Tahomaru

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Tahomaru
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Alter: 15
Geschlecht: Männlich
Größe: 170 cm
Gewicht: 65 kg
Englischer Name: Tahomaru
Japanischer Name: 多宝丸(たほうまる)
Chinesischer Name: 多宝丸
Ich diesen Charakter

🎙️ Anime-Sprecher

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Shouya Chiba
Shouya Chiba
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)
Satsumi Matsuda
Satsumi Matsuda
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Dororo (Manga)
Dororo (Manga)
Veröffentlichungsdatum: 7. Januar 2019

Charaktereinstellung

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Tahomaru ist eine Schlüsselfigur im Werk "Dororo" von Osamu Tezuka, insbesondere in der 2019er Anime-Adaption. Er ist der jüngere Bruder des Protagonisten Hyakkimaru und der rechtmäßige Erbe von Kagemitsu Daigo. Tahomaru wächst als privilegierter Thronfolger auf, ist jedoch innerlich von einem tiefen Gefühl der Leere und Eifersucht geplagt, da er die Zuneigung seiner Mutter stets vermisst. Im Laufe der Geschichte verwandelt sich sein Charakter – von einem sensiblen und ehrgeizigen jungen Herrscher zu einem getriebenen Gegenspieler seines Bruders. Die Handlung zeichnet sein inneres Ringen um Loyalität, Familie und Verantwortung in lebendigen Details nach. In der neuen Anime-Version ist er nicht nur strategisch begabt, sondern auch von Mitgefühl für sein Volk geleitet – was ihn von früheren Darstellungen unterscheidet.

Tahomaru hat ein markantes Aussehen, das an einen jungen Adligen erinnert. Er trägt sein Haar auf eine besondere Weise, die an Krebsbeine erinnert – eine versteckte Hommage an frühe Designs.

Nach außen wirkt seine Erscheinung stets adrett und edel.

In der Anime-Adaption verliert er im Kampf sein rechtes Auge und erhält später von einem Dämon ein drittes Auge auf der Stirn, was sein Äußeres nochmals drastisch verändert.

Er ähnelt in vieler Hinsicht seinem Vater Kagemitsu Daigo.

Tahomaru ist von Geburt an der behütete Sohn Kagemitsu Daigos und wächst als potenzieller Nachfolger ohne erkennbare Entbehrungen auf.

Trotz aller Privilegien erkennt er früh, dass die Aufmerksamkeit seiner Mutter jemand anderem gilt und leidet zeitlebens unter dem Gefühl, nicht vollständig geliebt zu werden.

Er ist klug, verantwortungsbewusst, denkt strategisch und besitzt eine natürliche Begabung zur Führung.

Tahomaru ist ehrgeizig, aber auch sensibel, was sich in seiner Unsicherheit und seinem Kampf mit Minderwertigkeitsgefühlen zeigt.

Während er sich nach Liebe und Anerkennung sehnt, ist er bereit, diese Bedürfnisse seinem Pflichtgefühl als zukünftiger Herrscher unterzuordnen.

Seine Entwicklung führt dazu, dass er im Konfliktfall seine Gefühle unterdrückt und erbarmungslos handelt, um das Land zu retten.

Tahomaru wächst in einer Epoche des relativen Friedens auf, die durch die Opfer seines Bruders Hyakkimaru und die Machenschaften seines Vaters Kagemitsu Daigo ermöglicht wurde.

Er wird von beiden Eltern als Nachfolger auserkoren und erhält eine Ausbildung in Staatskunst und Führung.

Von Kindheit an hört er von der glorreichen Vergangenheit und den Erfolgen seines Vaters, was ihn mit Stolz und Ehrfurcht erfüllt.

Gleichzeitig empfindet er eine innere Leere, da er spürt, dass seine Mutter und das Schicksal seiner Familie nicht ehrlich zu ihm waren.

Zusätzlich steht er im Schatten des unbekannten Bruders, dessen Existenz er erst spät offenbart bekommt.

Tahomaru ist ein talentierter und mutiger Anführer, der nicht nur im direkten Kampf brilliert, sondern auch in der Lage ist, Strategien zu entwickeln und Truppen zu führen.

Seine charismatische Persönlichkeit motiviert Soldaten wie Untertanen gleichermaßen.

Im Kampf gegen übernatürliche Kreaturen beweist er Mut, Schnelligkeit sowie die Fähigkeit zur Improvisation.

Nach einem Pakt mit dem Zwölfkörper-Dämon erhält er übermenschliche Kräfte, darunter ein drittes Auge, welches seine Wahrnehmung und seine Macht verstärkt.

Hyakkimaru

Hyakkimaru ist sein älterer Bruder, mit dem er eine komplexe Beziehung teilt – geprägt von Rivalität, Eifersucht, aber auch einer tiefen Verbindung.

Anfangs bezeichnet er ihn respektvoll als „Bruder“, später nur noch beim Namen, um emotionale Distanz zu schaffen. Am Ende ihrer tragischen Auseinandersetzung finden beide wieder zueinander.

Kagemitsu Daigo

Sein Vater ist ihm zuerst Vorbild und Held. Doch sobald Tahomaru von den dunklen Hintergründen und der Aufopferung seines Bruders erfährt, beginnt er, Kagemitsu kritisch zu hinterfragen und schwankt zwischen Bewunderung und Ablehnung.

Nuinokata

Seine Mutter Nuinokata ist für Tahomaru unerreichbar und bleibt emotional distanziert, da sie unter der Opferung von Hyakkimaru leidet. Tahomaru sehnt sich nach ihrer Zuneigung, die sie ihm nicht in vollem Umfang geben kann.

Hyogo & Mutsumi

Die beiden Geschwister stehen ihm als treue Untergebene und Freunde zur Seite. Im Kampf um Hyakkimarus Körperteile verlieren sie jedoch ihr Leben, was Tahomaru zutiefst erschüttert.

Kindheit, Erziehung und innere Leere

Als gesunder Thronfolger geboren, wächst Tahomaru unter besten Bedingungen auf.

Früh bemerkt er, dass die Liebe seiner Mutter nicht ihm allein gilt.

Er spürt stets einen Mangel an Zuneigung, bleibt aber bemüht, seine Rolle als zukünftiger Herrscher auszufüllen.

Der Held des Volkes und taktische Fähigkeiten

Tahomaru hört vom Leid der Bevölkerung unter früheren Herrschern und sieht das gegenwärtige Gedeihen als Verdienst seines Vaters.

Er engagiert sich für sein Volk, kämpft sogar an vorderster Front gegen Dämonen – wie beim Angriff auf das Krabbenmonster, wo er Führungsstärke, Tapferkeit und strategisches Geschick beweist.

Die Begegnung mit Hyakkimaru und die aufkommende Rivalität

Als er von Hyakkimarus Existenz und der wahren Vergangenheit seiner Familie erfährt, ist Tahomaru zutiefst erschüttert.

Zunächst empfindet er Mitleid und verurteilt die Grausamkeit seines Vaters.

Doch als er erkennt, dass das Überleben des Volkes auf dem Spiel steht, entscheidet er sich, gegen Hyakkimaru zu kämpfen.

Emotionale Kälte und Wertewandel

Um seine Pflichten zu erfüllen, unterdrückt Tahomaru seine Gefühle und verzichtet auf Mitgefühl gegenüber Feinden.

Er zögert nicht, Dämonenfamilien in Brand zu setzen oder Begegnungen zu vermeiden, die ihn schwächen würden.

Selbst Hyakkimaru begegnet er zunehmend kalt und kompromisslos.

Wahre Entfremdung und dämonische Verwandlung

Im weiteren Verlauf verschärft sich der Bruderzwist.

Durch ein Bündnis mit dem Zwölfkörper-Dämon erhält Tahomaru durch die Rückgabe eines Auges einen großen Machtzuwachs und ein drittes Auge auf der Stirn.

Er führt seine getreuen Gefährten Mutsumi und Hyogo in den Kampf gegen Hyakkimaru.

Der finale Kampf, Versöhnung und Tod

Nach dem Verlust seiner Vertrauten verfällt Tahomaru in Rage und sucht die entscheidende Auseinandersetzung mit Hyakkimaru.

Nach einem erbitterten Duell unterliegt er, doch Hyakkimaru verschont ihn aus Mitgefühl.

Er erkennt die Bedeutung von Barmherzigkeit und gibt Hyakkimaru sein Auge zurück.

Am Ende stirbt Tahomaru, begleitet von Nuinokata und Jukai, im brennenden Schloss – erleichtert und mit wiedergewonnener innerer Versöhnung.

Unterschiede zwischen den Fassungen

Im Original und in der alten Animeversion wird Tahomaru als hochmütig und kalt dargestellt – selbst gegenüber dem eigenen Volk.

Dort wird er von Hyakkimaru getötet.

Im Film und im modernen Anime erfährt der Charakter eine weitaus menschlichere und komplexere Entwicklung und erhält einen teilweise versöhnlichen Abschluss.

Im Rahmen von Tezukas Star System tritt Tahomaru auch als Arzt in "Black Jack" auf – mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Charakterzügen, stets jedoch mit familiären Konflikten.

„Und trotzdem nennt ihr euch Eltern!?“

Diese Worte spiegeln Tahomarus schmerzhaften Konflikt mit seiner Familie und das Streben nach Liebe und Gerechtigkeit wider.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 20. Mai 2025 04:09)

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