Ayame Sarutobi ist eine außergewöhnliche Frau mit markantem Aussehen und vielseitigem Charakter. Sie war einst eine Elite-Kunoichi im Dienste der Shogunatsgeheimtruppe und arbeitet heute als professionelle „Bereinigerin“ für Schurken. Trotz ihres attraktiven Äußeren gilt sie als eine der „bedauernswertesten Schönheiten“ in Gintama, vor allem wegen ihrer ausgeprägten Masochismus und ihrer obsessiven Liebe zu Gintoki Sakata, der sie regelmäßig abweist. Ihre Loyalität, ihre intensiven Gefühle und ihre tragikomischen Züge machen sie zu einer einzigartigen Figur, die sowohl für starke Kämpfe als auch für humorvolle und bewegende Szenen sorgt.
Ayame Sarutobi hat langes, hellviolettes Haar und trägt eine markante Brille. Sie zeichnet sich durch ihre auffälligen, indigoblauen Augen aus und besitzt ein Muttermal unter dem rechten Auge. Trotz ihrer femininen und attraktiven Erscheinung, wird sie innerhalb der Serie oft als „tragische Schönheit“ bezeichnet. In Trauerkleidung wird ihr Oberteil schwarz. Ayame ist 169 cm groß und wiegt 52 kg. Ihr Geburtsdatum ist der 2. Juni. Ihr Kosename ist „Satchan“, während Seita sie als „Sassan“ anspricht. Der Name „Ayame“ ist von der Farbe der Schwertlilie inspiriert, die ihrem Haar ähnelt. Ihr Nachname stammt von Sasuke Sarutobi, einem berühmten Ninja.
Ayame überzeugt durch einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und beruflichen Stolz – sie nimmt keine Aufträge an, für die sie sich nicht moralisch rechtfertigen kann, was sie von ihrem früheren Kollegen Zenzou Hattori unterscheidet. Trotzdem ist sie sehr emotional, impulsiv und oft leicht zu beeinflussen. Sie genießt es förmlich, von Gintoki Sakata respektlos behandelt zu werden – sie ist eine ausgesprochene Masochistin, besonders im Umgang mit ihm. Ihre Gemütszustände schwanken zwischen „Bereiniger-Modus“ und „Schweinchen-Modus“, je nach Stimmung und Situation. Trotz ihrer Avancen erfährt sie von Gintoki kaum Zuneigung. Ayame zählt sich selbst zu den größten Stalkerinnen der Serie und ist auf ihre Fähigkeiten diesbezüglich stolz.
Sie liebt Natto, nutzt es sogar für Angriffe und fordert, dass man Essen wertschätzt. Sie kann sehr fürsorglich und loyal gegenüber Freunden sein, zeigt jedoch auch humorvolle Züge und einzigartige Schwächen, da sie ohne ihre spezielle Ninja-Brille praktisch nichts sieht und sogar Stimmen schlechter hört. Auch mit Brille verwechselt sie manchmal Kagura mit Gintoki Sakata.
Früher war Ayame Mitglied der als O'niwaban-shu bekannten Geheimtruppe des Shogunats. Nach deren Auflösung arbeitete sie als „Bereinigerin“, die sich auf die Bestrafung von Verbrechern spezialisierte, und half gelegentlich im Ninja-Café aus. Als sie bei einem Auftrag scheiterte, geriet sie an die Yorozuya und versuchte zunächst, Gintoki Sakata auszunutzen – entwickelte jedoch schnell Gefühle für ihn, nachdem er sie rettete. Dies war der Beginn ihrer zunehmend obsessiven Beziehung zu Gintoki Sakata.
Da ihr Beruf gefährlich ist, hat Ayame keinen festen Wohnsitz und zieht häufig um, bleibt jedoch immer in der Nähe von Kabuki-cho, um Gintoki nahe zu sein. Oft versteckt sie sich im Schrank, hinter dem Spiegel oder an anderen ungewöhnlichen Orten der Yorozuya.
Ayame ist eine überragende Ninja-Kämpferin. Sie ist erfahren im Umgang mit Shuriken, Kunai, Rauchbomben und anderen traditionellen Ninja-Waffen. Sie bewegt sich schnell über Dächer und kann mit Leichtigkeit zwischen Gebäuden springen. Innerhalb komödiantischer Szenen tritt sie häufig trottelig auf, aber in ernsten Momenten – wie in der „Attentat auf den Shogun“-Arc – demonstriert sie ihre wahren Kampffähigkeiten: Sie erkennt Gegner sofort, eliminiert sie präzise mit Kunai und verteidigt ihre Zielperson kompromisslos.
Ihre außergewöhnliche Kurzsichtigkeit zwingt sie dazu, stets spezielle Ninja-Brillen zu tragen; ohne sie ist sie nahezu hilflos.
Ayame ist unsterblich in Gintoki Sakata verliebt und verfolgt ihn obsessiv. Sie genießt es, von ihm schlecht behandelt zu werden, und nimmt ihre masochistische Neigung nur ihm gegenüber an. Zwischen ihr und Tae Shimura sowie Tsukuyo besteht eine einseitige Rivalität, da sie beide als Liebesrivalinnen ansieht. Sie versteht sich jedoch auch als eine Art Freundin von Tae Shimura, besonders in der Zukunftsvision aus dem zweiten Kinofilm.
Zu Zenzou Hattori, einem ehemaligen Kollegen, hat sie ein komplexes Verhältnis, geprägt von Respekt und Rivalität. Auch zu Charakteren wie Kagura und anderen weiblichen Nebendarstellern pflegt sie eine angespannte, aber oft humorvolle Beziehung.
Die Entdeckung des Masochismus
Nach einem missglückten Auftrag und anschließender Flucht trifft Ayame auf Gintoki Sakata und versucht, mit List ihre Fehler zu vertuschen. Am Ende wird sie jedoch von ihm durchschaut und schließlich gerettet, woraufhin sie sich unsterblich in ihn verliebt. Während ihrer Versuche, ihm näherzukommen, entdeckt sie ihre masochistische Seite – ausgelöst durch Gintoki Sakatas ständige verbale Rüpelhaftigkeit. Ihre Fixierung steigert sich zu extensivem Stalking und sie nutzt jede Gelegenheit, ihn zu beobachten.
Rivalität, Freundschaft und Gefühle
Sie sieht insbesondere Tae Shimura und Tsukuyo als Rivalinnen und begegnet ihnen mit offener Feindseligkeit. Trotzdem zeigt sich, dass Ayame über große Loyalität verfügt: Im alternativen Zukunftsszenario des zweiten Gintama-Kinofilms besucht sie die schwerkranke Tae Shimura und feuert sie emotional an – eine Szene, die ihre tiefe Verbundenheit offenbart.
Die Rückkehr der O'niwaban-shu und Kampfgeschehen
Während der „Attentat auf den Shogun“-Arc unterstützt Ayame die wiedervereinigte O'niwaban-shu und übernimmt den Schutz von Shigeshige Tokugawa. Als Hattori Zenzou fälschlicherweise des Mordes beschuldigt wird, ist Ayame schockiert, setzt jedoch alles daran, ihn später auf dem Schiff der Kiheitai zu retten. Dort wird sie von Shinsuke Takasugi verletzt, kann jedoch dank Gintoki Sakata und seinen Freunden entkommen.
Schul- und alternative Universen
In der „3-nen Z-gumi Ginpachi-sensei“-Parodie ist Ayame als Mitglied des Sanitätsdienstes in Gintoki Sakatas Klasse heimlich in ihn verliebt, bekommt jedoch keine Erwiderung. Im „Kintama-Arc“ tritt sie als Patronin eines Host-Clubs auf.
Ayames Popularität ist zwiegespalten: Bei der zweiten Beliebtheitsumfrage belegte sie nur Platz 26 und wurde sogar von Justaway übertroffen, beim dritten Mal gelang ihr Platz 20. In einer späteren Wahl landete sie überraschend auf Platz 13, nur knapp hinter Sagaru Yamazaki. Endlich durfte sie ein gemeinsames Titelbild mit Gintoki Sakata zieren – in unerwartet 007-artigem Outfit statt als Samurai oder Ninja.
Der Autor Hideaki Sorachi bezeichnet sie als die „am schwierigsten zu handhabende Figur“, gab jedoch zu, dass Ayame seine Wahl für eine Partnerin wäre.
- „Gin-saaaan!!“
- „Bist du jemand, der so einfach stirbt?!“
- „Komm wie immer – leg dich mit mir an, du Miststück!!“
In der Adaption hebt die Stimme von Yuu Kobayashi Ayames Eigenheiten besonders hervor; sie wird in der Anime-Version damit präsenter und einprägsamer als in der Manga-Variante.
- Körpergröße: 169 cm
- Gewicht: 52 kg
- Geburtstag: 2. Juni
- Kosename: Satchan
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