Lycion ist ein männlicher Elf, der für sein auffälliges Äußeres – langes Haar, schlanke Figur und weiblich wirkende Gesichtszüge – sowie seine markanten, aufgemalten magischen Muster auf der Haut bekannt ist. Er verachtet sein ursprüngliches Aussehen und hat aus diesem Grund durch verbotene Magie seinen Körper in einen Wolfsmenschen verwandeln lassen. Lycion ist freundlich im Umgang, liebt seinen eigenen veränderten Körper und genießt es, ihn anderen zu präsentieren. Trotz seiner lockeren Art ist er wegen Mordes und Körperveränderung mit alter Magie zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Zu seinen engen Kontakten zählt Fleki, und er nimmt aktiv an entscheidenden Kämpfen teil, wobei er sowohl als starker Kämpfer als auch als Betreuer für seine verletzten Kameraden fungiert.
Lycion ist groß, etwa 170 cm, und besitzt eine schlanke, sportliche Figur mit einem BMI von 24.
Sein auffälliges Merkmal sind die überall am Körper sichtbaren alten Zaubermuster, die wie Tätowierungen aussehen.
Er trägt meist nur einen Lendenschurz an der Hüfte und ist am Oberkörper fast völlig nackt, was seine magischen Muster zur Schau stellt.
Mit langen, zu Zöpfen geflochtenen Haaren und einem Geschmack, der von seinem Tierwesen geprägt ist, hebt er sich deutlich von anderen Elfen ab.
Die auffälligsten Veränderungen zeigen sich, wenn er die Magie anwendet und sich in einen majestätischen Wolfsmenschen verwandelt, dessen Aussehen er als ultimative Schönheit empfindet.
Nach außen hin wirkt Lycion freundlich, umgänglich und besitzt einen entspannten Redestil.
Er beobachtet seine Umgebung sehr aufmerksam und durchschaut die Absichten anderer oft schnell, wie z. B. bei Kabru.
Trotz seiner Narzissmus, er liebt sein durch Magie verändertes Aussehen über alles, ist er hilfsbereit und hat eine fürsorgliche Seite – speziell im Umgang mit seinen Mitgefangenen.
Er schreckt nicht davor zurück, anderen die Wahrheit zu sagen, auch wenn sie hart ist, wie im Fall von Izutsumi und ihren Problemen mit ihrer eigenen Gestalt.
Lycion hat jedoch ein ausgeprägtes Bedürfnis, sich selbst zu präsentieren und ist stolz auf sein äußeres Erscheinungsbild.
Sein Freund Fleki neckt ihn deswegen und meint, seine Verhaftung sei seinem „Ausziehzwang“ zu verdanken.
Lycion stammt vom südlichen Zentralkontinent und ist 126 Jahre alt.
Schon seit seiner Kindheit empfand er sein eigenes Aussehen als hässlich, sogar so sehr, dass er sich vor seinem Spiegelbild fürchtete.
Diese Selbstablehnung führte dazu, dass er im Kampf in Arenen Anerkennung suchte und gleichzeitig versuchte, sich selbst zu bestrafen.
Er stieß auf ein uraltes Ritual, mit dem man menschlichen Körpern Tierseelen einpflanzen konnte, und fand letztlich einen Magier, der ihn durch diese verbotene Magie verwandelte.
Sein Wolfsmensch-Aussehen ist für ihn der Inbegriff von Schönheit.
Durch die Wahl eines fast nackten Outfits ist seine Transformation auch optisch immer präsent.
Nachdem er sich verwandeln ließ, kämpfte er in geheimen Arenen gegen andere magisch modifizierte Kämpfer, was schließlich zu seiner Verhaftung führte.
Er ist Experte in uralter Magie zur Körpermodifikation und kann sich mithilfe magischer Muster in einen kraftvollen Wolfsmenschen verwandeln.
Im Gegensatz zu anderen kann er sich jederzeit in seine ursprüngliche Gestalt zurückverwandeln.
Seine Kampftechnik ist rau und direkt, besonders wenn Verhandlungen scheitern oder er bedroht wird.
Auch nach schweren Verletzungen kann er sich erholen, solange Hilfe da ist.
Seine Beobachtungsgabe ist überdurchschnittlich, was ihn auch im Kampf strategisch stark macht.
Lycion ist eng mit Fleki befreundet.
Mit Izutsumi verbindet ihn ein besonders Gespräch über Magie und Identität – er gibt ihr ehrliche Antworten auf ihre Ängste und Schwierigkeiten.
Im Kampf kümmert er sich sowohl körperlich als auch emotional um seine verletzten Kameraden.
Zu Laios Touden entwickelt er ein Vertrauensverhältnis, indem er wichtige Wahrheit offenbart.
Seine Beziehung zu anderen Gefangenen und Kameraden ist geprägt von Respekt, Ehrlichkeit und gelegentlicher Fürsorge.
Die Verwandlung und Verhaftung
Lycion, einst ein schöner Elf, fühlt sich in seinem natürlichen Körper äußerst unwohl und hasst sein eigenes Spiegelbild.
Er nutzt Arenakämpfe, um sich selbst Schmerz zuzufügen und sich von dieser Ablehnung abzulenken.
Nach Kontakt zu verbotener Magie lässt er seinen Körper von einem Magier zu einem Wolfsmenschen umwandeln und erreicht so sein Idealbild.
Von nun an nimmt Lycion an illegalen Kämpfen teil, wo er seine neue Gestalt zur Schau stellt.
Schließlich wird er aufgrund seiner offenen Nutzung der alten verbotenen Magie gefasst und zu lebenslanger Haft verurteilt.
Kampfgeschehen und Kameradschaft
Im Kampf gegen Marcille Donato bleibt Lycion als einziger unverletzt und pflegt seine gelähmten und bewusstlosen Kameraden.
Bei der Auseinandersetzung mit Laios Touden zeigt sich seine wilde Seite, als die Verhandlungen scheitern und er seine beeindruckende Wolfsgestalt präsentiert.
Als Mithrun stirbt, nutzt er die entstandene Unruhe im Gefecht, wird jedoch von einem Einhorn schwer verletzt.
Er wird von Laios und seinen Gefährten gerettet und verarztet.
Er erzählt Laios von der wahren Natur des Dämons und hilft beim Einsammeln der Leichen von Pattadol und weiteren Mitstreitern.
Freundschaft und Wechselseitige Unterstützung
Lycion hat eine lockere, aber tiefgründige Beziehung zu Fleki, mit dem er offen über seine Eigenheiten spricht.
Außerdem bemüht er sich, Izutsumi ehrlich über ihre magische Transformation und mögliche Wege zurück zu einer menschlichen Form aufzuklären.
Obwohl er ihr keine Hoffnung machen kann, zeigt er Verständnis für ihren Wunsch und teilt eigene Gedanken dazu.
Lycion wäre sogar bereit gewesen, einkörperlicheres Tierwesen zu werden, um sein Wunschbild noch perfekter zu erreichen.
„Ich möchte diesen coolen Körper unbedingt allen zeigen.“
Fleki: „Du bist echt dein größter Fan, Lycion. Und verhaftet wurdest du wohl vor allem wegen deiner Leidenschaft für freizügige Outfits!“
Geburtsdatum: 17. Oktober
Alter: 126 Jahre
Größe: ca. 170 cm
Herkunft: Südlicher Zentralkontinent
Lieblingsessen: Fleisch
Abneigung: Blättriges Gemüse, besonders Stiele
Familienstand: Mutter
Abseits der Hauptgeschichte gibt es einen Comic-Strip, in dem Lycion und Laios Touden wegen unterschiedlicher Vorstellungen vom Verwandeln aneinandergeraten.
Lycion betrachtet seine eigene Verwandlung mit Begeisterung, was oft zu amüsanten und skurrilen Situationen im Umgang mit seinen Freunden führt.
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