Weda ist eine weibliche Figur aus Haré+Guu, die als Quasi-Hauptheldin der Reihe und als Mutter von Haré eine zentrale Rolle spielt.
Name: Weda
Geschlecht: weiblich
Alter zu Beginn der Handlung: 25 Jahre
Größe: 168 cm
Maße: 90–56–88 cm
Körbchengröße: F
Besondere Fähigkeit: Jagd
Synchronsprecherin: Kaoru Morota
Weda ist die Mutter von Haré und eine der auffälligsten Figuren der Geschichte.
Sie wirkt wie eine junge, ungestüme Mutter mit viel Energie und noch mehr Chaospotenzial.
Im Alltag fällt sie durch ihre Nachlässigkeit auf.
Sie überlässt die Hausarbeit meist ihrem Sohn, läuft in Unterwäsche durch das Haus und trinkt gern übermäßig viel Alkohol.
Trotz dieser schlampigen Seiten liebt sie Haré sehr.
Ihre Zuneigung zu ihrem Sohn ist tief und ehrlich, auch wenn sie diese nicht immer auf die verständlichste Weise zeigt.
Sie ist eine ausgezeichnete Jägerin und besitzt ein starkes Überlebensgefühl.
Gleichzeitig ist sie sehr natürlich, unberechenbar und so schusselig, dass selbst ihr Sohn und später ihr Ehemann manchmal sprachlos sind.
Mehrere Männer wie Uigul und Robert empfinden Zuneigung für sie.
Das unterstreicht, dass Weda trotz all ihrer Eigenheiten eine bemerkenswerte Ausstrahlung besitzt.
Weda ist optimistisch, direkt und forsch.
Sie verkörpert einen offensiven, lebensbejahenden Typ, der lieber nach vorn schaut als sich mit Grübeleien aufzuhalten.
Das war jedoch nicht immer so.
In ihrer Kindheit war sie häufig krank, verbrachte viel Zeit im Krankenhaus und unterdrückte ihre Gefühle.
Damals war sie schüchtern, still und eher gehemmt.
Erst das Leben im Dschungel verwandelte sie in die selbstbewusste, vorwärtsdrängende Frau, die sie später wurde.
Nach der Geburt von Ame wird sie ruhiger und ausgeglichener.
Auch ihr Verhalten wirkt dann insgesamt erwachsener und gesetzter.
Weda stammt aus der wohlhabenden Familie Fierstein in der Stadt.
Sie ist das jüngste von drei Geschwistern und hat einen älteren Bruder sowie eine ältere Schwester.
Mit 14 Jahren wurde sie mit Haré schwanger.
Daraufhin wurde sie von ihrem Vater verstoßen und kam in den Dschungel.
Obwohl sie aus der Familie ausgeschlossen wurde, behielt sie das Erbrecht auf das Vermögen ihres Vaters.
Gerade deshalb wurde sie später von ihrem Neffen Alva ins Visier genommen, der sie töten wollte.
Vor ihrer Zeit im Dschungel war sie ein kränkliches Mädchen aus gutem Hause.
Die harte Umgebung und das neue Leben veränderten sie grundlegend.
In ihrer Jugend hegte sie einmal Gefühle für Ashio.
Später traf sie Clive wieder und wurde mit ihrem zweiten Kind schwanger.
Haré
Haré ist Wedas Sohn und die wichtigste Bezugsperson in ihrem Leben.
Auch wenn sie ihn oft mit Hausarbeit belastet und im Alltag eher locker mit Verantwortung umgeht, ist ihre Liebe zu ihm außergewöhnlich stark.
Manchmal ist diese Liebe schwer zu erkennen, weil Weda grundsätzlich vieles auf die leichte Schulter nimmt.
Dennoch steht außer Frage, dass Haré ihr sehr viel bedeutet.
In einigen Darstellungen wirkt sie Haré gegenüber strenger.
Zugleich zeigt sich dort auch, dass sie mitunter Guu den Vorzug gibt.
Clive
Clive ist der Vater von Haré und später auch Wedas Ehemann.
Ihre Beziehung begann problematisch, weil Clive ihr damals ziemlich aufdringlich nahekam und die Schwangerschaft letztlich zu ihrer Verstoßung führte.
Aus diesem Grund verschwieg Weda ihrer Familie lange, wer Harés Vater war.
Innerlich wollte sie mit Clive zunächst möglichst nichts mehr zu tun haben.
Nach ihrer Wiederbegegnung lockerte sich diese Haltung.
Als Weda mit Ame schwanger wurde, heiratete sie Clive.
Trotzdem betrachtet sie ihre Beziehung auf eine eigentümliche Weise.
Gegenüber Robert erklärt sie, dass Clive für sie im Grunde weiterhin ein „anderer Mensch“ sei und ihre Verbindung vor allem durch Haré und Ame bestehe.
Sie sieht diese Beziehung als etwas Unsicheres, dessen Dauer nicht garantiert ist.
Gerade dass sie trotzdem bei ihm bleibt, bedeutet für sie bereits alles Wesentliche.
Ame
Ame ist Wedas zweites Kind.
Die Schwangerschaft mit Ame wurde zum Anlass ihrer Heirat mit Clive.
Nach Ames Geburt wird Weda in ihrem Wesen deutlich ruhiger.
Als Mutter von zwei Kindern tritt sie reifer und gelassener auf.
Weda hasste lange sowohl ihren Vater als auch ihre Mutter.
Ihren Vater verachtete sie wegen der Enterbung und Verbannung, ihre Mutter, weil diese ihre Tochter nicht beschützt hatte.
Später änderte sich diese Haltung durch Harés Einsatz allmählich.
Die Beziehungen zu ihrer Herkunftsfamilie begannen sich wieder zu verbessern.
Ab dem Mittelteil von Haré+Guu, als Belle und Ashio in den Dschungel kommen, wird der Kontakt zur Familie Fierstein wieder aufgenommen.
Eine langsame Versöhnung setzt ein.
Im Handlungsabschnitt um den Betondschungel repariert sie schließlich auch das Verhältnis zu ihrer Mutter Sharon Fierstein.
Am Ende kehrt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann in die Heimat zurück.
Mit den Bediensteten ihres Elternhauses, besonders mit Belle und Ashio, verstand sie sich hingegen von Anfang an gut.
Diese Bindungen blieben auch über die Zeit der Trennung hinweg vergleichsweise stabil.
Mit Rebecca, ihrer Nachbarin, ist Weda eng befreundet.
Da beide altersmäßig nah beieinanderliegen, verstehen sie sich besonders gut.
Auch sonst sind ihre Beziehungen zur Umgebung überwiegend positiv.
Als Marie im Säuglingsalter ihre Eltern verlor, kümmerte sich Weda gemeinsam mit Regi um sie und stillte sie sogar.
Diese Fürsorge zeigt eine andere Seite ihres Charakters.
Hinter ihrer schlampigen und wilden Art steckt durchaus Wärme und Verantwortungsgefühl.
In der Animefassung bleibt Wedas Nachlässigkeit erhalten.
Allerdings sind ihre extremen, das Umfeld aufwirbelnden Eigenheiten dort gegenüber der Vorlage etwas abgeschwächt.
Ihre gewisse Strenge gegenüber Haré bleibt dennoch bestehen.
Außerdem tritt auch dort deutlich hervor, dass sie Guu mitunter stärker bevorzugt als ihn.
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