Fuu Inubouzaki ist eine fiktive Figur aus dem Franchise „Yuki Yuna is a Hero“, wo sie als Anführerin des sogenannten „Heldenklubs“ und als Heldin im Kampf gegen die Vertex auftritt.
Sie gilt als energische, laute, aber äußerst fürsorgliche „große Schwester“ sowohl innerhalb ihrer Familie als auch innerhalb des Klubs.
Name: Fuu Inubouzaki
Geschlecht: weiblich
Alter: 15 Jahre
Schulstufe: 3. Klasse Mittelschule
Geburtsdatum: Götterzeit 285, 1. Mai
Größe: 163 cm
Blutgruppe: A
Herkunft: Präfektur Kagawa (Shikoku)
Schule: Mittelschule Sanshu in Kagawa
Hobby: Spaziergänge
Lieblingsessen: Udon-Nudeln
Rolle: Heldin, Klubpräsidentin des Heldenklubs
Synchronsprecherin: Yuumi Uchiyama
Darstellerin (Bühne): Sayaka Harada
Der Heldenklub ist ein Schulklub der Mittelschule Sanshu, dessen Mitglieder offiziell ehrenamtliche Aufgaben für die Gemeinschaft übernehmen.
In Wahrheit dient er aber auch dazu, geeignete Kandidatinnen für das Heldensystem der Gottheit „Weltenbaum“ zu sammeln und vorzubereiten.
Fuu Inubouzaki ist Präsidentin dieses Klubs und fungiert als Motor der Gruppe.
Sie ist die ältere Schwester von Itsuki Inubouzaki, die ebenfalls Mitglied des Heldenklubs und später Heldin ist.
Von ihrer Persönlichkeit her ist Fuu offen, laut, herzlich und ein typischer „Anführer mit Schwesterinstinkt“.
Sie übernimmt Verantwortung, organisiert Aktionen und schreibt sogar die Drehbücher für Theaterstücke, die der Klub im Rahmen von Freiwilligenarbeit aufführt.
Fuu wirkt wie eine Mischung aus lockerer Oberschwester, Klassenclown und ehrgeiziger „Karrierefrau im Mini-Format“.
Sie spricht gerne große Sprüche, macht übertriebene Ansagen und liebt das Wort „Mädchenpower“, das sie für nahezu jede Lebenslage bemüht.
Im Heldenklub ist sie eine wichtige Stütze, weil sie die vielen eigenwilligen Persönlichkeiten zusammenhält.
Gleichzeitig nimmt sie ihre Rolle als Anführerin sehr ernst und neigt dazu, Last und Sorgen eher alleine zu tragen.
Im Alltag macht sie gerne chuunihafte Aussagen, also halb ironische, halb ernste Sprüche, die übertrieben heldenhaft oder dramatisch klingen.
Ihr Humor ist gelegentlich etwas „altväterlich“, ihr Verhalten erinnert oft eher an einen Opa oder an einen übermotivierten Trainer als an eine normale 15‑jährige.
Fuu ist überzeugt, dass ihre „Mädchenpower“ extrem hoch sei, und redet ununterbrochen darüber.
Tatsächlich ist sie in Hausarbeit, Kochen, Organisation und Modegeschmack hervorragend, allerdings mit einer groben, manchmal brachialen Note.
Sie hat bereits Liebesgeständnisse von Jungen bekommen, lehnt diese aber ab, weil sie Gleichaltrige oft als „kindisch“ wahrnimmt.
Laut ihr schauen die meisten Jungs ohnehin heimlich unanständige Bilder auf ihren Smartphones – ein Verhalten, mit dem sie sich nicht weiter beschäftigen möchte.
Ein Running Gag in den Geschichten ist ihre „Cheerleader-Heldenstory“.
Immer wieder will sie diese Anekdote erzählen, wie sie als Aushilfs-Cheerleaderin eine ganze Veranstaltung dominiert hat – sehr zu Ungeduld und Frust der anderen, die die Geschichte schon viel zu oft gehört haben.
Trotz der Übertreibungen hat Fuu in vielen Bereichen echtes Talent.
Sie gewann zum Beispiel einmal bei einem Aufsatzwettbewerb und schreibt für den Klub humorvolle, aber durchaus gute Theaterstücke.
Sie zitiert gelegentlich berühmte Persönlichkeiten oder Sprichwörter.
Einer der „Fünf Gebote des Heldenklubs“ – „Wenn man handelt, klappt es meistens irgendwie“ – geht auf ein von ihr zitiertes Sprichwort zurück.
Fuu hat lange gelbe (bzw. blond gefärbt wirkende) Haare, die sie im Alltag meist in Zöpfen trägt.
Auch ihre Heldenform setzt auf Gelb als zentrale Farbe und verstärkt den auffälligen, sonnenhaften Eindruck.
Ihr Körperbau ist sportlich, sie ist kräftig und viel stärker, als man es einer Mittelschülerin zutrauen würde.
Brusttechnisch liegt sie im Vergleich der Figuren eher im oberen Bereich, auch wenn Mimori Tougou ihr in dieser Hinsicht voraus ist.
In verschiedenen Illustrationen wird deutlich, dass ihre Figur mit der Zeit „heranwächst“ und sie später zu den am üppigsten gezeichneten Charakteren gehört.
In den frühen Anime-Staffeln fällt dies noch zurückhaltender aus, in späteren Werken außerhalb des Haupt-Anime wird es klarer betont.
Fuu lebt zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Itsuki Inubouzaki alleine in einem Haushalt.
Ihre Eltern starben zwei Jahre vor der ersten Staffel bei der „Schlacht an den Resten der Seto-Brücke“, einem massiven Vertex-Angriff.
Seit dem Tod der Eltern übernimmt Fuu praktisch den gesamten Haushalt selbst.
Sie kocht, putzt, organisiert den Alltag und sorgt dafür, dass Itsuki trotz der schwierigen Situation ein möglichst normales Schulleben führen kann.
Ihre Fähigkeiten im Haushalt sind bemerkenswert und werden im Werk mehrfach explizit gelobt.
Ihre Kochkünste sind im Freundeskreis bekannt, auch wenn die Portionen, die sie zubereitet, weit über das normale Maß hinausgehen.
Aus Liebe zu Itsuki hat Fuu überhaupt erst gelernt zu kochen.
Anfangs war sie darin nicht besonders gut, doch Itsuki aß alles mit Freude, was Fuu motivierte, immer besser zu werden.
Wenn sie einkaufen geht, stellt sie Itsuki klar in den Vordergrund.
Sie gibt ihr Geld lieber für die Kleidung der kleinen Schwester aus und kleidet sich selbst mit dem, was vom Budget übrig bleibt – trotzdem schafft sie es erstaunlicherweise, sich selbst sehr gut zu stylen.
Itsuki ist für Fuu das Allerwichtigste.
Sie ist überfürsorglich, schnell gerührt und könnte stundenlang darüber reden, wie niedlich und toll ihre kleine Schwester ist.
In vielen Szenen reagiert Fuu geradezu ekstatisch, wenn Itsuki Initiative zeigt oder sich weiterentwickelt.
Schon ein einfaches „Ich gehe mal selbst jemanden begrüßen“ von Itsuki kann dafür sorgen, dass Fuu Tränen in den Augen hat.
Obwohl sie Itsuki verwöhnt, nimmt sie sie nach den Ereignissen der ersten Staffel zunehmend auch als eigenständige, starke Person wahr.
In späteren Kämpfen vertraut sie Itsuki sogar wichtige Aufgaben an und überlässt ihr bewusst Verantwortung.
Ein wiederkehrendes Problem: Fuu kocht für Itsuki zu viel und zu reichhaltig, weil sie ihre eigene Riesenportion als Maßstab nimmt.
Itsuki will sie ungern verletzen und isst dann oft mehr, als ihr guttut, was regelmäßig zu Sorgen um ihre Figur führt.
Fuu bezeichnet Itsuki ausdrücklich als „die wichtigste Person in ihrem Leben“.
Diese starke Bindung beeinflusst viele ihrer Entscheidungen als Heldin – Fuu will um jeden Preis vermeiden, dass Itsuki denselben Schmerz erlebt wie sie selbst.
Fuu ist berühmt-berüchtigt für ihren enormen Appetit.
Innerhalb des Heldenklubs essen zwar alle gerne Udon, aber Fuu steht in dieser Disziplin klar an der Spitze.
Sie hat ein Stamm-Udon-Restaurant, in dem sie mehrere Nachschläge nimmt, bis die anderen fassungslos zusehen.
In einem Dialog verteidigt sie Udon so leidenschaftlich, dass sie jemanden, der Udon beleidigt, als „unpatriotisch“ beschimpft.
Auch abseits von Udon ist sie eine ausgesprochene Vielfraßin.
Auf Ausflügen schafft sie komplette traditionelle Mehrgänge-Menüs und denkt immer noch ans Nachessen.
In Nebenwerken wird aufgedeckt, dass sie an manchen Wochen rund 18 Mal Udon isst – ihre Freundin Mimori Tougou fragt scherzhaft, warum es nicht konsequent 21 Mal (jede Mahlzeit) sind.
In einem Spin-off-Spiel isst sie sogar in einem fiktiven Tagesrhythmus 35 Schüsseln Udon: früh, mittags, nachmittags, abends und tief in der Nacht.
Trotz dieser Mengen achtet sie doch auf ihr Gewicht und ist nicht völlig sorglos.
Sie befürchtet jedoch offenbar, dass Kalorien gegenüber „Mädchenpower“ zweitrangig sind.
Passend zu ihr gibt es das Gericht „Mädchenpower-Udon“, das sie selbst kreiert.
Es ist im Grunde eine extrem üppige Fleisch-Udon-Schüssel – so reichhaltig, dass Freundinnen sich fragen, was daran „Mädchenpower“ sein soll, außer vielleicht das anschließende Hanteltraining.
Angst vor Horror
Fuus größte Achillesferse ist der Horrorbereich.
Sie reagiert übertrieben heftig auf Geistergeschichten, Spukhäuser oder unheimliche Schauplätze.
Bei Mutproben oder Horror-Events bricht sie teils weinend zusammen oder fällt in Ohnmacht.
Einmal reicht schon ein schlechter Wortwitz im Stil von „Hinterm Haus ist ein Restaurant – hurra, Mahlzeit!“ (als Wortspiel mit „Spukruf“), um sie umkippen zu lassen.
In einigen Geschichten stapelt sich der Horror:
– Bei einer Schul-Mutprobe läuft sie panisch davon.
– In einem alten Krankenhaus weigert sie sich verzweifelt, alleine zu erkunden, und bettelt tränenreich darum, nicht getrennt zu werden.
– In einem Onsen-Hotel lassen sie Herzschmerz-Legenden sofort kollabieren.
Interessanterweise zeigt sie deutlich mehr Standhaftigkeit, wenn jemand Schutz braucht.
Wenn Itsuki sich an sie klammert oder ein verängstigtes Mädchen neben ihr steht, beißt Fuu die Zähne zusammen, stellt sich vor die andere und überwindet ihre Angst zumindest so weit, dass sie nicht völlig ausfällt.
Das gleiche Muster zeigt sich bei einem von Freunden inszenierten Horrordrama, wo sie sich zwischen ihre Schwester und eine „Geisterdarstellerin“ stellt und diese mit einem Schlag außer Gefecht setzt.
In solchen Momenten übertönt ihre Rolle als große Schwester jede Furcht.
Weitere Schwächen
Fuu ist kein Fan von Ungeziefer – insbesondere nicht vom sprichwörtlichen „schwarzen Ding“ in der Küche.
Trifft sie darauf, rennt sie zusammen mit den anderen Mädchen schreiend davon und erklärt, sie sei schließlich ein Mädchen und könne so etwas nicht erledigen – während sie gleichzeitig ein ganzes Stück Kuchen auf einmal verschlingt.
Schulisch gesehen sind ihre Leistungen nach Beginn der Heldentätigkeit abgefallen.
Vorher war sie aber eine sehr gute Schülerin, was viele Freunde kaum glauben können, wenn sie es hören.
Ihre Reaktion auf Prüfungen besteht oft darin, die Ohren zuzuhalten und so zu tun, als existiere das Thema nicht.
Bei einer Laufbahnberatung gibt sie „Verkünderin der Mädchenpower“ als Berufswunsch an und muss den Zettel selbstverständlich neu ausfüllen.
Trotzdem zeigt ein späterer Auftritt, dass sie wieder ernsthaft lernt und sogar anspruchsvolle Übungsbücher für fortgeschrittene Schüler nutzt.
Es deutet darauf hin, dass sie sich ihre alte Disziplin in Sachen Lernen weitgehend zurückerarbeitet hat.
Künstlerisch ist sie eher schwach: Ihre Zeichnungen von Vertex und Monstern sehen so chaotisch aus, dass Freundinnen sie als „Avantgarde“ abtun.
Bei einem Manga-Club-Auftritt liefern ihre Bilder eher unfreiwillige Komik als hochwertige Kunst.
Außerdem neigt sie dazu, sich zu übernehmen und zu viel auf einmal anzunehmen.
Das führt gelegentlich zu chaotischen Situationen im Heldenklub, die dann von anderen – oft Mimori Tougou – mühsam wieder entwirrt werden.
Grundlagen als Heldin
Als Heldin dient Fuu dem Weltenbaum, einer göttlichen Entität, die das letzte Schutzbollwerk der Menschheit bildet.
Ihr Auftrag besteht darin, gemeinsam mit den anderen Heldinnen die mysteriösen Vertex zu bekämpfen, die versuchen, den Weltenbaum zu zerstören.
Ihre Eignung als Heldin ist überdurchschnittlich hoch.
Die Organisation „Großes Heiligtum“ wählte sie gezielt aus, um sowohl selbst zu kämpfen als auch andere geeignete Kandidatinnen in ihrem Umfeld zu sammeln.
Im Kampf verwandelt sich Fuu in eine gelb dominierte Heldenform.
Dabei wird ihr ohnehin langes Haar golden und sie trägt eine auffällige, kampftaugliche Kleidung mit starken gelben Akzenten.
Waffe und Fähigkeiten
Fuu kämpft mit einem gewaltigen Großschwert, das sie mühelos schwingt, obwohl es größer ist als sie selbst.
Dieses Schwert besitzt die Fähigkeit, seine Größe zu verändern – es kann klein und handlich oder riesig wie eine Mauer sein.
Sie nutzt das Schwert sowohl offensiv als auch defensiv.
Vergrößert kann es als Schild fungieren, mit dem sie Angriffe blockt oder Verbündete schützt.
Im mittleren Distanzbereich ist sie besonders stark, wo sie mit weit ausholenden Schlägen ganze Feindesgruppen wegwischt.
Im Nahbereich sind Heldinnen wie Yuuna Yuuki oder Karin Miyoshi zwar etwas wendiger, dafür punktet Fuu mit Reichweite und roher Kraft.
Ihr Heldenzeichen befindet sich an ihrem linken Oberschenkel.
Dieses Mal blüht in Form einer Oxalis (Sauerklee), deren Blütenblätter gleichzeitig ihre „Blühpunkt-Anzeige“ symbolisieren.
Blühzustand
Der „Blühzustand“ ist eine Art Extremform des Heldenmodus, in dem die Heldinnen ihr volles Potenzial entfalten, dafür aber hohe körperliche Opfer bringen.
Wenn Fuu diesen Zustand aktiviert, verändert sich ihr Outfit deutlich und erinnert an traditionelle Gewänder einer Schreinpriesterin.
Ihr Großschwert wird in diesem Zustand noch massiver und kann sogar gigantische Angriffe von besonders mächtigen Vertex kurzzeitig aufhalten.
Im direkten Töten von Feinden ist sie in diesem Modus zwar nicht immer die Effizienteste, ihre defensive Leistung und ihr Durchhaltevermögen sind jedoch beeindruckend.
In der späteren Handlung von „Yuki Yuna is a Hero“ nutzt sie in einem Fall die Blühenergie nicht für ihren Körper, sondern ausschließlich zur kurzfristigen massiven Vergrößerung ihres Schwertes.
So findet sie eine Art „Zwischenlösung“, als sie selbst keinen vollen Blühzustand mehr auslösen kann.
Als Heldin stehen Fuu zwei spezielle, tierähnliche Geistwesen zur Seite, die ihre Kräfte unterstützen.
Diese Wesen schweben meist um sie herum und können im Kampf aktiv werden.
Inugami ist ein blauer, hundeähnlicher Geist mit einer gelben Blumenzeichnung auf dem Rücken.
Er ist mit der Kraft ihres Großschwerts verknüpft und wird einmal dabei gezeigt, wie er Hundefutter frisst, das Fuu ihm anbietet.
Kamaitachi ist das zweite Geistwesen, das später hinzukommt.
Es erinnert an ein Wiesel und hat eine gelbe Blume am unteren Rücken, kann mit kleinen Klingenangriffen Vertex kurzzeitig festsetzen und Fuu so taktische Vorteile verschaffen.
Diese Geister dienen zudem als eine Art „Schutzschild“ für Fuu.
In einem späteren Unfall versucht Inugami, Fuu vor der Wirkung des göttlichen Fluches zu schützen, wobei dabei Blühenergie aufgebraucht wird.
Vor Beginn der Haupthandlung war Fuu keine Schülerin der Sanshu-Mittelschule.
Erst nach den Ereignissen an der zerstörten Seto-Brücke zog sie um und schrieb sich dort ein.
Ihre Eltern waren offenbar selbst mit dem Großen Heiligtum verbunden und kamen bei einem Kampf mit Vertex ums Leben.
Dieses Ereignis prägt Fuu tief – sie hegt einen intensiven Hass auf Vertex und kämpft aus einem sehr persönlichen Rachemotiv.
Aus diesem Grund nahm sie auch die Rolle an, dem Großen Heiligtum als Heldin und „Aufpasserin“ für den Heldenklub zu dienen.
Im Gegenzug sorgt die Organisation für den Lebensunterhalt der Waisenschwestern.
Fuu schämt sich ein wenig für das sehr persönliche Motiv ihres Kampfes.
Sie will nicht, dass Itsuki aus demselben Grund kämpft und versucht, ihre Rachegefühle möglichst von ihrer Schwester fernzuhalten.
Diese innere Zerrissenheit führt zu einer andauernden Schuldproblematik.
Fuu macht sich Vorwürfe, weil sie ihre Freunde und insbesondere Itsuki in einen lebensgefährlichen Konflikt gezogen hat, der mit schweren körperlichen Opfern verbunden ist.
Frühe Phase
Zu Beginn erscheint Fuu als fröhliche, leicht chaotische, aber zuverlässige Klubpräsidentin.
Sie organisiert Aktivitäten, hält Reden und erweckt den Eindruck, als sei der Heldenklub in erster Linie ein besonders engagierter Freiwilligenverein.
Als die Vertex zum ersten Mal auftauchen, zeigt sich, dass Fuu schon vorher Informationen über das Heldensystem hatte.
Sie kennt grundlegende Fakten zu Feinden und Kampftaktiken und dient den anderen in der Anfangszeit als Leiterin und Ausbilderin.
Sie ist die erste, die sich in eine Heldin verwandelt und auch die erste, die den Blühzustand aktiviert.
Dabei ruft sie Sprüche wie „Dann werde ich all meine Mädchenpower in einen einzigen Schlag legen!“ und stürzt sich mit riesigem Schwert in den Kampf.
Verlust und Konfrontation mit der Wahrheit
Im Verlauf der Kämpfe gegen die Vertex nimmt der körperliche Preis des Heldensystems zu.
Fuu verliert das Augenlicht auf ihrem linken Auge, behält aber die Kampffähigkeit, indem sie ein Augenpflaster trägt.
Als ihre Schwester Itsuki durch ein Blühen ihre Stimme dauerhaft verliert und klar wird, dass das Heldensystem irreparable Opfer fordert, beginnt Fuu zu zweifeln.
Zunächst will sie die Existenz dieses Systems nicht wahrhaben und verdrängt die volle Tragweite.
Der Wendepunkt kommt, als Fuu erkennt, dass Itsuki einen heimlichen Traum hatte: Sie wollte Sängerin werden.
Durch das Heldensystem wurde ihr diese Zukunft geraubt, und Fuu muss erkennen, dass ausgerechnet sie selbst Itsuki in diesen Kampf hineingezogen hat.
Ihre Zweifel schlagen in rasende Wut auf das Große Heiligtum um, das die Wahrheit über das Heldensystem verheimlicht.
Sie ist kurz davor, die Institution direkt anzugreifen und „dem System“ physisch den Kampf zu erklären.
In diesem Moment wird sie von Karin Miyoshi und Yuuna Yuuki aufgehalten.
Als Itsuki sie schließlich umarmt und ihr wortlos verzeiht, bricht Fuu in verzweifeltes Weinen aus und verliert vorübergehend ihren Kampfgeist.
Rückkehr in den Kampf
Trotz ihres emotionalen Zusammenbruchs rafft sich Fuu später wieder auf.
Die Entschlossenheit ihrer Schwester, weiterhin als Heldin zu kämpfen, inspiriert sie dazu, an die Front zurückzukehren.
Sie kämpft im finalen Gefecht gegen die Vertex an vorderster Front.
Nach der letzten, entscheidenden Auseinandersetzung erhält sie – wie die anderen – eine Art Wunder: Die durch das Blühen verlorenen Körperfunktionen kehren zurück.
Ihr linkes Auge sieht wieder, Itsuki bekommt ihre Stimme zurück, und die Heldinnen kehren in ein scheinbar normales Schulleben zurück.
Diese neue Ruhe ist jedoch nur der Auftakt für die Ereignisse der späteren Staffeln.
Erinnerungslücken und neue Verbündete
Im „Heldenkapitel“ hat Fuu, wie die anderen, zunächst keine Erinnerung an Mimori Tougou in ihrer früheren Identität.
Erst als Yuuna und Sonoko Nogi beginnen, sich an Mimori zu erinnern, brechen auch bei Fuu die verdrängten Erinnerungen auf.
Sie nimmt Sonoko Nogi als neues Mitglied in den Heldenklub auf.
Sonoko wird für sie eine wichtige Verbündete sowohl in Kämpfen als auch bei schulischen Themen, denn Sonoko hilft ihr unter anderem beim Lernen.
Unfall und göttlicher Fluch
In dieser Phase wirkt die Rachsucht der Himmelsgötter noch stärker in der Welt.
Ein Verkehrsunfall trifft Fuu, obwohl sie durch das Geistschild von Inugami geschützt sein sollte.
Der Angriff durchdringt die Schutzbarriere aufgrund des göttlichen Fluchs und verletzt sie so schwer, dass sie im Krankenhaus landet.
Der Heilungsprozess dauert über den Jahreswechsel hinaus, sodass sie Weihnachten und wahrscheinlich auch Silvester im Krankenhaus verbringt.
Inugami verbraucht bei dem Versuch, Fuu zu schützen, einen Teil ihrer Blühenergie.
Dadurch ist Fuu im weiteren Verlauf nicht mehr in der Lage, sich vollständig in den Blühzustand zu versetzen.
Trotzdem nimmt sie wieder am Kampfgeschehen teil, sobald sie entlassen ist.
Ihre rekonvaleszente Phase und der Verlust ihrer vollen Blühfähigkeit machen sie aber vorsichtiger und nachdenklicher.
Konfrontation mit Yuuna und Abschluss
Als klar wird, dass Yuuna von der Himmelsgottheit als Opfer für eine „Göttliche Hochzeit“ vorgesehen ist, versucht Yuuna, dies als Pflicht zu akzeptieren.
Fuu lehnt diese Selbstaufgabe vehement ab.
Sie wirft Yuuna vor, damit im Grunde das Leben aufzugeben, anstatt wirklich weiterleben zu wollen.
Zudem untersagt sie ihr, die „Fünf Gebote des Heldenklubs“ zu benutzen, um sich selbst in den Tod zu rationalisieren.
Im finalen Kampf unterstützt Fuu Mimori auf dem Weg zur Gottheit, um Yuuna zu befreien.
Sie nutzt ihre verbleibende Kraft, um Wege zu öffnen, Hindernisse zu beseitigen und so Mimori und Yuuna eine letzte Chance zu ermöglichen.
Nach der Lösung des Konflikts und der Beendigung der göttlichen Opfertradition kehrt Fuu an die Schule zurück.
Sie besteht ihre Aufnahmeprüfungen für die Oberschule – mit viel Hilfe von Sonoko, deren Prüfungsprognosen verdächtig exakt sind – und absolviert ihre Mittelschul-Abschlussfeier.
Am Ende des Heldenkapitels tritt sie als Präsidentin des Heldenklubs zurück.
Die Nachfolge als Klubpräsidentin übernimmt ihre Schwester Itsuki, während Fuu als Absolventin neuen Lebensabschnitten entgegensieht.
In einem späteren Epilog, der ungefähr vier Jahre nach den Hauptereignissen spielt, ist Fuu junge Erwachsene.
Sie arbeitet nun als Forscherin.
Ihr Forschungsgebiet sind die Überreste des Weltenbaums.
Sie untersucht unter anderem, inwieweit aus dem toten göttlichen Baum neue Energiequellen gewonnen werden können – gewissermaßen „Forschung zur Nutzung göttlicher Fossilquellen“.
Optisch trägt sie nun eine Brille, was zu früheren Gags passt, in denen Freundinnen ihr scherzhaft geraten hatten, sich endlich eine anzuschaffen.
So verbindet sich ihr alter Lernfleiß mit ihrem neuen Leben als Wissenschaftlerin.
„Waldmeer der Erinnerungen“
In dem Action-Adventure „Waldmeer der Erinnerungen“ spielt Fuu eine sehr praktische Rolle als Kämpferin.
Ihr Großschwert besitzt dort sehr weite Angriffsradien, was sie ideal macht, um große Gruppen kleiner Gegner gleichzeitig zu erledigen.
Trotz der Größe des Schwerts sind ihre Bewegungen in diesem Spiel erstaunlich flüssig und schnell.
Sie ist eine der einsteigerfreundlichsten Figuren, weil ihre Angriffsmuster klar und effektiv sind.
Im Adventure-Teil des Spiels bringt Fuu besonders häufig neue Aufträge und Ideen in den Klub.
Sie ist also auch dort organisatorisch wie kämpferisch eine tragende Säule.
„Funkeln der Blumenverbindung“
Im Spiel „Funkeln der Blumenverbindung“ wird Fuu sehr früh spielbar.
Sie zeichnet sich dort durch extrem hohe Trefferpunkte und überdurchschnittliche Angriffswerte aus.
Ihre Bewegungsgeschwindigkeit und Angriffsfrequenz sind dagegen gering.
Dafür kann sie als Frontpanzer dienen, der enorme Schäden aushält und gleichzeitig mit wenigen Schlägen gewaltige Gegnergruppen dezimiert.
Als Unterstützerin bietet sie starke, teils teamweite Fähigkeiten.
Viele ihrer Fertigkeiten verstärken die gesamte Gruppe oder schützen besonders verletzliche Heldinnen.
In Event-Geschichten dieses Spiels zeigt sich noch stärker, dass andere Zeitlinien-Heldinnen sie als natürliche Anführerin respektieren.
Selbst Veteraninnen wie Wakaba Nogi oder Gin Minowa gestehen ihr Führungskraft und physische Stärke zu.
Sie erfindet dabei auch kreative (und oft sehr alberne) Namen für Angriffe wie „Mädchenpower-Einschlag“ oder „Mädchenkraft-Großschwert-Schild“.
Ihre Udon-Gerichte, insbesondere die „Mädchenpower-Udon“, tauchen dort als detailreiche Anspielungen auf.
Yuuna Yuuki
Yuuna ist für Fuu eine jüngere Freundin, die sie oft bemuttert, aber auch bewundert.
Fuus Meinung nach ist Yuuna unverbesserlich naiv, aber genau diese Reinheit macht sie so besonders.
Fuu schimpft häufig über Yuunas Spontanaktionen und unbedachte Versprechen.
Trotzdem stellt sie sich im entscheidenden Moment schützend vor Yuuna, wenn diese zu weit geht – vor allem, als Yuuna sich als Opfer anbietet.
Mimori Tougou / Sumi Washio
Mimori ist eine der Personen, die Fuu nie wirklich verärgern möchte.
Gleichzeitig ist Mimori im Heldenklub so etwas wie ihre Partnerin auf der logischen, planenden Seite.
Fuu zählt auf Mimori als „Konterpart“ im Klub: Wenn Fuu übertreibt, ist meist Mimori diejenige, die sie mit Worten zurückholt.
In schwierigen Situationen akzeptiert Fuu Mimoris Einschätzung, auch wenn sie emotional gern anders handeln würde.
Die Verbindungen zwischen Mimoris Vergangenheit als Sumi Washio und dem Tod von Fuus Eltern liegen im Hintergrund.
Ob Fuu selbst jemals erfährt, wie genau diese Ereignisse zusammenhängen, bleibt unklar.
Karin Miyoshi
Mit Karin hat Fuu eine sehr lebhafte, fast schon geschwisterliche Streitfreundschaft.
Sie sticheln sich gegenseitig, liefern sich Wortgefechte und gegenseitige Provokationen.
Karin ist leicht reizbar, was Fuu hin und wieder bewusst ausnutzt, um die Stimmung aufzulockern.
Trotzdem respektiert sie Karin als enorm fähige Kämpferin und wichtige Stütze der Gruppe.
In offiziellen Nebengeschichten hält Fuu Karin übrigens für eine geeignete zukünftige Klubpräsidentin.
Dass letztlich Itsuki den Posten übernimmt, ist mehr eine Frage der Entwicklung der Figuren als ihrer grundsätzlichen Eignung.
Sonoko Nogi
Sonoko nennt Fuu liebevoll „Fuu-Min“.
Fuu spürt bei Sonoko die Aura einer früheren Heldin und ahnt, dass sie mehr gesehen hat, als sie offen ausspricht.
Sonoko hilft Fuu beim Lernen und kann Prüfungsinhalte erstaunlich gut vorhersehen.
Fuu verdankt ihr viel, als es um die Aufnahmeprüfungen ging.
Im Gegenzug behandelt Fuu Sonoko wie eine Mischung aus jüngerer Freundin und seltsamer Genie-Verbündeter.
Sie respektiert Sonoko sehr, auch wenn sie deren morbiden Humor und Scherze über Opferbereitschaft nicht immer erträgt.
Weitere Heldinnen aus anderen Zeitebenen
In Crossover-Werken trifft Fuu auf Heldinnen aus anderen Zeiten und Regionen.
Viele von ihnen sehen in ihr eine natürliche Anführerin.
Besonders mit Tamako Doi und Anzu Iyo wird ein paralleler „große Schwester“-Typus sichtbar.
Eine Figur vergleicht Fuu sogar mit einer „Ersatzmutter“, was Fuu allerdings mehr trifft, als ihr lieb ist – sie will schließlich nicht als „Mama“ bezeichnet werden.
Mit Wakaba Nogi teilt sie den Status einer der stärksten Nahkämpferinnen.
Beide werden von den anderen als physisch beeindruckend eingestuft, was in diversen Wettbewerben und Events deutlich wird.
Der Familienname „Inubouzaki“ bezieht sich auf ein echtes Kap: das Inubou-Kap in der Präfektur Chiba, an der östlichsten Spitze des Kantou-Gebiets.
Dort steht ein Leuchtturm, und die Gegend ist für Sonnenaufgänge und Meerblicke bekannt.
Dies wird von Fans oft mit anderen Werken in Verbindung gebracht, in denen Mädchen mit Motorrädern dorthin fahren.
Da Fuus Sprecherin mit einer anderen bekannten Figur aus einem Motorrad-Anime identisch ist, entstehen so zusätzliche Meta-Anspielungen.
Fuus Brillengags hängen wiederum mit einem anderen Werk zusammen, in dem dieselbe Sprecherin eine Schülerin spielt, die glaubt, mit einer Brille intelligenter auszusehen.
In beiden Fällen ist das Ergebnis der Prüfungen deutlich weniger glänzend, als die Figuren hoffen.
In manchen Fan-Theorien werden Figuren aus anderen Zeitlinien als mögliche „Reinkarnationen“ von Fuu und Itsuki interpretiert.
Offizielle Crossover-Dialoge lassen offen, ob das wörtlich stimmt, aber sie spielen mit der Idee, dass sich Charakterzüge und Schicksale über Epochen hinweg spiegeln.
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