in dieser Hinsicht nur von Eira übertroffen wird.

Schwertkampf-AG und Nebenfiguren

Kishika ist als Kapitänin der Mädchenschwertkampf-AG für mehrere jüngere Mitglieder verantwortlich, die sie alle in höchstem Maße verehren.

Sie gibt sich ihnen gegenüber bewusst kühl und professionell, um ihre Baby-Seite zu verbergen und das Bild der „unerschütterlichen Senpai“ zu wahren.

In einer Episode stoßen sie bei einem Ausdauerlauf außerhalb des Schulgeländes auf ein Baby namens Rika, das seine Flasche verliert.

Diese prallt zufällig in Kishikas Mund – eine absurde Situation, die beinahe dazu führt, dass ihre Untergebenen sie mit Babyflasche im Mund sehen und ihren Fetisch entdecken.

Abseits der direkten Familie treten auch Kishikas eigene Mutter und ihre fünf jüngeren Geschwister in Rückblenden auf.

Die Mutter ist selbst innerlich sehr darauf fixiert, ihre älteste Tochter zu verwöhnen und zu knuddeln, wagt es aber nicht, weil sie glaubt, Kishikas stolzer, erwachsener Habitus lasse dies nicht zu.

Stattdessen drückt sie heimlich Kissen, die sie sich als Stellvertreter für Kishika vorstellt, sehnsüchtig an sich.

So spiegeln Mutter und Tochter ein tragikomisches, beidseitiges Verlangen nach Nähe, das durch Missverständnisse nie offen gelebt wird.

Kishikas Geschwister hingegen nehmen die Fürsorge ihrer großen Schwester gern an.

Sie sind größtenteils lockerer und kindlicher und bilden das genaue Gegenteil zu Kishikas strenger Selbstkontrolle.

Die Haarfarben in den Rückblenden deuten an, dass Kishika ihrem Vater ähnlicher sieht, während die jüngeren Geschwister optisch eher nach der Mutter kommen.

Das unterstreicht ihre Sonderstellung als „andere“, „stärkere“ Figur in der Familie.

Kishika Torotoro vereint zwei auf den ersten Blick widersprüchliche Archetypen: die unbeirrbare, edle Ritterin und das völlig abhängige, kuschelbedürftige Baby.

Ihr innerer Konflikt zwischen Pflichtgefühl und Bedürftigkeit bildet einen roten Faden durch ihre Auftritte.

Ihre „Ritterzitate“ betonen immer wieder Ehre, Stolz und die Pflicht, seine eigene Gerechtigkeit zu verteidigen, auch wenn die Gegenseite keine eigene Ehre besitzt.

Gerade diese hohen Ansprüche treiben sie jedoch dazu, die eigene Schwäche so lange zu leugnen, bis sie in den extremen Baby-Modus kippt.

Dadurch wird sie zu einer der vielschichtigsten und zugleich humorvollsten Figuren des gesamten Werks.

Sie steht für den Spagat zwischen dem Wunsch, stark und zuverlässig zu sein, und dem nicht minder menschlichen Bedürfnis, sich fallen lassen zu dürfen und selbst einmal „das Kind“ zu sein.

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(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:05)

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