Fukuma ist ein männlicher Charakter aus The Vampire Dies in No Time und der zuständige Redakteur von Ronaldos autobiografischer Reihe „Ronaldo-Kriegschronik“ beim Autumn-Verlag.
Geschlecht: männlich
Beruf: Redakteur beim Autumn-Verlag
Zuständig für: Ronaldos „Ronaldo-Kriegschronik“
Waffe: Streitaxt
Kampfstil: Südlicher Redaktioneller Streitaxt-Fauststil
Größe: etwa 190 cm, veränderlich
Gewicht: unbekannt
Geburtstag: unbekannt
Blutgruppe: unbekannt
Unterwäsche: „Der Fantasie überlassen“
Freizeit: Er verbringt freie Tage damit, mit seinem Kater Bosatsu zu spielen.
Fähigkeiten: unbekannt beziehungsweise nicht näher erklärbar
Besonderheit: Besprechungen finden häufig in Cafés statt.
Ausbildung: Absolvent der Miskatonic University, laut offizieller Angabe
Synchronsprecher: Shunichi Toki
Fukuma ist ein Mann mit langem schwarzem Haar, das meist mittig gescheitelt ist.
Er trägt einen Anzug und eine Brille, was ihm auf den ersten Blick das Auftreten eines ruhigen, kultivierten Redakteurs verleiht.
Sein höfliches Lächeln wirkt fast maskenhaft und verschwindet kaum je.
Gerade dieser sanfte Ausdruck macht ihn umso unheimlicher, wenn er plötzlich mit einer gewaltigen Streitaxt auftaucht.
Fukuma ist ein äußerst fähiger Redakteur des Autumn-Verlags.
Er betreut Ronaldos Buchreihe „Ronaldo-Kriegschronik“, die auf Ronaldos Erlebnissen als Vampirjäger basiert.
Innerhalb des Verlags gehört er zu den stärksten Kämpfern.
Das ist bemerkenswert, da die Angestellten des Autumn-Verlags ohnehin als Meister verschiedenster Waffentechniken gelten.
Fukuma beherrscht den Südlichen Redaktionellen Streitaxt-Fauststil.
Seine gewaltige Streitaxt führt er so leicht, als wäre sie ein normales Schreibgerät.
Für Ronaldo ist Fukuma eine Person, gegen die er sich kaum auflehnen kann.
Der Grund ist einfach: Fukuma ist streng, effizient und kennt bei Abgabefristen keinerlei Gnade.
Wenn Ronaldo mit Manuskripten in Verzug gerät, greift Fukuma zu drastischen Maßnahmen.
Er sperrt ihn notfalls in eine Eiserne Jungfrau, lässt ihn unter absurden Bedingungen schreiben oder bedroht ihn mit redaktioneller Präzision und blanker Waffengewalt.
Trotz aller Angst vertraut Ronaldo ihm als Redakteur.
Ronaldo erkennt an, dass seine Reihe auch wegen Fukumas Arbeit fortgesetzt werden konnte.
Fukuma ist nicht nur ein Antreiber, sondern auch ein guter Beobachter.
Er bemerkt, dass Ronaldos Schreibprobleme teilweise aus dessen mangelndem Selbstvertrauen entstehen, und unterstützt ihn dann mit Fanbriefen oder hilfreichem Material.
Zu Beginn wollte Ronaldo Draluc loswerden und gleichzeitig dessen Vertrauten John für sich gewinnen.
Fukuma veränderte diese Lage jedoch entscheidend.
Da die Leser die gemeinsamen Szenen von Ronaldo und Draluc in der „Ronaldo-Kriegschronik“ mochten, setzte Fukuma Ronaldo unter Druck.
Er verlangte, dass die zukünftigen Geschichten stärker auf dem Duo Ronaldo und Draluc beruhen sollten.
Dadurch wurde Fukuma indirekt zu Dralucs mächtigstem Rückhalt.
Solange Draluc für die Reihe nützlich ist, kann Ronaldo ihn nicht einfach aus dem Weg räumen.
Dieser Schutz ist allerdings zweischneidig.
Wenn Draluc durch Unsinn das Manuskript gefährdet, fürchtet auch er Fukumas Zorn.
Fukuma greift nicht unbedingt ein, wenn Ronaldo Draluc grob behandelt.
Er scheint solche Vorfälle entweder als harmlose Rangelei oder als Teil der chaotischen Arbeitsdynamik zu betrachten.
Auch bei gefährlichen Aktionen des Autumn-Verlags bleibt Fukuma oft ungerührt.
Das macht ihn für Draluc zugleich zu einem Retter und zu einer potenziellen Katastrophe.
Draluc hat selbst Aufträge vom Autumn-Verlag erhalten, etwa für Rezensionen schlechter Videospiele.
Als er noch nicht wusste, worum es dabei ging, war er entsprechend nervös, weil er Fukuma nicht enttäuschen wollte.
Fukuma wirkt stets ruhig, höflich und kontrolliert.
Unter dieser gepflegten Oberfläche steckt jedoch ein Redakteur, der bei Fristen erschreckend kompromisslos ist.
Er kann Kleidung mit einem Hieb zerschneiden, Autoren einsperren und groteske Schreibsituationen erzwingen.
Seine Methoden erinnern weniger an normale Verlagsarbeit und mehr an eine Mischung aus Kampfsport, Schuldeneintreibung und Albtraum.
Gleichzeitig ist Fukuma nicht gefühllos.
Er kann nachsichtig sein, wenn eine Situation harmlos bleibt, und lässt sich sogar auf spontane, alberne Aktionen ein.
Als Ronaldo ihn für ein improvisiertes Halloween-Erschrecken einlud, kam Fukuma tatsächlich vorbei.
Nachdem ein Taifun die Veranstaltung verhinderte, nahm er Ronaldos Entschuldigung gelassen hin.
Fukuma hat ein scharfes Gespür dafür, was in Ronaldos Reihe spannend wirken könnte.
Als er hörte, dass Ronaldo und Draluc bei der Jagd auf den Vampir Hydler niedere Vampire zubereitet und gegessen hatten, wollte er diese Episode sofort in der Reihe sehen.
Er war so begeistert davon, dass er sogar bei der Suche nach dem entkommenen Hydler mitging.
Auch Ronaldo und Draluc waren motiviert, weil sie es bedauerten, Hydler nicht gegessen zu haben.
Wenn Draluc durch Streiche eine Deadline gefährdet, bleibt Fukuma dennoch gefährlich ruhig.
Er kann sogar erlauben, dass Draluc vor einer Strafe noch ein Lied singt, bevor die eigentliche Konsequenz folgt.
Fukuma ist ein extremer Katzenliebhaber.
Seine Liebe zu Katzen ist so intensiv, dass sie fast die Ausmaße einer besitzergreifenden Figur aus einem Liebesspiel annimmt.
Er hält den Vampirkater Bosatsu bei sich zu Hause.
Bosatsu wurde zwar ursprünglich manipulativ tätig, doch Fukumas überwältigende Zuneigung brachte selbst ihn beinahe an den Rand des Wahnsinns.
Auf Fukumas Schreibtisch im Büro stehen unzählige Katzendinge.
Bosatsu zufolge behandelt Fukuma ihn grundsätzlich ordentlich und liebevoll, doch die schiere Intensität dieser Liebe senkt offenbar die geistige Stabilität.
Fukumas Zuhause liegt direkt neben dem Autumn-Verlag.
Das Innere ist allerdings ein chaotischer Raum, dessen Grundriss kaum begreifbar ist.
Katzen können Fukumas Konzentration beeinflussen.
Bei Spielen oder Strategien mit Katzenbezug wird er anfälliger, doch Katzen als Geiseln zu benutzen ist keine gute Idee.
Als Fukuma von einem Vampir erfuhr, der Gebissene in Katzen verwandeln konnte, wollte er dessen Fähigkeit für ein Katzenparadies nutzen.
Ronaldo musste ihn verzweifelt überzeugen, damit die verwandelten Personen wieder zurückverwandelt wurden.
Zu den Betroffenen gehörten unter anderem Satezu, John und Handa.
Fukuma gab schließlich widerwillig nach.
Auch Sans versuchte einmal, Fukumas Katzenliebe auszunutzen.
Er lockte ihn mit einer Falle aus Katzenartikeln, doch Fukuma war ihm trotzdem überlegen.
Schon bei Fukumas erstem Auftritt wollte Ronaldo ihn mit vielen Katzen aufhalten.
Damals wusste Draluc noch nichts von Fukumas Katzenliebe und hielt die Idee für panisch, doch später wirkte sie im Rückblick erstaunlich sinnvoll.
Fukumas Kampfkraft liegt weit über dem normalen Maß.
Selbst ein biologisch umgebauter, kybernetischer Autumn-Bär konnte seine Stärke nicht messen.
Das Gerät zeigte sinngemäß nur an: „Nicht messbar. Unbesiegbar. Sterben.“
Das sagt über Fukuma vermutlich mehr aus als jede offizielle Rangliste.
Er kann eiserne Käfige zerschneiden und Gegner wie Sans in Sekunden ausschalten.
Seine Fähigkeiten übertreffen damit sogar viele professionelle Vampirjäger.
In einer vom Autor veröffentlichten Kampfkraftgrafik steht Fukuma auf einer Stufe mit dem Urahn.
Auch in einer später aktualisierten Version blieb diese Einordnung unverändert.
Fukuma kann sich durch verzerrte Räume bewegen und in wenigen Minuten von einem Büro in Tokio nach Shin-Yokohama gelangen.
Er scheint Raum und Zeit auf eine Weise zu beugen, die mit normaler menschlicher Logik schwer vereinbar ist.
Außerdem kann er psychokinetische Kräfte von Vampiren mit Qi unterdrücken.
Er beherrscht sogar eine kosmisch anmutende, rätselhafte Sprache.
Ronaldo und Draluc verdächtigten ihn deshalb, ein außerweltliches Wesen oder eine Art kosmischer Gottheit zu sein.
Fukuma behauptet jedoch, ein ganz normaler Mensch zu sein, und präsentierte als Beweis sogar seine Nabelschnur.
Ganz gewöhnlich ist er trotzdem nicht.
Schon in der Mittelschule trug er im Rahmen seiner „Achtklässler-Syndrom“-Phase tatsächlich die Aura eines bösen Drachen um sich.
Vor seiner Anstellung beim Autumn-Verlag fiel er bei Vorstellungsgesprächen immer wieder durch.
Vermutlich war er schlicht zu außergewöhnlich für normale Arbeitsplätze.
In einem Aprilscherzbeitrag von 2023 wurde er vom Urahn als „noch ein Menschenkind“ bezeichnet.
Diese Formulierung lässt allerdings mehr Fragen offen, als sie beantwortet.
Fukuma ist streng, aber nicht unfähig oder unfair.
Er sorgt dafür, dass Geschichten besser werden, Abgaben eingehalten werden und erfolgreiche Elemente konsequent genutzt werden.
Seine Härte dient oft dem Ziel, ein gutes Manuskript zu bekommen.
Für Autoren ist das trotzdem kein Trost, wenn eine Streitaxt im Raum steht.
Er verbindet redaktionelle Kompetenz mit absurdem Kampfgeist.
Bei ihm wirken Korrekturen, Fristen und Besprechungen wie Disziplinen einer tödlichen Kampfschule.
Fukuma hat nichts mit dem ersten realen zuständigen Redakteur F des Werkes zu tun.
Dies wurde vom Autor ausdrücklich klargestellt.
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