Sagaru Yamazaki ist das leitende Überwachungsmitglied der Shinsengumi in Gintama. Trotz seines unauffälligen Aussehens und Charakters spielt er eine entscheidende Rolle als Spion. Ursprünglich war er ein auffälliger Schlägertyp, doch nach einer Begegnung mit Toushirou Hijikata und Sougo Okita wurde er ruhiger. Er ist bekannt für seine Vorliebe für Badminton (im Werk "Minton" genannt) und den Hang, während der Arbeit zu prokrastinieren, was regelmäßig Ärger einbringt. Mit Humor und Selbstironie begegnet er seiner Rolle als "der Unscheinbare", entwickelt aber in späteren Handlungsbögen eine überraschende Vielschichtigkeit, bis hin zu absurden Cyborg-Transformationen. Als enger Vertrauter u.a. von Isao Kondou, Toushirou Hijikata und Shinpachi Shimura ist seine Loyalität zur Shinsengumi unerschütterlich.
Sagaru Yamazaki ist 32 Jahre alt, 169 cm groß und wiegt 58 kg. Ursprünglich trug er eine grüne, mohawk-ähnliche Frisur, die an einen klassischen Schlägertyp erinnert. Später nahm er ein viel schlichtes, zurückhaltendes Aussehen an. Fünf Jahre in der Zukunft sind die einzigen sichtbaren Veränderungen seine längeren, zum Zopf gebundenen Haare.
Trotz seines unauffälligen äußeren Erscheinungsbilds besitzt Sagaru Yamazaki einen gewissen Stolz auf seine "Unsichtbarkeit", die er für Spionage nutzt. Er nimmt seine Arbeit grundsätzlich ernst, neigt jedoch zum Faulenzen und nutzt jede Gelegenheit, während des Dienstes Badminton oder sogar Kabaddi zu spielen. Dieser Hang zur Lässigkeit bringt ihm regelmäßig Strafen von Toushirou Hijikata ein. Er hat selbst entwickelte Routinen wie das ständige Mitführen von Würsten der Shinsengumi oder die Ernährung von Anpan und Milch bei Observierungsarbeiten. Wird dies zu lange fortgeführt, zeigt er psychische Anzeichen von Erschöpfung. Trotz seiner unscheinbaren Art ist er innerlich loyal zur Shinsengumi und sieht diese als seine wahre Familie.
Zu Beginn der Shinsengumi war Sagaru Yamazaki als „Mountain Saki (Zaki)“ ein gefürchteter Schläger und Anführer der militanten Fraktion, bis ihn die Stärke von Isao Kondou, Toushirou Hijikata und Sougo Okita beeindruckte und grundlegend veränderte. Sein Name basiert auf dem historischen Shinsengumi-Überwacher Sōji Yamasaki. Früher war er stolz darauf, sieben Kampfschulen besiegt zu haben, wurde aber von Kondou und den anderen letztlich nicht ernst genommen und dadurch gedemütigt. Seitdem verschrieb er sich dem Dienst als verdeckter Ermittler der Shinsengumi.
Sagaru Yamazaki ist der ranghöchste Überwacher (Spion) der Shinsengumi und besitzt große Kompetenz im Bereich Spionage und verdeckte Ermittlungen. Seine Fähigkeiten brachten ihn an den Topposten in einer Gruppe von mindestens einem Dutzend Überwachern. Im Umgang mit dem Schwert ist er laut Autor in der Lage, einen Apfel zu schälen, ohne die Schale zu zerreißen – ein Hinweis auf ehr bescheidene Kampfkraft. In den Badminton-Szenen der Anime-Adaption setzt er sogar Badmintonschläger als Waffe ein.
Im späteren Verlauf wird er – nach einem schweren Angriff – von einer zwielichtigen Organisation als Cyborg „Mobcop“ umgebaut. Er erhält zahlreiche Sonderfähigkeiten wie Verwandlungs-, Raketen- und Strahlenwaffen aus dem Körper sowie die Fähigkeit, mit dem Gesäß zu kochen. Nach der finalen Schlacht gibt es zahlreiche Klone seiner Cyborg-Version, was ihm jedoch wenig auszumachen scheint.
Sagaru Yamazaki steht Isao Kondou und Toushirou Hijikata, seinen Vorgesetzten, sehr nahe und bewundert beide. Auch zu Shinpachi Shimura entwickelt er eine enge Freundschaft als "Seelenverwandter unter den Unscheinbaren". Mit Unosuke Harada verbindet ihn eine lange Bekanntschaft. Zu den Yorozuya-Mitgliedern pflegt er ein eher respektvolles, aber unkompliziertes Verhältnis; Gintoki Sakata nennt ihn "Jimmy". Mit Sougo Okita gibt es meist Auseinandersetzungen, aber in ernsten Lagen steht er als loyaler Kamerad zur Seite. Die einzige weibliche Variante von ihm, „Taiko“, tritt im Geschlechtertausch-Arc auf.
Er hat die seltsame Angewohnheit, bei Observierungen fast ausschließlich Anpan und Milch zu sich zu nehmen – eine von ihm selbst auferlegte Regel, die ihn, wenn sie übertrieben wird, an den Rand des Wahnsinns treibt. Sein Verhältnis zu Milch ist allerdings ambivalent, genauso wie zu Anpan.
Er hat mehrfach Versuche unternommen, Infiltrationen durchzuführen (zum Beispiel im Haus der Familie Shimura im Ninja-Kostüm), was aber meist schlecht ausging. Motive wie das dauerhafte Nachtragen seiner Rolle als „langweiligste Figur“ – bis hin zum legendären Beliebtheitswahl-Arc – prägen seine Comic-Reliefs.
Sein Geschlechtsteil sei, so der Autor, angeblich das größte aller Charaktere. In den Popularitätswahlen landete er übrigens auf Platz 5 und 9.
Nach seiner ersten Rückkehr aus dem Krankenhaus wird er totgeglaubt, bekommt eine äußerst lieblose Beerdigung zusammen mit dem Haustier von Matsudaira, und kehrt dann zur Verblüffung aller zurück.
Wir müssen nicht die Nummer 1 in der Popularität sein.
Es reicht, wenn wir die Nummer 1 der Sprungbretter sind.
Shinsengumi Gründungszeit
Vor der offiziellen Gründung der Shinsengumi war Sagaru Yamazaki als „Mountain Saki (Zaki)“ berüchtigt. Er führte eine militant auftretende Gruppe an, prahlte damit, sieben verschiedene Kampfarten besiegt zu haben, aber wurde von Isao Kondou und Co. bloßgestellt und veränderte daraufhin sein Wesen.
Tätigkeit als Überwacher und Spion
Als wichtigster Spion setzt Sagaru Yamazaki sein unscheinbares Auftreten geschickt ein. Zu seinen Aufträgen zählt die Infiltration von Fabriken mit Terrorverdacht bis hin zu verdeckter Ermittlungsarbeit in zivilem Umfeld. Oft muss er auf Geheiß von Toushirou Hijikata oder für Isao Kondou Drecksarbeit erledigen, meistens nicht mit großem Glück.
Shinsengumi Aufruhr-Arc
Im Shinsengumi-Aufruhr-Arc wird Sagaru Yamazaki von Toushirou Hijikata beauftragt, die Machenschaften von Kamotarou Itou zu überwachen. Dabei deckt er das Attentatskomplott gegen Isao Kondou auf, wird jedoch von der Kiheitai-Truppe angegriffen und schwer verwundet. Nach seiner Genesung und Rückkehr in die Einheit wird er zunächst für tot gehalten und auf äußerst nachlässige Weise beerdigt.
Shogun-Attentat-Arc und Shinsengumi Abschied-Arc
Im Shogun-Attentat-Arc hilft Sagaru Yamazaki zusammen mit Sougo Okita beim Versuch, Isao Kondou und Toushirou Hijikata zu retten. Nach der Auflösung der Shinsengumi schließt er sich mit Elizabeth und anderen zusammen, um Okita zu überzeugen und Isao Kondou zu befreien. Nach dem Befreiungserfolg verewigt er den Namen der Shinsengumi im Überwachungsbericht über die Verbrecher.
Silberseelen-Arc („Gin no Tamashii“)
Bei der Rückkehr nach Edo wird Sagaru Yamazaki von Oboros Angriff schwer am Hals verletzt. Er wird von Gintoki Sakata gerettet und bleibt zunächst außer Gefecht. Zwei Jahre später taucht er überraschend als Cyborg „Mobcop“ auf – Ergebnis finsterer Experimente. In dieser Gestalt verfügt er über zahlreiche Kampfmechanismen. Ironischerweise ist er dadurch Tama sehr ähnlich geworden und kommt ihr so sogar näher. Nach Kontakt mit Gintoki Sakata erhält er seine Erinnerungen zurück. Sein „Menschenkörper“ wird schließlich wiederhergestellt, aber es gibt nun zahlreiche „Mobcop“-Klone, mit denen er gelassen Kabaddi spielt.
Andere Auftritte und Trivia
In der Spin-off-Serie „Klasse 3-Z – Gintama High School“ ist er als Disziplinarausschussmitglied zu sehen, wo er weiterhin von Toushirou Hijikata zurechtgewiesen wird. In Körpertausch- und Comedy-Arcs erfährt er allerlei skurrile Schicksale, darunter den unfreiwilligen Körpertausch mit Sadaharu und die Fusion mit dessen Fäkalien.
- Geburtstag: 6. Februar
- Alter: 32 Jahre (während „Gintama“, 37 Jahre im Epilog „Yorozuya für immer“)
- Größe: 169 cm
- Gewicht: 58 kg
Er gilt als eine der Nebenfiguren mit dem größten Kultfaktor, auch wenn laut Aussage des Autors „Yamazaki niemals das Cover eines Manga-Bandes zieren wird – das zeichnet ihn aus“. Immerhin durfte er das kleine Rückenbild bekommen.
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