Shoma ist eine auffällige Nebenfigur aus Kyōkai no Rinne. Er ist ein weißhaariger, draufgängerischer Todesgott-Junge aus wohlhabendem Haus, der jedoch wenig Manieren besitzt. Während seines Praktikums muss er bei Rinne Rokudo wohnen, wo ihn ein ungewohntes, ärmliches Leben erwartet. Schnell will er durch das Fangen von bösen Geistern seine Pflicht erfüllen. Dabei gerät er regelmäßig in Schwierigkeiten, bringt Unruhe ins Geschehen und sorgt für humorvolle Momente. Trotz Anfangsschwierigkeiten erkennt er in Rinne einen Verbündeten und bleibt ihm auch später als Freund erhalten. In der Serie entwickelt er zudem seine erste Liebe, freundet sich mit weiteren Charakteren an und wächst an seinen Herausforderungen.
Shoma trägt auffälliges, schneeweißes Haar und hat einen durchdringenden Blick.
Seine Augen sind im Original mangazeichnerisch ohne Glanz gestaltet, auf Farbseiten hellblau.
In der Anime-Version erhielten die Augen ein freundlicheres Design mit zwei Farben und deutlicheren Pupillen.
Das verleiht ihm mehr Ausdruck und einen gewissen Charme.
Shoma ist ein energischer, neugieriger und oft ungestümer Junge.
Er hat eine starke Tendenz zu Streichen und Ärger, nimmt es mit Regeln nicht so genau und hält sich selten zurück.
Obwohl er aus reichem Elternhaus stammt, fehlen ihm oft Anstand und Mitgefühl.
Shoma ist eigensinnig, widersetzt sich Anweisungen, neigt zu impulsiven Handlungen – aber er kann genauso schnell Reue zeigen.
Ehrgeiz und Neugier treiben ihn an, manchmal auch ein Hauch Naivität.
Shoma besucht die fünfte Klasse der Todesgott-Grundschule.
Sein Praktikum führt ihn zu Rinne Rokudo, wo er zum ersten Mal mit Armut und harter Arbeit konfrontiert wird.
Statt, wie erhofft, schneller Fortschritte zu machen, muss Shoma sich mit Nebenjobs, einfachem Essen und alltäglichem Überleben arrangieren.
Zu Hause ist er üppigen Lebensstil und Geldüberfluss gewohnt, was immer wieder zu Reibungen sorgt.
Shoma besitzt als Todesgott eine eigene Sense, deren Stil einem scharfblickenden, blauen Vogel nachempfunden ist.
Als Schüler ist er noch nicht sehr erfahren – weswegen er sich oft überschätzt und in Schwierigkeiten gerät.
Er kann Geister fangen, braucht dafür aber meist Hilfe oder gerät außer Kontrolle.
Shoma hat eine teils freundschaftliche, teils herausfordernde Beziehung zu Rinne Rokudo.
Anfangs sieht er ihn als minderwertigen "Armen", erkennt jedoch nach einigen gemeinsamen Abenteuern seinen Wert.
Mit Kurosu, seinem schwarzen Katzenbegleiter, verbindet ihn eine eher geschäftliche, distanzierte Beziehung – Kurosu hält nicht viel von Kindern.
Zu Ichigo, in die er sich nach einer Begegnung verliebt, entwickelt er zaghafte Gefühle und wird schließlich sogar von ihr ausgenutzt.
Masato spielt im Verlauf eine negative Rolle, was Shoma in Schwierigkeiten bringt.
Obwohl Shoma aus reichem Hause stammt und als verwöhnter Junge auftritt, wächst er durch seine Erlebnisse an Rinnes Seite merklich.
Er ist bekannt für seine leichten Sinneswandlungen und seine Bereitschaft, Fehler einzusehen.
Nach dem Praktikum besucht er Rinne weiterhin regelmäßig und trägt immer wieder zum Chaos bei.
Sein Debüt als Charakter war von 2012 bis 2016 eher selten, ab 2016 nimmt seine Präsenz wegen der neuen Handlung um Ichigo deutlich zu.
Charakteristisch: Trotz seiner Herkunft fehlt ihm die typische Noblesse, stattdessen mischt er die Gruppe mit kindlicher Energie auf.
Böse Geister werde ich besiegen!
Das Schulpraktikum
Während eines Praktikums kommt Shoma zu Rinne Rokudo ins Haus.
Dort wird er mit dem harten Alltag eines mittellosen Todesgottes konfrontiert.
Statt sein praktisches Können zu trainieren, helfen ihm die anderen hauptsächlich beim Basteln von Kunstblumen für Nebenjobs.
Auch das Essen ist spärlich – manchmal reicht es gerade für Taubenfutter.
Shoma fühlt sich überfordert, zeigt Missmut und will seine Pflicht rasch erfüllen, indem er besonders viele böse Geister einfängt.
Konfrontation und Fehler
Aus Ungeduld bestreitet er Aufgaben, die seine Fähigkeiten übersteigen, und leistet seinen Pflichtanteil nicht.
Er widersetzt sich Rinnes Führung, gibt sich provokant und lässt sich schließlich von Masato verführen, normale Geister in böse Geister zu verwandeln.
Dies führt dazu, dass Masato die Seelen gemeinsam mit Shoma in die Hölle schicken will.
Shoma erkennt den Ernst der Lage, bereut seine Tat und setzt alles daran, die Geister zu retten.
Rettung und Folgen
Dank Rinne gelingt die Rettung der betroffenen Seelen, die durch ihn wieder ins Gleichgewicht kommen und sich erlösen können.
Nachdem fünf Seelen erfolgreich befreit wurden, gilt Shomas Praktikum als beendet – allerdings muss er sich vor den beinahe verdammten Geistern verantworten.
Entwicklung von Freundschaften
Anfangs ist Shoma Rinne gegenüber hochnäsig und nennt ihn einen "Armen".
Nach den Ereignissen reift seine Sichtweise, er erkennt Rinnes guten Kern und bleibt mit ihm befreundet.
Auch später sucht er Rinnes Nähe, besucht dessen Wohnung und treibt sich mit neuen Streichen herum.
Shomas erste Liebe
Eine weitere Schulaufgabe verlangt das Einfangen eines mittelgroßen Tiergeistes.
Shoma wählt überambitioniert einen riesigen Nilpferdgeist, scheitert jedoch immer wieder.
Im Zuge dessen verliebt er sich in Ichigo, die Reinkarnation von Otome Rokudō, und sucht ihre Hilfe.
Diese nutzt ihn aus – er bezahlt sie für Unterstützung, wird aber zu ihrem „Finanzopfer“.
Am Ende gelingt das Einfangen, und Shoma schenkt Ichigo über Rinne einen Kuschelbären, um seine Zuneigung auszudrücken.
Shoma gilt als wiederkehrender Nebencharakter, erscheint aber seltener als viele andere Figuren.
Ab 2016 wächst seine Bedeutung durch die Einbindung in neue Geschichten.
Sein Sinn für Abenteuer, Streiche und Entwicklung machen ihn zu einem liebenswerten Teil der Serie.
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