Masashige Kusunoki war ein legendärer Heerführer der Nanboku-chō-Zeit und ein loyaler Vasall von Kaiser Go-Daigo. Bekannt als militärisches Genie, meisterte er mit kleinen Streitkräften und kluger Kriegsführung das Verwirrspiel gegen die große Armee des Kamakura-Shogunats und wurde zum Motor von Go-Daigos Streben nach der Herrschaft über das Land. Sein wahres Talent lag jedoch – wie Tokiyuki Hojo – im „meisterhaften Entkommen“, was sein Überleben und zahlreiche Siege überhaupt erst ermöglichte. Hinter seiner extrem demütigen Fassade verbarg sich ein brillanter Stratege, der sich immer auf den nächsten Ausweg vorbereitete. Diese ungewöhnliche Kombination aus List, Mut und Loyalität machte ihn zu einer der faszinierendsten Figuren seiner Epoche.
Masashige Kusunoki tritt fast immer in einer gebückten Haltung mit unauffälliger Miene auf. Sein auffälligstes Merkmal ist sein ständiges Kopfnicken, begleitet von übertriebenen Grimassen, welche dazu dienen, seine wahren Fähigkeiten und Wahrnehmungen zu verschleiern. Im Alltag wirkt er stets unauffällig, beinahe kriecherisch, ein Bild, das seine wahren Kampfkünste gekonnt überspielt.
Im normalen Leben zeigt Masashige Kusunoki eine auffallend unterwürfige und leicht verrückte Art, die beinahe schon unheimlich wirkt. Er scheint extrem hilfsbereit, höflich und niemandem gewachsen. Hinter dieser Maske verbirgt sich jedoch ein analytischer Denker, der ständig seine Umgebung scannt und vorausschauend plant, um im Ernstfall blitzschnell reagieren und fliehen zu können.
Er vertritt den Glauben: „Flucht bedeutet Leben.“ Trotz seines äußeren Auftretens ist er ein geborener Kämpfer, dessen Demut und Vorsicht nur Tarnung sind. In Wahrheit ist er mutig, verfügt über scharfe Sinne, kluge Weitsicht und eine hohe Auffassungsgabe, um immer den besten Fluchtweg zu finden.
Masashige Kusunoki war ein mächtiger und loyaler Vasall von Kaiser Go-Daigo in der Nanboku-chō-Periode. Er wurde berühmt, weil er die Truppen des Kamakura-Shogunats mit Guerilla-Taktiken täuschte und zahlreiche Schlachten trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit gewann. Besonders bekannt wurde seine Verteidigung der Festungen Chihaya und Akasaka, welche als Bollwerke gegen die Übermacht dienten und letztlich zum Fall des Kamakura-Shogunats beitrugen.
Im Werk „Nige Jouzu no Wakagimi“ wird er ab dem Kyōto-Arc eingeführt und von anderen Figuren für seinen überragenden strategischen Verstand und seine Tapferkeit bewundert.
- Kampfkunst: 88
- Wildheit: 90
- Intelligenz: 98
- Loyalität: 100
- Politik: 61
- Chaos: 100
- Führung: 99
- Innovation: 94
- Charisma: 95
- Meister des Entkommens: 100
Besondere Techniken
- Kusunoki-Ryu-Heihō: Erhöht die eigene und die gesamte Truppenstärke sowie -führung um 20 %, senkt gleichzeitig diese Werte beim Feind um 20 %.
- Gangster-Etikette: Flucht und Überraschungsangriffe gelingen garantiert nach einer Runde Pause.
- Schwertkunst (Fortgeschritten): Steigert Schwertkompetenz um 40 %.
- Genie des „Unkrauts“: Die Truppensammlung entspricht nie ganz den Erwartungen.
- Markenzeichen: Chrysanthemenwasser (Kikusui).
Masashige Kusunoki wird von vielen als der größte Taktiker seiner Zeit angesehen. Seine enge Beziehung zu Kaiser Go-Daigo zeichnete sich durch eine außergewöhnliche Loyalität aus. Mit dem jungen Tokiyuki Hojo verband ihn die gemeinsame Liebe zur Kunst des Entkommens; letzterer lernte sogar persönlich Kriegsführung und Fluchttechniken von Masashige.
Mit Shogen Hirano, einst ein Verbündeter, herrschte wechselseitige Wertschätzung, auch wenn Masashige seine Meinung zu diesem mit „glatzköpfiger, verdorbener Schurke“ nicht zurückhielt.
Masashige Kusunoki galt als so bescheiden, dass selbst die Mitglieder der Nige Jaku-To-Partei, auf die er stößt, von seinem bizarren, höflichen Verhalten verwirrt und leicht abgeschreckt waren. Seine eigenen Frau hatte ihn fest im Griff und er spielte nach außen den völlig unterwürfigen, harmlosen Mann – ein image, das der Realität auf dem Schlachtfeld in keiner Weise entsprach.
Überliefert ist, dass er eine fürchterliche Handschrift pflegte, wie auch die Notizen, die er Tokiyuki Hojo mitgab, bewiesen. Diese Notizen aber ebneten Tokiyuki in späteren Aufständen den Weg zu revolutionären Kriegsstrategien.
- „Mein Name ist Masashige Kusunoki.“
- „Ich bin nur ein kleiner, aufgestiegener Landadeliger und ein unbedeutender Beamter.“
- „Ich habe aufgehört zu fliehen.“
- „Selbst wenn ich sieben Mal wiedergeboren werde, komme ich zurück, um den Verräter Takauji Ashikaga zu vernichten!“
Begegnung mit Tokiyuki Hojo
Im Jahr 1335 begegnet Masashige zufällig dem inkognito eingereisten Tokiyuki Hojo in Kyōto. Fasziniert von ihrer gemeinsamen Kunst des Entkommens, bringt Masashige dem Jungen bei, wie Schwache Starke besiegen können. Ohne Tokiyukis Identität zu hinterfragen, lädt er ihn in sein Haus ein und vermittelt ihm die Geheimnisse der List und Taktik.
Verschwörung um Takauji Ashikaga
Später hilft Masashige Tokiyuki und seinen Gefährten beim gescheiterten Anschlag auf Takauji Ashikaga. Dies bringt Masashige ins Fadenkreuz von Moronao Kono, der ihn als Anführer des Angriffs verdächtigt und als gefährlich einstuft.
Der Kampf von Minatogawa
1336 missachtet Kaiser Go-Daigo Masashiges Ratschlag, Takauji nicht direkt anzugreifen. Daraufhin zieht Masashige in den Krieg. In der Schlacht von Minatogawa setzt er brillante Strategien ein, isoliert Takauji vom Rest seiner Streitkräfte und kämpft mit unübertroffener Tapferkeit. Am Ende wird er allerdings durch einen kräftigen Streich schwer verwundet und stirbt tapfer im Kampfe. In seinen letzten Momenten erkennt Masashige Takaujis wahren Charakter und findet in seinem Gegner einen verständigen Feind. Ihr bewegendes letztes Gespräch endet damit, dass Masashige lächelnd verspricht, selbst nach sieben Wiedergeburten als Feind zurückzukehren.
Letzter Wunsch und Namensgebung
Vor seiner letzten Schlacht sorgt sich Masashige um das Schicksal seiner beiden Söhne. Er gibt ihnen die Namen Masatsura Kusunoki und Masatoki Kusunoki, wobei er für Masatsura den Schriftzeichen des Tokiyuki Hojo übernimmt, um seine Verbundenheit auszudrücken.
Vermächtnis
Masashige erkennt, dass Tokiyuki Hojo die „Nige Jaku no Wakagimi“-Strategien aufnehmen wird. Nach Masashiges Tod führen seine Söhne tapfere Kämpfe weiter und fallen ehrenhaft auf dem Schlachtfeld. Nur sein dritter Sohn, Masanori, erhält das Erbe der Kusunoki-Familie.
Die politische Landschaft und sein Ende
Nach der Niederschlagung des Kamakura-Shogunats entstehen neue Machtkämpfe. Takauji Ashikaga wird ein Rebell und Gegenspieler des Kaisers, den Masashige noch zeitweise aus Kyōto vertreiben kann. Doch trotz aller List, Taktik und Opfer unterliegt Masashige letztlich – weil er, wie er selbst sagt, „aufhörte zu fliehen“.
Masashiges berühmte Taktiken und sein Überlebenstalent machten ihn zur Inspirationsquelle vieler historischer und fiktiver Figuren. Besonders in „Nige Jouzu no Wakagimi“ wird dieser Kontrast zwischen äußerlich harmloser Erscheinung und taktischem Genie eindrucksvoll herausgearbeitet. Seine Legende lebt in der Literatur und Popkultur bis heute weiter.
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