Uigul ist ein männlicher Nebencharakter aus Haré+Guu, der innerhalb seiner Klasse als ältester junger Mann gilt und meist die Rolle eines verlässlichen großen Bruders einnimmt.
Uigul ist sechs Jahre älter als Haré.
Er wird unter den Klassenkameraden als der Älteste beschrieben.
Im Alltag wirkt Uigul wie einer der wenigen halbwegs vernünftigen Menschen in Haré+Guu.
Abgesehen von seinem extrem negativen Denken und seiner zwanghaften unerwiderten Liebe zu Weda gilt er als erstaunlich bodenständig.
Er hat jedoch eine stark negative Grundhaltung.
Wenn ihn etwas herunterzieht, versinkt er regelrecht bis auf den Tiefpunkt.
Im Verlauf der Handlung versucht er zweimal, sich das Leben zu nehmen.
Das unterstreicht, wie tief seine Verzweiflung in manchen Momenten reicht.
Uigul hegt romantische Gefühle für Weda.
Diese Zuneigung prägt einen großen Teil seines Auftretens.
Als Weda heiratet, ist er darüber so erschüttert, dass er völlig die Kontrolle verliert.
Später wandelt sich diese Reaktion in eine eigentümliche Vorliebe für verheiratete Frauen um.
Trotzdem scheint er Weda weiterhin heimlich zu lieben.
Seine Gefühle für sie verschwinden also nie ganz, sondern ändern nur ihre Form.
Unter seinen Mitschülern ist Uigul eine Art großer Bruder.
Er strahlt oft mehr Reife aus als viele andere Figuren.
Gleichzeitig ist er ein ausgesprochen unauffälliger Charakter.
Seine Blässe als Figur ist sogar so stark, dass seine Freunde ihn darauf hinweisen, dass selbst seine einzige markante Eigenheit, seine Schwärmerei für verheiratete Frauen, allmählich verblasst.
In Neue Reihe Band 2 versucht die Gruppe sogar gemeinsam, ihm eine deutlichere Eigenheit als Figur zu geben.
Doch am Ende fällt niemandem etwas Passendes ein.
Als er längere Zeit nicht auftritt, vergisst sogar Haré sein Gesicht.
Das macht seine absichtlich blasse Präsenz zu einem wiederkehrenden Witz.
In Neue Reihe Band 5 bleibt Uigul in der Stadt.
Dort wohnt er im Elternhaus von Weda, um an einer Universität zu studieren.
In Neue Reihe Band 8 lebt er mit Universitätsfreunden in einer Wohngemeinschaft.
Damit beginnt für ihn ein etwas selbstständigerer Lebensabschnitt.
Er strebt den Beruf des Lehrers an.
Sein Bildungsweg wird also zu einem wichtigen Teil seiner späteren Entwicklung.
Im Finale, das sechs Jahre nach Episode 80 spielt, bleibt er an der Universität.
Dort arbeitet er als Assistent eines Professors.
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