Louise ist die Tochter von Gustav und ein 12-jähriges Mädchen.
Sie ist von Geburt an körperlich schwach
und kann aufgrund einer Gehbehinderung nicht laufen.
In ihrem Dorf wird Louise als Belastung betrachtet
und hat in ihrer Kindheit ein schweres Schicksal erlitten,
da ihre Eltern sie verlassen haben.
Um ihre eigene Existenzberechtigung zu beweisen,
trifft Louise eine Entscheidung
und wird in das zentrale Schicksal der Geschichte hineingezogen.
Louise hat von Geburt an schwache Beine
und einen anfälligen Körper,
weshalb sie die meiste Zeit in ihrem Zimmer verbringt.
Aufgrund ihrer Behinderung wissen die Dorfbewohner nicht, wie sie mit ihr umgehen sollen.
Im Alter von vier Jahren wird sie in der Nacht vor dem Dorffest
von ihren Eltern zur „Reduzierung der Mäuler“ im nördlichen Wald ausgesetzt.
Dort wird sie von Jutte gerettet
und überlebt.
Um sich als nützlich zu erweisen,
verrät Louise, dass Jutte,
die im Dorf versteckt lebte,
in Wirklichkeit ein Werwolf ist.
Durch diese Handlung wird sie zum Hoffnungssymbol des Dorfes erhoben.
Doch später wird Louise tot aufgefunden,
ihre Leiche bis zur Unkenntlichkeit zerbissen –
ein tragisches Ende.
Tatsächlich hatte Louise,
als Jutte (Nora) sie ein Jahr zuvor entführte und sie ihr Überleben ermöglichte,
mit ihrer eigenen Vergangenheit abgeschlossen
und sich angesichts des Verhaltens ihrer Eltern und der Dorfbewohner entschlossen,
bei Juttes Rache mitzuhelfen.
Sie war sogar bereit, für diese Entscheidung zu sterben.
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